Luca Tschan
Sozialdemokratische Partei | 01.147
Sozialstaat & Familie
Stiftung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Winterthur eine Stiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau schaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Winterthur bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei strafrechtlichem Verdacht ermittelt die Polizei. Missbrauch ist konsequent zu klären – aber rechtsstaatlich und ohne pauschales Misstrauen gegenüber Sozialhilfebeziehenden. Schweizweit wird die Sozialhilfe pro Jahr um ca. 65 Millionen betrogen. Mindestens 5000 Millionen entgehen uns jährlich durch Steuerhinterziehung und Steuervermeidung.
Barrierefreies Wohnen
Soll sich die Stadt vermehrt für die finanzielle Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens im Sinne von barrierefreier Bauweise einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jugend- und Familienberatung sowie Angebote zur sozialen Integration verhindern Probleme, bevor sie eskalieren. Wer hier spart, zahlt später drauf: im Gesundheitswesen, in der Sozialhilfe oder bei der Sicherheit – und verschärft soziale Probleme, statt sie zu lösen.
Neubau Alterszentrum Adlergarten
Befürworten Sie den geplanten Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten (obligatorisches Referendum über den Ausführungskredit von rund CHF 85 Mio.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Gesamtstrategie für die Winterthurer Altersheime. Er ermöglicht moderne Wohnformen, wie Wohnen mit Service, und dient zugleich als Entlastungsstandort, damit andere Heime erneuert werden können.
Wohnungsvergabe an Einwohnende
Sollen Wohnungen im Besitz der Stadt Winterthur vorrangig an Personen vergeben werden, welche bereits in der Stadt Winterthur leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entscheidend ist ein fairer Zugang nach sozialen Kriterien. Wohnbedarf entsteht durch Arbeit, Ausbildung, Betreuungspflichten oder soziale Netzwerke in einer Stadt, nicht ob die Personen schon hier leben. Ein Wohnsitz-Vorrang würde zudem Menschen benachteiligen, die Winterthur aufgrund steigender Mieten bereits verlassen mussten, und ihre Rückkehr unnötig erschweren.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder sollen möglichst früh gemeinsam unterrichtet werden und im Klassenverband Deutsch lernen. Dafür braucht es aber mehr Ressourcen, um Lehrpersonen zu entlasten.
Tagesschulen
Sollen alle Schulen der Stadt Winterthur in Zukunft als freiwillige Tagesschulen geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tagesschulen fördern Chancengleichheit und entlasten Familien.
Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbotes an allen Winterthurer Volksschulen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschales Handyverbot ersetzt keine Medienbildung, welche dringen ausgebaut werden muss. Der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Geräten ist Teil des Bildungsauftrags der Schule. Entscheidend sind klare, altersgerechte Regeln.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleiche Bildungschancen dürfen keine Frage des Geldbeutels sein. Jede und jeder soll Zugang zu guter Bildung haben – in der Schule genauso wie in der Aus- und Weiterbildung. Bildung ist kein Privileg, sondern die Grundlage für eine faire und starke Gesellschaft.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Personenfreizügigkeit stärkt unseren Arbeitsmarkt und sichert benötigte Fachkräfte. Entscheidend ist dabei ein konsequenter Lohn- und Arbeitnehmerschutz, damit kein Lohndumping entsteht. Gerade angesichts der globalen Unsicherheit und der Politik des immer unberechenbareren Präsidenten Trump zeigt sich: Gute, verlässliche Beziehungen zur EU sind wichtiger denn je für Stabilität, Wohlstand und Sicherheit in der Schweiz.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Winterthur die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Warum sollte eine Person, welche die schon sehr strengen Kriterien zur Einbürgerung erfüllt, nochmals 2 Jahre warten müssen nur weil sie zb. von Seuzach nach Winterthur gezogen ist?
Gebührenfreie Einbürgerung unter 25
Soll die Stadt Winterthur auf die Erhebung von Gebühren bei der Einbürgerung von unter 25-Jährigen verzichten (derzeit CHF 600)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Selbstfinanzierte Sprachkurse für Ausländer/-innen
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Sprachkurse auf eigene Kosten besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprachförderung ist eine öffentliche Integrationsaufgabe. Sprachkurse müssen für neu Zugezogene niederschwellig und gratis zugänglich sein.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Stadion Schützenwiese
Befürworten Sie den geplanten Ausbau des Stadions Schützenwiese für CHF 35.1 Mio.?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Kulturförderung
Soll die städtische Kulturförderung ausgebaut werden (z.B. finanzielle Unterstützung von Institutionen oder Projekten, Zurverfügungstellung von vergünstigten Räumen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzierung Internationale Kurzfilmtage
Soll die Stadt Winterthur angesichts des Wegfalls eines Hauptsponsors ihren finanziellen Beitrag an die Internationalen Kurzfilmtage erhöhen (derzeit CHF 700'000)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig zu wissen ist, dass die Beiträge, welche die Stadt Winterthur leisten, Einfluss auf die Beiträge auf kantonaler Ebene haben. Wenn die Stadt weniger zahlt, zahlt auch der Kanton weniger.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und den Schulen in Winterthur die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Kostenmiete statt Marktmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften auf Basis der Kostenmiete anstelle der Marktmiete vermieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Steuersenkung
Soll der Steuerfuss der Stadt Winterthur gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schuldenabbau
Soll die Stadt Winterthur dazu verpflichtet werden, ihre Schulden bis 2050 auf das Niveau der jährlichen Steuereinnahmen zu reduzieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Schuldenvorgabe würde notwendige Investitionen in Bildung, Soziales und Infrastruktur gefährden, ohne einen echten finanzpolitischen Mehrwert zu bringen. Diesen Abbau würde die Bevölkerung stark merken.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Winterthur in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne es nicht grundsätzlich ab, jedoch ist es bei solchen Partnerschaften schwierig die Transparenz, die demokratische Kontrolle und die soziale Verantwortung gewährleisten zu können.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, die Aufträge von der Stadt erhalten, durch die Stadt strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bessere Anstellungsbedingungen sind überall erstrebenswert.
Parkbewilligungen für Schichtarbeitende
Sollten Schichtarbeiter, welche nicht mit dem ÖV zu ihrem Arbeitsplatz fahren können, Parkbewilligungen in der blauen Zone erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aber gezielt, innovativ und nicht flächendeckend in die Höhe.
Ökologische Mindeststandards im Bau
Soll die Stadt im Rahmen der neuen Bau- und Zonenordnung strengere ökologische Mindeststandards bei Neubauten und Gebäudesanierungen vorschreiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Strengere ökologische Standards schützen Klima und Ressourcen und zahlen sich langfristig aus.
Lockerung Denkmal- und Ortsbildschutz
Sollen Bauvorhaben durch geringere Denkmal- und Ortsbildschutzkriterien beschleunigt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sanierung Campingplatz Schützenweiher
Befürworten Sie die Pläne zur umfassenden Sanierung des Campingplatzes am Schützenweiher?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Velowege statt Parkplätze
Sollen Velowege in den Quartieren auch ausgebaut werden, wenn dafür Parkplätze reduziert werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verzicht auf Tram- und S-Bahn-Ausbau
Soll der öffentliche Verkehr in Winterthur auch in Zukunft ausschliesslich mit Bussen betrieben werden (Verzicht auf Tramlinien/innerstädtische S-Bahn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Bus ist mittelfristig das passende Rückgrat des ÖV in Winterthur. Wichtig sind Ausbau, Priorisierung und Qualität. Langfristig sind neue Ideen im öffentlichen Verkehr wohl nötig. Eine innerstädtische S-Bahn, welche die Bahnhöfe verbindet, ist wünschenswert.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Winterthur zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Bevorzugung des Autoverkehrs widerspricht einer nachhaltigen, stadtverträglichen Mobilität.
Umwelt & Energie
Bau von Windkraftanlagen
Befürworten Sie den Bau von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Winterthur?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung Fernwärmeanschluss
Sollen die Kosten für den Fernwärmeanschluss von Häusern durch die Stadt übernommen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt soll Fernwärmeanschlüsse gezielt mitfinanzieren, damit die Wärmewende sozial verträglich und rasch vorankommt.
Förderung Dach- und Fassadenbegrünung
Soll die Stadt die Begrünung von Fassaden und Hausdächern finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme fördert ein besseres Stadtklima, senkt Temperaturen in der Stadt und verbessert die Biodiversität.
Begrünung Stadtraum
Soll die Stadt den öffentlichen Raum der Stadt Winterthur (u.a. Strassen, Plätze, Parks) schneller entsiegeln und begrünen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme fördert ein besseres Stadtklima, senkt Temperaturen in der Stadt und verbessert die Biodiversität.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
In Zeiten von Trump, Putin und Xi muss Europa zusammenstehen.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Ausbau des digitalen Angebotes ist wichtig. Solange es aber Menschen gibt, welche Schalter brauchen, muss es Schalter geben.
Ausbau Auslandshilfe
Soll die Stadt Winterthur die Auslandshilfe ausbauen (aktuell rund CHF 100'000)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Automatisierte Gesichtserkennung gefährdet Grundrechte .
Massnahmen gegen Littering
Soll in Winterthur mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prävention und eine gute Abfallstruktur sind wirksamer als höhere Bussen oder mehr Repression.
Massnahmen gegen Drogenkonsum
Soll die Stadt mehr Massnahmen gegen den Drogenkonsum am Merkurplatz ergreifen (z.B. Wegweisungen, mehr Polizeipräsenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es braucht mehr Ressourcen für wirkungsvollere Massnahmen wie: -niederschwellige Beratungsstellen -Ambulante & stationäre Therapieangebote - Substitutionsprogramme - aufsuchende Sozialarbeit
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Winterthur (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Wer wenig Kapital, Bildung oder Netzwerke besitzt, startet mit strukturellen Nachteilen und kann Marktchancen oft nicht nutzen. Ungleiche Ausgangsbedingungen, Marktmacht grosser Akteure und externe Kosten wie Umwelt- oder Gesundheitsfolgen führen dazu, dass Gewinne konzentriert werden, während Risiken auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Ohne staatliche Regeln, Umverteilung und soziale Sicherung profitieren deshalb nicht alle vom Markt.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die SP Winterthur hat eine Initiative eingereicht für eine Stiftung für mehr bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum.