Jürg Bührer
Sozialdemokratische Partei | 02 09.7
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Thun den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir setzen auf Beratung, Integration und verhältnismässige Kontrollen. Mehr Sozialdetektiv:innen bringen wenig und stellen Menschen unter Generalverdacht.
Förderung alters- und behindertengerechtes Wohnen
Soll sich die Stadt Thun stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z. B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Menschen sollen im Alter und mit einer Behinderung möglichst selbstbestimmt wohnen können. Dafür braucht es barrierefreien Wohnraum und Unterstützung beim Umbau.
Ausbau der Kinderbetreuung
Soll die Stadt Thun die familienergänzende Kinderbetreuung stärker finanziell fördern und für ein bedarfsgerechtes Angebot sorgen (z. B. Ausbau von Kita-Plätzen, längere Öffnungszeiten der Tagesschulen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja unbedingt! Bezahlbare Kinderbetreuung entlastet Familien, erleichtert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fördert die Gleichstellung.
Reduzierung Ausgaben im Sozialbereich
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jugend-, Familien- und Integrationsangebote sind wichtig und dürfen nicht gekürzt werden. Im Gegenteil: Gesunde Kinder und integrierte Personen sind unsere Zukunft!
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie, dass an den Volksschulen der Stadt Thun vermehrt separativ geführte Förderklassen für Kinder und Jugendliche mit besonderen Bildungsbedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten angeboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir stehen für Inklusion. Kinder sollen wenn immer möglich in Regelklassen unterrichtet werden. Dafür braucht es genügend Fachpersonen und Ressourcen. Dies darf jedoch nicht "zu Lasten" anderer gehen.
Mehr Ressourcen für Schulen
Sollen die städtischen Schulen mehr personelle Ressourcen erhalten (z. B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Klassenassistenzen und Heilpädagog:innen entlasten grundsätzlich die Lehrpersonen und ermöglichen Inklusion und gleiche Bildungschancen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die soziale Herkunft soll die Bildungschancen möglichst wenig beeinflussen.
Obligatorische Frühförderung
Soll die Stadt Thun für Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen eine obligatorische Frühförderung einführen (z. B. von der Stadt finanzierter Spielgruppenbesuch für ein Jahr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Frühe Sprachförderung ist ein wichtiger Beitrag zu Chancengerechtigkeit und Teilhabe.
Einschränkung digitaler Geräte im Unterricht
Soll der Einsatz digitaler Geräte im Unterricht an den Thuner Volksschulen eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine pauschale Einschränkung ist nicht zielführend. Digitale Geräte sollen altersgerecht und pädagogisch sinnvoll eingesetzt werden.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilateralen und die Personenfreizügigkeit hilft der Schweiz. Wichtig ist ein wirksamer Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer seit vielen Jahren hier lebt und Steuern zahlt, soll zumindest auf Gemeindeebene mitbestimmen können. Die SP fordert das seit langem.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anforderungen sind bereits sehr hoch. Wir wollen keine zusätzlichen Hürden, sondern faire Verfahren.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt Thun die finanziellen Mittel für die Kulturförderung reduzieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist eine öffentliche Aufgabe und gehört zu einer lebendigen Stadt.
Unterstützung Jugendkulturangebote
Soll die Stadt Thun Jugendkulturangebote finanziell stärker unterstützen (z. B. Midnight Thun, Pumptrack und Jugendtreffs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Niederschwellige Angebote wie Midnight Thun, der Pumptrack oder die Jugendtreffs sind wichtig für Jugendliche und sollen gestärkt werden.
Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige
Befürworten Sie bei städtischen Angeboten (z. B. Museen, Strandbad Thun) höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Städtische Angebote sollen für alle gut zugänglich sein. Der Zugang zu Freibäder sollte frei sein.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot ist unnötig. Eine diskriminierungsfreie Kommunikation sollte selbstverständlich sein
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie weitere Steuersenkungen in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klar wer nicht? Die Stadt braucht jedoch genügend Einnahmen, um ihre Leistungen und Investitionen zu finanzieren. Weitere Steuersenkungen sind daher unrealistisch.
Bau öffentliches Hallenbad
Befürworten Sie, dass die Stadt Thun ein neues öffentliches Hallenbad baut?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Öffentliche Sport- und Freizeitanlagen unterstütze ich grundsätzlich. Ein neues Hallenbad ist aber sehr teuer, und für die Schulen gibt es in Thun bereits Angebote. Daher sollte die Stadt zusammen mit umliegenden Gemeinden und Privaten die Bedingungen für den Bau eines Hallenbades schaffen.
Investitionen in Infrastruktur trotz Verschuldung
Soll Thun grössere Investitionen in die städtische Infrastruktur auch dann tätigen, wenn dadurch die Verschuldung steigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sinnvolle Investitionen in die Infrastruktur dürfen die Verschuldung erhöhen, wenn der Nutzen langfristig stimmt und die Schulden tragbar bleiben.
Senkung Liegenschaftssteuer
Soll die Stadt Thun die Liegenschaftssteuer senken?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt braucht ausreichende Einnahmen. Eine tiefere Liegenschaftssteuer entlastet vor allem Eigentümer:innen und bringt den Mieter:innen nichts.
Wirtschaft & Arbeit
Keine Konkurrenz privater Dienstleistungen
Soll die Stadt bzw. städtisch kontrollierte Unternehmen auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. Die Stadt und ihre Betriebe sollen Dienstleistungen im öffentlichen Interesse anbieten dürfen, auch wenn es dafür private Angebote gibt.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Soll die Stadt Thun die kommunalen Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einzelne Vereinfachungen sind möglich.
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wohnungen sind zum Wohnen da. Gewerblich betriebene Kurzzeitvermietungen über Airbnb und ähnliche Plattformen sollen eingeschränkt werden, damit regulärer Wohnraum geschützt bleibt. Ich half mit die Airbnb-Initiative zu lanzieren.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden geltenden städtischen Mindestlohnes von CHF 4'200 pro Monat für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer arbeitet, soll vom Lohn leben können. Ein Mindestlohn von CHF 4'200 ist dafür ein wichtiger Schritt (wird im übrigen in der Satdtverwaltung bereits eingehalten)
Tourismusförderung begrenzen
Soll die Stadt Thun seine Tourismusförderung begrenzen, wenn dadurch die Belastung für Wohnungen, Verkehr und Bevölkerung reduziert werden kann?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Tourismus ist wichtig für Thun, darf aber Wohnraum, Verkehr und Bevölkerung nicht übermässig belasten.
Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir wollen Verdichtung nach innen statt Zersiedelung – aber sozialverträglich, mit hoher Freiraumqualität und bezahlbarem Wohnraum.
Erleichterung der Umnutzung zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dem Gewerbe ist sorge zu tragen! Insbesonders sind die Gewerbeflächen zu erhalten oder auszubauen. Umnutzungen von Büroflächen können zusätzlichen Wohnraum schaffen. Erdgeschosse sollen aber vor allem für Läden, Gastronomie und andere publikumsorientierte Nutzungen erhalten bleiben.
Stärkere Gewichtung Wohnraum
Soll die Stadt Thun bei der Entwicklung grösserer Areale Wohnraum gegenüber Gewerbe- und Arbeitsflächen stärker gewichten (z.B. Entwicklungsschwerpunkt Thun Nord)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Bedarf an Wohnraum ist hoch und soll stark gewichtet werden. Eine gute Mischung mit Arbeitsplätzen bleibt wichtig. Am ESP Thun Nord fehlt derzeit das Wohnen und sollte daher hoch gewichtet werden.
Verkehr
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) in der Stadt Thun?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Da hinkt Thun im regionalen und dem nationalen Vergleich hinterher! Fuss- und Velowege sollen rasch, sicher und flächendeckend ausgebaut werden. Dabei ist dem Fussverkehr mehr Beachtung zu schenken. Der Fussverkehr darf nicht vom Veloverkehr verdrängt werden!
Flächendeckende Einführung Tempo 30
Soll in der Stadt Thun flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden (auch auf Hauptstrassen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Während die Temporeduktion die generelle Sicherheit erhöht, schafft der systematische Abbau von Zebrastreifen erhebliche Barrieren und Sicherheitsrisiken für Kinder und Menschen mit Seh- oder Gehbehinderungen.
Förderung öffentlicher Verkehr
Soll die Stadt Thun zusätzliche finanzielle Mittel zur Förderung des öffentlichen Verkehrs einsetzen (z. B. vergünstigte Abonnemente oder Angebotsausbau)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr soll ausgebaut werden und für alle bezahlbar sein.
Neue Tunnellösung zur Verkehrsentlastung
Soll zur Verkehrsentlastung von Thun und des rechten Thunerseeufers eine neue Tunnellösung (bspw. Hübelitunnel oder Aarequerung Süd) verfolgt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grosse Strassen- und Tunnelprojekte könnten die Innenstadt verkehrsfrei machen! Gleichzeitig sollen aber der ÖV, Fuss- und Veloverkehr gestärkt werden.
Umwelt & Energie
Entsiegelung und Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt Thun vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Grün und weniger Beton: Das hilft gegen Hitze, fördert die Biodiversität und macht Thun lebenswerter.
Lockerung Vorschriften für Erneuerbare
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Ortsbild- und Denkmalschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Erneuerbare Energien und Ortsbild- und Denkmalschutz sind oft keine Wiedersprüche!
Förderung Solarausbau
Soll die Stadt Thun den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich soll Solarenergie schneller ausgebaut werden – jedoch nicht auf Kosten der Gestaltung.
Anreize statt Verbote in Klimapolitik
Soll die Stadt bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize allein reichen nicht. Klimaschutz braucht auch verbindliche Regeln und Standards.
Verschärfung Aktionsplan Netto Null
Die Stadt Thun hat einen Aktionsplan zur Erreichung von Netto Null Treibhausgasemissionen bis 2050 beschlossen. Soll dieser Aktionsplan verschärft werden (strengere Klimaschutzmassnahmen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Klimakrise verlangt mehr Tempo. Der Aktionsplan soll verschärft und die Emissionen schneller gesenkt werden. Die Massnahmen sollen wirtschaftlich sein und nicht in einer Förderungswillkür enden
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt Thun dazu übergehen, ihre Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digitale Angebote sind gut, aber die Stadt muss für alle erreichbar bleiben – auch am Schalter und am Telefon.
Mehr Finanzen für Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt Thun mehr finanzielle Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Ausland bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies ist nicht Aufgabe der Stadt Thun.
Einführung verbindlicher Bearbeitungsfristen
Soll die Stadt verbindliche Bearbeitungsfristen für häufige Bewilligungs- und Verwaltungsverfahren einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Kameras bringen nicht mehr Sicherheit. Wir setzen auf Prävention und schützen Datenschutz und Grundrechte.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt Thun stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser, Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz vor häuslicher Gewalt braucht mehr Mittel für Frauenhäuser, Beratung und Prävention. Thun soll die Istanbul-Konvention konsequent umsetzen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in der Stadt Thun?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir wollen keinen Ausbau repressiver Kontrollen. Eine bürger:innennahe Polizeiarbeit der Kantonspolizei begrüssen wir.
Keine Auslagerung der Sicherheitsdienste
Sollen Sicherheitsaufgaben in der Stadt Thun künftig nicht mehr an private Sicherheitsdienste ausgelagert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheit ist grundsätzlich eine öffentliche Aufgabe. Sie soll demokratisch kontrolliert bleiben und nicht an private Sicherheitsdienste ausgelagert werden. Aufgaben die nur eine physische Präsenz erfordern können ausgelagert werden.
Ergänzung Drogenkonsumraum zu Anlaufstelle
Soll die bestehende Kontakt- und Anlaufstelle für Drogenabhängige in der Stadt Thun um einen beaufsichtigten Konsumraum ergänzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Konsumraum rettet Leben und entlastet den öffentlichen Raum. Thun soll diese Verantwortung selbst wahrnehmen und nicht nach Bern delegieren.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Der Markt allein sorgt nicht dafür, dass alle profitieren. Es braucht einen starken Staat, der ausgleicht.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Vollständig einverstanden. Umverteilung ist nötig, damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht weiter aufgeht.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Wiedereingliederung und Prävention verhindern neue Straftaten besser als reine Bestrafung.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ohne intakte Umwelt gibt es langfristig keine Wirtschaft.
Kommentar
Viele Baurechtsverträge müssen in den nächsten Jahren erneuert werden, hier müssen Wohnbaugenossenschaften unterstützt und gefördert werden. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen!