Selina Stüssi

Sozialdemokratische Partei

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ich setze mich ein für ein Zürich, das ein Zuhause für viele verschiedene Menschen ist. Eine Dimension von Unterschiedlichkeit ist das Einkommen. Wie gut es einer Gemeinschaft geht, messe ich daran, wie es den schwächsten geht. Deshalb setze ich mich ein für mehr bezahlbaren Wohnraum, was durch gemeinnützigen Wohnungsbau erreicht werden kann.

Schutz vor Mieterhöhungen

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Kommentar

Ich bin gegen zu hohe Mieterhöhungen. Mir ist wichtig, dass Sanierungen (wenn nötig) gemacht werden können. Aber das aktuelle Problem ist, dass Wohnraum, der bisher günstig zu mieten war, mit teurerem Wohnraum (z.B. durch Sanierungen) ersetzt wird, und somit Familien/Bewohner:innen mit tieferem Einkommen aus der Stadt verdrängt werden. So wird die Diversität der Stadtbewohner:innen verkleinert, was ich nicht gut finde. Für eine diverse und starke Stadt braucht es auch günstigen Wohnraum.

Einsatz von Sozialdetektiv/-innen

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Kommentar

Sozialdetektiv:innen finde ich nicht den richtigen Weg. Es ist wichtig, dass (nur) die Personen, die Sozialhilfe (wirklich) brauchen, diese erhalten. Anstatt Aufwand für Kontrolle würde ich eher begrüssen, wenn Investitionen getätigt werden, die Personen den Weg aus der Sozialhilfe vereinfachen.

Erhöhung Sozialausgaben

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Senkung Gesundheitskosten

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Kommentar

Eine Reduktion von Gesundheitskosten sollte meiner Meinung nach mithilfe von langfristigen Investitionen gemacht werden, wie zum Beispiel: präventiver Wissensaufbau, Prävention durch einfacher Zugang zu Sporteinrichtungen, Prävention durch gute Arbeitsbedingungen.

Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe

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Kommentar

Bei städtisch mitfinanzierten Wohnungen werden die Einkommens- und Vermögenslimiten bereits kontrolliert. Somit finde ich eine Verschärfung überflüssig.

Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen

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Kommentar

Die aktuelle Objektfinanzierung (subventionierte Kita-Plätze) finde ich besser als die Subjektfinanzierung (z.B. Betreuungsgutscheine).

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Die inklusive Volksschule bewährt sich sehr. Für eine starke, inklusive Gemeinschaft ist es wichtig, dass wir dabei bleiben, alle Kinder in einer Klasse zu unterrichten. Wenn es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten kommt, dann weil die Volksschule zu wenig Mittel hat, um das inklusive System wie angedacht (mit genügend Lehrpersonen, die nicht überlastet sind) umzusetzen. Die Berufsgruppen der Volksschule sollten aufgewertet werden mit Arbeitsbedingungen.

Beibehaltung Schulnoten

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Mehr schulische Ressourcen

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Erweiterte Kita-Subventionen

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Kommentar

Ja, ich setze mich weiterhin für eine stärkere finanzielle Entlastung von tiefen und mittleren Einkommen ein.

Gleiche Bildungschancen

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Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Kommentar

Nein, eine gute Beziehung mit der EU ist für die Schweiz und für Zürich wichtig. Wir sollten die Verträge beibehalten und die Zusammenarbeit mit der EU (für ein starkes Europa mit starken Demokratien) stärken.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Abschaffung Wohnsitzpflicht

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Das kantonale Recht hat hier Vorrang, deshalb kann die Stadt Zürich die Wohnsitzpflicht nicht abschaffen. Meiner Meinung nach sind die Wohnsitzpflichten auf Gemeindeebene aber eine unnötige Hürde im Einbürgerungsprozess. Für eine schnellere Integration ist ein einfacherer und günstigeren Einbürgerungsprozess wichtig. Personen, die schon genug lang in der Schweiz sind, sollten sich einbürgern lassen können, auch wenn sie innerhalb der Schweiz umziehen (müssen).

Ausbau Integrationsangebote

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Obligatorische Integrationskurse

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Kommentar

Integrationskurse finde ich unterstützenswert, allerdings gelingt Lernen immer besser, wenn es freiwillig ist. Der Besuch von Integrationskursen sollte incentiviert / belohnt werden. Auch hier setze ich lieber auf Eigeninitiative als auf Pflicht und Kontrolle.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests

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Ja, und ich bin für eine Auflösung dieser Altersgrenze. Personen allen Alters sollten günstigen Zugang zu Tests haben. Der Zugang zum Schutz vor und das Wissen über Krankheiten hilft der Prävention von weiterer Verbreitung. Dass (sexuell übertragbare Geschlechts-)Krankheiten stigmatisiert werden, führt zu höheren Gesundheitskosten, weil sie nicht früh-/rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Ich bin für Prävention von jeglichen Krankheiten, auch um die Gesundheitskosten zu senken.

Überdeckung umstrittener Darstellungen

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Kommentar

Ich setze mich ein für Anti-Rassistische Aufklärung - das Überdecken würde mir deshalb nicht ausreichen, sondern zusätzlich gilt es eine Anti-Rassistische Stellung zu beziehen. Das beinhaltet, Wissen über Rassismus und seine Folgen bereit zu stellen und für rassifizierte Menschen einen sicheren Wohnraum zu ermöglichen.

Förderung freier Kulturszene

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Einschränkung kommerzieller Werbung

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Massnahmen gegen Hausbesetzungen

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Finanzen & Steuern

Steuersenkung

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Nein, der Steuerfuss betrifft sowohl Einwohner:innen als auch Unternehmen. Unternehmen sollen weiterhin über Steuern ihren Beitrag zur Gesellschaft beitragen. Die SP setzt sich für Entlastung bei Einwohner:innen ein durch ein Kaufkraftpaket, um gezielt (zusätzlich zur unteren Einkommensschicht auch den Mittelstand bei Krankenkassenprämien, Kita-Gebühren und öV-Abos zu entlasten.

Investitionsobergrenze

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Nein, ich bin gegen eine Einschränkung von Ausgaben. Ausgaben sollten getätigt werden können, wenn sie nötig sind. Die Stadt Zürich steht finanziell kerngesund da. 2024 hat sie über 500 Millionen Franken Gewinn gemacht. Dieses Geld soll jetzt dafür eingesetzt werden, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Kaufkraft des Mittelstands zu stärken.

Einstellungsstopp Stadtverwaltung

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Der Stellenbestand muss parallel zur Einwohner:innenzahl steigen können. Das grösste Stellenwachstum findet in Schulen statt. Wenn trotz mehr Kindern der Stellenbestand eingefroren würde, hätten wir bald noch grössere Primarschulklassen. Wenn es mehr Stellen braucht, sollten auch mehr geschaffen werden. Ich bin für eine starke öffentliche Hand, vor allem für starke Bildung - unsere Kinder sind unsere Zukunft.

Wirtschaft & Arbeit

Einschränkung Kurzzeitvermietungen

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Lohngleichheit Frauen/Männer

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Lohnobergrenze

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Verkauf Energie 360°

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Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal

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Die Bedingungen sind schon gut, aber sie müssen auch anpassbar sein und verbessert werden können. Anstellungsbedingungen sind ein wichtiger Hebel im Arbeitgebermarketing der Stadt. Die Verwaltung muss mit Privatunternehmen mithalten können, um gute Talente zu gewinnen und halten zu können.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Superblocks

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Autofreier Hauptbahnhof

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Vorrang Veloverkehr

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Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum

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Zum Beispiel in Oerlikon stehen viele Büroflächen leer. Diese könnten besser für Wohnungen gebraucht werden. Eine solche Umnutzung sollte deshalb erleichtert werden.

Erhalt Parkplätze

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Wenn wir weniger Autos in Zürich brauchen, brauchen wir auch weniger Parkplätze.

Ausbau Nachtflugverbot

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Umwelt & Energie

Begrünung Stadtraum

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Entsorgungscoupons

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Nein, der Ausbau von mobilen Recyclinghöfen scheint mir sinnvoller.

Förderung privater Solaranlagen

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Ausbau mobiler Recyclinghöfe

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Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Kommentar

Eine gute Beziehung zur EU finde ich wichtig für Zürich als starken Bildungsstandort und für eine starke Wirtschaft.

Verkleinerung Stadtrat

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Transparente Kampagnenfinanzierung

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Digitale Stadtverwaltung

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Digitalisierung (bzw. Digitale Transformation) der Verwaltung ist mir wichtig, weshalb ich das Prinzip "Digital First" stark befürworte. "Digital First" bedeutet, dass neu die Priorität auf digitalen Kanälen der Verwaltung liegt. Es bedeutet (im Gegensatz zu "Digital Only") nicht, dass alle Verwaltungsleistungen nur noch elektronisch angeboten werden. Sondern eine nicht-digitale Abwicklung wird weiterhin angeboten. "Digital First" ermöglicht Effizienz und Barrierefreiheit.

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Verbot automatisierter Gesichtserkennung

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Taser-Ausrüstung (Polizei)

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Engagement gegen häusliche Gewalt

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Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)

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Erhöhte Polizeipräsenz

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Nein, die Gesundheitskosten steigen in der freien Marktwirtschaft, weil Unternehmen auf dem Rücken von (der Gesundheit der) Arbeitnehmer:innen Profit machen. Auch eine stärkere Überprüfung von Gesetzen wie zum Beispiel Gleichstellungsgesetz ist nötig. Und um gesellschaftliche, wirtschaftliche Bevorzugung von Männern (aktuelle unerklärbare Lohndifferenz ist 1 zu 0,8) zu korrigieren, braucht es soziale Einschränkungen der freien Marktwirtschaft.

Staatliche Umverteilung

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Umverteilung ist wichtig, damit die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter aufgeht. Diese spaltet unsere Gesellschaft und schwächt die Demokratie.

Bestrafung Krimineller

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Nein, mir ist nach abgesessener Strafe auch wichtig, dass Personen aus der Kriminalität rauskommen. Härtere Strafen finde ich nur bei Sexualstraftaten und White Collar Crime nötig.

Umweltschutz

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Eine funktionierende Wirtschaft ist wichtig, aber es soll nicht mehr um Wachstum oder Gewinnmaximierung gehen. Sondern wichtig sind mir ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen. Maximierung von Gesundheit aller, zufriedenes und friedliches Zusammenleben und Impact gegen die Klimakrise ist mir am wichtigsten.

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