Sabine Steinmann

Sozialdemokratische Partei | 0701 | En uffizi
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Es ist darauf zu achten, dass ein guter Personen- und Einkommensmix entsteht - d.h. dass zum Beispiel in einem Wohnkomplex Familien mit weniger Einkommen (genossenschaftlich unterstützt), aber auch begüterte Personen wohnen.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Ich müsste zu diesem Vorschlag noch Genaueres wissen: Wie ist das angedacht? Gibt es nicht bestehende Möglichkeiten, die ausgebaut werden könnten? Grundsätzlich ist es mir jedoch wichtig, weniger begüterte Familien zu unterstützen. Das Glarnerland braucht Kinder!

Verschärfung Sozialhilfe

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Das Sozialhilfegesetz regelt die Heimaufsicht, die Unterstützung von Jugendlichen, Behinderten und Suchterkrankten, die Schulsozialarbeit. Für mich alles wichtige Bereiche, damit Menschen weiter in unsere Gesellschaft integriert bleiben.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Diese Forderung hat die SP schon lange. Mit verschiedenen Vorstössen haben wir uns im Landrat dafür eingesetzt. Die Prämien sind ein grosses Problem für viele; ein Drittel ist darauf angewiesen. Prämienverbilligungen sind Symptombekämpfung - das Gesundheitssystem muss anders organisiert werden. Aber solange es weiter so läuft, brauchen die Menschen mit schmalen Budgets einen Ausgleich zur unsozialen Kopfprämie (wo jede:r gleich viel zahlen muss, egal wie viel Lohn oder Vermögen man hat).

Unterstützung pflegender Angehöriger

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Ich bin sehr dafür, dass pflegende und betreuende Angehörige Unterstützung erhalten. Im Kanton Glarus gibt es den sogenannten Anerkennungsbeitrag für Angehörige - dies ist in anderen Kantonen nicht der Fall und geht auf das Pflegegesetz zurück, wo sich die SP dafür stark gemacht hat. Ich möchte aber nicht, dass sich private Firmen via Steuergelder bereichern. Es braucht eine Balance.

Senkung der Psychotherapie-Tarife

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Ganz und gar nicht - ich habe deswegen einen politischen Vorstoss gemacht, der leider keine Konsequenzen hatte. Es kann nicht sein, dass Personen mit einer Zusatzversicherungen bessere Konditionen haben, einen Termin für eine Psychotherapie zu finden als solche mit einer Grundversicherung. Das ist faktisch Zweiklassenmedizin!

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Das ist eine Frage, die ich im Grundsatz mit nein beantworte, da ich mir eine inklusive Gesellschaft wünsche. Trotzdem muss immer auch die individuelle Situation angeschaut werden: Was braucht das Kind, wo geht es ihm besser? Wie ist die Situation in der Klasse, wie gut sind die Lehrpersonen unterstützt? Wie an vielen Orten braucht es auch hier eine passgenaue Lösung.

Gleiche Bildungschancen

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Bildung ist ein hohes Gut, das chancengerecht ermöglicht werden soll.

Förderung von Kinderbetreuungsangeboten

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Kinderkrippen und Horte sollen sich nicht jedes Jahr fragen müssen, ob das Geld noch reicht. Sie übernehmen eine Aufgabe, die Eltern eine Erwerbstätigkeit ermöglicht und auch KMU entlastet, weil sie Arbeitskräfte ermöglicht. Ich möchte, dass eine gute Betreuung für die Kinder gewährleistet werden kann. Eltern, die ihre Kinder ohne Krippen/Hortunterstützung grossziehen, sollen aber auch entlastet sein.

Schulnoten statt Lernberichte

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Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Wer hier mindestens seit 10 Jahren Steuern zahlt, einer Arbeit nachgeht und sich in die Gesellschaft integriert, soll die Möglichkeit haben, sich auch politisch einbringen zu können.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Resettlement ist die dauerhafte Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge; schon länger her bei uns z.B. aus Tibet. Die Balance ist schwierig: humanitäre Werte (auch aus dem Christentum) stehen dem gegenüber, dass sich viele Menschen in der CH nicht mehr gehört und zurückgelassen fühlen. Die Schweiz muss sozial bleiben - aber auch den Leuten gegenüber, die hier wohnen.

Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete

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Ich kenne mich da zu wenig aus - was wären die Konsequenzen einer Kürzung? Und was bedeutet genau Integration? Grundsätzlich sollen sich alle an die Gesetze halten, sich um Arbeit bemühen und - das sage ich als Frau - allfälliges patriarchales Gedankengut abstreifen.

Verschärfung Einbürgerung

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Es braucht Stand jetzt im Bereich Lese-, Sprech- und Hörverständnis das Niveau B1 sowie im Schreiben Niveau A2 - das ist hoch für den Alltagsgebrauch. Die Einbürgerung enthält genug Hürden, wo wie sie jetzt ist, da braucht es nicht noch mehr.

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Gesellschaft, Kultur & Ethik

Legalisierung Cannabis

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Aus gesundheitlichen Gründen (reine Ware) ist das vielleicht schon gut; aber es ist ein Suchtmittel und kann schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit haben. Als Eltern wird es herausfordernder, zu erklären, warum Cannabis keine gute Idee ist, wenn es legalisiert ist.

Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache

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Jegliche Verbote im Sprachgebrauch (zu unterscheiden von den Inhalten) sind unsinnig, da Sprache sich stetig entwickelt und verändert. Ich denke, wir haben andere Probleme als den Genderstern; wer ihn verwenden will, soll das doch machen. Ich persönlich finde es sehr gut, wenn Sprache auch die Gleichberechtigung abbildet und freue mich über das grössere Bewusstsein dafür.

Ausbau Medienförderung

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Lokale Medien sind wichtig, weil sie über das, was hier bei uns geschieht geschieht, berichten - es ist ein Beitrag an unseren Zusammenhalt und Austausch im Glarnerland. Ich weiss nicht, ob es dafür aktuell einen Ausbau der Medienförderung braucht?

Rückzug aus Kulturförderung

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Kultur macht Freude, regt zum Denken an, kann den Blickwinkel verschieben, bringt Menschen zusammen. Und zwar egal, welche Art von Kultur: Jodeln, Jazz...

Feuerwerksverbot

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Ganz klar ja; die Nachteile überwiegen: Lärm, Luftverschmutzung, angstverursachend sowohl für alle Tiere als auch Menschen, die den Krieg erlebt haben (habe das mehrfach gesehen bei älteren Menschen, die den 2. Weltkrieg erlebt haben). Weil es vielen Freude macht, kann man ein Feuerwerk für alle durchführen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Sparpaket schnüren und gleichzeitig Steuern senken - das passt nicht zusammen. Steuersenkungen schenken vor allem bei den begüterten Personen ein; Steuern sind von daher eine soziale Massnahme, um Einkommens- und Vermögensunterschiede auszugleichen. Mit den Steuern werden viele soziale Massnahmen finanziert - zum Beispiel die Prämienverbilligung. An solchen Dingen wird dann gespart - deshalb nein.

Sparanstrengungen

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Aktuell nein, denn der Abschluss dieses Jahr war trotz Befürchtungen gut. Je nach Entwicklung müssen nicht dringende Investitionen verschoben werden; aber es ist immer langfristig zu denken, denn es kann im Gesamten teurer werden, wenn nicht "vorzue" instand gehalten wird. Investitionen in die Gesundheit der Menschen dürfen nicht zurückgestellt werden (Gesundheitswesen, Umwelt).

Steuer auf Zweitliegenschaften

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..das ist die logische Konsequenz. Wer eine Zweitliegenschaft vermag, der soll dem Kanton Glarus etwas abgeben.

Einfrierung Stellenbestand

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Nein, nicht einfrieren - man weiss ja nicht, was kommt; der Kanton muss agil sein, wenn man auf etwas reagieren muss. Kein Unternehmen würde das machen. Die Glarner Verwaltung ist schlank und die MA leisten darum viel und sind sehr loyal!

Wirtschaft & Arbeit

Unterstützung Sportbahnen

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Hier gilt grundsätzlich Gleichbehandlung - und die Bevölkerung hat dem grundsätzlich an der Landsgemeinde zugestimmt. Doch es muss ein gutes Projekt vorliegen: nachhaltig, dem Dorf Braunwald nicht schadend, auf die kommenden klimatischen Herausforderungen angepasst, den Sommertourismus fördernd.

Einführung Mindestlohn

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In der Pflege arbeiten immer noch Personen in einem 100%-Pensum, die als Monatslohn keine 4000 Franken erreichen . Das kann nicht sein.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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.. das sollte eine Selbstverständlichkeit sein..

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Hier kommt es ganz auf die Firma drauf an: stellt sie Arbeitskräfte aus dem Glarnerland an? Ist die umweltverträglich? Globale Firmen brauchen keine Unterstützung; innovative Start-ups vielleicht schon.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Umwelt & Energie

Förderung nachhaltiger Tourismus

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Parkgebühren sollten überall eingezogen werden; wann immer möglich, sollte es Shuttlebusse geben. Ein einheitliches kantonales Konzept ist endlich anzustreben.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Aus gesundheitlicher Perspektive - auch zum Wohl der Bauern - muss das angegangen werden. Wir wollen unsere Ernährungsgrundlage nicht vergiften. Das Problem wird zwar immer mehr anerkannt und die Bauern tun ihr Bestes. Da ihr Ertrag damit verbunden ist, muss ein Ausgleich gefunden werden. Aber auch die Konsumierenden müssen bereit sein, dafür Geld auszugeben.

Schutz Grossraubtiere

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Aktuell beim Wolf nein (Luchs ist kein Problem); das Zusammenleben Wolf-Mensch soll sich weiter einpendeln und stabilisieren können. Ich persönlich gewichte in diesem Fall (meines Wissens ist der Nutzen des Wolfes für die Biodiversität nicht ausschlaggebend) die Sorgen der Menschen/Älpler höher.

Bau von Windkraftwerken

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Windkraft ist auch im Winter nutzbar - und vor allem leicht wieder abbaubar, wenn wir andere Energiequellen finden würden. Es stimmt, dass Windräder die Landschaft verschandeln - doch Überschwemmungen, ausgetrocknete Böden und verdorrende Felder aufgrund des Klimawandels sehen auch nicht gerade schön aus und gefährden zudem unsere Nahrungsgrundlage.

Förderung erneuerbarer Energien

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Ich sehe für uns Alpenbewohner:innen die Veränderungen in der Natur wegen des Artensterbens und der Klimaveränderung als grösstes Problem der Zukunft für unsere Sicherheit an. Deshalb müssen wir handeln. Ich würde mehr Eigeninitiative und das Verursacherprinzip begrüssen (liberale Prinzipien, die leider nicht gelebt werden), doch das ist Illusion (man sieht es am Fliegen, das wieder zugenommen hat). Also braucht es die Förderung auf diese Art.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Wird ersichtlich, dass wir Netto Null 2050 nicht erreichen, dann haben wir es alleine mit finanziellen Anreizen nicht geschafft. Die nächste Stufe wäre, endlich mehr Verursacherprinzip einzuführen - ein logisches Prinzip: Wer die Umwelt mehr belastet, zahlt mehr. Ich denke, es braucht einen Mix aus beidem - Anreize und Verbote.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Ich befürworte es, damit wir die dazwischenliegenden Grüngürtel schützen und als Naherholungsgebiete nutzen können; wenn wir innerhalb der Siedlungszonen lebenswerte und verkehrsfreie Orte schaffen, wo sich Menschen treffen und Kinder frei herumspringen können.

Autofreie Sonntage Klöntal

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Ausbau öffentlicher Verkehr

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..zum Beispiel eine schnelle Bus-Spur zwischen Näfels und Netstal.. damit es sich lohnt, den Bus zu benutzen, weil man dann schneller als mit dem Auto ist. Begleitend braucht es aber auch den Willen, den ÖV aus Sicht der Frauen zu verbessern - denn wenn sie den Zug z.B. wegen der Situation beim Bhf Glarus am Abend nicht nutzen. nützen uns die besten Verbindungen nichts.

Ausbau Tempo 20/30

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Es ist erwiesen, dass Unfälle bedeutend weniger starke Verletzungen ergeben, wenn sie mit geringerer Geschwindigkeit passieren. Ich wünsche mir auch wieder mehr Räume für Kinder, die auf der Strasse spielen können.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Erwiesen ist: Mehr Strassen = mehr Verkehr. Die Studienlage dazu ist eindeutig. Dieses Wissen sollten wir anwenden - und nicht das Gegenteil machen und noch mehr ausbauen. Wir werden doch wohl von der Querspange gelernt haben?

Politisches System & Digitalisierung

Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung

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Das lässt (noch) zu viele Menschen zurück und macht ihnen das Leben unnötig kompliziert. Es braucht zumindest immer eine Telefonnummer oder Anlaufstelle, wo man sich hinwenden und analog Hilfe bekommt.

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis

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..nein - ausser es finden sich für einen bestimmten Job klar weniger qualifizierte Frauen. Bei gleicher Qualifikation soll der Kanton als Vorbild vorangehen und ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis anstreben.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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..ausser an neuralgischen Punkten, wo es immer wieder zu Vorfällen kommt. Die Frage ist, ob die Polizei das Personal hat, um dann auch auf das Beobachtete zu reagieren? Bei einer Befürwortung dieses Punktes müsste man folgerichtig auch für mehr Personal bei der Polizei sein.

Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Diese Personen leben schon mindestens 10 Jahre mit gutem Leumund, guten Sprachkenntnissen und integriert im Kanton. Warum also nicht? Ihre Kenntnisse in anderen Kulturen und Sprachen könnten gezielt genutzt werden, um Brücken zu bauen oder um Kriminalität zu bekämpfen.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Als Frau beruhigt es mich, wenn ich bei bestimmten neuralgischen Orten die Präsenz der Polizei feststelle (Bahnhöfe am Abend, grosse Anlässe).

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Unbedingt. Ein grosses verstecktes Problem. Die SP hat in der letzten Legislatur erreicht, dass Kinder besser vor häuslicher Gewalt geschützt werden. Auch wenn immer sichtbarer wird, dass auch Männer Opfer von häuslicher Gewalt sein können (30%), sind es mit 70% weiterhin die Frauen, die mehrheitlich darunter leiden.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Ich bin für fairen Wettbewerb, staatliche Förderung von Innovationen, für den Schutz von Arbeitnehmenden (Arbeitslosenversicherung) und der Konsumierenden (Kontrollen der Produkte), für Regeln des Zusammenspiels - alles nicht der Fall bei der freien Marktwirtschaft. Die Marktwirtschaft muss mindestens soziale Elemente enthalten, sonst profitieren nur sehr wenige.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Für ein Kind ist es schön, wenn es stabile Bezugspersonen hat, denen es vertrauen kann und die es von Herzen lieben. Je nach Kind kann es von Vorteil sein, wenn es nur zu Hause betreut wird - aber ob das dann von der Mutter oder dem Vater ist und wie sie sich die Betreuung aufteilen, denke ich, ist für das Kind nicht relevant.

Bestrafung Krimineller

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Die Bestrafung Krimineller ist je nach Vergehen gleich wichtig wie deren Wiedereingliederung - ein Mensch kann sich ändern, und Wiedereingliederung kostet den Staat langfristig weniger. Je nach Straftat ist aber der Schutz der Bevölkerung höher zu gewichten als die Autonomie des Täters.

Umweltschutz

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Für mich stehen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum nicht total konträr gegenüber, die Kreislaufwirtschaft macht es vor. Der Klimawandel verursacht hohe Kosten, Klimaschutz ist also ökonomisch vernünftig. Ein hohes BIP macht die Menschen nicht automatisch glücklich und gesund; ich gewichte darum eine sichere Umwelt um uns herum höher.

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