Fabienne Loosli

FDP.Die Liberalen | 02.07
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Ergänzungsleistungen für Familien

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verschärfung Sozialhilfe

Nein Eher nein Eher ja Ja

Entschädigung pflegende Angehörige

Nein Eher nein Eher ja Ja

Vereinfachte Anspruchsprüfung

Nein Eher nein Eher ja Ja

Senkung Krankenkassenprämien

Nein Eher nein Eher ja Ja

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

Nein Eher nein Eher ja Ja

Gleiche Bildungschancen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja. Der Kanton sollte sich stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen. Die finanzielle Situation der Familie sollte nicht darüber entscheiden, welche Möglichkeiten ein Kind in der Schule und später im Berufsleben hat. Förderunterricht und höhere Stipendien können gezielt Kinder und Jugendliche unterstützen, die weniger Unterstützungsmöglichkeiten haben.

Obligatorische Frühförderung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja, weil frühe Deutschförderung den Kindern einen besseren Start in den Kindergarten ermöglicht und langfristig die Bildungschancen verbessert. Durch die Kostenübernahme sollte sichergestellt werden, dass alle betroffenen Kinder diese Möglichkeit erhalten.

Aufnahmeprüfung Gymnasium

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Nein. Eine Aufnahmeprüfung zur künstlichen Senkung der Gymnasialquote halte ich nicht für den besten Weg. Entscheidend sollte sein, ob ein Kind aufgrund seiner Leistungen und seiner Entwicklung für das Gymnasium geeignet ist. Stattdessen sollte die Qualität und Verbindlichkeit der Übertrittsentscheidungen verbessert und gleichzeitig die Sekundarschule gestärkt werden.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja, weil Menschen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, hier ihren Lebensmittelpunkt haben, arbeiten, Steuern zahlen und von politischen Entscheidungen direkt betroffen sind. Deshalb sollten sie auf Kantonsebene mitbestimmen können. Eine lange Aufenthaltsdauer zeigt zudem eine enge Verbindung zur Schweiz und fördert die politische Integration.

Verschärfung Einbürgerung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ich bin eher dafür, die Anforderungen für Einbürgerungen, insbesondere bei den Sprachkenntnissen, zu erhöhen. Wer die Schweizer Staatsbürgerschaft erhalten möchte, sollte gut integriert sein und sich im Alltag verständigen können. Gute Sprachkenntnisse erleichtern die Teilnahme am gesellschaftlichen und politischen Leben und helfen, Rechte und Pflichten besser zu verstehen. Dabei sollten die Anforderungen fair und verhältnismässig bleiben.

Aufnahme Geflüchteter

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Ich finde, dass die direkte Aufnahme besonders schutzbedürftiger Geflüchteter aus Lagern sinnvoll ist. Dadurch erhalten Menschen mit grossem Schutzbedarf einen sicheren und geordneten Weg in die Schweiz, ohne gefährliche Fluchtrouten nutzen zu müssen. Gleichzeitig kann die Schweiz damit einen Beitrag zur internationalen Verantwortungsteilung leisten. Wichtig wäre, die Anzahl der Aufnahmen an die vorhandenen Kapazitäten anzupassen und jede Person sorgfältig zu überprüfen.

Reduktion Asylsozialhilfe

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher nein. Ich bin eher gegen eine weitere Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen. Die Leistungen liegen bereits deutlich unter der regulären Sozialhilfe. Eine weitere Kürzung könnte die Integration und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Stattdessen sollte man gezielt Anreize für Arbeit und Integration schaffen.

Kündigung Bilaterale Verträge

Nein Eher nein Eher ja Ja

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

Nein Eher nein Eher ja Ja

Ausbau Medienförderung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja, weil lokale und regionale Medien wichtig für die demokratische Meinungsbildung und die Medienvielfalt sind. Eine gezielte und transparente finanzielle Unterstützung kann helfen, unabhängigen Lokaljournalismus zu erhalten, solange die redaktionelle Freiheit vollständig gewährleistet bleibt.

Engagement gegen häusliche Gewalt

Nein Eher nein Eher ja Ja

Trennung Staat/Kirche

Nein Eher nein Eher ja Ja

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Befristete Steuerrabatte

Nein Eher nein Eher ja Ja

Beitragsobergrenze Stadt Zug

Nein Eher nein Eher ja Ja

Einfrierung Stellenbestand Verwaltung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Der Stellenbestand sollte grundsätzlich eingefroren werden, damit die Verwaltung effizient bleibt und die Ausgaben nicht unnötig wachsen. Neue Stellen sollten nur bei klar ausgewiesenem Bedarf oder neuen gesetzlichen Aufgaben bewilligt werden.

Unterstützung Privatschulen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Anerkannte Privatschulen können das Bildungsangebot sinnvoll ergänzen. Eine finanzielle Unterstützung ist gerechtfertigt, wenn Qualitätsstandards erfüllt sind und die Beiträge tatsächlich den Schülerinnen und Schülern zugutekommen. Gleichzeitig sollte die öffentliche Schule klar Priorität behalten.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

Nein Eher nein Eher ja Ja

Weniger Regulierungen für Unternehmen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Unternehmen sollten von unnötiger Bürokratie und übermässigen Auflagen entlastet werden. Das stärkt den Wirtschaftsstandort und erleichtert Investitionen. Wichtige Regeln für Sicherheit, Umwelt und Lärmschutz sollten jedoch erhalten bleiben.

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Unternehmen sollten ihre Öffnungszeiten möglichst selbst bestimmen können. Das schafft Flexibilität und orientiert sich besser an den Bedürfnissen der Kundschaft. Der Schutz der Arbeitnehmenden bleibt durch das Arbeitsgesetz gewährleistet.

Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Gewerbliche Kurzzeitvermietungen sollten stärker eingeschränkt werden, damit wertvoller Wohnraum nicht dauerhaft dem normalen Mietmarkt entzogen wird. Private und gelegentliche Vermietungen sollten hingegen weiterhin möglich sein.

Massnahmen gegen Briefkastenfirmen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Briefkastenfirmen sollten stärker kontrolliert werden, damit der Wirtschaftsstandort Zug nicht für Geldwäscherei oder illegale Finanzgeschäfte missbraucht wird. Mehr Transparenz schafft Vertrauen und schützt den guten Ruf des Kantons.

Umwelt & Energie

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

Nein Eher nein Eher ja Ja

Bau von Windrädern

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verzicht auf Verbote in Klimapolitik

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eher ja. Klimaschutz sollte primär durch Anreize, Förderungen und Zielvereinbarungen erreicht werden. So können Unternehmen und Bevölkerung selbst passende Lösungen finden, während unnötige Verbote vermieden werden. Die Klimaziele müssen aber trotzdem verbindlich verfolgt und regelmässig überprüft werden.

Förderung Solarausbau

Nein Eher nein Eher ja Ja

Raumplanung

Kommunales Vorkaufsrecht

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Gemeinden sollten bei ausgewiesenem Bedarf die Möglichkeit haben, Grundstücke zu kaufen und für gemeinnützigen Wohnungsbau zu sichern. So kann langfristig mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

Schaffung eines Wohnfonds

Nein Eher nein Eher ja Ja

Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe

Nein Eher nein Eher ja Ja

Schaffung von Sonderbauzonen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verkehr

Förderung Fuss- und Veloverkehr

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verbot Tempo 30

Nein Eher nein Eher ja Ja

Ausbau öffentlicher Verkehr

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Der Kanton sollte mehr in den öffentlichen Verkehr investieren, damit er mit dem Bevölkerungswachstum mithalten kann. Ein attraktiver ÖV reduziert Staus, entlastet die Strassen und bietet eine umweltfreundliche Alternative zum Auto.

Erhalt Parkplätze

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Anzahl öffentlicher Parkplätze sollte flexibel dem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Ein fixer Bestand würde unnötig Fläche binden und kann den Autoverkehr fördern. Wichtig ist aber, dass genügend Parkplätze für Personen vorhanden bleiben, die auf das Auto angewiesen sind.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Digitale Dienstleistungen sollten ausgebaut und zum bevorzugten Weg werden, aber analoge Möglichkeiten müssen für Menschen erhalten bleiben, die digitale Angebote nicht oder nur schwer nutzen können.

Humanitäre Hilfe Ukraine

Nein Eher nein Eher ja Ja

Ausgewogenes Geschlechterverhältnis

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Frauen und Männer sollen bei Kaderstellen die gleichen Chancen erhalten. Entscheidend sollten Qualifikation und Leistung sein. Gleichzeitig soll der Kanton faire Auswahlverfahren sicherstellen und Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts verhindern.

Sicherheit & Polizei

Stärkere Polizeipräsenz

Nein Eher nein Eher ja Ja

Ausbau polizeilicher Überwachung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Moderne Überwachung kann die Polizei bei der Bekämpfung schwerer Straftaten unterstützen. Sie sollte aber klar gesetzlich geregelt, verhältnismässig und datenschutzkonform sein. Daten von Personen ohne relevanten Treffer sollten sofort gelöscht werden.

Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte

Nein Eher nein Eher ja Ja

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Kommentar

Eine freie Marktwirtschaft fördert Wettbewerb, Innovation, Eigenverantwortung und Wohlstand. Der Staat sollte gute Rahmenbedingungen schaffen, aber möglichst wenig in den Markt eingreifen. Davon profitieren langfristig Unternehmen, Arbeitnehmende und die Gesellschaft insgesamt.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Für ein Kind kann es verschiedene gute Betreuungsmodelle geben. Entscheidend ist, dass Eltern frei wählen können, ob ein Elternteil zu Hause bleibt, beide Teilzeit arbeiten oder externe Betreuung nutzen. Staat und Politik sollten keine bestimmte Familienform vorschreiben.

Bestrafung Krimineller

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Die Bestrafung von Kriminellen und der Schutz der Bevölkerung müssen an erster Stelle stehen. Resozialisierung bleibt wichtig, sollte aber vor allem dazu beitragen, Rückfälle zu verhindern und die Sicherheit langfristig zu erhöhen.

Umweltschutz

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Umweltschutz ist wichtig, sollte aber nicht auf Kosten von Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen gehen. Besser sind innovative und marktwirtschaftliche Lösungen, die gleichzeitig den Wohlstand sichern und die Umwelt schützen.

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