Charlotte Schucan
PLD.Ils Liberals | 01.07
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
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Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
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Commentari
Sofern die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
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Commentari
Stipendien für Studierende mit knappen finanziellen Mitteln bestehen schon. Sicher nicht an alle Studierenden nach dem "Giesskannenprinzip" Geld verteilen.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Commentari
Die starke Nettozuwanderung von 80'000 bis 100'000 Personen pro Jahr - entspricht zwei bis dreimal der Stadt Chur - ist in verschiedener Hinsicht problematisch, insbesondere Integration und Wohnungsknappheit. Das Verbot der Volksinitiative schafft aber neue Probleme. Die Attraktivität der Schweiz sollte auf andere Art verringert werden, z.B. weniger Interventionen der SNB um den CHF zu schwächen. Schade, dass es keinen Gegenvorschlag gibt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Commentari
Sofern sich die Steuereinnahmen entsprechend positiv entwickeln (was momentan nicht prognostiziert wird) oder Sparpotential realisiert werden kann, ja.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Commentari
Es braucht eine Kompensation, denn die Zweitwohnungsbesitzer verursachen den Gemeinden Kosten, die nicht durch Gebühren gedeckt werden (z.B. Strassen, Sicherheit, Gesundheit).
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Commentari
Das ist der falsche Ansatz. Richtig ist, die Verwaltungsaufgaben zu reduzieren und in der Folge auch den Personalbestand bzw. eine Lösung analog der im April 2026 lancierten Volksinitiative der Jungfreisinnigen Schweiz mit einer "Verwaltungsbremse".
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
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Commentari
Nein, der Arbeitsmarkt soll dies regeln. Die Einkommenssteuern und weitere staatliche Abgaben sollten gesenkt werden, damit der Arbeitnehmerin vom Lohn eines höheren Pensums mehr für sich bleibt.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Commentari
Es sollen für alle Firmen im Kanton grundsätzlich die gleichen Regeln gelten.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
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Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
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Commentari
Ich befürworte eine massvolle Lockerung.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
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Commentari
Ein schwieriges Thema. Die Problematik sollte nicht über noch mehr staatliche Interventionen zulasten der Eigentumsfreiheit gelöst werden. Das Zweitwohnungsgesetz ist falsch konzipiert und sollte revidiert werden, d.h. Handlungsbedarf besteht auch auf Bundesebene.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Commentari
Was heisst verkehrsorientierte Strassen? Dies ist der Zweck jeder Strasse. Sie meinen vermutlich auf Strassen mit viel Verkehr. Ja, da befürworte ich ein solches Verbot.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Commentari
Dies fördert noch mehr Individualverkehr anstelle des ÖV und das "Nadelöhr" verschiebt sich an einen neuen Ort.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Grundsätzlich ja, es braucht aber gewisse flankierende Massnahmen, insbesondere für kranke und ältere Menschen. Zudem käme die Umwelt unter die Räder.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Wir können nicht ewig so mit den natürlichen Ressourcen umgehen. Der Umweltschutz sollte möglichst effektiv sein - auch weltweit gesehen.
Commentari
Das Problem besteht auf jeden Fall, und zwar schweizweit. Die Gemeinden verfügen bereits über verschiedene Möglichkeiten. Die Problematik muss mit wirtschaftlichen Instrumenten und nicht mit weiteren staatlichen Vorschriften gelöst werden.