Daniel Sigrist
Evangelische Volkspartei (EVP) | 07.05
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besser sind Massnahmen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ausgestaltung muss aber so sein, dass nach wie vor ein Teil Mitverantwortung zählt.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gelten die SKOS-Richtlinien. Das genügt, wenn sie richtig angewendet werden.
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Massnahmen führen selten zum korrekten und gewünschten Steuerungeffekt.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Von einer generellen Vorschrift halte ich wenig. Es sollten vom Kanton allenfalls Anreize geschaffen werden, dass die Gemeinden vermehrt solche Angebote bereitgestellt werden.
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Er sollte die Integrationsunterstützung aber von der Kooperation abhängig machen, und bei sich nicht integrierenden Personen beim Bund mit Nachdruck deren Abweisung verlangen.
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin nicht gegen Einzelmassnahmen zum Schutz von Menschen, aber einen Aktionsplan finde ich verfehlt.
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich habe die angeordneten Massnahmen _mehrheitlich_ für zielführend, angepasst, dem Wissen entsprechend und verhältnismässig empfunden. Im Vergleich zu anderen Staaten hat die Schweiz bei vergleichsweise milderen Massnahmen mehr Schutz von Menschen und materiellen Werten erreicht.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Meiner Meinung nach kann sich niemand prostituieren ohne dabei Schaden zu nehmen. Von "freiwilliger" Prostitution kann nur in seltenen Fällen gesprochen werden. Ein Weg wie im "nordischen Modell" vorgezeichnet würde die unter Druck stehenden Frauen nicht kriminalisieren, aber Instrumente schaffen, gegen Zuhälter vorzugehen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Schweiz erhält der Steuerzahler vergleichsweise viele Leistungen für die bezahlten Steuergelder - wenn wir ehrlich sind, und von Ausnahmen gewisser Gebühren abgesehen. (Das sind genau genommen keine Steuern!) Es scheint mir weiterhin gut, wenn die Steuerlast auf unterschiedliche Steuersubjekte (Private, Firmen, Kapital) verteilt wird.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht selten sind die Kirchen die Auffangstation für Menschen, die in den Unternehmen nicht mehr genügen. Solange die Wirtschaftlichkeit das grosse Ziel der Unternehmen ist, sollten sie sich nicht den Beiträgen an solche Institutionen entziehen können.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aber es braucht Überprüfungen des eingesetzten Personals in den verschiedenen Bereichen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn die Steuerpflichtigen ihr Steuersystem individuell wählen könnten, dann hätte der Staat allen Anreiz, beide System absolut vergleichbar zu gestalten.
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im RRB steht: "Der Kanton Zürich als Arbeitgeber will attraktive Arbeitsbedingungen schaffen und erhalten. Deshalb wird dem Personal ein vollständiger Teuerungsausgleich in der Höhe von 3,5% gewährt." Andere Arbeitgeber, die ihre Attraktivität ebenfalls erhalten wollen, sind zur Nachahmung motiviert. Generell besteht beim Teuerungs meines Erachtens Nachholbedarf.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt leider Jobs, welche keinen Lohn von CHF 4'000 zulassen, weil niemand bereit ist, für das produzierte Gut das nötige Geld zu zahlen. Trotzdem müssen sie von jemandem gemacht werden. Und es gibt Menschen, deren Leistungsfähigkeit auch bei einer Vollzeitstelle nicht ausreicht, das entsprechende Gut zu produzieren. Ein Sozialhilfegesetz, das solche Unzulänglichkeiten bei Working-Poors ausgleichen hilft, erfüllt die Anforderungen einer freien Wirtschaft besser.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schlicht und einfach, weil das nicht den gesamten Konsum erhöht, sondern nur die Bereitstellungskosten des gleichen Warenangebotes.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freihandel vermag Vertrauen und Verbundenheit unter den Völkern nicht in dem Ausmass zu schaffen wie es persönliche Begegnungen tun. Freihandel kann nur der Anfang sein von vertrauensbildenden Massnahmen sein, der Friede aber kommt aus den Menschen, die sich verstehen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Den Agressor und seine Verbündeten weiterhin gewähren zu lassen, wäre ein Schlag ins Gesicht der schon arg verletzten Ukrainer. Da steht die humanitäre, sich mit den Schwächeren verbündente Schweiz klar vor der sich reservierenden neutralen Schweiz.
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jetzt, wenn der Preis der Energie endlich in die Bandbreite kommt, die aus Umweltsicht schon lange angebracht gewesen wäre, würde ein Eingriff des Staates gegen hohe Energiepreise total falsche Signale aussenden. Energie ist so wichtig, dass jeder sich selbst überlegen muss, ob er Energie selber produzieren oder sich beteiligen kann. Das ist bei Sonnenenergie am einfachsten, und dann geht es endlich vorwärts hin zu den Energiezielen.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es fragt sich doch einfach, ob mit zunehmenden gesetzlichen Vorschriften die vorhandenen Mittel am besten eingesetzt werden. Und wir reden hier von einer riesigen Menge von Mitteln. Gesetze dürfen sich hier nicht als Rohrkrepierer erweisen und umgekehrt weitere Schlupflöcher schaffen. Staatlich gesteuerte Allokationsregeln wirken sich meistens noch weniger optimal aus als was der Markt zu stande bringt. Das spricht nicht gegen Massnahmen zur Missbrauchsbekämpfung.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das eine tun, das andere nicht lassen. Anreize kosten den Gesetzgeber in der Regel mehr als Verbote. Bei den Verboten ist auf eine lange Übergangszeit zu achten (Bsp Ölheizungen im normalen Zyklus ersetzen).
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur an geeigneten Orten: hohes Windaufkommen, fern vom bewohnten Gebiet - da gibt es nicht viele Möglichkeiten. Aber Solarenergie ist einfacher, weniger gefährlich und besser. Anstelle der Windenergie sollte die Forschung in die Speicherung von Energie gefördert werden.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angefangene Netzprojekte sollten aus konzeptionellen Gründen fertiggestellt werden, um den Wert des Netzes zu maximieren. Aber Individualverkehr ist kein Menschenrecht. Er soll jenen zuerst vorbehalten werden, die ihn aus wirtschaftlichen Gründen unverzichtbar brauchen. Und grundsätzlich müssen alle die entstehenden externen Kosten vollumfänglich bezahlen.
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dort wo sie existieren, machen sie wohl Sinn und sind nicht einfach Schikane.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit der Zunahme der Bevölkerung sollten die effizienteren Verkehrsmittel zuerst und vor den anderen gefördert werden.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier scheint mit Augenmass angezeigt. Eine strotzende Präsenz kann auch provozieren, oder einschüchtern. Es gibt aber zunehmend Respektlosigkeit, die nicht tolerierbar ist. Beim Einsetzen von Staatsgewalt scheint mir immer Vorsicht geboten.
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Bewilligungspflicht zwingt zum Dialog, was mir bei solchen Vorhaben sinnvoll erscheint.
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aber nicht nur an Grossveranstaltungen, sondern auch an einschlägig bekannten Orten wie Schulen, Treffs. Mit Kontrollen allein geht es aber nicht, da dies (leider für die Sicherheit notwendige) Symptombekämpfung ist. Aufklärung und Prävention auf der anderen Seite wirken auf die Wurzel und nachhaltig.
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das kommt sehr auf die Ausgestaltung des Verbotes aus und auf welche Auswertungsmethoden es sich bezieht. Solange dem Rechtsstaat getraut werden kann, besteht bei angemessener Anwendung der Gesichtserkennung keine Gefahr. Sollte er zum Unrechtstaat werden, wären solche Systeme leicht zu missbrauchen zum Nachteil aller.
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Kommentar
Es gibt leider immer wieder Vorfälle, bei denen tatsächlich Unschuldige wie Schuldige verurteilt und behandelt werden. Auch der Rechtstaat handelt nicht fehlerfrei. Es braucht daher auch hier Machtbeschränkungen.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Grundsätzlich denke ich, dass aus freien Stücken gefällte Allokationsentscheidungen den grössten Nutzen bringen. Die Freiheit des einen endet in einem Rechtstaat aber dort wo sie beginnt, die Freiheit eines anderen einzuschränken. Leider agieren viele der Reichen und Vermögenden vor allem eigennützig, und suboptimieren so den Profit _für_ _alle_. Unsere Gesetze müssen derart einschränken, dass anderen kein Schaden entsteht. Nicht die Marktwirtschaft soll frei sein, sondern die Menschen.
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
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Kommentar
Genau, und unser Steuersystem erfüllt diese Anforderung meines Erachtens gut.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Ich denke, dass es für das Kind am besten ist, wenn es von liebenden Personen erzogen wird. Das ist bei den Eltern meistens der Fall, aber nicht immer, aus Egoismus oder Unvermögen. Nicht einverstanden bin ich mit der Aussage über das Berufsleben des Elternteils. Viele Elternteile sind zufriedener, wenn sie teilzeitlich ausserhalb des Haushalts arbeiten können. Wenn das klappt, hilft das auch dem Kind und überwiegt die Nachteile einer teilweisen (liebenden) Fremdbetreuung.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Grosse Teile unseres Komforts wären ohne Digitalisierung nicht möglich. Die Elektrizität ist unsere Helferin in tausend Dingen des Alltags. Die grösste Gefahr scheint mir aber gerade deshalb unsere Abhängigkeit zu sein. Wer die Macht hat, diese auszunützen, beherrscht die moderne Gesellschaft. Und da liegen die Risiken, die es in Schach zu halten gilt. Wie wärs mit einem Schachcomputer? [Ironiesmile]
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Die Ausübung von Gewalt führt meistens zu Gegengewalt. Auch Bestrafung ist eine Form von Gewalt. Wenn die Heilung nicht durch Reifung und zunehmendes Verständnis unserer auf friedvoller Konfliktlösung basierende Gesellschaft kommt, dann wird das Problem nicht an der Wurzel behandelt. Ein sich rächender Bestrafter tut meist Schlimmeres als vorher. Daher halte ich Wiedereingliederung für wichtiger als Bestrafung.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Es war nicht immer so, aber heute ist der Mensch im Stande, das ökologische System, in dem er selbst lebt, so stark zu stören, dass es kollabieren kann. Allerdings sehen oder verstehen es nicht alle so und einige glauben nach wie vor, der Umwelt alles abverlangen zu können. Deshalb braucht es Gesetze für den Umweltschutz. Aber vor allem braucht es die Einsicht, dass wir nur 1 Erde und viele Kinder haben.
Kommentar
Nur mit flankierenden Massnahmen für die Beschäfigung älterer Menschen. Eine Pflicht zur Arbeit nützt nichts, wenn es keine Stellen gibt.