Sabrina Albin Neff
Grüne Prowil | 05.25
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen Ausbau des Tagesstrukturangebots (Ausbau Kitas, Mittagstisch, Spielgruppenagebote etc.) in der ganzen Stadt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien- und schulergänzende Betreuungsangebote sind eine wichtige Voraussetzung, um die Arbeitstätigkeit beider Elternteile zu ermöglichen und für die sprachliche Integration von fremdsprachigen Kindern. Bei entsprechender Qualität können sie auch einen sozialen und pädagogischen Nutzen stiften. Selbstverständlich soll kein Überangebot geschaffen werden, sondern der Ausbau soll bedarfsgerecht erfolgen.
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch weiterhin Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Schule & Bildung
Schulische Durchmischung Migrationshintergrund
Soll die Stadt Massnahmen ergreifen, um eine bessere Durchmischung von Schüler/-innen mit Migrationshintergrund an den Wiler Schulen zu erreichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gleichmässige Durchmischung ist schwer zu erreichen. Die Durchmischung muss verbessert werden. Kinder mit Migrationshintergrund sind heute extrem ungleich auf die Schuleinheiten verteilt (zwischen 20% und 80%). Chancengleichheit und soziale Integration sind dadurch gefährdet. Um den Zusammenhalt der Gesellschaft und das gegenseitige Verständnis verschiedener Kulturen zu fördern, ist eine gute Durchmischung der Klassen wichtig.
Nachhaltigeres Mittagstisch-Catering
Befürworten Sie eine lokalerere und nachhaltigere Beschaffung des Mittagstisch-Caterings an Wiler Schulen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GRÜNEN prowil fordern dies seit Jahren und haben bereits mehrere Vorstösse zu diesem Thema eingereicht. Der beschaffungsrechtliche Spielraum soll ausgenutzt werden.
Beibehaltung Benotung an Primarschulen
Soll die Benotung an Primarschulen beibehalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Ziel besteht darin, den individuellen Bedürfnissen aller Kinder bestmöglichst Rechnung zu tragen. Integration ist grundsätzlich anzustreben, aber nicht um jeden Preis. Um eine Überforderung von Kindern und Lehrpersonen zu vermeiden, muss es auch künftig möglich sein, Kinder mit besonderen Bedürfnissen separat zu beschulen.
Ausschliesslich gemischte Klassen St. Katharina
Ab 2029 sollen an der Mädchen-Sekundarschule St. Katharina auch Buben unterrichtet werden. Soll die Schule dabei ausschliesslich gemischte Klassen anbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Sinne eines Kompromisses soll es der Schule St. Katharina während einer Versuchsphase ermöglicht werden, die geschlechtergetrennte Beschulung beizubehalten. Sollte sich keine ausgeglichene Nachfrage bei Mädchen und Buben nach dieser Beschulungsform einstellen, soll die Geschlechtertrennung aufgehoben werden.
Migration & Integration
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit der Kündigung des Schengen-Abkommens würden auch die weiteren Bilateralen Verträge mit der EU automatisch gekündigt. Dies wäre für die Schweiz mit vielen Nachteilen verbunden, die mit einem Freihandelsabkommen nicht kompensiert werden können. Zur Bekämpfung der Kriminalität könnte es durchaus sinnvoll sein, wieder vermehrt Grenzkontrollen durchzuführen. Dies soll aber im Rahmen des Schengen-Abkommens ermöglicht werden (siehe Deutschland).
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Ausländerstimmrecht auf kommunaler Ebene ist ein sinnvolles Instrument, um AusländerInnen, die dauerhaft in der Schweiz leben, an unserer politisches System heranzuführen und ihnen die Integration zu erleichtern. Demokratie bedeutet, dass Personen an politischen Entscheiden mitwirken können, von denen sie selbst betroffen sind. Da niederge- lassene AusländerInnen Steuern bezahlen und sich an unsere Gesetze halten müssen, sollten sie grundsätzlich auch politisch mitbestimmen können.
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die sprachlichen Anforderungen für die Einbürgerung erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Minimale Unterstützung Asylsuchende
Soll die Stadt die finanzielle Unterstützung von Asylsuchenden auf ein Minimum reduzieren (z.B. Verzicht auf Kostenübernahme für Weiterbildungsprogramme)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es liegt im Interesse der Allgemeinheit, dass Asylsuchende mit Weiterbildungsprogrammen etc. unterstützt werden. Auf diese Weise erhalten sie eine Perspektive, sich eine unabhängige Existenz aufzubauen, sei es in der Schweiz oder bei einem negativen Asylentscheid im Heimatland.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verzicht geschlechtsneutrale Sprache
Soll auf die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache in offiziellen Publikationen der Stadt Wil verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Unterstützung Kulturlokal «Gare de Lion»
Soll das Wiler Kulturlokal "Gare de Lion"auch zukünftig durch die Stadt finanziell unterstützt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der GdL ist eine Kulturinstitution mit überregionaler Ausstrahlung und aus dem öffentlichen Leben der Stadt Wil nicht wegzudenken. Viele Personen arbeiten ehrenamtlich oder zu einem sehr bescheidenen Lohn im GdL. Im Verhältnis zur Anzahl der Veranstaltungen und BesucherInnen sind die finanziellen Beiträge der Stadt bescheiden.
Schaffung Kultur- und Musikzentrum
Befürworten Sie die Schaffung eines Kultur- und Musikzentrums in der Liegenschaft "zum Turm"?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GRÜNEN prowil haben die entsprechende Motion mitinitiiert. Mit diesem Projekt erhalten die Wiler Kulturvereine und die Musikschule endlich ein bedarfsgerechtes Raumangebot. Zudem können vermehrt Synergien genutzt werden und im Erdgeschoss soll ein öffentlicher Treffpunkt mit Gastronomie geschaffen werden.
Ausbau barrierefreie Bushaltestellen
Seit Anfang Jahr müsste der ÖV rollstuhlgerecht nutzbar sein. Soll die Stadt den Ausbau barrierefreier Bushaltestellen (stärker) beschleunigen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Die Stadt Wil hat kürzlich den Steuerfuss auf 115% gesenkt. Befürworten Sie diese Senkung?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit einem Steuerfuss von 115% können die vielen anstehenden Investitionsprojekte nicht finanziert werden. Es wäre klüger gewesen, den Steuerfuss bei 118% zu behalten, anstatt ihn zu senken und später wieder zu erhöhen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen in der Stadt Wil erhöht werden (z.B. Verzicht auf nicht dringende Ausgaben)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Privatisierung Technische Betriebe
Befürworten Sie die Überführung der TBW (Technische Betriebe Wil) in eine privatrechtliche Aktiengesellschaft ("Privatisierung")?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Freihandelsabkommen mit USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von rund 4'000 CHF (pro Vollzeitstelle)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Vollzeit arbeitet, soll mit seinem Einkommen einen minimalen Lebensstandard finanzieren können.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Stadtentwicklung & Raumplanung
Ausbau Stadtpark
Befürworten Sie die Ausbaupläne für den Stadtpark Obere Weierwise?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GRÜNEN prowil haben dieses Projekt mitinitiiert und setzen sich für die baldige Realisierung ein. Der naturnah gestaltete Park mit Badesee steigert die Attraktivität der Stadt Wil für Bewohnende und Besuchende. Zudem leistet er einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und des Hochwasserschutzes, zur Förderung derBiodiversität sowie zur Gesundheits- und Bewegungsförderung.
Einführung Grünflächenziffer
Soll bei Bauvorhaben in bestimmten Zonen eine Grünflächenziffer eingeführt werden (Mindestanteil an Grünfläche im Verhältnis zur Gebäudefläche)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aufgrund der zunehmenden Hitzeproblematik ist es wichtig, eine genügende Durchgrünung des Siedlungsraumes zu gewährleisten. Selbstverständlich muss die Grünflächenziffer je nach Zone differenziert ausgestaltet werden. Auch die Möglichkeit vertikaler Begrünungen muss in Betracht gezogen werden.
Aufwertung Bahnhofplatz
Befürworten Sie die geplanten Investitionen in einen neuen Bahnhofplatz (Projekt "Aufwertung Stadtraum Bahnhof Wil")?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Bahnhof ist die zentrale Verkehrsdrehscheibe für die ganze Region und erfüllt für die Stadt eine Repräsentationsfunktion. Der heutige Zustand des Bahnhofplatzes wird seiner Bedeutung nicht gerecht. Zur Gewährleistung einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung ist eine Umgestal-tung zwingend. Allerdings muss die Begrünung optimiert werden und auf die Erweiterung des Autoparkhauses soll verzichtet werden (der Bund ist nicht bereit, das Parkhaus mitzufinan-zieren).
Unterstützung altersgerechtes Wohnen
Soll die Stadt das altersgerechte Wohnen (Alterswohnungen, Grunddienstleistungen etc.) finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Arealentwicklung Wil-West
Befürworten Sie die Arealentwicklung Wil-West mit der Schaffung eines neuen Arbeitsquartiers?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GRÜNEN der Kantone St.Gallen und Thurgau haben zu Wil West ein Positionspapier veröffentlicht und sind bereit, das Projekt zu unterstützen, sofern dieses grundlegend überarbeitet und punkto Nachhaltigkeit vorbildlich ausgestaltet wird. Eine vermehrte Nutzung brach liegender Areale und leerer Büroräume in der Stadt wäre eine valable Alternative zur Schaffung eines Inovationscamps statt Wil West. So könnte Kulturlandverlust vermieden werden.
Umwelt & Energie
Biodiversitäts-Initiative
Befürworten Sie die Biodiversitäts-Initiative, die Bund und Kantone dazu verpflichtet, die erforderlichen Flächen sowie mehr finanzielle Mittel bereitzustellen, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen (Eidg. Abst. vom Sept. 24)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Biodiversität ist unsere Lebensgrundlage und muss besser geschützt werden. Die Wissenschaft ist sich einig, dass die heutigen Bemühungen nicht ausreichen. Es ist unverständlich, dass das Bundesparlament sowohl die Initiative als auch den landwirtschaftsfreundlichen Gegenvorschlag des Bundesrates abgelehnt hat.
Lockerung Bauvorschriften für erneuerbare Energien
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Bauvorschriften gelockert werden (Umwelt-, Landschafts, Ortsbild- und Denkmalschutzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr
Verzicht weitere Tempo-30-Zonen
Soll die Stadt Wil auf weitere Tempo 30-Zonen verzichten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo-30-Zonen sind das effektivste und kostengünstigste Mittel, um den Lärmschutz und die Verkehrssicherheit in dicht besiedelten Gebieten zu gewährleisten. Um den Bedürfnissen der ansässigen Bevölkerung gerecht zu werden, sollte die Gemeinde das Recht haben, selber zu entscheiden, ob es im Sinn der Sicherheit und der Lebensqualität sinnvoll ist, in entsprechenden Bereichen das Tempo zu reduzieren: durch Tempo 30-Zonen (mit baulichen Massnahmen) oder Tempo 30 (ohne bauliche Massnahmen).
Ausbau Langsamverkehr
Soll in der Stadt Wil die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Veloinfrastruktur ist an vielen Orten in Wil suboptimal und es bestehen grosse Sicherheitsmängel. Dies hält viele Personen von der Nutzung des Velos ab. Je mehr Leute zu Fuss, mit ÖV oder dem Velo in die Stadt unterwegs sind statt mit dem Auto, desto mehr werden die Strassen in der Stadt entlastet. Die Aufenthaltsqualität verbessert sich und die Stadt wird so attraktiver.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll die Stadt Wil mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs ist in der Stadt Wil im Vergleich mit anderen Städten zu hoch. Nebst der Förderung des Veloverkehrt soll auch das ÖV-Angebot attraktiv und komfortabel sein, damit vermehrt Personen vom Auto auf den ÖV umsteigen. Infrastrukturelle Massnahmen (Busbevorzugung, Reduktion des individuellen motorisierten Verkehrs) sind ebenfalls notwendig, damit der Bus nicht im Verkehr stecken bleibt.
Einbahnsystem Stadtzentrum
Soll im Stadtzentrum von Wil die Verkehrsführung mittels Einbahnsystem angepasst werden (analog zu Davos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Einbahn-Reglung (Grosskreisel) würde für mich nur Sinn machen, wenn dies kompatibel ist mit sicheren und attraktiven Veloverbindungen und Massnahmen, welche den Verkehr im Zentrum stark reduzieren (Sackgassen, Fahrverbote, Begegnungszonen).
Netzergänzungen «Nord» und «Ost»
Befürworten Sie die Netzergänzungen «Nord» und «Ost» als Massnahmen zur Verkehrsentlastung für Wil?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Nutzen der Netzergänzungen ist zweifelhaft, da der Durchgangsverkehr in Wil einen Anteil von weniger als 20% ausmacht. Der Bund hat sich in den Prüfberichten zum Agglomerations-programm jeweils kritisch zum Kosten-Nutzen-Verhältnis geäussert. Zuerst müssen die Möglich-keiten zur Optimierung des bestehenden Strassennetzes ausgeschöpft werden. Wenn die Netzergänzungen realisiert werden, dann nur als landschonende Tunnel-Varianten und nicht in der heute geplanten Form.
Politisches System & Digitalisierung
Verzicht auf städtische Dienstleistungen
Soll die Stadt auf die Erbringung eigener Dienstleistungen konsequent verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Engere Beziehungen EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele drängende Probleme unserer Zeit (z.B. Klimawandel, Migration) lassen sich nur durch internationale Zusammenarbeit lösen. Unsere europäischen Nachbarländer teilen unsere politischen Werte (Menschenwürde, Demokratie und Rechtstaatlichkeit) und sollten deshalb unsere bevorzugten Kooperationspartner sein.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein flächendeckendes 5G-Netz ist nicht erforderlich. Der Ausbau soll grundsätzlich bedarfsgerecht erfolgen. Allerdings besteht das Problem, dass mit Angebot auch die Nachfrage laufend wächst. Ein Grossteil der Datenübertragungskapazität wird heute für Unterhaltungs-zwecke und nicht für essentielle Bedürfnisse genutzt. Ob dabei den potenziell schädlichen Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung bzw. dem Vorsorgeprinzip genügend Beachtung geschenkt wird, muss hinterfragt werden.
Finanzierung E-City-App
Soll die Stadt Wil finanzielle Mittel für ein vergleichbares Angebot, wie die «E-City App» (mit News und Informationen zu Events, Aktionen und Sport) bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Weiterverfolgung des gescheiterten Projekts "E-City-App" erscheint zurzeit politisch nicht opportun. Ein zentraler Veranstaltungskalender oder eine Quartier-App könnte jedoch einem Bedürfnis entsprechen.
Sicherheit & Polizei
Aufhebung Bettelverbot
Soll das Bettelverbot an öffentlichen Plätzen aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot des sogenannten "stillen" Bettelns ist unverhältnismässig. Die GRÜNEN prowil haben sich schon bei der Einführung dagegen ausgesprochen. Eine Lockerung ist aufgrund der neueren Rechtsprechung zwingend. Es soll ausschliesslich gegen aufdringliche BettlerInnen vorgegangen werden.
Höhere Präsenz Sicherheitskräfte
Soll die Präsenz von Sicherheitskräften (Polizei, private Sicherheitsdienste) in der Stadt Wil erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vor allem im Stadtzentrum stellt die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordung eine Herausforderung dar. Wenn sich ein erheblicher Teil der Bevölkerung unsicher fühlt, ist politischer Handlungsbedarf gegeben. Wir befürworten grundsätzlich eine stärkerePräsenz von Sicherheitskräften anstelle einer vermehrten Videoüberwachung. Dies müssen jedoch nicht zwingend Polizeikräfte sein. Eine sinnvolle Alternative wäre ein SIP-Patrouillendienst.
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie den Ausbau der Videoüberwachung in Wil?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ausgehverbot Jugendliche
Sollte in der Stadt Wil ein nächtliches Ausgehverbot für Jugendliche unter 14 Jahren eingeführt werden, so wie es andere Städte planen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme steht in Wil aktuell nicht zur Diskussion. Sollten vermehrt Probleme mit unbeaufsichtigten Jugendlichen auftreten, wären geeignete Massnahmen zu ergreifen. Ein Verbot erscheint aber unverhältnismässig.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Wenn unter freier Marktwirtschaft eine Wirtschaft ohne Rücksichtnahme auf Ökologie und soziale Gerechtigkeit verstanden wird, dann werden wir alle längerfristig verlieren: die Menschen und das Ökosystem. Da die "freien Markwirtschaft" Nachhaltigkeit zu lange vernachlässigt hat, sind gesetzliche Rahmenbedingung zum Schutz von Mensch und Natur nötig. Die Verknüpfung von rücksichtsloser Bereicherung einer Minderheit und ungebremstem Konsumverhalten mit dem Begriff Freiheit finde ich stossend.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Für mich ist die Wiedereingliederung genauso wichtig, wie eine angemessene Bestrafung. Insofern bin ich mit der Aussage nicht einverstanden.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die Folgen einer wirtschaftlichen Entwicklung auf Kosten unserer Lebensgrundlage sind unübersehbar: fortschreitende Klimaerhitzung, Umweltverschmutzung, überdüngte, ausgelaugte Ackerflächen, Artensterben usw. Die Folgekosten sind immens und belasten auch das Wirtschaftssystem erheblich. Insofern hilft stärkerer Umweltschutz, um die Wirtschaft längerfristig zu stärken. Wirtschaftliches Wachstum macht nur Sinn, wenn es ökologisch und sozial nachhaltig ist.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Die GRÜNEN befürworten eine Flexibilisierung des Rentenalters. Der unterschiedlichen gesundheitlichen Belastung von Berufsgruppen sowie der Geschlechtergerechtigkeit muss Rechnung getragen werden.