Jan Gaus

FDP.Die Liberalen | 0306
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Ich bin dafür, dass der Kanton Glarus den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützt, weil dadurch mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht. Gleichzeitig wird mehr gebaut, was die Wirtschaft ankurbelt und den Kanton langfristig attraktiver und finanziell stärker macht.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Ich bin eher dafür, dass im Kanton Glarus Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden, da sie Armut verhindern und Kinder unterstützen. Die Finanzierung könnte durch effizientere Verwaltung, Digitalisierung und das Kürzen unnötiger Ausgaben erfolgen, ohne die breite Bevölkerung stark zu belasten.

Verschärfung Sozialhilfe

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Ich befürworte eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Glarus, weil dadurch Kosten gesenkt und Anreize geschaffen werden, wieder stärker ins Arbeitsleben einzusteigen. Gleichzeitig sollte sichergestellt werden, dass Menschen in echten Notlagen weiterhin ausreichend unterstützt werden.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Ich bin dafür, dass im Kanton Glarus die Prämienverbilligung erhöht wird, damit niemand mehr als 10 % seines Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss. Gleichzeitig könnten Krankenkassen durch effizientere Verwaltung und Kostenkontrolle zusätzlich sparen, was die Versicherten weiter entlasten würde.

Unterstützung pflegender Angehöriger

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Ich bin dafür, dass im Kanton Glarus pflegende Angehörige mehr finanzielle Unterstützung erhalten. Sie übernehmen wichtige Betreuungsaufgaben, die sonst der Staat tragen müsste, und sollten dafür besser entschädigt und entlastet werden.

Senkung der Psychotherapie-Tarife

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Ich bin eher dafür, dass die Kosten im Gesundheitswesen insgesamt tief gehalten werden und der Staat sparsam mit Prämiengeldern umgeht. Die Senkung der Tarife für psychologische Psychotherapie im Kanton Glarus kann deshalb grundsätzlich begrüsst werden, solange die Qualität der Behandlung und die Versorgung der Bevölkerung weiterhin gewährleistet bleiben.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Ich bin eher nicht dafür, dass im Kanton Glarus wieder separate Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten eingeführt werden. Solche Einteilungen können schnell zu vorschnellen Entscheidungen führen und die Integration der Kinder erschweren. Stattdessen sollte stärker auf individuelle Förderung innerhalb der Regelklasse gesetzt werden.

Gleiche Bildungschancen

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Ich bin eher dafür, dass der Kanton Glarus gezielt gleiche Bildungschancen unterstützt, z. B. mit Förderangeboten für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Dabei sollte der Fokus aber auf wirksamer und gezielter Hilfe liegen und nicht auf einem starken Ausbau des Staatssystems oder unnötig hohen Ausgaben.

Förderung von Kinderbetreuungsangeboten

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Ich bin eher nicht dafür, dass im Kanton Glarus das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung stärker finanziell unterstützt wird. Der Kanton muss auch auf seine Ausgaben achten, und zusätzliche Unterstützung könnte die Kosten stark erhöhen. Stattdessen sollte die Finanzierung möglichst eigenverantwortlich oder gezielt für wirklich bedürftige Familien erfolgen.

Schulnoten statt Lernberichte

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Ich bin dafür, dass im Kanton Glarus auf der Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet wird. Noten sind klar und vergleichbar und geben Kindern sowie Eltern eine einfache Orientierung über den Leistungsstand.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Ich bin klar dagegen, dass Ausländer/-innen im Kanton Glarus ohne Einbürgerung das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten. Politische Rechte sollen an die Staatsbürgerschaft gebunden bleiben.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Ich bin eher nicht dafür, dass der Kanton Glarus sich aktiv für die vermehrte Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen einsetzt. Die Schweiz sollte ihre Aufnahmekapazitäten zuerst auf eine gute Integration der bereits aufgenommenen Personen konzentrieren und ihre Verantwortung im Rahmen der bestehenden Asylpolitik wahrnehmen.

Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete

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Ich bin bei dieser Frage zurückhaltend und der Meinung, dass im Kanton Glarus solche Verschärfungen der Sozialhilferegeln für Geflüchtete sehr sorgfältig geprüft werden müssen. Einerseits ist eine gute Integration wichtig, andererseits darf der Grundbedarf nicht so stark eingeschränkt werden, dass die Existenzsicherung oder die Integration gefährdet wird.

Verschärfung Einbürgerung

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Ich bin eher nicht dafür, dass im Kanton Glarus das Einbürgerungsgesetz verschärft wird, da die heutigen Anforderungen bereits auf einem guten und angemessenen Niveau sind

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Ich nicht dafür, dass die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ angenommen wird, da eine feste Bevölkerungsgrenze zu unflexibel ist und wirtschaftliche Nachteile haben kann. Die Schweiz sollte stattdessen weiterhin auf eine gesteuerte, aber flexible Zuwanderung setzen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Legalisierung Cannabis

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Ich bin für eine kontrollierte Legalisierung von Cannabis im Kanton Glarus, da eine regulierte Abgabe an Erwachsene den Schwarzmarkt eindämmen, die Qualität sichern und den Jugendschutz stärken kann. Wichtig ist dabei eine klare staatliche Regulierung statt eines unkontrollierten Marktes.

Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ich halte diese Frage für nicht prioritär. Es wäre sinnvoller, die verfügbaren Ressourcen und die politische Aufmerksamkeit auf dringendere gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen zu richten, statt sich intensiv mit sprachlichen Details wie dem Genderstern auseinanderzusetzen.

Ausbau Medienförderung

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Ich befürworte einen vorsichtigen Ausbau der Medienförderung im Kanton Glarus, insbesondere zur Unterstützung lokaler Medien. Eine vielfältige und unabhängige Medienlandschaft ist wichtig für die Information der Bevölkerung und die demokratische Meinungsbildung. Dabei sollte die Förderung jedoch transparent und klar begrenzt sein, um die Unabhängigkeit der Medien nicht zu gefährden.

Rückzug aus Kulturförderung

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Ich nicht dafür, dass sich der Kanton Glarus aus der Kulturförderung zurückzieht. Kultur ist wichtig für die Attraktivität und Lebendigkeit des Kantons und sollte erhalten bleiben. Gleichzeitig ist es aber entscheidend, dass die vorhandenen Gelder effizient eingesetzt werden und Einsparungen eher bei übermässiger Bürokratie und unnötigem Stellenwachstum erfolgen.

Feuerwerksverbot

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Ich bin gegen ein generelles Verbot von lärmverursachendem privatem Feuerwerk im Kanton Glarus. Stattdessen sollen klare Regeln gelten, die Lärm und Rücksichtnahme berücksichtigen, während die persönliche Freiheit und Eigenverantwortung der Bevölkerung erhalten bleiben.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Ich bin eher dafür, dass Steuern im Kanton Glarus nur gesenkt werden, wenn man genau geprüft hat, dass der Kanton sich das langfristig leisten kann. Es soll nicht passieren, dass man zuerst Steuern senkt und sie später wieder stark erhöhen muss oder dass Geld falsch verteilt wird.

Sparanstrengungen

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Ich bin dafür, dass im Kanton Glarus stärker geprüft wird, ob sich Ausgaben und Investitionen wirklich lohnen – so wie in der Privatwirtschaft. Das heisst, man soll genau anschauen, ob sich etwas „amortisiert“ oder ob es unnötige Kosten verursacht. Gleichzeitig soll der Kanton vor allem bei der Bürokratie und ineffizienten Abläufen sparen, nicht bei wichtigen Angeboten wie Spielplätzen oder Bibliotheken.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Ich bin eher kritisch gegenüber einer zusätzlichen Steuer auf Zweitliegenschaften im Kanton Glarus. Das Steuersystem sollte einfach und verständlich bleiben, und neue Abgaben dürfen nicht zu einer zusätzlichen Belastung für Eigentümer führen. Stattdessen soll das gesamte System als Ganzes fair und effizient gestaltet werden.

Einfrierung Stellenbestand

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Ich bin eher dafür, dass im Kanton Glarus der Stellenbestand in der Verwaltung eingefroren wird. Wie in der Privatwirtschaft sollen effizientere Abläufe genutzt werden, um die Arbeit mit dem bestehenden Personal zu bewältigen und die Verwaltung zu entlasten. Gleichzeitig soll im Bildungswesen der aktuelle Standard gehalten werden, damit die Qualität in den Schulen nicht leidet.

Wirtschaft & Arbeit

Unterstützung Sportbahnen

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Ich würde die Sportbahnen Braunwald grundsätzlich gerne unterstützen, aber da der Kanton Glarus nicht an allen Stellen einfach Millionenbeträge ausgeben kann, muss sorgfältig abgewogen werden, ob eine solche Investition wirklich sinnvoll und langfristig tragbar ist.

Einführung Mindestlohn

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Ich bin eher dafür, dass die Einführung eines Mindestlohns von CHF 4’200 im Kanton Glarus sorgfältig geprüft wird. Ein solcher Lohn könnte zwar Arbeitnehmende besser absichern, muss aber auch so ausgestaltet sein, dass er für die Unternehmen tragbar bleibt und keine negativen Auswirkungen auf Arbeitsplätze hat.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Ich bin dafür, dass im Kanton Glarus die Lohngleichheit von Frauen und Männern konsequent kontrolliert wird. Frauen leisten gleichwertige Arbeit wie Männer und sollen deshalb auch gleich bezahlt werden. Gerade bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen ist es wichtig, dass faire und gleiche Löhne sichergestellt werden.

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Ich bin dafür, dass der Kanton Glarus die Ansiedlung neuer Firmen steuerlich unterstützt. Solche Anreize können helfen, Arbeitsplätze zu schaffen, die Wirtschaft zu stärken und den Kanton als Standort attraktiver zu machen. WINWIN

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Ich bin eher dafür, dass im Kanton Glarus Regulierungen für Unternehmen reduziert werden, damit Abläufe einfacher und schneller werden. Gleichzeitig müssen aber klare Regeln bestehen bleiben, damit es nicht zu Missbrauch kommt und wichtige Schutzstandards eingehalten werden.

Umwelt & Energie

Förderung nachhaltiger Tourismus

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Ich bin für nachhaltigen Tourismus, aber er sollte vor allem durch Innovation und Anreize gefördert werden, nicht durch zusätzliche Verbote oder hohe Gebühren. Wichtig ist, dass die Massnahmen wirtschaftsfreundlich bleiben und die Attraktivität der Region nicht darunter leidet.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Ich finde Umweltschutz wichtig, aber ein generelles Verbot synthetischer Pestizide geht zu weit. Solche Vorgaben können die Landwirtschaft stark einschränken und die Produktion verteuern. Sinnvoller sind gezielte Anreize und Unterstützung für nachhaltigere Methoden, damit Betriebe schrittweise umstellen können, ohne wirtschaftlich unter Druck zu geraten.

Schutz Grossraubtiere

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Ich finde, der Schutz der Nutztiere und die Sicherheit der Landwirtschaft sollten stärker gewichtet werden als der generelle Schutz von Grossraubtieren wie Wolf und Luchs. Präventive Abschüsse können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, um Schäden an Nutztieren zu verhindern und die Koexistenz zwischen Wildtieren und Landwirtschaft praktikabel zu halten.

Bau von Windkraftwerken

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Ich bin grundsätzlich offen für den Ausbau von Windkraft, wenn er sinnvoll geplant ist. Windenergie kann einen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Energiewende leisten. Wichtig ist mir aber, dass solche Projekte wirtschaftlich tragbar sind, die Standortwahl sorgfältig erfolgt und die Auswirkungen auf Landschaft und Bevölkerung möglichst gering bleiben.

Förderung erneuerbarer Energien

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien stärker finanziell unterstützen sollte. Förderungen können helfen, den Ausbau von nachhaltiger Energie wie Solar- oder Windkraft zu beschleunigen und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren. Wichtig ist mir dabei, dass die Mittel effizient eingesetzt werden und langfristig zu einer stabilen und bezahlbaren Energieversorgung beitragen.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vor allem auf finanzielle Anreize setzen sollte. So können umweltfreundliche Entscheidungen gefördert werden, ohne Bevölkerung und Wirtschaft stark einzuschränken. Verbote sollten nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, wenn sie wirklich notwendig sind, um klare Klimaziele zu erreichen.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Ich bin eher zurückhaltend gegenüber einer stärkeren Verdichtung der Siedlungszonen. Zwar kann verdichtetes Bauen helfen, den Flächenverbrauch zu reduzieren, aber mir ist wichtig, dass Ortsbild, Wohnqualität und genügend Grünräume erhalten bleiben. Zudem habe ich den Eindruck, dass Gemeinden bereits heute viel Zeit und finanzielle Mittel in solche Planungs- und Verdichtungsprojekte investieren, was teilweise auch zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben gehen kann.

Autofreie Sonntage Klöntal

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Ich finde die „Slow Sundays“ im Klöntal grundsätzlich eine gute Idee, da sie die Bevölkerung dazu anregen können, mehr aufs Fahrrad umzusteigen und die Natur bewusster zu erleben. Solche Massnahmen fördern einen nachhaltigeren Umgang mit dem Verkehr und schaffen gleichzeitig mehr Ruhe im Tal. Gleichzeitig hoffe ich aber, dass die Restaurants und Betriebe vor Ort dadurch keine grösseren Einbussen haben und weiterhin genügend Gäste erreichen.

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen sollte. Wenn wir uns in Zukunft weiter so stark verbauen wie etwa bei der Querspange, wird es irgendwann kaum mehr anders gehen, als den öffentlichen Verkehr deutlich auszubauen, um den Verkehr überhaupt noch bewältigen zu können. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Investitionen sinnvoll geplant und effizient eingesetzt werden.

Ausbau Tempo 20/30

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Ich bin grundsätzlich für mehr Tempo-30- und Begegnungszonen, dort wo es sinnvoll ist – also vor allem in Wohnquartieren, vor Schulen, Kindergärten, im Dorfkern und in Bereichen mit viel Fussgänger- und Veloverkehr. Dort erhöhen solche Zonen die Sicherheit und Lebensqualität deutlich. Auf Hauptverkehrsachsen oder wichtigen Durchgangsstrassen sollten sie aber nicht flächendeckend eingeführt werden.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Ich bin der Meinung, dass zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs sinnvoll sein können. Wenn wir den Kanton attraktiv halten und in Regionen wie Glarus Süd Arbeitsplätze sichern oder schaffen wollen, braucht es gute Verkehrsverbindungen und kluge Umfahrungen. Wichtig ist mir dabei, dass solche Projekte sinnvoll geplant sind und einen echten Nutzen bringen.

Politisches System & Digitalisierung

Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton seine Dienstleistungen nicht nur digital anbieten sollte. Zwar ist die Digitalisierung sinnvoll und kann Abläufe vereinfachen, aber nicht alle Menschen haben den gleichen Zugang oder die nötige Erfahrung im Umgang damit. Deshalb sollten auch weiterhin analoge Möglichkeiten bestehen bleiben, damit wirklich alle Bevölkerungsgruppen die Dienstleistungen problemlos nutzen können.

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton Glarus sein finanzielles Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit nicht weiter ausbauen sollte. Die finanziellen Mittel sollten in erster Linie für kantonale Aufgaben und Bedürfnisse der Bevölkerung eingesetzt werden. Entwicklungszusammenarbeit ist zwar grundsätzlich sinnvoll, hat für mich auf Kantonsebene aber keine Priorität.

Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis

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Ich bin der Meinung, dass der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf starre Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten sollte. Entscheidend sollten Qualifikation, Erfahrung und Eignung für die Stelle sein, nicht fixe Quoten. So kann sichergestellt werden, dass die besten Personen unabhängig vom Geschlecht ausgewählt werden.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Ich bin der Meinung, dass ein Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum nur sehr zurückhaltend erfolgen sollte. Zwar kann sie in bestimmten Bereichen zur Sicherheit beitragen, aber eine flächendeckende Überwachung greift stark in die Privatsphäre ein. Deshalb sollte sie nur gezielt dort eingesetzt werden, wo es wirklich notwendig und verhältnismässig ist.

Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Ich bin der Meinung, dass der Polizeidienst im Kanton weiterhin Schweizer Staatsangehörigen vorbehalten bleiben sollte. Da es sich um eine zentrale staatliche Aufgabe mit besonderem Vertrauen und Verantwortung handelt, ist die enge Bindung zur Schweiz für mich wichtig. So bleibt auch die klare Verankerung im schweizerischen Rechtssystem und im öffentlichen Vertrauen gewährleistet.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Ich bin für eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei dort, wo es sinnvoll ist – zum Beispiel an Bahnhöfen oder anderen stark frequentierten Orten. Das kann das Sicherheitsgefühl erhöhen und bei Bedarf schnelleres Eingreifen ermöglichen. Wichtig ist mir aber, dass der Einsatz gezielt erfolgt und nicht überall flächendeckend ausgeweitet wird.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Ich bin der Meinung, dass sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren sollte. Präventionskampagnen und gut zugängliche Schutzangebote für Betroffene sind wichtig, um Menschen in schwierigen Situationen wirksam zu unterstützen und Gewalt frühzeitig zu verhindern. Dabei ist mir wichtig, dass die Massnahmen gezielt und wirksam eingesetzt werden.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Ich bin der Meinung, dass eine freie Marktwirtschaft langfristig grundsätzlich vielen zugutekommt, weil Wettbewerb Innovation fördert, Preise tendenziell tief hält und wirtschaftliches Wachstum ermöglicht. Gleichzeitig braucht es aber klare Rahmenbedingungen und soziale Ausgleichsmassnahmen, damit nicht nur einzelne profitieren, sondern die Vorteile möglichst breit in der Gesellschaft ankommen.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Ich finde, ein gesundes Mittelmass ist wichtig. Es ist schön, wenn ein Elternteil Zeit für die Kinderbetreuung zu Hause hat, aber gleichzeitig sollten auch die langfristigen Auswirkungen auf Arbeit, soziale Absicherung und persönliche Entwicklung berücksichtigt werden. Entscheidend ist für mich, dass das Familienmodell zur jeweiligen Situation passt.

Bestrafung Krimineller

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Ich bin der Meinung, dass sowohl Wiedereingliederung als auch klare und angemessene Strafen wichtig sind. Bei gewissen Delikten darf man nicht zu nachsichtig sein, da sonst das Vertrauen in das Rechtssystem leidet. Gleichzeitig sollte das Ziel aber bleiben, wo möglich auch eine Rückkehr in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Umweltschutz

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Ich bin der Meinung, dass ein stärkerer Umweltschutz wichtig ist, aber nicht zwingend zu Lasten des Wirtschaftswachstums gehen muss. Mit klugen Entscheidungen und guter Wirtschaftsführung im Kanton können Umwelt und Wirtschaft oft gleichzeitig berücksichtigt und sinnvoll miteinander vereinbart werden.

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