Thomas Gilgen
Grünliberale Partei | 0505
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Unterstützung für Familien ist sinnvoll, aber neue Dauerleistungen müssen finanzierbar sein. Aktuell fehlen leider dafür die Mittel.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Existenzminimum darf nicht unterschritten werden. Pauschale Verschärfungen bringen wenig und können langfristig höhere Folgekosten verursachen. Entscheidend sind klare Regeln, Eigenverantwortung und eine konsequente Integration in den Arbeitsmarkt.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Prämienbelastung darf niemanden überfordern. Bevor jedoch zusätzliche Mittel gesprochen werden, müssen Leistungen und Kosten im Gesundheitswesen konsequent überprüft werden. Entlastungen sollen gezielt und finanzierbar erfolgen.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Pflegende Angehörige leisten einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Gesundheitssystem. Eine gezielte Unterstützung ist sinnvoll, muss aber klar geregelt und finanzierbar sein.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kosten im Griff behalten, ohne die Versorgung zu gefährden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gezielte Förderung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten kann im Rahmen von separaten Förderklassen effektiver erfolgen, da so individueller auf ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Gleichzeitig ist es wichtig, den Bezug zur Regelklasse nicht zu verlieren und integrative Elemente beizubehalten, um soziale Kompetenzen und die Wiedereingliederung zu fördern.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Unterstützung ist sinnvoll, insbesondere um die Schliessung von Dorfschulen zu verhindern.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Unterstützung ist sinnvoll, zur Entlastung von Familien, besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Integration.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schulnoten sorgen für klare Orientierung und Vergleichbarkeit, sollten aber durch ergänzende Rückmeldungen differenziert ergänzt werden.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Langjährig integrierte Einwohner sollen auf Gemeindeebene mitbestimmen können, insbesondere wenn sie auch Steuern zahlen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Politik führt zu Polarisierung. Es braucht deshalb dringend neue, lokal wie international abgestimmte Lösungen; gezielte Aufnahme kann ein Teil davon sein.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration gelingt besser über Arbeit; Anreize sollen darauf ausgerichtet sein, gleichzeitig braucht es faire Rahmenbedingungen.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein, das ist nicht nötig, die Anforderungen sind heute schon sehr hoch, ich würde den Test wohl selbst kaum bestehen.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Obergrenze in der Verfassung macht keinen Sinn; entscheidend ist eine funktionierende Steuerung von Zuwanderung und Integration.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kann man angehen, wichtiger sind aber andere Themen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot ist nicht nötig.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zur Förderung der Meinungsvielfalt sinnvoll, jedoch nicht nur zur Besitzstandswahrung etablierter Medien. Ein funktionierender Meinungswettbewerb ist zentral für eine lebendige Lokalpolitik.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur verbindet und bildet, belebt das gesellschaftliche Leben und kann wie kaum etwas anderes Welten und Ideen inspirierend verbinden. Dafür braucht es Mittel und Raum – sonst gehen kulturelle Identitäten verloren. Zudem ist Kultur ein wichtiger Standortfaktor für Zuzug und schafft Arbeitsplätze.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einmal im Jahr ist Raketenlärm ertragbar, auch wenn er nicht gut für Umwelt und Tiere ist.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuersenkungen sind grundsätzlich sinnvoll, wenn man sich davon etwas verspricht. In Glarus Süd tragen Firmen jedoch nur rund 2 % zum Steuerertrag bei – ein strukturelles Problem, das sich so nicht lösen lässt. Gleichzeitig bleiben junge Familien aus (u. a. wegen Schulschliessungen, wenig Kulturleben und schwachem ÖV), was die Situation weiter verschärft. Zielgerichtete Steuerabzüge, die Arbeitsplätze schaffen und Zuzug fördern, wären sinnvoller.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sparanstrengungen sollten sich insbesondere auf Investitionen konzentrieren, die weder klare finanzielle Ziele noch einen nachhaltigen Nutzen haben und keine Mehreinnahmen generieren. Gleichzeitig ist es wichtig, gezielt dort zu investieren, wo langfristiger Mehrwert und zusätzliche Einnahmen entstehen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sinnvoll, insbesondere um Zweitliegenschaften stärker in die Verantwortung zu nehmen – vor allem, wenn sie nicht umweltverträglich genutzt werden oder leer stehen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zuerst Prozesse digitalisieren und effizienter machen (z. B. wie in Estland), dann den Personalbedarf neu beurteilen.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, sofern in nachhaltige und zukunftsfähige Projekte investiert wird – nicht in kurzfristige Lösungen wie zusätzliche Beschneiung. Der Klimawandel ist offensichtlich, die Schneesicherheit nimmt ab. Deshalb braucht es Angebote, die den Wintertourismus ergänzen bzw. mittelfristig ersetzen können. Entscheidend ist, dass Braunwald autofrei bleibt – ein zentraler Standortvorteil im S-Bahn-Netz von Zürich.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein fixer Mindestlohn kann Arbeitsplätze gefährden; wichtiger sind faire Löhne, die je nach Branche und Region sinnvoll festgelegt werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt, gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte steuerliche Anreize sind sinnvoll, insbesondere für innovative und nachhaltige Projekte und Start-ups, die Arbeitsplätze schaffen und den Standort Glarus stärken.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vereinfachungen sind sinnvoll, aber nicht beim Umweltschutz – wichtige Standards dürfen nicht aufgeweicht werden.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nachhaltiger Tourismus ist gefragt und entscheidend für die Zukunft des Standorts.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt – ökologische Standards sind zentral. Synthetische Pestizide sind für Umwelt, Biodiversität und teilweise auch für die Gesundheit problematisch.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz von Wolf und Luchs ist wichtig für ein funktionierendes Ökosystem; Konflikte sollen primär präventiv gelöst werden können.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ungern – und ich verstehe die Bedenken vor Ort. Trotzdem lieber Windkraft als neue Atomkraftwerke. Sinnvoller ist ein dezentraler Ansatz mit erneuerbaren Energien (Wind, Wasser, Sonne, Biogas, Fernwärme), der auch das Risiko bei kritischer Infrastruktur reduziert, sowie mehr Effizienz durch energiearme Geräte.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Glarus eignet sich sehr gut für erneuerbare Energien – Wasser, Sonne, Wind und auch Pumpspeicher. Eine stärkere Förderung ist sinnvoll, um dieses Potenzial noch besser zu nutzen und unabhängiger zu werden. Schon die Glarner Textilindustrie hat gezeigt, wie wichtig lokale Energiequellen wie Wasserkraft für den Standort sind. Lokale Energie schafft entscheidende Standortvorteile und kann den Zuzug fördern.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zielführende Anreize sind der bessere Weg als Verbote – sie schaffen Akzeptanz und fördern Innovation, ohne unnötig zu polarisieren.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verdichtung ist sinnvoll, insbesondere moderat und zeitgemäss (z. B. mehr Geschosse in Streusiedlungen wie Braunwald), um vorhandenes Bauland besser zu nutzen und dringend Wohnraum zu schaffen. In den letzten fünf Jahren wollten über 20 Familien zuziehen, bauen oder kaufen, konnten aber nicht – u. a. wegen fehlendem Bauland, Bieterverfahren und Rückzonungen, die faktisch zu einem Baustopp führten.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt – so wird das Klöntal als Natur- und Erholungsraum geschützt und aufgewertet. Social Media bringt immer mehr Besucher, umso wichtiger ist eine klare Regelung.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, so viel wie möglich – ein guter ÖV ist entscheidend, um für Zuzüger und KMU attraktiver zu werden und den Standort zu stärken.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, in Wohnquartieren macht das Sinn – es erhöht die Lebensqualität, verbessert das Zusammenleben und schützt Kinder vor Unfällen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich verstehe den Ärger bei Stau, z. B. in Netstal. Aber das schmale Glarnerland weiter zu verbauen auf Kosten der Lebensqualität und der Landschaft ist nicht nachhaltig. Ich unterstütze grössere Infrastrukturprojekte für den Individualverkehr – jedoch ganzheitlich gedacht und nicht als Pflästerlipolitik.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wie Estland digitale Lösungen vorantreiben, um Kosten zu sparen, und „Digital-only“ erst einführen, wenn die Systeme ausgereift sind – bis dahin bleibt ein paralleler Zugang wichtig, auch für Zuzüger. Das ist zudem ein Standortvorteil für digitale Firmen und Einzelunternehmer.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Leider nein – die finanziellen Mittel sind begrenzt und sollten prioritär im Kanton eingesetzt werden.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ganz darauf zu verzichten ist nicht mehr zeitgemäss – das Geschlechterverhältnis muss auch berücksichtigt werden, ohne die Qualifikation in den Hintergrund zu stellen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klar dagegen – Systeme von Palantir zeigen, wie schnell umfangreiche Echtzeit Datensammlungen und Überwachung entstehen können. Das birgt Risiken für Datenschutz, Privatsphäre und insbesondere für die Freiheit der Bürger.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Leumund und die Qualifikation sind entscheidend – nicht die Herkunft.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im öffentlichen Verkehr, insbesondere in Zügen und an Bahnhöfen, ist eine stärkere Präsenz aus Sicht vieler Menschen wünschenswert. Tagsüber wegen Drogenhandel, am Abend wegen aggressivem Verhalten – für viele, insbesondere Frauen, ist die Situation oft unangenehm.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt – es gibt funktionierende und wirksame Beispiele mit Prävention, Schutzangeboten und besserer Koordination. Gerade wenn viele Kinder betroffen sind, muss der Kanton früher eingreifen und konsequenter handeln. Das kostet nicht viel und muss es uns wert sein – auch Frauen brauchen konsequenten Schutz.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation und Wohlstand. Damit langfristig alle profitieren, braucht es jedoch klare Rahmenbedingungen sowie ökologische und soziale Verantwortung – so schützen wir auch die Umwelt für kommende Generationen.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Es gibt nicht ein Modell, das für alle Familien passt. Wichtig sind Wahlfreiheit und gute Betreuungsangebote. Beide Eltern sollen die gleichen Chancen haben, ohne benachteiligt zu werden – und Kinder profitieren auch vom Kontakt mit anderen Kindern.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Gerade bei Jugendlichen darf nichts unversucht bleiben. Strafen allein reichen nicht – entscheidend ist, Ursachen anzugehen und Rückfälle zu verhindern. Bei Erwachsenen verstehe ich eine stärkere Gewichtung von Strafen, insbesondere bei schweren oder wiederholten Straftaten. Insgesamt ist es aber ein schwieriges Thema und auch eine Frage der Haltung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Stärkerer Umweltschutz ist notwendig. Politisch braucht es jedoch mehrheitsfähige Lösungen – deshalb sind Innovation, Anreize und wirtschaftlich tragbare Ansätze entscheidend, statt reiner Verzichts- und Verbotspolitik.
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum braucht Zeit. Deshalb müssen wir heute Rahmenbedingungen schaffen, um spekulative Mietentwicklungen zu bremsen und Familien sowie ältere Menschen zu entlasten – ohne den Markt zu verdrängen.