Ludovic Howald
Grüne | 0710
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Ich befürworte Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen, da Kinder nicht in Armut aufwachsen sollen. Gleichzeitig ist es wichtig, die Leistungen so auszugestalten, dass Erwerbstätigkeit weiterhin attraktiv bleibt und keine negativen Anreize entstehen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Ich lehne eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes eher ab, da ich nicht den Eindruck habe, dass die Leistungen heute generell zu hoch sind. Ein faires soziales System soll ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Erwerbstätigkeit attraktiv bleibt und Eigenverantwortung gefördert wird.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Krankenkassenprämien haben zunehmend den Charakter einer Steuer und sollten deshalb sozial ausgewogen gestaltet werden. Eine Begrenzung der Belastung auf einen angemessenen Anteil des Einkommens stärkt die Fairness und die Akzeptanz unseres Gesundheitssystems.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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Ich befürworte eine stärkere Unterstützung für pflegende Angehörige, da ihre Arbeit gesellschaftlich sehr wertvoll ist und häufig grosse persönliche Belastungen mit sich bringt. Gleichzeitig sollten die Leistungen so ausgestaltet sein, dass sie gezielt den Betroffenen zugutekommen und nicht als Grundlage für künstliche oder rein gewinnorientierte Geschäftsmodelle dienen.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
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Ich stehe Tarifanpassungen grundsätzlich offen gegenüber, wenn sie zu einer effizienten Nutzung der Mittel beitragen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Versorgung in der psychischen Gesundheit gesichert bleibt und genügend Fachpersonen ihre Leistungen anbieten können. Einsparungen dürfen nicht zu Lasten der Behandlungsqualität oder der Zugänglichkeit gehen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Integration ist ein wichtiges Ziel, stösst aber bei stark belasteten Klassen an Grenzen. Flexible Modelle, beispielsweise eine teilweise Beschulung in Förderstrukturen, können sinnvoll sein. Entscheidend ist, dass sowohl die betroffenen Kinder als auch die übrige Klasse gut lernen können.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Ich befürworte stärkere Massnahmen für mehr Chancengleichheit im Bildungssystem. Finanzielle Hürden dürfen talentierte junge Menschen nicht vom Bildungsweg abhalten, weshalb ausreichende Stipendien zentral sind. Bildungsgutscheine für Privatschulen lehne ich jedoch ab, da die öffentliche Schule gestärkt werden sollte.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
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Ich befürworte eine stärkere Unterstützung der Kinderbetreuung, da Doppelverdiener-Haushalte heute für viele Familien Realität sind. Nicht jede Familie kann auf Grosseltern oder andere Betreuungspersonen zurückgreifen. Gute und bezahlbare Kinderbetreuung stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und verbessert die Chancengleichheit für Kinder.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Ich befürworte weiterhin Schulnoten, da sie eine verständliche und vergleichbare Rückmeldung zum Leistungsstand geben. Gleichzeitig sind individuelle und differenzierte Rückmeldungen wichtig und sollten ergänzend zu Noten erfolgen. Entscheidend ist die Qualität der Förderung, nicht die Form der Beurteilung.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
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Ich befürworte das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene für langjährig ansässige Ausländerinnen und Ausländer. Gerade auf lokaler Ebene stärkt politische Teilhabe die Integration und das Engagement für die Gemeinschaft. In einer Zeit, in der es schwieriger wird, Menschen für öffentliche Aufgaben zu gewinnen, sollte der Pass kein unnötiges Hindernis sein. Auf Bundesebene halte ich das Stimm- und Wahlrecht weiterhin an die Schweizer Staatsbürgerschaft gebunden.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Ich befürworte die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen, da dieses Verfahren eine geordnete und faire Alternative zu gefährlichen Fluchtrouten und kriminellen Schleuserstrukturen darstellt. Gleichzeitig braucht es klare Erwartungen an Integration und Eigenverantwortung sowie eine realistische Perspektive für eine Rückkehr, wenn sich die Situation im Herkunftsland stabilisiert. Humanität und Ordnung gehören für mich zusammen.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
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Ich lehne eine generelle Verschärfung eher ab, da Integration in erster Linie durch Perspektiven, Bildung und Arbeit gefördert wird und nicht durch zusätzlichen Druck. Gleichzeitig erwarte ich eine aktive Integrationsbereitschaft und klare Schritte in Richtung Selbstständigkeit. Wenn sich die Situation im Herkunftsland verbessert, soll auch eine Rückkehr geprüft werden.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
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Ich lehne eine weitere Verschärfung ab. Die heutigen Anforderungen an die Sprachkenntnisse sind bereits ausreichend, um eine erfolgreiche Integration zu ermöglichen. Entscheidend ist die tatsächliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, nicht immer höhere formale Hürden.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Ich lehne die Initiative ab. Die Herausforderungen durch Bevölkerungswachstum müssen ernst genommen werden, lassen sich aber besser mit gezielten kantonalen Massnahmen angehen: konsequente Kontrollen von Lohn- und Arbeitsbedingungen, Förderung der lokalen Arbeitskräfte bei öffentlichen Anstellungen sowie eine Verkehrs- und Raumplanung, die lange Pendeldistanzen weniger attraktiv macht. So schützen wir Löhne und Lebensqualität wirksamer als mit einer starren Obergrenze.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Ich befürworte eine regulierte Legalisierung von Cannabis. Dadurch können Steuereinnahmen gezielt für Prävention und die Behandlung von Folgekosten eingesetzt werden. Gleichzeitig braucht es klare Regeln zum Konsum, insbesondere zum Schutz der Bevölkerung vor Passivrauchen. Das öffentliche Interesse und der Gesundheitsschutz müssen dabei höher gewichtet werden als individuelle Freiheit.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Ich lehne ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache ab. Gleichzeitig sollte ihre Verwendung nicht verpflichtend sein. Wichtig ist eine verständliche und respektvolle Kommunikation ohne unnötige Bürokratie oder starre Vorgaben.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Ich befürworte eine gezielte Medienförderung, da unabhängige und vielfältige lokale Medien für eine funktionierende Demokratie zentral sind. Eine solche Unterstützung sollte jedoch an einen klaren Leistungsauftrag gebunden sein, insbesondere an eine umfassende Berichterstattung über lokale Themen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
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Kulturförderung ist Teil des gesellschaftlichen Auftrags des Staates, ähnlich wie Sport- oder Vereinsförderung. Sie trägt zum Zusammenhalt und zur Attraktivität des Kantons bei und sollte deshalb weiterhin unterstützt werden.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
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Ich lehne ein generelles Verbot ab, befürworte jedoch klare zeitliche Einschränkungen, etwa auf wenige traditionelle Anlässe wie den 1. August. Feuerwerk belastet Umwelt und Tiere, weshalb ein verantwortungsvoller Umgang wichtig ist. Eine ausgewogene Regelung ist sinnvoller als ein vollständiges Verbot.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Steuersenkungen sind nur sinnvoll, wenn sie langfristig tragbar sind. Aktuell führen Sparmassnahmen bereits zu Verzögerungen bei notwendigen Investitionen, beispielsweise bei der Veloinfrastruktur. Priorität sollte eine solide Finanzierung zentraler Aufgaben haben
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
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Ich lehne zusätzliche Sparanstrengungen ab. Entscheidend ist nicht möglichst viel zu sparen, sondern die richtigen Prioritäten zu setzen. Investitionen in nachhaltige Infrastruktur können langfristig Kosten senken – beispielsweise kann eine Veloinfrastruktur günstiger sein als der Bau und Unterhalt neuer Strassen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Ich befürworte eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts. Dies war ein zentrales Argument für diese Reform und trägt zu mehr Steuergerechtigkeit bei. Grundeigentum soll nicht primär ein hochprofitables Anlageobjekt sein, sondern auch eine Verantwortung gegenüber der Gesellschaft beinhalten.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Starre Personalvorgaben lösen keine Probleme. Wichtig ist, dass die Verwaltung ihre Aufgaben effizient erfüllen kann. Der Stellenbestand sollte sich nach Bedarf und Prioritäten richten, nicht nach Ideologie.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
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Lokaler Tourismus ist aus wirtschaftlichen, aber auch aus ökologischen Gründen wichtig. Angesichts des Klimawandels glaube ich jedoch nicht, dass Schneekanonen – wie sie in Elm geplant sind – die richtige Lösung darstellen. Die Berge sind das ganze Jahr über attraktiv, und viele Regionen entwickeln erfolgreich Konzepte für einen Ganzjahrestourismus. Mit einer guten Zugverbindung und als autofreies Dorf hat Braunwald ein hohes Potenzial für nachhaltigen Tourismus, das ich unbedingt unterstützen
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, dass Arbeitnehmende von ihrem Einkommen leben können und Armut trotz Erwerbstätigkeit verhindert wird. Wichtig ist jedoch, dass die Einführung eines Mindestlohns nicht zu übermässiger Bürokratie führt. Zudem sollte er nicht dazu führen, dass bestehende, höhere Löhne generell auf dieses Niveau gesenkt werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern ist wichtig. Meiner Meinung nach lässt sich dieses Ziel jedoch nicht in erster Linie durch zusätzliche Kontrollen und mehr Bürokratie erreichen. Stattdessen sollten Unternehmen durch transparente Lohnsysteme und faire Arbeitsbedingungen dazu motiviert werden, Lohngleichheit eigenverantwortlich umzusetzen.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Neue Firmen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons. Ich glaube jedoch nicht, dass Steuern das entscheidende Argument für eine Ansiedlung sind. Wichtiger sind aus meiner Sicht günstige Geschäftsflächen und Gebäude sowie die Vorteile eines kleinen Kantons, etwa die Nähe zu den Behörden und die grössere Flexibilität.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Diese Regulierungen sind wichtig für die Attraktivität des Kantons und für die Lebensqualität der Bevölkerung. Vorschriften zu Bau- und Lärmschutz tragen dazu bei, Umwelt, Gesundheit und ein geordnetes Zusammenleben zu schützen.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
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Ja, unbedingt. Kostenlose Parkplätze sind eine indirekte Förderung eines bestimmten Verkehrsmittels. Sie tragen zum Stau bei und können die Attraktivität des Kantons beeinträchtigen. Unsere Umwelt und Natur sind unsere wichtigsten Ressourcen – wir müssen sie schützen und nachhaltig nutzen.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Langfristig kann ein solches Verbot die Bodenqualität und damit die Erträge jeder Parzelle sichern oder sogar erhöhen. Verpachtete Flächen stehen im Eigentum der öffentlichen Hand und sollten deshalb besonders die Interessen der Gesellschaft sowie den Schutz von Umwelt und Gesundheit berücksichtigen.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Es gibt angepasste und problematische Tiere. Gezielte präventive Abschüsse einzelner Jungtiere können sinnvoll sein, wenn sie durch Fachkräfte erfolgen. Generelle Abschüsse sind hingegen wenig wirksam und können durch die Zuwanderung unerfahrener Tiere langfristig sogar mehr Probleme verursachen.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
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Windkraftwerke sind wichtig für eine nachhaltige Stromproduktion, besonders im Winter, wenn der Strombedarf hoch ist und andere erneuerbare Energien weniger produzieren. Sie stärken die regionale und sichere Energieversorgung.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
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Erneuerbare Energien reduzieren unsere Abhängigkeit von problematischen Akteuren, sind Teil der Lösung der Klimawandelproblematik und stärken gleichzeitig die regionale Wirtschaft durch Investitionen, Arbeitsplätze und langfristig stabile Energiepreise.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
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Diese Fragestellung ist problematisch, da die Klimaziele festgelegt sind und erreicht werden müssen. Wenn freiwillige Massnahmen nicht ausreichen, führen fehlende Fortschritte zwangsläufig zu Verboten. Der Kanton sollte deshalb in erster Linie wirksame Anreize schaffen, um solche Verbote möglichst zu vermeiden.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Die Verdichtung von Siedlungszonen ist sinnvoll, um mehr Raum für Natur und Landwirtschaft zu erhalten. Ebenso wichtig ist es, Nutzungspläne und Baugesetze an moderne Gebäude anzupassen. Der Bau und die Renovation von gut gedämmten Häusern, Passivgebäuden und Anlagen für erneuerbare Energien sollten erleichtert und nicht durch zusätzliche administrative Hürden erschwert werden.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
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Ich verstehe den Sinn eines Einbahn-Fahrverbots mit einer langen Ausnahmeliste nicht. Wirklich autofreie Sonntage sind eine wirtschaftliche Chance für Tourismus und Naherholung. Der aktuelle Vorschlag mit nur einem einzigen Sonntag und lediglich reduziertem Verkehr entspricht aus meiner Sicht nicht dem Entscheid der Landsgemeinde.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Besonders wichtig ist aus meiner Sicht, das bestehende Angebot zu erhalten – insbesondere die halbstündliche Verbindung nach Zürich. Ein attraktiver öffentlicher Verkehr stärkt den Standort für Unternehmen und Bevölkerung, erleichtert Pendlern den Umstieg von Auto auf Bahn und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
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Der Kanton setzt stark auf die gemeinsame Nutzung der Verkehrsinfrastruktur durch verschiedene Verkehrsteilnehmende. Statt überall getrennte Velowege zu bauen, sollen Velo und Auto die Strasse sicher teilen können. Tempo 30 erhöht die Sicherheit, reduziert Lärm und verbessert die Lebensqualität in den Gemeinden.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Die Infrastruktur für den motorisierten Individualverkehr wurde in den vergangenen Jahren bereits stark subventioniert und verursacht hohe Kosten für den Kanton sowie einen grossen Flächenverbrauch. Das führt zu mehr Verkehr, Stau und Umweltbelastungen. Wichtig ist eine faire Verteilung der Mittel und die Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmenden.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Digitale Dienstleistungen können Kosten reduzieren und Abläufe effizienter machen. Analoge Angebote sollten jedoch weiterhin für Personen verfügbar bleiben, die sie benötigen. Wichtig sind zudem ein hoher Datenschutz, eine zuverlässige Servicequalität und eine robuste IT-Sicherheit. Der Kanton sollte dabei möglichst unabhängige und sichere digitale Infrastrukturen nutzen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Ein grösseres Online-Angebot verbessert die Zugänglichkeit staatlicher Dienstleistungen und fördert die Inklusion. Digitale Angebote erhöhen die Servicequalität für Bürgerinnen und Bürger und stärken die Standortattraktivität des Kantons als moderne und effiziente Verwaltung.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
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Es ist wichtig, dass Kaderstellen die Glarner Bevölkerung möglichst gut widerspiegeln. Vielfalt stärkt das Vertrauen in den Staat und verbessert die Qualität der Entscheidungen. Gleichzeitig müssen Fachkompetenz und Eignung immer zentrale Kriterien bei der Besetzung von Führungspositionen bleiben.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Ein Ausbau der Videoüberwachung greift in Datenschutz und Privatsphäre ein und kann das Vertrauen in den Staat beeinträchtigen. Zudem ist der Nutzen im Verhältnis zu den Kosten oft begrenzt. Eine sichere Gesellschaft braucht nicht nur Kontrolle, sondern auch Selbstverantwortung und gegenseitiges Vertrauen.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Die Staatsangehörigkeit allein sagt nichts über die fachliche Kompetenz oder Eignung für den Polizeidienst aus. Angesichts des Fachkräftemangels kann eine Öffnung für gut integrierte Personen mit C-Niederlassungsbewilligung helfen, qualifiziertes Personal zu gewinnen und den Polizeidienst langfristig sicherzustellen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
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Polizistinnen und Polizisten sollen in erster Linie ihre Aufgaben wirksam und professionell erfüllen. Eine sichtbare Präsenz allein verbessert die Sicherheit nicht zwingend. Entscheidend ist die Qualität der Arbeit und ein gezielter Einsatz der verfügbaren Ressourcen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
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Das Thema ist sehr wichtig, doch ich denke, dass der Kanton allein zu klein ist, um diese Problematik wirksam zu bewältigen. Entscheidend ist eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen, um Ressourcen zu bündeln und betroffenen Personen professionelle Unterstützung zu bieten.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Eine freie Marktwirtschaft kann Wohlstand und Innovation fördern. Damit langfristig möglichst viele profitieren, braucht es jedoch faire Wettbewerbsbedingungen und vergleichbare Umweltstandards zwischen Ländern, damit nachhaltiges Wirtschaften nicht zu einem Wettbewerbsnachteil wird.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Für ein Kind ist es aus meiner Sicht am besten, wenn beide Elternteile Verantwortung für Betreuung und Erwerbsarbeit übernehmen können. Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht es Eltern, präsent zu sein und gleichzeitig ihre beruflichen Fähigkeiten einzubringen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Bestrafung und Wiedereingliederung sind keine Gegensätze, sondern beide wichtige Bestandteile eines funktionierenden Rechtssystems. Eine erfolgreiche Wiedereingliederung trägt langfristig zur Sicherheit der Gesellschaft bei und kann weitere Straftaten verhindern.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig. Langfristig steht er jedoch nicht im Widerspruch zum Wirtschaftswachstum. Im Gegenteil: Er fördert Innovation und neue Technologien, stärkt die Ressourcensicherheit und schafft Wettbewerbsvorteile für Unternehmen in einer zunehmend nachhaltigen Wirtschaft.
Commentari
Ich befürworte eine gezielte Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften. Sie schaffen langfristig bezahlbaren Wohnraum, bauen oft flächeneffizient und leisten damit auch einen Beitrag zu Verdichtung und Ressourcenschonung. Eine Unterstützung ist insbesondere bei öffentlichen Grundstücken oder geeigneten Rahmenbedingungen sinnvoll.