Nolan Métral
Die Mitte | 01.07
Sozialstaat & Familie
Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder
Soll der Kanton Freiburg familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Erhöhung der Anzahl Krippenplätze, Verlängerung der Öffnungszeiten von Tagesschulen usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Rückzahlung von Sozialhilfe
Soll der Kanton Freiburg die Rückzahlungspflicht für bezogene Sozialhilfe abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kantonales Vorkaufsrecht
Soll ein Vorkaufsrecht eingeführt werden, das es dem Kanton und den Gemeinden ermöglicht, Grundstücke oder Liegenschaften für den gemeinnützigen Wohnungsbau vorrangig zu erwerben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung des Sozialhilfegesetzes
Würden Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Freiburg befürworten (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, höherer Ermessenspielraum bei der Vergabe der Sozialhilfe)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vergütung für pflegende Angehörige
Sollen pflegende Angehörige finanziell unterstützt werden (z. B. durch Pflegegeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesundheit
Prämienverbilligungen erhöhen
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Haushaltseinkommens für die Krankenversicherung zahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kantonale Einheitskrankenkasse
Befürworten Sie die Einführung einer kantonalen Einheitskrankenkasse?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einschränkung der Spitalplanung
Befürworten Sie eine Einschränkung der kantonalen Kontrolle über die Spitalplanung und die Organisation der Gesundheitsversorgung (z. B. indem privaten Kliniken gestattet wird, mehr Leistungen zu erbringen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Chancengleichheit in der Ausbildung
Soll sich der Kanton Freiburg stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Nachhilfe-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Meiner Meinung nach muss die Chancengleichheit in der Bildung ein Grundpfeiler unserer Bildungspolitik sein.
À mon sens, l’égalité des chances dans la formation doit être un fondement de notre politique d’éducation.
Zweisprachige Schulzeit
Bis 2031 wird eine Unterstützung für Schulen im Kanton eingerichtet, die einen zweisprachigen Unterricht in der Primarstufe anbieten möchten. Soll diese Möglichkeit auf die gesamte obligatorische Schulzeit (bis zur 11. Klasse) ausgeweitet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dieses Thema ist heikel. Es ist wichtig, dass Kinder mit erheblichen Lernschwierigkeiten oder Behinderungen ein Umfeld vorfinden, in dem sie aufwachsen, sich entwickeln und entfalten können. Dies darf jedoch nicht auf Kosten anderer geschehen. Die immer stärkere Präsenz von Fachkräften, die diese Kinder unterstützen, in den Klassen erschwert jedoch den allgemeinen Schulbetrieb.
Cette thématique est délicate. Il est important que les enfants présentant des difficultés importantes d’apprentissage ou des handicaps puissent bénéficier d’une situation convenable pour grandir, se développer et s’épanouir. Toutefois, cela ne doit pas se faire au détriment des autres. Or une présence dans les classes toujours plus importante de spécialistes soutenant ces enfants complique le fonctionnement global des classes.
Erhöhung der kantonalen Kulturförderung
Der Kanton Freiburg hat beschlossen, die Kulturförderung zu erhöhen und das Budget bis 2035 von 16,70 CHF auf 30 CHF pro Einwohner/-in anzuheben. Befürworten Sie diesen Beschluss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Integrationsförderung für Ausländer*innen
Soll der Kanton Freiburg Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. durch zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Meiner Meinung nach sind es die Menschen mit ausländischer Herkunft, die sich bemühen müssen, sich in das lokale Vereinsleben ihres Dorfes und ihrer Region zu integrieren. Dies ist ein grundlegender Aspekt, um die positive Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens in unserer Region und in unserem Kanton zu gewährleisten.
À mon sens, ce sont les personnes d’origine étrangère qui doivent faire l’effort de s’intégrer à la vie associative locale de leur village et de leur région. C’est un point fondamental pour assurer le bon développement de la vie sociale dans notre région et dans notre canton.
Verschärfung der Einbürgerungsvoraussetzungen
Sollen die Anforderungen für die Einbürgerungen erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politische Rechte für Ausländerinnen und Ausländer
Ausländerinnen und Ausländer, die seit mindestens fünf Jahren im Kanton Freiburg leben und Inhaber einer C-Bewilligung sind, haben in ihrer Wohngemeinde das Stimm- und Wahlrecht. Sollten diese Rechte auf die kantonale Ebene ausgeweitet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bundes- und Kantonsverfassungen legen fest, dass Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit wahlberechtigt sind. In diesem Zusammenhang erscheint es mir angemessener, dass eine Person, die in unserem Kanton wählen möchte, zunächst versucht, die Mindestanforderungen zu erfüllen, die ihr den Erwerb dieser Staatsangehörigkeit ermöglichen. Andernfalls verliert der Begriff der Staatsangehörigkeit weitgehend seine Bedeutung.
Les constitutions fédérales et cantonales établissent le droit de vote aux personnes détenant la nationalité suisse. Dans ce cadre là, il me semble plus adéquat qu’une personne voulant voter dans notre canton cherche d’abord à correspondre aux exigences minimales lui permettant d’acquérir cette nationalité. Autrement, le concept de nationalité ne veut plus dire grand chose..
Aufnahme von Resettlement-Flüchtlinge
Soll sich der Kanton Freiburg dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesellschaft & Ethik
Drogenprüfung in Konsumräumen
Sollte der Kanton Freiburg die Einführung von Drug Checking finanzieren, damit Konsument/-innen die Qualität ihrer Substanzen in den sicheren Konsumräumen überprüfen können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kantonale Massnahmen gegen sexuelle Belästigung
Sollte der Kanton Freiburg mehr Massnahmen zur Bekämpfung sexueller Belästigung ergreifen (z. B. Sensibilisierungsmassnahmen, Austauschplattformen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Trennung von Staat und Kirche
Soll der Kanton Freiburg Staat und Kirche vollständig trennen (z.B. wie die Kantone Genf und Neuenburg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Keine inklusive Sprache in kantonalen Texten
Soll den kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) untersagt werden, in ihren schriftlichen Mitteilungen eine geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, indem sie Sterne, Doppelpunkte oder ähnliche Zeichen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wöchentliche vegetarische Speisepläne
Befürworten Sie, dass öffentlich geförderte Kantinen an mindestens einem Tag pro Woche ausschliesslich vegetarische Menüs anbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Wort „ausschließlich“ stört mich. Ich halte es für richtig, in Kantinen günstigere vegetarische Alternativen anzubieten. Aber die Schulen und damit auch der Staat sollten uns nicht vorschreiben, was wir essen sollen. Das muss allein in der Verantwortung jedes Einzelnen liegen.
Le mot « exclusivement » me dérange. Il me parait juste de pouvoir proposer des alternatives végétariennes moins chères dans les cantines. Mais les établissements scolaires et par extension l’État n’ont pas à imposer ce que nous décidons de consommer. Cela doit relever de la pure responsabilité individuelle.
Finanzen & Steuern
Höherer Steuersatz für hohe Einkommen
Würden Sie eine Erhöhung des Steuersatzes für Personen befürworten, deren steuerpflichtiges Einkommen CHF 200'000 pro Jahr übersteigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzierung des ökologischen Wandels
Befürworten Sie, dass der Kanton Freiburg jährlich 1 % seines BIP, also rund 200 Millionen Franken, für die Finanzierung des ökologischen Wandels bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angesichts der aktuellen Lage, in der Haushaltskompromisse in Zukunft nicht auszuschließen sind, erscheint es mir zu ehrgeizig, einen solchen Betrag für die ökologische Wende aufwenden zu wollen, zumal der Kanton Freiburg und damit auch die Schweiz in diesem Bereich bereits Vorreiter sind.
Dans le contexte actuel où des arbitrages budgétaires ne sont pas à exclure à l’avenir, il me parait trop ambitieux de vouloir consacrer une telle somme à la transition écologique en sachant que le canton de Fribourg et par extension la Suisse sont déjà de bons élèves en la matière.
Sanierung der Finanzen
Ist die Umsetzung des Programms zur Sanierung der Kantonsfinanzen Ihrer Meinung nach eine politische Priorität in Freiburg?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Ladenöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Maßnahme mag verlockend erscheinen. Meiner Meinung nach besteht jedoch ein zu großes Risiko, dass sich Arbeitnehmer unter dem Druck ihrer Arbeitgeber gezwungen sehen, immer extremere Arbeitszeiten zu akzeptieren. Und das, obwohl das Vorgehen völlig legal ist.
Cette mesure peut paraître attrayante. Mais selon moi, il y trop de risque que des employés se voient dans l’obligation d’accepter des heures de travail toujours plus extrêmes sous pression de leurs employeurs. Et ce même si la démarche est totalement légale.
Überprüfung der Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton Freiburg?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Öffentliche Dienstleistungen in ländlichen Gebieten
Soll der Kanton Freiburg das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärken?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bedingungen für die Vergabe kantonaler Aufträge
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr, Energie & Raumplanung
Schaffung von „weissen Zonen“ gegen die Wohnungsknappheit
Befürworten Sie zur Bekämpfung der Wohnungsknappheit die Einrichtung von „weissen Zonen“, in denen die meisten Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bauen um des Bauens willen macht keinen Sinn. Auch wenn die Frage des Zugangs zu Wohnraum von entscheidender Bedeutung ist, erscheint mir bei der Errichtung eines Wohngebiets eine ganzheitliche Betrachtung notwendig. Es ist wichtig, sowohl eine ausreichende Versorgung mit lokalen Dienstleistungen als auch Gebäude zu gewährleisten, die den heutigen Energie- und Klimastandards entsprechen, sowie öffentliche Verkehrsmittel und ausreichend Parkplätze bereitzustellen, um den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden. Um nur diese Punkte zu nennen…
Construire pour construire ne rime à rien. Bien que la question de l’accès au logement soit cruciale, une réflexion d’ensemble me parait nécessaire dans la construction d’une zone d’habitation. Il est important d’assurer à la fois des services de proximité en suffisance, des batiments adaptés aux normes énergétiques et climatiques de notre temps ainsi que des transports publiques et des parkings suffisants pour répondre aux besoins des habitants. Pour ne citer que cela…
Verbindung zwischen Marly und Matran
Unterstützen Sie das vom Kanton vorgeschlagene Strassenprojekt zur Verbindung der Gemeinden Marly und Matran?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
Sollte der Kanton Freiburg die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (Subventionierung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Man muss jedoch bedenken, dass nicht jede vom Staat eingeführte Subvention automatisch zu einem magischen Preisrückgang führt. Es gibt nichts umsonst, und der Steuerzahler darf nicht übermäßig zur Kasse gebeten werden.
Oui. Mais il faut bien tenir compte que chaque subvention mise en place par l’Etat n’est pas une baisse magique des prix. La gratuité n’existe pas et il ne faut pas que le contribuable soit excessivement mis à contribution.
Ausbau Windparks
Befürworten Sie den Bau von Windparks im Kanton Freiburg (z. B. an den Standorten Côte du Glâney, Surpierre-Cheiry und Massif du Gibloux)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Persönlich würde ich eher ja sagen. Bei solchen Projekten geht es jedoch vor allem darum, zu erfahren, was die Anwohner davon halten, deren Leben von diesen Maßnahmen unmittelbar betroffen sein wird.
À titre personnel, plutôt oui. Mais dans ce genre de projet, il s’agit surtout de s’intéresser à ce qu’en pensent les riverains dont les vies seront directement impactées par ces implémentations.
Aufstockung der Mittel für den Velo- und Fussverkehr
Würden Sie es befürworten, mehr Mittel für den Ausbau der Infrastruktur für den Velo- und Fussverkehr bereitzustellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Soweit möglich, ja.
Dans la mesure du possible, oui.
Umwelt & Naturschutz
Unterstützung bei der Reduzierung des Pestizideinsatzes
Befürworten Sie, dass der Kanton mehr Mittel zur Reduzierung des Pestizideinsatzes bereitstellt (z. B. finanzielle Unterstützung für Landwirte während der Umstellungsphase)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Einsatz von Pestiziden sollte so weit wie möglich reduziert werden. Ich glaube, niemand wird dem widersprechen. Dies darf jedoch keinesfalls auf Kosten der Landwirte und ihrer Rentabilität geschehen. Daher muss so weit wie möglich auf Pestizide verzichtet werden, wenn eine wirksame Alternative möglich ist. Eine Alternative, die den Landwirten ein gutes Einkommen und der Bevölkerung eine ausreichende Versorgung garantiert.
Il faudrait pouvoir réduire au maximum l’usage des pesticides. Je pense que personne ne contredira ce point. Mais cela ne doit en aucun cas se faire au détriment des agriculteurs et de leur rentabilité. Il faut donc au maximum se passer des pesticides dans les cas où une alternative efficace est possible. Une alternative qui garantisse un bon revenu aux agriculteurs et une production suffisante pour la population.
Beschleunigung der Klimaneutralität
Sind Sie dafür, die Ziele des Freiburger Klimaplans zu verschärfen, um Klimaneutralität früher als 2050 zu erreichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vor dem Hintergrund der Spannungen im Zusammenhang mit den künftigen Haushalten ist erneut zu berücksichtigen, dass eine Aufstockung der Mittel für den Freiburger Klimaplan in Zukunft zu Haushaltskompromissen führen könnte.
Encore une fois, dans un contexte de tensions liées aux futurs budgets, il faut tenir compte que donner plus de moyen au Plan Climat cantonal fribourgeois pourrait engendrer à l’avenir des arbitrages budgétaires.
Anreize statt Verbote beim Klimaschutz
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Entsiegelung und Begrünung
Soll der Kanton bebaute (versiegelte) Oberflächen stärker begrünt werden (z.B. mehr Rasenflächen, Fassadenbegrünungen, klimaresistente Bäume und Bepflanzungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist erwiesen, dass die Begrünung von Stadtgebieten und Wohngebieten das wirksamste Mittel zur Bekämpfung von Wärmeinseln ist. Dies ist ein Wendepunkt in unserer Herangehensweise an die Gestaltung unserer Städte, Dörfer und Gebäude – und genau das wünsche ich mir für unsere Zukunft, da die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung so groß sind.
Il a été prouvé que la végétalisation des zones urbaines et des habitations est le meilleur moyen de lutter contre les îlots de chaleur. C’est un tournant dans notre manière de penser l’aménagement de nos villes, villages, bâtiments que je souhaite pour notre avenir tant les enjeux liés au réchauffement du climat sont importants.
Politisches System & Medien
"Digital Only"-Prinzip
Finden Sie es richtig, wenn die Verwaltung dazu übergeht, vor Ort (am Schalter) erbrachte Dienstleistungen abzubauen zugunsten von reinen Online-Angeboten ("Digital Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzielle Unterstützung für lokale Medien
Soll der Kanton die Berichterstattung in regionalen Medien zur kantonalen Politik finanziell unterstützen (z.B. über eine Förderstiftung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Enge Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die EU muss auch in Zukunft unser wichtigster internationaler Partner bei der Bewältigung der grossen Herausforderungen dieses Jahrhunderts bleiben. Diese Zusammenarbeit darf jedoch nicht um jeden Preis erfolgen. Die Interessen und Institutionen der Schweiz müssen von der EU anerkannt und respektiert werden. Das ist von grundlegender Bedeutung.
L’UE doit rester à l’avenir notre premier partenaire international face aux grands défis de ce siècle. Mais cette collaboration ne doit pas se faire à tout les prix. Les intérêts et les institutions de la Suisse doivent être reconnus et respectés par l’UE. C’est un enjeu fondamental.
Haushalt für internationale Entwicklung
Sollte der Kanton Freiburg seine finanzielle Unterstützung für die Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Ersetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verstärkte Überwachungsmassnahmen
Würden Sie eine Ausweitung der Überwachungsmöglichkeiten der Polizei (z. B. automatisierte Fahrzeugsuche) befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Genehmigung von präventiven Durchsuchungen
Sollten in den Asylzentren des Bundes neben Identitätskontrollen auch vorbeugende Durchsuchungen zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Vor dem Hintergrund einer weltweit fortschreitenden Alterung der Bevölkerung könnten eine Beihilfe oder zumindest steuerliche Vergünstigungen eine interessante Lösung sein, um Einrichtungen, die auf diese Art der Pflege spezialisiert sind – wie beispielsweise Pflegeheime –, langfristig zu entlasten. Meiner Meinung nach ist dies ein interessanter Ansatz, den es weiter zu verfolgen gilt.
Dans le contexte du vieillissement global et progressif de la population, une allocation ou à minima des avantages fiscaux pourraient être une solution intéressante pour soulager sur le long terme les établissements spécialisés dans ce type de soins comme les EMS. C’est à mon sens une piste intéressante à creuser.
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