Matthias Bickel
FDP.Die Liberalen | 03.03
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien, die finanzielle Unterstützung benötigen, erhalten diese bereits heute: Krankenkassen- Prämienverbilligungen, Subventionen für Kinderbetreuung und schulische Angebote, Sozialhilfe etc.
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die FDP hat sich für einen Gegenvorschlag zum Vaterschaftsurlaub starkgemacht, der einen Elternurlaub von 16 Wochen (acht davon fix für die Mutter, die weiteren acht flexibel aufteilbar) verlangt.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll dafür sorgen, dass die Gemeinden ihren Versorgungs- und Finanzierungsauftrag so wahrnehmen. Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf!
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Konkret: Die Stadt Uster als drittgrösste Stadt des Kantons hat höhere Soziallasten zu tragen als ihr Umfeld. Warum dürfen sich die Städte Zürich und Winterhur die Support-Milliarde nur unter sich aufteilen?!
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Keine Verschärfung per se, aber nicht kooperative Personen sollen dafür umso härter angefasst werden! Die Ämter sollen dafür auch die Handhabe erhalten.
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Spitalnotfall soll für die wirklich dringenden Fälle frei bleiben. Der Spitalnotfall ist für Bagatellfälle viel zu teuer.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stark betroffenen Personen wird bereits gezielt geholfen. Zusätzliche Prämienverbilligungen sind reine Symptombekämpfung und lösen das Problem nicht. Die Ursachen der steigenden Kosten müssen angepackt werden! Die Player im Gesundheitswesen wüssten schon, wie - nur keiner bewegt sich!
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es besteht Nachholbedarf, die Angebote müssen angepasst werden.
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusammen mit den Arbeitgebern, Sozialpartnern und Arbeitnehmenden; die Umsetzung der Pflegeinitiative auf Bundesebene wird die Arbeitsbedingungen weiterentwickeln.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ist anzustreben, doch darf die Mehrheit der Regelklasse nicht ausgebremst werden. Die Erfahrung zeigt, dass es Anpassungen braucht. Für Kinder mit besonderen Bedürfnissen muss eine separate Lösung gefunden werden.
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig für Vereinbarkeit von Familie und Beruf; zudem haben Tagesschulen und Tagesstrukturen eine hohe Integrationswirkung.
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das bestehende Angebot an Förderung reicht aus. Viel eher soll sich der Kanton um seine Lehr- und Förderpersonen kümmern: Er soll sie von der administrativen (bürokratischen!) Last befreit werden, damit sie wieder Zeit für die Arbeit mit den Schüler und Schülerinnen haben - und diese fördern können!
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken! Die Berufsbildungswege müssen vielfältiger und attraktiver werden.
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das aktuelle Angebot reicht aus. Ausländerinnen und Ausländer sollen auch Eigeninitiative zeigen.
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Flüchtlingspolitik ist eine nationale Angelegenheit. Der Kanton soll ich Notsituationen aushelfen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Man kann sich einbürgern lassen.
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Bund ist zum Schluss gekommen, den Schutzstatus S zu verlängern.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schengen-Abkommen ist ein wichtiger Teil der Bilateralen 2. Dennoch müssen die Grenzen im Rahmen der Schengen-Rechtsordnung gesichert sein.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Legalisierung für Erwachsene. Doch Achtung: Die Wissenschaft warnt vor gesundheitlichen Schäden (Konzentrationsstörungen / Psychosen), vor allem bei jungen Konsumierenden.
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die aktuellen Instrumente müssen nur konsequent angewendet werden. Diese genügen.
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn sich die kantonalen Verwaltungen nicht an die Vorgaben der Bundeskanzlei halten sollten. Gleichberechtigung erreicht man nicht mit Verkomplizierung des Sprachbildes - im Gegenteil.
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz und somit die Bevölkerung hat sich mit ihrem liberalen, vernünftigen Kurs im Vergleich zum Ausland gut geschlagen. Staatliche Eingriffe nur im Notfall.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die aktuellen Beiträge reichen - sie sollten gezielter verteilt werden.
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Viele rechtliche und vor allem ethische Fragen müssten aber erst geklärt werden. Leihmütter einfach im Ausland aufzusuchen, wo sie erst recht nicht geschützt sind, ist erst recht keine Lösung.
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein Verbot würde die Nachfrage nicht verhindern, denn es ist ein Markt dafür da. Die Situation der Sex-Arbeiter und -Arbeiterinnen würde sich noch mehr verschlechtern.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die arbeitende Bevölkerung im Kanton soll entlastet werden, der Kanton und seine Verwaltung verbraucht zu viel Geld.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Kirchensteuer wird nur fällig, wenn ein Unternehmen Gewinn ausweist. Die Landeskirchen leisten einen wichtigen Beitrag an die soziale Sicherheit im Kanton; er liegt oft im Stillen und Unsichtbaren.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein Stopp ist etwas abrupt; aber die Verwaltung soll nicht stärker als die Bevölkerung wachsen - sie soll effizienter werden!
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ist fair.
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Staatsangestellten sollen nicht mehr als den durchschnittlich in der Schweiz gezahlten Teuerungsausgleich von 2.2 % erhalten. Viele Angestellte in KMU erhalten gar keine Erhöhung.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht der Kanton, sondern der Arbeitsmarkt und die Sozialpartner (Gewerkschaften und Arbeitgeber) sollen die Löhne regeln.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die FDP kämpft schon seit Jahren für dieses Anliegen, denn Geschäftsinhaberinnen und -inhaber kennen ihre Kundschaft und Umgebung am besten und können so die Öffnungszeiten optimal festlegen.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch wenn die Personenfreizügigkeit Probleme mit sich bringt, ist sie ein fundamentaler Bestandteil der bilateralen Verträge und somit eines modernen Europas. Die Verträge gilt es weiterzuführen, Probleme sind mit flankierenden Massnahmen zu begegnen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität muss aktiver, der Grundgedanke aber beibehalten werden. Der Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf das demokratische Europa. Dieses Gut muss auch die Schweiz verteidigen.
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur im Notfall. Der ist noch nicht eingetreten. Die Schweiz muss die heimische Energieproduktion rasch ausbauen. Diese wurde durch die (Schönwetter-)Politik der letzten Jahrzehnte verschlafen. Eine eigene Produktion ist das wirksamste Mittel gegen hohe Energiepreise, zudem bleibt die Wertschöpfung im Land und man ist nicht von externen Anbietern abhängig.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist völlig klar, dass für gleiche Leistung, gleicher Lohn bezahlt werden muss. Das hat sich etabliert. Viel Kontrolle verursacht nur viel Bürokratie!
Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wo es sinnvoll ist und in Einklang mit Landwirtschaft und Raumplanung steht.
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll gute Rahmenbedingungen schaffen und die beschlossene Verdichtung durchsetzen!
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist liberale Umweltpolitik und sehr erfolgreich, wie der Rückgang an CO2-Emissionen in der Industrie und in den Liegenschaften zeigt. Wenns gar nicht geht: dann muss man auf Verbote zurückgreifen.
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Öl- oder Gasheizung soll, wenn es technisch machbar und ökonomisch sinnvoll ist, durch alternative Heizsysteme ersetzt werden. Die Frage geht auf einen Vorstoss zurück und wurde Ende Oktober 2022 im Kantonsrat von der FDP-Fraktion abgelehnt.
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die FDP setzt sich für die Pariser Klimaziele ein, also für netto Null bis 2050. Wenn immer möglich: auch früher!
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn Aufwand und Wirkung vernünftig sind! Der Kanton Zürich ist jedoch recht windarm...
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Energiediskussion soll es keine Vorverurteilungen oder gar Technologieverbote geben! Wenn bis 2050 keine seriösen und ausreichenden Alternativen zur Verfügung stehen werden, soll auch Atomkraft helfen, die Atmosphäre nicht weiter zu karbonisieren. (Das ist das oberste Ziel dieses Jahrhunderts.)
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutige Gesetzgebung genügt, muss aber - auch hier! - konsequent umgesetzt werden. Man vergleiche den Fall im Kanton Thurgau...
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der ÖV und andere Dienstleistungen rechnen sich nicht bis in den letzten Winkel des Kantons. Dort müssen intelligente Angebote (auf Abruf / Lieferung) zum Einsatz kommen.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Mobilität ist zentral für eine Volkswirtschaft. Es braucht dabei ein intelligentes Miteinander, die Zeiten des gegenseitigen Ausspielens (sich auf die Strasse kleben) sollten langsame vorbei sein! Der Langsamverkehr soll eine gute Infrastruktur haben. Leider braucht der Umbau seine Zeit - auch die Platzverhältnisse sind oft nicht einfach.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bestehende Lücken im (National-)Strassennetz (seit Jahrzehnten) sollen endlich geschlossen werden! Das Netz (aus den 1960er-Jahren) macht nur Sinn, wenn es geschlossen ist! (Man lese auch Antwort Nr. 2.)
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hauptverkehrsachsen sorgen für einen guten Durchfluss; der ÖV wird mit Tempo 30 ausgebremst, was zu Mehrkosten (Material / Personal) und Mehrverkehr führt, wenn man die gleiche Taktfrequenz erhalten möchte. In sicherheitsrelevanten Zonen (z. B. bei Schulhäusern) soll Tempo 30 temporär gelten.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dort, wo nötig, soll der Fahrplan weiter verdichtet und die Frequenz vergrössert werden, damit der ÖV attraktiv bleibt. Es soll aber ein rücksichtsvolles Miteinander mit allen Verkehrsteilnehmenden sein!
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten. Fraglich ist, was diese Transparenz wirklich bringt. Will man nicht eher einfach mit der Finger auf andere zeigen? Zudem wird der bürokratische Aufwand für die Politisierende und Parteien steigen. Das Milizsystem ist jetzt schon unter Druck,
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
G5 stellt nach aktuellem Stand der Technik und Wissenschaft keine Gefahr dar. Der wirtschaftliche, gesellschaftliche Nutzen von G5 ist enorm.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheit ist ein wichtiges Gut - und nur die Polizei soll das (staatlich zugewiesene) Gewaltmonopol ausüben dürfen!
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das aktuelle System hat sich bewährt und es gibt keinen Grund dies zu ändern. (Die Stadt Zürich sollte da mal über ihre Bücher gehen...)
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Polizeipräsenz und Kontrollen wirken präventiv. Die Gesellschaft zeigt damit, dass Waffen und auch diese Art zu leben unerwünscht sind. Die Gesellschaft muss aber auch Wege bereithalten, damit Jugendliche aus der Kriminalität wieder heraus kommen - und erst gar nicht hineingeraten.
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Datenschutz ist hoch zu gewichten. Die Behörden müssen in Ausnahmefällen aber auch auf solche Mitteln zurückgreifen dürfen, damit die allgemeine Sicherheit gewahrt wird.
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Kommentar
Ich habe Vertrauen in unsere staatlichen Institutionen - und in die Bevölkerung. Wenn man ihr nichts mehr zutraut, entsteht Misstrauen und Bespitzelung. Das will ich nicht! (Es gibt genügend Beispiele in Europa, wo das genau so gekommen ist...)
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Gerade in der Schweiz mit ihrer demokratisch basierten, sozialen Marktwirtschaft! Viele andere Systeme sind grandios gescheitert!
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
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Kommentar
Das geschieht heute bereits: Wie der Staat Steuern erhebt.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Das ist weder wissenschaftlich noch empirisch erwiesen. Hauptsache: Ein Kind erfährt Nestwärme! So soll jede Familie frei entscheiden können, wie sie Familie und Beruf organisiert.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Die Gesellschaft entwickelt sich stets weiter. Neue Technologien lösen alte ab und schaffen auch neue Berufsbilder. Das war schon immer so. Man muss die neuen Ideen intelligent nutzen, davon profitieren alle!
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Es braucht beides. Aber nur auf die Täter schauen reicht nicht - viel eher muss die Gesellschaft vor ihnen geschützt werden! Rechtschaffene Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf ein sicheres Leben - und sollen nicht durch Leute in Gefahr geraten, die das gängige Recht brechen!
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Wirksamer Umweltschutz geht nur im Zusammenspiel mit der Wirtschaft - und nicht gegen die Wirtschaft. Die Schweiz hat die Umweltverschmutzung stark abgenommen, wogegen der Wohlstand zugenommen hat.
Kommentar
Grund: Demografie. Seit der Einführung der AHV 1948 ist die Lebenserwartung von damals 68 auf heute 83 Jahre gestiegen. Das ist zwar schön, doch ist auch ersichtlich, dass sich das so nicht mehr rechnet.