Andrea Hadorn-Stuker
Christlich-soziale Partei (CSP) | 05.03
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist ein Bedarfs gerechtes Modell der Kaufkrafterhöhung und Armutsbekämpfung.
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Elternzeit muss für beide Eltern gleich lang sein, und die Finanzierung auf die gleichen Grundlagen gestellt werden.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bezahlung der Kita Betreuerinnen liegt am untersten Ende der Lohnskala für Personen mit abgeschlossener Lehre.
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Patienten werden im Notfall priorisiert; wer nicht dringlich erkrankt ist, wartet am längsten.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kosten nicht nur der KK, sondern auch der Mieten und der Energie steigen stark und belasten die Haushalte.
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Wartezeiten sind mit mehreren Monaten zu lang, was den Leidensdruck erhöht und z. B. eine berufliche Wiedereingliederung stark verzögert.
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Pflegeinitiative, vom Volk 2021 angenommen, ist noch nicht umgesetzt.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Fünf verschiedene Förderstufen erlauben abgestimmte Entscheidungen. Es ist richtig, von der Integration auszugehen und erst zu separieren, wenn die Voraussetzungen bei der Schülerin oder dem Schüler geklärt sind. Lernschwierigkeiten und Behinderungen haben viele unterschiedliche Ausprägungen.
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stimme dem wenn dann nur als längerfristiges Ziel zu. Klassenlehrpersonen sind jetzt schon rar, die neue Aufgabe Betreuung beansprucht auch ihre Arbeitszeit. Nicht zuletzt müssen die Schulen die Räume für Betreuung selber finanzieren. Die Schulraumplanung vieler Schulen ist noch nicht so weit.
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Muttersprache werden schlechter beurteilt als muttersprachlich deutsche. Sie zu fördern ermöglicht es, sie ihre Talente entdecken zu lassen und diese zu fördern.
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gemeinden sollen mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen dürfen. Der Kanton soll das den Gemeinden nicht vorschreiben, sondern nur freistellen dürfen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf Gemeindeebene liegen die Volksschule und die sozialen Aufgaben; mit diesen Institutionen machen alle Ausländer*innen ihre ersten Erfahrungen in der Schweiz.
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben, ist zu rigide und führt zu unerwünschten Wirkungen auf Familien mit voll integrierten Mitgliedern, die dank der Sozialhilfe den Schritt in die Unabhänbgigkeit machen konnten.
Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Krieg ist zerstörerischer als ursprünglich gehofft; die Infrastruktur wird komplett und wiederholt zerstört, die Rückkehr in viele Regionen der Ukraine ist so schnell nicht möglich.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dank Schengen können Asylverfahren dem ersten Aufnahmeland zugeordnet werden. Die Schweiz braucht diesen und weiteren Informationsaustausch im Schengenraum.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Frauen fühlen sich mitgemeint, wenn die weibliche Form mitgeschrieben wird. Die genderneutrale Sprache ist ein Kompromiss zwischen männlicher und weiblicher Form, mit dem gelebt werden kann.
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn mit Einschränkung die Maskenpflicht gemeint ist, dann gilt mein Nein. In Gesundheits- und Bildungseinrichtungen braucht es in Pandemiewellen Maskenpflicht. Die Eigenverantwortung gilt trotzdem: beim Entscheid, ob man Selbsttest anwendet; ob man bei positivem Selbsttest weiterhin unter die Leute geht und sie vielleicht ansteckt.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist transparenter für das Kind, wenn es die behördlichen und gerichtlichen Vorgänge als Erwachsene nachvollziehen kann. Nur so erhält es die notwendigen Informationen über seine Herkunft. - Die Erfahrung zeigt, dass mehrheitlich Frauen Leihmütter werden, die Geld brauchen. Es ist nicht in Ordnung, den Frauen Geld für Leben, aber keine Erwerbsarbeit anzubieten, die ihnen ein Einkommen für ihr Leben ermöglicht.
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aber es braucht ein Freierverbot im Kanton Zürich gemäss Nordischem Modell.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur Personen mit sehr hohen Einkommen können von Steuersenkungen profitieren.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kirchen bilden die Gemeinschaften, welche Menschen in Krisen auffangen und wieder eingliedern können.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Kantonspersonal hat laufend neue Aufgaben zu erfüllen, die die Gesetzgebung ihm aufträgt. Und die Bevölkerung im Kanton wächst. Ist das Stellenwachstum des Kantons grösser als die Bevölkerungszunahme, sind Effizienz und Innovationsstau (z. B. fehlende Digitalisierung im Gesundheitswesen) zu überprüfen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bereits ohne diese Liberalisierung steigt die Zahl der offenen Stellen an.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stärkere Regelungen zur Energeiversorgung der Schweiz hingegen sind zu befürworten; inländische Stromkonzerne sollen das Inland versorgen. Erst wenn dies gewährleistet ist, sollen Energieprojekte fürs Ausland finanziert werden können.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Firmen ab 100 Mitarbeitende zu verpflichten erfasst zu wenige Unternehmen; die meisten sind ja KMU. Eine Kontrolle ab 50 Mitarbeitende wäre eine deutliche Verbesserung.
Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Einkommen der Landwirtschaft muss in Härtefällen kompensiert werden.
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zürich ist ein begehrtes Immobilienpflaster für Unternehmen, auch und gerade solche mit ausländischem Aktionariat. Die Nachfrage nach und der Handel von Boden und Immobilien verteuert Bauen und Mieten schneller als die Löhne steigen.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Technologische Innovation wird nur angetrieben, wenn die Verbote wie das für fossile Brennstoffe frühzeitig bekannt sind.
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Alte Öl- und Gasheizungen später zu ersetzen genügt. Die Lebensdauer neuer Heizungen ist mit 20 Jahren zu lang für die Befeuerung der Klimakatastrophe.
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz braucht dringend einen Innovationsschub. Ohne dieses Verbot findet dieser nicht statt.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Windräder werden immer leistungsfähiger und sind die ideale Ergänzung zur solaren Energie.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Planung und der Bau von Atomkraftwerken dauert Jahrzehnte und löst kein Energieproblem der nächsten 20 Jahre. Sie sind auch zu teuer.
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es kommt in den Hauptverkehrszeiten zu Stausituationen innerorts. Tempo 30 verstetigt den Verkehrsfluss. Tempo 30 ermöglicht vor allem den dringend notwendigen Lärmschutz. Lärm verursacht Stresserkrankungen. LS-Fenster bedingen den Einbau automatischer Lüftungen. LS-Wände sind an vielen Orten der Stadt unerwünscht oder sind baulich unmöglich.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr ist teuer. Es braucht Bedarfs gerechte Abonnement-Modelle. Das Gleis nach Winterthur ist auszubauen, der Bahnhof Stadelhofen um ein Gleis zu erweitern.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Grössenordnung der finanziellen Abhängigkeit ist eine wichtige Information für Wählende und Abstimmende.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
An Siedlungsrändern ist der Ausbau nicht zielführend, die Strahlungsschwankungen zu gross.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheitskräfte haben präventive Aufgaben; diese können zu massiv ausfallen und können die Falschen treffen.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Es wäre schön, und ohne Marktwirtschaft geht es nicht, aber sozial muss sie sein. Der Zusammenhalt, der für die Versorgung von Kindern, Kranken, Älteren, Behinderten und Geflüchteten notwendig ist, kommt von sozialen Einrichtungen und Errungenschaften. Ausserdem erweitern Modelle der Kreislaufwirtschaft die ursprüngliche Theorie um den Faktor Kklimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit.
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Alle sollen nach ihren Kräften beitragen. Personen ohne oder mit wenig Einkommen geben ihre Arbeitsleistung – auch in Betreuung, Pflege, Erziehung «Care» –, ihre Freizeit und ihre Gesundheit für die Existenz und ihre Pflichten her; Vermögende geben Vermögenssteuern.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Kann, muss nicht. Kinder brauchen Eltern, Gleichaltrige und gemeinsame Spielräume. Wenige vertraute Personen in der Betreuung sind wichtig in den ersten Jahren. In der Kita kann das gegeben sein. Wird ein Kind durch Grosseltern betreut, wird das bei uns nicht als Schaden verstanden. Eltern gewährleisten die Sicherheit und Kontinuität für ihre Kinder mit unterschiedlichen Betreuungsmodellen.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Der Zugang zu Information ist durch die Digitalisierung für viel mehr Menschen auf der Erde Tatsache geworden. Bildung, Entwicklung und kultureller und politischer Austausch haben einen starken Aufschwung erlebt. Risiken wie Missbrauch, Überwachung und Gewalt begleiten die Nutzung digitaler Geräte.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die Strafe ermöglicht die Selbstkonfrontation mit der Straftat, welche eine Wiedereingliederung erst wünschbar werden lässt. Ohne Therapie wirkt aber die Strafe nicht als Selbstkonfrontation.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die Biodiversität bricht ein, das sechste Massensterben ist im Gang. Die Erde muss sich erholen können, um die Wirtschaftsgrundlagen bereit zu stellen, die die Menschheit benötigt. In der Wüste und im Überschwemmungsgebiet gibt es keine Wirtschaft. Sie muss sich stark an die Regeneration der Ressourcen anlehnen.
Kommentar
Für Frauen lohnt sich länger arbeiten bei so tiefen oder fehlenden Pensionskassenbeiträgen nicht. Auch sind Ältere im Arbeitsmarkt (noch) nicht erwünscht; die Zuwanderung in offene Stellen ist noch immer stark.