Roger Pitton
Grünliberale Partei | 06.05
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Missbrauch soll konsequent bekämpft werden und die Hilfe soll nach klaren, nachvollziehbaren Kriterien erfolgen
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein prüfenswerter Ansatz um den Mangel an Fachkräften zu mindern. Allerdings muss die Qualität sichergestellt werden können
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, unbedingt. Die Unterstützung soll ohne Hemmschwelle erfolgen, um so auch den Zugang einfacher zu machen. Das beginnt mit der Automatischen Vorprüfung der Krankenkassenverbilligung
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ja wenn es die finanziellen Möglichkeiten erlauben. Parallel dazu muss aber auch der kontinuierliche Kostenanstieg im Gesundheitswesen angegangen werden. Dies beginnt aber auch mit mehr Selbstverantwortung und Vermeidung von Bagatellfällen in der Notfallstation
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich denke zur Ressourcenoptimierung wäre das sicher ein möglicher Weg. Dies würde auch den Fokus wieder mehr auf "Durchschnittschüler" ermöglichen welche heute immer weniger Aufmerksamkeit bekommen
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bildung darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Die Mittel sollen aber effektiv und gezielt eingesetzt werden, auch nach Marktbedürfnissen
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist zu begrüssen, auch um die Lehrer zu entlasten und schlussendlich die Qualität des Unterrichtes sicherzustellen. Ob dieser Service aber kostenlos sein soll ist noch zu beurteilen
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für mich geht es nicht um Bildungsqualität, sondern um eine sinnvolle Einstufung, die die Schülerinnen und Schüler fordert, aber nicht überfordert. So werden auch mehr Jugendliche in den Berufswahlprozess für Lehrberufe eingebunden, die für unsere Wirtschaft dringend benötigt werden. Ein Übertritt ins Gymnasium ist später immer noch einfach möglich.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer seit zehn Jahren im Kanton Zug lebt und Steuern bezahlt, soll die Chance haben, sich auch politisch zu äussern. Das stärkt den Zusammenhalt und verbessert die Integration.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, die Sprache zu erlernen zeugt auch von Respekt gegenüber dem Gastgeberland, unserer Kultur und Rechtsstart
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Hilfe kann Sinn machen in Ausnahmesituationen. Die könnte auch die Gefahren und Kosten für die Reise in die Schweiz reduzieren,
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, speziell in Fällen wo sich die Personen nicht an die Vorgaben und Regeln halten. Parallel dazu soll die Integration in den Arbeitsmarkt gefördert werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist keine Insel und wir sind auf funktionierende Beziehungen und Vereinbarungen mit anderen Ländern, inklusive der EU, angewiesen. Marktzugang, Personenfreizügigkeit, Forschung, Mobilität und Energie sind für beide Seiten essenziell.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das wäre übertrieben und wir müssen das pragmatisch angehen. Lesbarkeit, einfache und klare Sprache sollten Priorität haben
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staatliche Unterstützung erzeugt Abhängigkeiten, auch für Medien welche vielleicht nicht mehr von einer Mehrheit genutzt werden. Indirekte Unterstützung, wie Beteiligung am Vertrieb oder Anschubfinanzierung von neuen Kommunikationskanälen sind aber zu prüfen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, und auch für niederschwelligen Zugang sorgen, sowie Prävention und konsequente Verfolgung sicherstellen
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Religionsgemeinschaften sollen sich selber finanzieren können. Bei einer allfälligen Unterstützung, müssen aber alle Religionen berücksichtigt werden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange es finanziell tragbar ist. Dies sollte aber nur zeitlich begrenzt werden
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange es finanziell tragbar ist. Dies sollte aber nur zeitlich begrenzt werden
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Erfolg der Stadt Zug, wird auch durch die umliegenden Gemeinden ermöglicht. Darum wäre das nicht fair.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Wachstum der Verwaltung sollte in etwa dem Wirtschaftswachstum entsprechen. Konsequente Digitalisierung und Effizienzsteigerung können dies unterstützen. Ein Beispiel: Für den kürzlichen Ersatz meines Fahrausweises musste ich ein Passfoto erstellen, obwohl ich professionelle Bilder von mir hochladen könnte.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Privatschulen können eine sinnvolle Ergänzung sein und unterstützt werden, wenn die Qualität gesichert ist und es sich tatsächlich um eine Ergänzung handelt.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein flächendeckender Mindestlohn würde die Motivation und das Engagement für die Arbeit reduzieren und auch zu stark in die unternehmerische Freiheit eingreifen. Bei zu niedrigen Löhnen soll über Sozial- und Ergänzungsleistungen Hilfe geboten werden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtiger wären jedoch gleiche Regulierungen im gesamten Kanton und darüber hinaus. Dazu braucht es praxisorientierte Reglemente, die den Menschen in den Vordergrund stellen. Vieles andere sollte kritisch hinterfragt und gegebenenfalls abgeschafft werden.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter korrekt entlöhnt werden – inklusive Abend-, Samstags- und Sonntagszulagen.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es muss eine ausgewogene Verteilung geben, da beide Bedürfnisse abdecken. Punktuelle Einschränkungen, beispielsweise in Wohnquartieren, erachte ich als sinnvoll, da sie sicherstellen, dass auch regulär genutzte Wohnungen ein Quartierleben ermöglichen.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zug soll ein wichtiger Wirtschaftsstandort bleiben, um unseren Wohlstand und unsere Arbeitsplätze zu sichern. Regeln gegen Geldwäsche und sonstigen Missbrauch müssen konsequent durchgesetzt werden.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, ökologische Landwirtschaft ist für unsere Zukunft essenziell. Die entsprechenden Vorgaben müssen jedoch praxisorientiert und umsetzbar sein.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ja. Auch der Kanton Zug muss einen Beitrag zur erneuerbaren Energieproduktion leisten. Wenn dies mit Windrädern wirtschaftlich möglich ist, ist das begrüssenswert. Es gibt aber auch Alternativen wie Solarenergie in Kombination mit regionalen Verbünden und Speichern, die für Zug in Frage kommen könnten.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind einer gesetzlichen Regulierung vorzuziehen. Dies gilt auch für Klimaziele.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Potenzial für Solarenergie soll konsequent unterstützt werden. Hierzu sind auch Speicherlösungen und lokale Energieverbünde (ZEV/LEG) notwendig. Insbesondere bei Letzteren könnten die Gemeinde und der Kanton mehr tun
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bis zu einem gewissen Maß macht das sicher Sinn. Ein Eingriff in den Markt ist allerdings kritisch zu beurteilen, aber im Kanton Zug wohl einer der wenigen Wege aus der Wohnungskrise.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist eine prüfenswerte Option welche aber auch Einzelpersonen zur Verfügung stehen sollte. Wenn ein solcher Fonds aber auch den Fokus auf Verdichtung und vernünftigen Wohnungsbau mit normalen Wohnungsgrößen, wenig Luxus und gemeinsamer Infrastruktur, wie gemeinsamen Garagenlösungen, legt, dann ist dies unterstützenswert.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies sollte insbesondere bei Immobilien von Genossenschaften, bei Wohnraum gemäss Wohneigentumsförderung sowie bei Bauten der öffentlichen Hand geschehen.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neue Modelle müssen unbedingt geprüft werden, wenn sie zu mehr qualitativ sinnvollen Wohnraum führen.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ja, aber begleitet von Massnahmen, die den Umstieg vom Auto auf Velo/OeV für kurze Strecken unterstützen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies würde die Verkehrssicherheit verbessern sowie die Lärmbelastung reduzieren. Im kleinen Kanton Zug würden sich die Fahrzeiten kaum spürbar verlängern. Wichtig ist jedoch, den Gemeinden die Kontrolle zu überlassen.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pünktlicher und effizienter öffentlicher Verkehr ist für den kleinen Kanton Zug von essenzieller Bedeutung. Es gibt viele neuralgische Punkte, an denen der ÖV heute unter dem hohen Verkehrsaufkommen leidet. Diese müssen zeitnah beseitigt werden.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anzahl der Parkplätze passt sich dem Verkehrsaufkommen an. Wenn wir vermehrt auf das Auto verzichten, reduziert sich der Parkplatzbedarf von selbst. "
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf jeden Fall. Für Leute, die dafür Hilfe benötigen, soll diese sichergestellt werden.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit Fokus auf humanitäre Hilfe ist das zu begrüssen, speziell im Wiederaufbau. Dies gilt jedoch nur, solange ein effizienter und fairer Einsatz der Mittel sichergestellt ist.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollen die besten verfügbaren Personen ausgewählt werden. Um gleiche Chancen zu gewährleisten, müssen jedoch Familienverträglichkeit und Nachwuchsförderung sichergestellt sein.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist als Teil der Präventionsarbeit zu begrüßen. Sichtbarkeit erhöht die „gefühlte“ Sicherheit. Dies muss jedoch durch andere Massnahmen wie Sozialarbeit und die Gestaltung des öffentlichen Raums ergänzt werden.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele Menschen nutzen digitale Tools und Social Media, wo die Analyse der Nutzung (Überwachung) akzeptiert wird. Hier sollte der Polizei die gleichen Möglichkeiten gegeben werden, selbstverständlich unter Einhaltung der bestehenden Gesetze.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist ein Eingriff in die Privatsphäre und sollte nur bei konkreten Verdachtsfällen und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben möglich sein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Innovation, Wertschöpfung und somit Wohlstand werden durch den freien Markt ermöglicht. Dies muss jedoch zu ökologisch kostenwahren Bedingungen und unter Schutz der individuellen Persönlichkeit erfolgen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es zu begrüssen, dass wir die bestens ausgebildeten Eltern in den Arbeitsmarkt behalten. Dies ist umso wichtiger, da die Anzahl der erwerbstätigen Menschen sinkt. Eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss aber sichergestellt werden, wobei auch familieninterne Lösungen für die Betreuung berücksichtigt werden sollten.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Strafe muss sein, aber die Wiedereingliederung ist danach mindestens genauso wichtig. Natürlich gibt es Unverbesserliche, aber alle anderen sollen die Chance erhalten, wieder Verantwortung zu übernehmen und sich zu integrieren.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Wirtschaftlicher Erfolg beinhaltet Umweltschutz. Dies ist kein Widerspruch, da der Umweltschutz durch begleitende Maßnahmen (z. B. CO₂-Abgaben, strenge und neutrale Grenzwerte, Kostenwahrheit des Verkehrs) ‚begleitet‘ werden muss.
Kommentar
Im Kanton Zug kann es nicht sein, dass einkomenschwache Familien keine Unterstütung erhalten. Dies soll aber bedarfsgerecht ausgestaltet werden und nicht im Giesskannenprinzip