Martin Zimmermann
Grünliberale Partei | 06.01 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im schweizweiten Vergleich ist die Sozialhilfequote im Kanton Zug tief und der Anteil an Erwerbstätigen in der Sozialhilfe hoch. Ausserdem sind die Lebenshaltungskosten im Kanton eher hoch. Wenn es Probleme beim Missbraucht gibt, muss dies angegangen werden. Doch dann liegt es an der Durchsetzung und nicht an den Regeln.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Pflegende Angehörige übernehmen eine anspruchsvolle Aufgabe und entlasten gleichzeitig das Gesundheitswesen. Die aktuelle Ausgestaltung ist jedoch ausreichend und wurde in der letzten Legislatur auch noch mit dem LBBG justiert.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Hürden sind mittlerweile extrem klein. Ggf. kann bei der Aufklärung für den Anspruch noch nachgeschärft werden.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der aktuellen Lage des Kantons ist dies ein durchaus adäquates Mittel. Aber es braucht aber generelle Anpassungen im Gesundheitssystem, auf das wir aber auf kantonaler Ebene wenig Einfluss haben.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die integrative Schule als Grundprinzip ist sinnvoll und richtig. Aber wir brauchen auch andere Möglichkeiten. Die Leistungsfähigen und -willigen Schülerinnen und Schüler dürfen auch nicht zu sehr in ihrer Entwicklung zurückgebunden werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bildung darf nicht vom Einkommen abhängig sein. Die Mittel sollen aber effektiv und gezielt eingesetzt werden, auch nach Marktbedürfnissen.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir von der GLP haben dies in einem Vorstoss 2025 bereits befürwortet und ich stehe auch dahinter.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Von der Einführung der Aufnahmeprüfung wird zu viel erwartet. Die Förderung der Berufsbildung bedarf anderer Instrumente.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier kann man mit dem Hühner-Ei Prinzip argumentieren. ich begrüsse die Teilhabe, aber die kann mach auch über die Einbürgerung erreichen.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anforderungen an die Sprachkompetenzen wurde jüngst erhöht, was gut ist und ich auch bedingungslos unterstützt habe. Aber noch mehr macht wenig Sinn. Die konsequente Umsetzung ist jetzt wichtig.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Asylpolitik ist zum einen Sache des Bundes. Zum anderen erachte ich diese Massnahme nicht als Zielführend, wenn sie unkoordiniert geschieht und nicht gleichzeitig vor Ort die Ursachen bekämpft.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier geht es ja um vorläufig aufgenommene und nicht um abgewiesene Menschen. Der Ansatz ist bereits unter 50% der ordentlichen Sozialhilfe. Es bringt in diesem Fall nichts, wenn dann sogar einige dadurch zur (Klein-) Kriminalität oder Schwarzarbeit "motiviert" werden.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit Europa verbunden. Die Bilateralen sichern Marktzugang, Forschung und Mobilität. Ein Modell nach Brexit-Vorbild wäre komplizierter, unsicherer und wirtschaftlich nachteilig.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ob der Generstern oder ähnliche Methoden überall sinnvoll sind, kann zur Diskussion gestellt werden. Dass diese Verwendung aber gar verboten werden soll, ist nicht zielführend.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staatliche Unterstützung erzeugt Abhängigkeiten, auch für Medien, welche vielleicht nicht mehr von einer Mehrheit genutzt werden. Indirekte Unterstützung, wie Beteiligung am Vertrieb oder Anschubfinanzierung von neuen Kommunikationskanälen sind aber zu prüfen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich erkenne an, dass schon einige Anstrengungen unternommen werden. Aber es ist nach meiner Ansicht klar mehr möglich.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prinzipiell bin ich klar für eine Trennung von Kirche und Staat. In diese Richtung soll auch weitergearbeitet werden. Ob aber die 20'000.- pro Jahr hier der richtige Punkt sind, an dem angesetzt werden soll, stelle ich in Frage. Somit bin ich hier etwas unschlüssig zwischen Ja und Eher Ja.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zug verfügt bereits über eine sehr tiefe Steuerbelastung. Statt dauerhafter Senkungen braucht es Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Innovation und Lebensqualität sowie genügend Spielraum für wirtschaftlich schwierigere Zeiten. Mit dem Steuerrabatt haben wir ein Mittel für die Rückverteilung von Überschüssen, für die wir keine sinnvolle Verwendung finden.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies kann man in Betracht ziehen, müssen aber nicht automatisch Pflicht sein. Wichtig ist der Gesamtkontext. Wie sind wir im Vergleich zu anderen Kantonen aufgestellt? Welche anderen Massnahmen sind auch noch für die Bevölkerung sinnvoll.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Problematik ist, dass man dem Staat auch immer neue Aufgaben übergibt, und der Kanton wächst. Einiges kann man sicher durch bessere Digitalisierung, zukünftige Nutzung von KI usw. abfangen. Aber bei diesem Wachstum generieren wir auch immer mehr Arbeit für die Verwaltung.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies passiert heute schon z.B. mit den Normpauschalen, bei denen die Privatschulen pro Schülerin und Schüler neu halb so viel erhalten wie die gemeindlichen Schulen. Man darf nicht vergessen, dass Privatschulen viele wichtige Aufgaben übernehmen wie Sonderbeschulung, 10. Schuljahr, usw. von dem auch der Kanton profitiert.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kantonal ist dies mal zum einen ein Flickenteppich. Dann gibt es auch noch andere Effekte, welche das Lohngefüge über viele andere Lohnklassen beeinflussen (Spillover Effects), Produkte verteuern und in Frage stellen, was dann noch vom Mindestlohn übrigbleibt. Die Lösungen mit den GAV ist zur Zeit des innvollere und bewährte Weg.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Frage ist etwas gar allgemein formuliert. Vereinfachung von Verfahren wo möglich sind sicherlich umzusetzen und Auflagen können gerne hinterfragt werden. Aber generell zu sagen: "Ja reduzieren" - ist mir etwas zu schwammig.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist ein Thema, welches wir von der GLP schon länger verfolgen. Die Erfahrung aus den umliegenden Kantonen zeigt uns, dass die Geschäfte die Möglichkeiten vernünftig umsetzen und keine Zwänge generiert werden. Man kann sich beispielsweise die Öffnungszeiten der Geschäfte in Affolter a A. oder Muri oder Schwyz anschauen. Alles Kantone ohne Ladenöffnungsgesetz.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es muss eine ausgewogene Verteilung geben, da beide Bedürfnisse abdecken. Punktuelle Einschränkungen, beispielsweise in Wohnquartieren, erachte ich als sinnvoll.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prinzipiell ja. Aber es gibt gewisse gesetzliche Hürden. So muss in der Schweiz bei Geldwäscherei immer die konkrete Vortat für dieses Geld nachgewiesen werden - das ist fast immer kaum möglich. Also härteres Vorgehen ja, aber es gibt auch Hausaufgaben in Bern zu erledigen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wo möglich soll ökologischer gearbeitet werden. Jedoch sind die Ersatzprodukte nicht überall im ähnlichen Masse wirksam und der Konsument kauf im Schnitt noch lieber billiger als ökologischer.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zug soll auch seinen Beitrag leisten - wenn es sinnvolle Plätze gibt. Es scheint aber zurzeit, dass einige Stellen die Eignung lieber herunterspielen. Es gibt Stellen - wenn auch wenige - und an diesen sollen Windräder gebaut werden.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als liberaler Mensch sehe ich immer lieber Anreize als Verbote. Aber wo Anreize nicht reichen muss ggf. über Verbote diskutiert werden dürfen.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In vielen Bereichen ist die Sonne schon sehr konkurrenzfähig und braucht nicht zwingend eine Förderung des Kantons. Aber gezielt für den Winterstrom kann durchaus eine Förderung für Fassaden-PV sinnvoll sein. Und die Batteriespeicher direkt beim Erzeuger können das Netz entlasten, wenn im Sommer am Mittag alle einspeisen möchten.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier streiten sich zwei Herzen in meiner Brust. Vom liberalen Gedanken klar nein. Aber in Anbetracht der aktuellen Situation könnte ein Vorkaufsrecht sinnvoll sein, wenn die Gemeinde dies im konkreten Fall als sehr nützlich und wichtig erachtet.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es kann ein sinnvolles Instrument sein, bindet aber 750 Mio. extrem viel Kapital einseitig. Die zu kaufenden Grundstücke dafür müssten zuerst noch gefunden werden. Denn es braucht dafür auch Verkäufer.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei Wohnungen im Staatlichen Besitz ist das durchaus ein Mittel auf das aktuell gesetzt werden kann.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Vorschlag der durchaus prüfenswert ist, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er in der Praxis auch bestand hält.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mir ist bewusst, das die Räume - beispielsweise im Verlgleich zum flachen Amsterdam oder anderen Vergleichsregionen - durchaus enger sind und man anders planen muss. Aber dennoch ist es wichtig, dass man hier mehr Priorität zuweisen muss.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verboten werden soll dies nicht. Die Gemeinde oder der Kantons soll diese Möglichkeit behalten - auch wenn er die Zielerreichung durch Tempo 30 (Sicherheit, Lärmschutz) genau prüfen muss.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Attraktiver öffentlicher Verkehr entlastet unsere Verkehrsinfrastruktur. Und gerade in der aktuell finanziell herausragenden Lage, hätten wir die Gelegenheit etwas Visionäres anzugehen.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist eine unnötige Einschränkung auf zukünftige Entwicklungen. In Zug kann ich (auch als Autofahrer) keine Parkplatzknappheit feststellen. Es hat nur nicht immer am idealen Ort zum idealen Preis gerade Parkplätze vorhanden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
"Only" ist zu radikal. Das kann in Zukunft so sein. Aber wir haben noch immer ältere Menschen, welche darin nicht genügend fit sind. Digital-First-Prinzip: Ja, klar. Aber "only", evtl. in 10 Jahren.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Aufgabe ist primär Sache des Bundes. Aber in Anbetracht der aktuellen finanzielle Situation im Kanton könnte man da im sinne "Finanzausgleich-Plus" handeln. Interessenbindung: Ich habe eine Ukrainische Partnerin.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin gegen Quoten.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die sichtbare Präsenz ist natürlich nur ein kleiner Teil. Aber die Stellen sind zurzeit relativ schwach besetzt und helfen so die Einsatzfähigkeit zu verbessern. Interessenbindung: Ich bin Präsident des Polizeipersonal Verbandes Kanton Zug
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier gilt es aber der Abwägung zwischen Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In begründeten Situationen sicherlich ja.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Funktionierende Märkte schaffen Innovation und Wohlstand. Damit möglichst alle profitieren, braucht es fairen Wettbewerb, ökologische Kostenwahrheit und einen verlässlichen sozialen Ausgleich. Aus diesem Grund ist eine 7 als Antwort zu absolut.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Hier eine 1, weil es auch ausschliesst, dass der Vater und die Mutter je 50% zuhause bleiben. Ich stelle mich mitnichten gegen das Prinzip der vollständigen Eigenbetreuung, aber die Wissenschaft lehrt uns, dass diese Aussage nicht stimmt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Der Strafvollzug hat diverse Ziele. Aber ein Mensch, der wieder raus darf soll nach Möglichkeit nicht mehr deliquieren - mit Vorteilen für uns alle.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Wichtiger Punkt: Es steht auf Kosten des WirtschaftsWACHSTUMS. Dieses muss nicht die erste Prämisse sein. Und gerade der Umweltschutz von heute ist die gesunde Wirtschaft von morgen. Denn was wir heute versäumen, kommt ggf. X-Fach in Zukunft auf uns zu.
Kommentar
Familien sollen nicht trotz Erwerbsarbeit in Armut leben. Ergänzungsleistungen sorgen für eine andere moralische Akzeptanz als der Gang zum Sozialamt. Ergänzungsleistungen können gezielt helfen, müssen aber so ausgestaltet sein, dass sich zusätzliche Arbeit weiterhin lohnt und keine neuen Schwelleneffekte entstehen.