Joshua Marckwordt
Liberal-Demokratische Partei | 03.15
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einführung Elternzeit
Befürworten Sie die Einführung (kantonalen) Elternzeit von mindestens 20 Wochen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vereinfachter Zugang zu Sozialhilfe
Soll der Kanton Massnahmen ergreifen, um den Zugang zur Sozialhilfe für anspruchberechtigte Personen zu vereinfachen (z.B. Vereinfachung der Anmeldeverfahren und/oder Informationskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bürokratische Abläufe gehören allgemein so zugänglich und einfach gehalten wie möglich. Die Sozialhilfe ist aber allgemein geläufig und bedarf keiner Informationskampagne.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das aktuelle Krankenkassensystem ist dysfunktional. Das Bedarf nicht einer blossen Korrektur sondern einem fundamental neu gedachten System. Bis dahin muss der Schuldenfalle entgegengewirkt werden.
Stärkere Gesundheitskostenbeteiligung Versicherte
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Einführung Notfallgebühr)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Teil der Ursache der hohen Gesundheitskosten ist unter anderem die abstrahierte Wahrnehmung der eigenen Gesundheitskosten. Zusammen mit Preistransparenz und freier Behandlungswahl kann es sinnvoll sein, die Verantwortung über die Gesundheitskosten verstärkt den versicherten Personen zu geben. Die Fixkosten, d.h. Prämien müssen in der Folge natürlich sinken. Damit lässt sich aber auch nicht umgehen, den pseudofreien Markt der Grundversicherungen zu ersetzen, womöglich mit einer Einheitskasse.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie die Wiedereinführung von separaten Kleinklassen («Förderklassen») im Kanton Basel-Stadt für verhaltensauffällige Schüler/-innen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusammen mit dem Lehrplan 21 wurde auch der Grundsatz der integrativen Förderung stark vorangetrieben. Der baselstädtische Kanton hat hierbei eine Vorreiterrolle eingenommen. Doch auch Basel muss sich den Defiziten stellen, welche die Praxis offenbart haben. Das gewisse Kinder einer Kleinklasse bedürfen wurde sehr deutlich signalisiert.
Senkung Gymnasialquote
Würden Sie Massnahmen zur Senkung der Gymnasialquote zwecks Stärkung der Berufsbildung begrüssen (z.B. strengere Aufnahmekriterien fürs Gymnasium)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Qualität des Gymnasiums darf nicht weiter gefährdet werden. Aufnahmekriterien sind abzulehnen, konsequente Leistungsforderung während der Gymnasialzeit sind aber unabdingbar. Indessen muss die Fachmaturität salonfähiger werden und natürlich auch die Berufslehre gestärkt werden – wobei überhaupt nicht garantiert ist, dass die Berufslehre durch eine erhöhte Exklusitivät der Matur nachhaltig gefördert wird.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit zusätzlichen Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schulsystem muss grundsätzlich fähig sein, auch junge Menschen aus bescheideren Verhältnissen angemessen zu bilden. Mit Blick auf Kinder mit sprachlicher Mangelhaftigkeit, z.B. wegen Migrationshintergrund, wird zwar in der obligatorischen Schulzeit viel geleistet, macht aber besonders in der vorschulischen Zeit die Finanzierung von solcher Förderung Sinn.
Verzicht Fremdsprachenunterricht
Soll in der Primarschule zugunsten von Deutsch und Mathematik auf den Unterricht von Fremdsprachen verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bessere Arbeitsbedingungen Lehrpersonen
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen von Lehrpersonen verbessern (z.B. Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Erhöhung Einbürgerungsanforderungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen im Kanton Basel-Stadt erhöht werden (z.B. Sprachanforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einbürderung muss flexibilisiert werden, besonders im Bezug auf die Form des Einbürgerungsgesprächs und die Reglementierung des Wohnsitzes. Ein interkantonales Einbürgerungskonkordat mit den angrenzenden Gemeinden ist anzustreben um der faktischen Stadtentwicklung Rechenschaft zu tragen. Sprachliche Anforderungen sind angemessen, werden aber bereits genügend geprüft.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Freihandelsabkommen anstelle der Bilateralen Verträge ist langfristig anzustreben. Idealerweise in Kombination mit einer Variante der Personenfreizügigkeit, welche im Sinne der Schweiz ist. Da die Schweiz aber zur Zeit nicht in der Verhandlungsposition ist, solche Forderungen zu stellen, ist die Kündigung der Bilateralen Verträge zur Zeit fahrlässig.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens fünf Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist zwar korrekt, dass man sich um die politische Teilnahme der Bevölkerung bemühen muss. Der Anspruch gewisser Mindestvoraussetzungen für die Teilnahme an den demokratischen Prozessen ist aber nach wie vor legitim. Dazu gehört ganz bestimmt eine gewisse sprachliche Kompetenz, aber auch ein Bekenntnis zu den lokalen Werten und Sitten. Die Voraussetzungen werden in der Einbürgerung vereint. Der Ansatzpunkt ist entsprechend bei der Einbürgerung zu finden.
Integrationsförderung Zugewanderte
Soll der Kanton Basel-Stadt mehr Mittel für die Integration zugewanderter Personen bereitstellen (z.B. zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Obwohl Integration im Grundsatz eine Bringschuld der zugewanderten Person ist, ist es im Interesse des Kantons, die Integration in vernünftigem Umfang zu fördern. Zentrale Punkte sind dabei Sprache, Werte und Anschluss an die lokale Gesellschaft, etwa durch Vereine. Die Förderung und Vermittlung zugunsten dieser Punkte ist sinnvoll.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung freie Musikschaffende
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass freie Musikschaffende deutlich mehr Fördergelder erhalten. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kunst wird zu Kultur, wenn es von der Gesellschaft dazu erhoben wird. Insofern kommt die Förderung von Kunstschaffenden im Idealfall der Allgemeinheit zu Gute. Finanzielle Förderung kann aber nicht aus jeder Niche ein kulturelles Gut erzeugen und muss sorgfältig eingesetzt werden.
Basler Gleichstellungsgesetz
Begrüssen Sie das neue Basler Gleichstellungsgesetz, welches neu mehr als die beiden amtlichen Geschlechter berücksichtigt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Geschlechtsangabe bei amtlichen Formularen ist überflüssig.
Modernisierung St. Jakob-Park
Soll sich der Kanton an der Modernisierung des St. Jakob-Parks (Stadion Plus) finanziell beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzen & Steuern
Erhöhung Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Basel-Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf 1% der Steuereinnahmen erhöhen (kantonale Volksinitiative)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der aussenpolitische Auftrag für einen Kanton sollte sich im Regionalen bewegen. Die Diskussion um internationale Entwicklungszusammenarbeit gehört in die nationale Politik.
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen für natürliche Personen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Überschüsse der letzten Jahre verlangen das.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Rückverteilung OECD-Mindeststeuer an Unternehmen
Sollen die jährlichen Mehreinnahmen durch die OECD-Mindeststeuer mit einem Fonds (zur Förderung von Innovation, Gesellschaft & Umwelt) an die Unternehmen rückverteilt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jedenfalls nicht unmittelbar. Entsprechende spezifische Projekte in Kooperation mit Unternehmen zu fördern macht mehr Sinn.
Direkter Steuerabzug vom Lohn
Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Steuern neu in der Regel direkt vom Lohn abgezogen werden sollen (analog «Quellenbesteuerung»). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Steuerrechnung ist der grösste Verschuldungsposten in der Schweiz. Zugleich ist die Steuer eine essentieller Mechanismus für die Funktionstüchtigkeit des Staates. Ein direkter Abzug, wie es bei der Rente bereits besteht, kann dem zu Gute kommen.
Wirtschaft & Arbeit
Verzicht städtische Dienstleistungen
Soll der Kanton auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden (z.B. Kehrichtabfuhr, Stadtgärtnerei, Gleissanierungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht von Prinzip aus. Manche Aufgabengebiete müssen zwangsläufig staatlich gestellt werden. Das schliesst nicht aus, dass man bei Bedarf prüfen soll, ob die Privatisierung gewisser Sektoren in Kosten und Effizienz optimiert werden könnten.
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sonntagsverkauf Innenstadt
Befürworten Sie die Schaffung einer Tourismuszone in der Innenstadt, in welcher Ladengeschäfte auch sonntags geöffnet sein dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Lockerung der Öffnungszeiten Sonntags und auch Nachts ist überfällig.
Erschwerung Einkaufstourismus
Soll die Schweiz Einkäufe im Ausland erschweren (z.B. Senkung der Mehrwertsteuer-Freigrenze von 300 auf 50 CHF Einkaufswert)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wohnpolitik & Stadtentwicklung
Lockerung Wohnschutzgesetzgebung
Soll die Bewilligungspflicht bei Sanierungen von Wohnungen gelockert werden (Lockerung Wohnschutzgesetzgebung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schaffung Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bau Hallenbad
Befürworten Sie den Bau eines Hallenbads am Standort des heutigen Musical Theater?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen nein, aber wo immer möglich, ja.
Solarpflicht
Sollen Hauseigentümer/-innen in Basel verpflichtet werden können, bei Neubauten oder grösseren Renovationen Solar-Anlagen (Photovoltaik) zu installieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Begrünung versiegelter Flächen
Soll der Kanton im städtischen Raum deutlich mehr versiegelte Flächen begrünen (z.B. mit Baumpflanzungen und Ökoflächen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr
Tramlinie 30
Befürworten Sie die geplante Tramlinie 30 durch den Petersgraben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zukunft des öffentlichen Verkehrs muss sous-terrain sein. Der Bau neuer oberirdischer Tramlinien ist nicht zeitgemäss.
Bau Rheintunnel
Befürworten Sie den Bau des Rheintunnels (A2)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton Basel-Stadt zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verzicht Gebührenerhöhung für Parkkarten, Anzahl erlaubte Parkplätze auf privatem Grund)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Veloinfrastruktur
Eine kantonale Volksinitiative fordert einen deutlichen Ausbau der Veloinfrastruktur (u.a. Velo-Vorzugsrouten in alle Quartiere, Mindestbreiten für Velorouten, bauliche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Sollen die Parteien auf kantonaler Ebene ihre Finanzierung vollständig offenlegen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Zusammenarbeit Basel-Landschaft
Soll die (institutionelle) Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft ausgebaut und vertieft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Verbesserung Arbeitsbedingungen Polizei
Sollen die Arbeitsbedingungen bei der Polizei weiter verbessert werden (z.B. Reduktion Wochenarbeitszeit, Lohnerhöhungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bodycams für Polizei
Soll die Basler Polizei mit Bodycams ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Demonstrationsregeln
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (z.B. härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die freie Marktwirtschaft ist ein Werkzeug, kein Axiom. Der Liberalismus muss sich hüten, zu reinem Wirtschaftsliberalismus zu verkümmern.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
– ab einer gewissen Schwere der Tat. Unter dieser Schwelle ist das Pradigma der Reintegration unabdingbar, die Teilhabe an der Gesellschaft muss das Ziel sein. Über dieser Schwelle (denke Gewalt- & Sexualverbrechen etc.) überwiegt die öffentliche Sicherheit und auch ein gewisser Sühneanspruch.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Wirtschaftliche Systeme sind menschlichen Ursprungs und unterliegen nicht zwangsläufig Naturgesetzen. Wirtschaftliche Prinzipien müssen unter Umständen der Erhaltung des Lebensraumes zurückgestellt, angepasst oder gar neu gedacht werden.
Kommentar
Dazu gehören aber auch ein Ausbau der Ergänzungsleistungen, Stärkung der Frühpensionierung in körperlich anspruchsvollen Berufsfeldern sowie Schutz und Förderung von Arbeitsnehmenden im Alter.