Raphael Hemmerle
FDP.Die Liberalen
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Prämienverbilligung ausbauen
Soll der Kanton zusätzliche Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Problem der Gesundheitskosten muss dort gelöst werden, wo es entsteht: beim Leistungskatalog der obligatorischen Krankenversicherung und bei Fehlanreizen für Leistungsbezüger und Leistungserbringer.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton sollte sicherstellen, dass in allen Gemeinden ein Betreuungsangebot für Vorschul- und Schulkinder besteht, aber die Ausgestaltung den Gemeinden überlassen.
Hausarztpraxen unterstützen
Soll der Kanton Nidwalden Hausarztpraxen finanziell unterstützen (z.B. durch steuerliche Vorteile für Hausärzt/-innen oder Anschubfinanzierungen für neue Arztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auslöser des Hausärztemangels sind der überbordende Administrationsaufwand, bürokratische Hürden und Notfalldienste. Der Kanton kann die Hausärzte mit einer guten Notfalldienstorganisation und einer angemessenen Entschädigung für Notfalldienste entlasten. Allenfalls könnte es sinnvoll sein, wenn der Kanton Darlehen für die Eröffnung neuer Praxen gewährt. Steuerliche Vorteile sind nicht zielführend, da sie sich erst dann auswirken, wenn die Praxis erfolgreich ist und Gewinne erzielt.
Spitalplanung verstärken
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. stärkere Koordination bei Pflegeleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Wiedereinführung Förderklassen
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Anzahl Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten oder mangelnden Deutschkenntnissen behindert die Lernfortschritte der übrigen Kinder in einigen Klassen. Mit separaten Förderklassen können die Bedürfnisse beider Gruppen besser adressiert werden.
Fremdsprachen-Klassen
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn viele Kinder mit geringen Deutschkenntnissen in einer Klasse sind, ist eine Trennung sinnvoll. Dies soll vor Ort durch die Gemeinde und Schule entschieden werden.
Verzicht Französisch in Primarschule
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Französischkenntnisse sind gerade für den Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis in der mehrsprachigen Schweiz sehr wichtig. Das Frühfranzösisch in der Primatstufe bringt aber messbar zuwenig Resultate.
Bildungsschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gute Bildungschancen sind essentiell. Alle Kinder müssen die Chance haben, durch Leistung eine optimale Bildung zu erhalten. Der Kanton kann dabei unterstützen, indem er Rahmenbedingungen setzt, die ungestörtes Lernen fördern, etwa durch Tagesschulen oder kostenfreie Hausaufgabenstunden. Förderunterrichtsgutscheine führen zu Administrationsaufwand und haben ein ungünstiges Aufwand/Leistungsverhältnis.
Migration & Integration
Ausländerstimmrecht
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist verständlich, dass ausländische Personen, die mit ihren Steuern für Gemeindeuasgaben bezahlen, bei diesen mitbestimmen möchten. Das Stimm- und Wahlrecht als Kern der demokratischen Rechte setzt aber eine Integration in die Wertegemeinschaft und Gesellschaft und zudem ein Grundwissen über das Staatswesen voraus, welches über die Einbürgerung besser sichergestellt werden kann.
Förderung Integration
Soll der Kanton Nidwalden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll smarte Massnahmen zur Verbesserung der Integration treffen. Dies können beispielsweise kostenlose Sprachkurse sein oder mehrsprachige Informationsbrochuren über Alltagsfragen - von Abfallentsorgung bis zur Steuererklärung. Die Massnahmen sollen effizient sein, das heisst mit geringem Aufwand viele Personen erreichen (z.B. Online-Schulungen).
Verschärfung Einbürgerungsgesetz
Begrüssen Sie eine Verschärfung des kantonalen Einbürgerungsgesetzes (z.B. höhere Sprachkenntnisse, stärkere soziale Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einbürgerung ist die Aufnahme einer Person in eine Werte- und Solidargemeinschaft. Hierfür ist es wichtig, dass die einzubürgernden Personen wirtschaftlich solide aufgestellt sind und sich mit den Kernwerten unserer Kultur und Gesellschaft identifizieren können. Nidwalden darf dabei durchaus selektiv sein. Andererseits müssen die Kriterien so klar wie möglich sein und ein rechtsstaatliches, willkürfreies Verfahren garantiert sein.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Befürworten Sie ein Einführung von Bezahlkarten für die Asylsozialhilfe (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Ziel - der Schutz von Missbräuchen - überwiegt die verhältnismässig geringe Einschränkung der Betroffenen bei weitem. Zudem dient es auch den Asylsuchenden, wenn sie das erhaltene Geld (nur) so ausgeben, wie es vorgesehen ist.
Bilaterale Verträge kündigen
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der neuen Weltordnung, die von Machtpolitik der Grossmächte geprägt ist und in der die Schutzmechanismen der Kleinstaaten wie das Völkerrecht oder die UNO keine Sicherheit mehr bieten, ist eine gute und rechtlich abgesicherte Beziehung zu unseren Nachbarstaaten essentiell. Der Marktzugang in Europa ist für unsere Wirtschaft und unser Wohlstand enorm wichtig. Die Herausforderungen der Migration müssen im Inland entschieden angegangen werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Rückzug Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz ist eine Willensnation, die auf gemeinsamen Werten und gemeinsamen Erzählungen basiert. Die Kultur ist für die Identität und den Zusammenhalt enorm wichtig und zwar die musischen und gestaltenden Künste wie auch das gelebte Brauchtung (Schülertriicheln oder die Fasnacht). Wenn ein öffentliches Gut nicht in der optimalen Menge angeboten wird, muss der Kanton das Angebot wirkungsorientiert fördern.
Verbot Genderstern
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kantonale Stellen sollen in einer sachlichen, präzisen und verständlichen Sprache kommunizieren. Genderstern oder ähnliche Zeichen behindern den Lesefluss und haben meines Erachtens in Behördenkommunikation nichts zu suchen. Es gibt aber keine Notwendigkeit für ein gesetzliches Verbot.
Trennung Staat & Kirche
Soll der Kanton Nidwalden Staat und Kirche vollständig trennen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Religion und Kirche sind private Angelegenheit und sollten grundsätzlich vom Staat getrennt ablaufen. Der Kanton soll aber die Kirchen für ihre vielen Leistungen entschädigen, etwa in der Seelsorge oder beim Jugendunterricht.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehenden gesetzlichen Grundlagen stellen einen grundlegenden Tierschutz in Nidwalden sicher, wenn sie konsequent angewendet werden. Eine weitere Verbesserung des Tierwohls sollte primär durch die Kaufentscheidungen der Konsumenten erzielt werden. Aufgabe des Staates hierbei ist es, für möglichst gute Transparenz zu sorgen.
Finanzen & Steuern
Steuerreduktion hohe Einkommen
Befürworten Sie die Reduktion der Steuern für hohe Einkommen (gemäss der beschlossenen Revision des Steuergesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die massvolle Senkung der Steuergesetzrevision erhöht die Konkurrenzfähigkeit des Standorts Nidwalden und die Attraktivität für gute Steuerzahler.
Abschaffung Kirchensteuern für Unternehmen
Würden Sie die Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Steuergesetzrevision schlägt eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen vor und ersetzt sie mit einem Kantonsbetrag an die Landeskirchen.
Schuldenbremse lockern
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse hat sich als gutes Instrument für die Ausgabendisziplin erwiesen und zu der guten finanziellen Lage des Kantons massgeblich beigetragen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung erhöht Erwerbsanreize für Zweitverdiener und ermöglicht die Besteuerung unabhängig vom Zivilstand. Der administrative Mehraufwand ist beschränkt: schon heute müssen sämtliche Einkünfte für beide Ehegatten getrennt deklariert werden - einfach in verschiedenen Zeilen. Es braucht zukünftig nicht wesentlich mehr Dateneingaben.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das gutgemeinte Anliegen führt zu einem enormen Bürokratieaufwand, ohne die soziale Situation oder den Umweltschutz in Entwicklungsländern messbar zu verbessern.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge vom Kanton erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Strengere Kontrollen führen zu mehr Aufwand beim Kanton und bei den Unternehmen, ohne dass die Ursache der Lohnunterschiede adressiert wird. Es bestehen bereits wirksame Instrumente, um gegen ungerechtfertigte Lohnunterschiede vorzugehen.
Prüfung Regulierungswirkung
Soll der Kanton Nidwalden bei neuen Regulierungen stets deren Auswirkungen auf Unternehmen auswerten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Regulierungsfolgenabschätzung würde das Bewusstsein für die Kosten neuer Regulierungen erhöhen.
Liberalisierung Öffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Arbeitsgesetz schützt die Mitarbeitenden der Geschäfte. Mit einer vollständigen Liberalisierung können die Geschäfte experimentieren und ihre Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Kunden anpassen. Falls die Öffnungszeiten ausgeweitet werden, entstehen neue Arbeitsplätze.
Stellenbestand einfrieren
Soll der Stellenbestand des Kantons Nidwalden eingefroren werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Wachstum der Verwaltung (im Kanton Nidwalden, aber auch in der ganzen Schweiz), welches das Wirtschaftswachstum übersteigt, ist ein grosses Problem. Nachhaltig bekämpfen lässt sich dieses Wachstum nicht mit einem Einstellungsstop (der durch die Verwaltung mit externen Mitarbeitenden umgangen würde), sondern mit einer Reorganisation der Verwaltung und vor allem mit weniger Gesetzen und Aufgaben für die Verwaltung. Hier ist das Parlament genauso in der Verantwortung wie die Regierung.
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Subventionen führen zu Marktverzerrungen. Besser wäre es, günstige Wohnungen durch eine Erhöhung des Angebots zu fördern durch Beschleunigung der Bauverfahren und stärkere Verdichtung.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz läuft auf einen enormen Energiemangel zu: während das Angebot stagniert (Ausbau Erneuerbare, Abschaltung KKW) wird die Nachfrage stark steigen (Zuwanderung, Elektroautos, Rechenzenter, KI). Berechtigte Umwelt- und Landschaftsschutzinteressen müssen in einer Güterabwägung dem Ausbau der erneuerbaren Energien gegenübergestellt werden.
Verdichteter Bauen
Sollen bestehende Bauzonen stärker verdichtet bebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Wohnkosten sind für viele Nidwaldnerinnen und Nidwaldner, welche die Wohnsituation wechseln wollen oder müssen ein echtes Problem. Mit der Ermöglichung einer stärkeren Verdichtung wird das Problem am effizientesten bekämpft.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton Nidwalden zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verbote führen zu Fehlallokation von Ressourcen, weil sie auf besondere Umstände keine Rücksicht nehmen. Mit finanziellen Anreizen werden die Klimaziele schneller erreicht, weil sie flexibler auf technologische Entwicklungen reagieren können.
Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen
Sollen Investitionen in Liegenschaften, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, von den kantonalen Steuern abgezogen werden können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nach der Abschaffung des Eigenmietwerts sind Abzüge für Liegenschaftenunterhalt grundsätzlich ebenfalls zu streichen. Dennoch kann es Sinn machen, Abzüge für Investitionen, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, weiterhin zuzulassen, wenn ohne solche Abzüge zu wenig Investitionen getätigt würden.
Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien (z.B. Wasser-, Wind- oder Solarenergie) erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Förderbeiträge führen zu Verzerrungen.
Verkehr
Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mobilitätsinfrastruktur ist eine der zentralsten Staatsaufgaben. Mittel- bis langfristig dürften selbstfahrende Autos zu einer starken Zunahme des motorisierten Individualverkehrs führen. Bereits heute bestehen Kapaziätsengpässe auf verschiedenen Strassen.
Massnahmen gegen Ausweichverkehr
Soll der Kanton verstärkte Massnahmen gegen den Ausweichverkehr der Autobahn in den Gemeinden unternehmen (z.B. Sperrungen von Ausfahrten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Massnahmen sollen datenbasiert und dynamisch aktiviert werden können, wenn sie helfen, die Lebensqualität in den Gemeinden zu erhöhen.
Ausbau ÖV
Soll der öffentliche Verkehr im Kanton Nidwalden ausgebaut werden (höhere Frequenz, neue Buslinien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein nachfrageorinetierter Ausbau wäre sinnvoll.
Ausbau Fuss- & Veloverkehr
Soll im Kanton Nidwalden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Trennung von motorisiertem Individualverkehr und Fuss- und Velowegen dient allen Verkehrsteilnehmern und erhöht die Sicherheit.
Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf Hauptverkehrsachsen soll der Verkehr fliessen können, während in Quartierstrassen Tempo 30 oftmals angemessen ist.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sind auf den Marktzugang angewiesen.
Offenlegung Finanzierung
Soll im Kanton Nidwalden eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung sowie der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Pflicht zur Offenlegung der Finanzierung führt zu höherer Transparenz und dient so dem Vertrauen in das demokratische System.
Zugänglichkeit Behördeninformationen
Sollen Informationen der Behörden auch in einfacher Sprache sowie visuell und auditiv zugänglich gemacht werden (z.B. Abstimmungsinformationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Behörden sollen verständlich und Adressatengerecht kommunizieren. Abstimmungsvideos können helfen, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. Solche Massnahmen können im Einzelfall sinnvoll sein. Ein Zwang bei allen Abstimmungen umfangreiche paralelle Kommunikationsformen anzubeiten - unabhängig von deren Nutzung - führt zu einem Ausbau der Verwaltung ohne das die Wahlbeteiligung oder das Sachwissen steigt.
Digital-First bei Verwaltungsprozessen
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, wonach Verwaltungsprozesse mehrheitlich digital abgewickelt werden sollen (sog. Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es soll aber neben dem Digtal-First-Prinzip zwingend auch das Once-Only-Prinzip berücksichtigt werden, wonach Einwohnerinnen und Einwohner, sowie Unternehmen Angaben gegenüber Behörden nur einmal erfassen müssen. Zudem muss auch ein Weg für Personen angeboten werden, welche keine digitalen Kanäle nutzen wollen oder können.
Neutralität strikt auslegen
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Durch die Neutralität der Schweiz dürfen sich Wirtschaftssanktionen westlicher Länder gegenüber Schurkenstaaten nicht umgehen lassen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur, wo dies sinnvoll ist und hilft, Verbrechen zu verhindern oder aufzudecken. Der Datenschutz muss gewährleistet werden und die Aufzeichnungen sind bspw. nach 48 Stunden zu löschen.
Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis
Im Kanton Nidwalden ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Prävention häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sofern mit Kampagnen eine messbare Wirkung erziehlt wird.
Kooperation Obwalden bei Bevölkerungsschutz/Rettung
Soll der Kanton Nidwalden in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten stärker mit dem Kanton Obwalden zusammenarbeiten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Polizeipräsenz
Braucht es zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit im Kanton Nidwalden eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung statt Wiedereingliederung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umweltschutz funktioniert - mit ganz wenigen Ausnahmen (bspw. FCKW-Verbot) - besser, wenn er mit Anreizen statt mit Verboten umgesetzt wird.
Kommentar
Die Elternzeit soll flexibilisiert und allenfalls moderat ausgebaut werden. Längere Elternzeit hilft leider nicht, den Geburtsrückgang umzukehren.