Sven Keller

Junge Grüne | 0603 | En uffizi
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Beim Wohnungsbau soll das Allgemeinwohl an erster Stelle stehen und nicht die Profitmaximierung. Gemeinnützige Wohnungen sind ein Gewinn für die Allgemeinheit und sollten stark unterstützt werden.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Armut ist ein Risiko für die Gesamtgemeinschaft. Sie führt zu psychischen und physischen Krankheiten, geringeren Chance vor allem bei Kindern und Jugendlichen und letztlich begünstigt es auch Kriminalität und riesige soziale Folgekosten. Das wichtigste für mich: Menschen sind nicht selbst Schuld an ihrer Armut! Wenn wir wollten, könnten wir in unserer Gemeinschaft Armut beseitigen und dadurch riesiges Potential unserer Mitmenschen entfalten.

Verschärfung Sozialhilfe

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Es ist ein Missverständnis, dass Menschen selbst Schuld an ihrer Armut oder ihren sozialen und gesundheitlichen Problemen seien. Der grösste Teil dieser Probleme sind nicht selbst verschuldet, weshalb Verschärfungen die Probleme nur noch schlimmer machen und Mittelfristig sogar mehr Geld kosten. Die wenigen Menschen die den Sozialstaat vielleicht ausnutzen, werden bereits jetzt gezielt behandelt.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Das Geld ist unglaublich ungerecht verteilt. Solange ein grosser Teil unserer Gemeinschaft im Überkonsum lebt, sollten alle Menschen mit tiefen Einkommen entlastet werden, sodass sie finanzielle Sicherheit haben. Dadurch würde die Gesundheit, die Sicherheit, die Zufriedenheit und schlussendlich auch die Wirtschaftsleistung unserer Gemeinschaft steigen.

Unterstützung pflegender Angehöriger

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Ich würde es Bevorzugen, dass die öffentlichen Einrichtungen stärker unterstützt bzw. entprivatisiert werden, damit sie eine Qualität anbieten könnten, die unseren pflegebedürftigen Mitmenschen gerecht würde. Solange dies noch nicht der Fall ist, sollten die Angehörigen für ihre Arbeit stärker Unterstützt werden. Sie leisten sowieso einen wichtigen Beitrag für unsere gesamte Gemeinschaft.

Senkung der Psychotherapie-Tarife

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Mit solchen kurzfristigen Einsparungsversuchen wird nur das Gesamtsystem instabiler. Wir haben viel zu wenig Psycholog*innen im Kanton und es wurde dadurch schlimmer. Selbst wirtschaftlich war das ein riesiger Fehlentscheid, weil Menschen durch fehlende Therapiemöglichkeiten länger arbeitsunfähig bleiben und wir so einfach das Potential unserer Mitmenschen verhindern.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Die integrative Schule ist keine pädagogische Wunschvorstellung, sondern eine zentrale Aufgabe der Schule. Kein Kind darf aus der Gemeinschaft ausgeschlossen sein. Das System muss sich dem anpassen aber sicher nicht die betroffenen Kinder.

Gleiche Bildungschancen

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Ja, das wäre die gesetzlich verpflichtende Aufgabe der Schule. Das dies noch immer nicht passiert ist nicht nur eine Schande für unsere Politik der letzten Jahrzehnte, sondern auch gesellschaftlich und wirtschaftlich völlig kurzfristig gedacht. Investitionen in Menschen die ihr Potential ohne unsere Hilfe nicht ausschöpfen können, würde sich für alle lohnen. Auch für die Wirtschaft. Sehr bitter, dass dies von der bürgerlichen Seite nicht verstanden wird...

Förderung von Kinderbetreuungsangeboten

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Es gibt viele Eltern, die aus finanziellen, sozialen oder gesundheitlichen Gründen, zu wenig Zeit für ihre Kinder haben. Wenn wir als Gemeinschaft solche Familien unkomplizierter und stärker entlasten würden, wäre das für alle Beteiligten von Vorteil. Auch für die Wirtschaft... Investitionen in die Bildung von Kindern lohnt sich in den allermeisten Fällen.

Schulnoten statt Lernberichte

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Die Forschung zeigt seit Jahrzehnten auf, dass Die Benotung nicht einmal zwischen Lehrpersonen der selben Schuleinheit vergleichbar sind. Die Benotung ist reine Zeitverschwendung und existiert nur noch, damit die Erwachsenen das Gefühl haben, die Kinder besser einteilen zu können. Völliger Schwachsinn!

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Die Forschung zeigt seit Jahrzehnten: Es gibt keine menschlichen Rassen. Ausländer*innen sind genau so wunderbare Menschen wie wir. Die Gemeinde entscheidet über diese Menschen, also sollen sie auch mitentscheiden dürfen!

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Ja. Niemand ist aus Spass als Flüchtling unterwegs! Nur weil wir das Glück hatten, im Glarnerland zu leben, dürfen wir uns nicht von diesen Schicksalen abgrenzen. Das sind unsere Mitmenschen die dort im Elend leben. Solange wir noch soviel Überkonsum haben, sollten wir mehr teilen. Und auch hier wieder: Sogar wirtschaftlich würde sich das lohnen, weil diese Menschen längerfristig sogar mehr Einnahmen generieren als Ausgaben. Wenn wir ihnen die Zukunftsperspektiven dazu geben.

Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete

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Diese Menschen leben bereits am Existenzminimum. Dieses zu kürzen, nur weil die Schweizer von privaten Medien desinformiert werden, dass die Geflüchteten in Saus und Braus leben würden, ist unseren Werten völlig unwürdig.

Verschärfung Einbürgerung

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Wenn wir mehr in diese Menschen investieren würden, hätten wir alle zusammen ein viel schöneres Leben. Die kriminellen Tendenzen eines Menschen hängen vor allem mit Armut und fehlenden Zukunftsperspektiven zusammen. Der Migrationshintergrund hat dabei KEINEN direkten Einfluss.

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Diese Initiative erkennt ein reales Problem (Wohnungsnot und begrenzter Platz). Die Schlussfolgerungen, dass dies an der Anzahl Menschen in der Schweiz liegen würde, ist jedoch völlig falsch und uninformiert. Die Verteilung der Ressourcen ist das Hauptproblem der Wohnungsnot. Die Anzahl Personen ist nur ein kleiner Teil. Ausserdem würde diese Begrenzung vor allem die Wirtschaft treffen. Die Asylbevölkerung vor der Angst gemacht wird, wäre nichtmal betroffen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Legalisierung Cannabis

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Der Umgang mit Suchtmitteln scheint aktuell völlig willkürlich historisch gewachsen. Die Forschung zeigt, dass die Kriminalisierung vor allem erheblichen Mehraufwand für die Justiz erzeugt, aber nur sehr beschränkt präventive Wirkung hat. Durch die Legalisierung könnten sinnvolle Gesetze geschaffen werden, die vor allem Kinder und Jugendliche stärker vor Suchtmitteln schützen, als dies aktuell der Fall ist.

Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache

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Diese Forderung widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnisse im Bereich echter gesellschaftlicher Gleichstellung. Sie zeugt vor allem von schädlichen Vorurteilen und wenig Kenntnis der Thematik.

Ausbau Medienförderung

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Private Medien verbreiten Falschinformationen teilweise gezielt, um sinnvolle Regulierungen zu verhindern und Profitinteressen zu wahren. Dies widerspricht der demokratischen Idee. Öffentliche Medien die sich an hohe journalistische Standards halten müssen, könnten dem entgegenwirken.

Rückzug aus Kulturförderung

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Wenn es im Kanton keine Armut geben würde und alle Menschen gleich gute Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe hätten, wäre ich offen, über diese Frage zu diskutieren. In der aktuellen Situation finde ich, sollte der Kanton beisteuern, für mehr Menschen kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

Feuerwerksverbot

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Solange die Privatpersonen nicht auch für den Schaden bezahlen den sie damit verursachen, wäre es die gerechteste und unbürokratische Lösung, es einfach zu verbieten.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Wenn reiche Menschen höher besteuert würden, könnten tiefere Einkommen entlastet werden und trotzdem wichtige Investitionen in die Zukunft finanziert werden. Weil dies in den nächsten vier Jahren voraussichtlich nicht passieren wird, wäre der Schaden durch tiefere Kantonseinnahmen grösser, als der Nutzen einer allgemeinen Steuersenkung.

Sparanstrengungen

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Es wird viel zu wenig investiert. Investitionen werden teurer, solange wir sie nicht tätigen. Wir sollten reiche Menschen mehr zur Verantwortung ziehen. Insbesondere weil sie einen beachtlichen Teil der nötigen Investitionen durch Überkonsum und Ausbeutung verursacht haben.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Solange die Vermögensungleichheit so riesig ist, finde ich: Reiche Menschen sollten höher besteuert werden um ärmere Menschen zu entlasten und Zukunftsinvestitionen zu ermöglichen. Zweitliegenschaften gehören tendenziell Menschen, die sich eine höhere Steuer ohne relevante Einschränkung in der Lebensqualität leisten können.

Einfrierung Stellenbestand

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Wir sollten eher dafür sorgen, dass die Verwaltung transparenter wird und Medien ehrlicher und direkter über die Probleme die es in jeder Verwaltung gibt, aufklären. Dann könnte die Bevölkerung demokratische Entscheidungen bezüglich Verwaltung und Bürokratie besser nachvollziehen und gezielter beeinflussen.

Wirtschaft & Arbeit

Unterstützung Sportbahnen

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Wenn diese nicht wie die Sportbahnen Elm völlig die Realität des Klimawandels verweigern, sondern mit dem Geld sinnvolle und nachhaltige Tourismusförderung betreiben, die wirklich in die Bevölkerung und zukünftige Generationen investiert, können sie von mir aus auch 15 Millionen haben.

Einführung Mindestlohn

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Ich finde eine 100%-Stelle sollte die Existenz einer Familie sichern können. Ein solcher Mindestlohn wäre sicher ein sinnvoller Versuch in diese Richtung.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Dass es statistisch bei der Einkommensverteilung immer noch einen Unterschied zwischen Geschlechtern gibt, zeigt klar, dass Männer bevorteilt werden.

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Wenn es Firmen sind, die sich für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft einsetzen, kann es sinnvoll sein, solche Arbeitsplätze ins Glarnerland zu holen. Aber nicht, wenn es Steuergeschenke sind, die dann einem anderen Kanton fehlen und die gar nicht so relevant sind für die Entscheidung eines Firmensitzes sind.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Es sollte entbürokratisiert werden. Vorschriften sollten konsequenter sein und weniger Schlupflöcher enthalten. Und sicher nicht mit dem Ziel, dass Privatfirmen noch mehr Profit auf Kosten der Allgemeinheit machen können. Gesundheitsfolgekosten und Schäden an der Natur dürfen nicht von Privatfirmen auf Steuerzahlende abgewälzt werden.

Umwelt & Energie

Förderung nachhaltiger Tourismus

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Der Kanton sollte dafür sorgen, dass die Schäden an der Natur in jedem Bereich stärker von den Verursachenden beglichen werden müssen. Dazu gehört die Förderung von nachhaltigem Tourismus, welcher längst selbstverständlich wäre, wenn Kostenwahrheit bestünde.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Die lokale Landwirtschaft sollte stärker vor billiger Konkurrenz geschützt werden. Sobald dies gelingt, sollten die Anforderungen der ökologischen Anforderungen konsequent an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Naturschutz ausgerichtet werden.

Schutz Grossraubtiere

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Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollten genutzt werden um ein Zusammenleben von Grossraubtieren und unserer Gemeinschaft besser zu ermöglichen. Und nicht um ein Landwirtschaftssystem aufrecht zu erhalten, welches sich von natürlichen Kreisläufen entkoppelt hat. Dabei sollte die lokale Landwirtschaft jedoch definitiv gezielt gefördert werden.

Bau von Windkraftwerken

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Wir müssen unseren Beitrag leisten. Wir können nicht einfach die Verantwortung für unseren Überkonsum auf ärmere Regionen in anderen Ländern abschieben. Windkraft ist etwa 50 Mal weniger schädlich für die Natur als dieselbe Energie aus fossilen Energieträgern. Nur weil die fossile Energie nicht in der Schweiz gewonnen wird, bedeutet das nicht, dass die Zerstörung 50 Mal weniger relevant wäre.

Förderung erneuerbarer Energien

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Erneuerbare Energien zu fördern, ist eine Investition in die Zukunft. Wir können nicht zu viel erneuerbaren Strom haben. Wir werden sehr schnell Wege finden, um Überschüsse so zu nutzen, dass das Netz stabil gehalten werden kann. Die Technologien dazu sind bereits vorhanden.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Relevant ist, dass wir so schnell wie möglich und sozial gerecht unseren Überkonsum in den Griff bekommen. Verbote sind meist die unbürokratische Alternative zu Anreizsystemen und können daher sehr sinnvoll sein.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Ja, im Sinne von effizienterer Nutzung der Siedlungsfläche. Dazu gehört aber vor allem die gerechtere Verteilung von Ressourcen. Die reichsten Menschen verbrauchen völlig unverhälltnismässig viel Platz. Sie sollten verpflichtet werden, die ökologischen Schäden, die dadurch entstehen selbst zu tragen. Dadurch würde der Druck auf die Nutzflächen so stark abnehmen, dass sie die ärmere Hälfte der Glarner Bevölkerung gar keine grossen Sorgen um ihren direkten Platzverbrauch machen müssten.

Autofreie Sonntage Klöntal

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Der Regierungsrat hat hier aus meiner Sicht völlig versagt. Der Auftrag von der Landsgemeinde war ursprünglich eigentlich auf notwendige Ausnahmen beschränkt. Hier hat der bürgerliche Regierungsrat seine Kompetenzen aus meiner Sicht klar überschritten oder zumindest entgegen der Idee des angenommenen Antrags missbraucht.

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Eine sinnvollere Lösung wäre, dafür zu sorgen, dass die Autofahrenden den Schaden den sie verursachen nicht mehr auf die Allgemeinheit abschieben können. Dann würde der ÖV automatisch für die meisten Menschen zur besseren Alternative. Bis dahin, sollte der ÖV künstlich attraktiver gemacht werden.

Ausbau Tempo 20/30

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Die Autofahrenden nehmen unverhältnismässig viel Platz in Anspruch, bezahlen dafür aber viel zu wenig. Das macht hinten und vorne keinen Sinn. Es ist ungerecht für die Fussgängerinnen und Velofahrer und auch extrem ineffizient. Es würde die Qualität der Dorfzentren sehr aufwerten wenn stehende und ineffiziente Autos nicht mehr eine solch unbegründbare Priorität hätten.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Aus oben genannten Gründen. Müssten die Autofahrenden selbst für den Schaden bezahlen, wäre offensichtlich, wie ineffizient und unverhältnismässig es ist, 1,5 Tonnen Metall 21 Stunden irgendwo im Weg stehen zu lassen, um während 3 Stunden am Tag EINE EINZELNE PERSON(!) irgendwo hinzubewegen.

Politisches System & Digitalisierung

Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung

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Ich finde der Mehraufwand für die analoge Option sollte von den Menschen selbst bezahlt werden, die sie nutzen möchten. Ausgenommen natürlich ältere Menschen oder Personen die aus notwendigen Gründen keine digitalen Lösungen nutzen können.

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Auch die Glarner Bevölkerung profitiert seit Jahrzehnten von Niedriglohnländern und sozialer sowie ökologischer Ausbeutung in anderen Ländern. Wir sollten mindestens soviel Geld investieren, dass wir unseren Werten entsprechend unsere Verantwortung übernehmen.

Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis

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Je diverser, desto stabiler. Auch zum Thema Geschlechterdiversität in Führungspositionen deutet der aktuelle Forschungsstand darauf hin, dass ein ausgewogenes Verhältnis die besten und stabilsten Ergebnisse bringt.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Sicherheit erhöhen wir, indem wir Menschen Zukunftsperspektiven ermöglichen und diese aus der Armut holen. Videoüberwachung ist dazu nicht nötig.

Polizeidienst für Ausländer/-innen

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Der Polizeidienst sollte strengere Zulassungskriterien bekommen. Aber das ist von der Staatsangehörigkeit völlig unabhängig. Ein viel grösseres Problem sind ausländerfeindliche Dynamiken in einigen Polizeistellen in der Schweiz. Hier sollten wir im Kanton auch besser hinschauen.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Nochmals: Sicherheit erhöhen wir, indem wir Menschen Zukunftsperspektiven ermöglichen und diese aus der Armut holen. Auch eine stärkere Präsenz der Polizei ist dazu nicht nötig.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Heute werden Täter fast stärker geschützt als die Opfer. Das ist ein völlig untragbarer Zustand. Lösungen wären längst da um diese Probleme anzugehen. Der politische Wille der bürgerlichen Mehrheit fehlt dazu.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Die "freie Marktwirtschaft" ist überhaupt nicht frei. Die Chancengleichheit die dazu nötig wäre ist ein Traumszenario von privilegierten Menschen, die sich eigentlich nur gegen sinnvolle Regulierungen wehren um ihre unverdienten Privilegien zu verteidigen. Das führt dazu, dass die Schere zwischen Arm und Reich stärker auseinandergeht und die nächste Generation sowieso nicht berücksichtigt wird. Davon profitiert längerfristig gar niemand.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Ich bin dafür, dass sich der Kanton einsetzt dafür, dass 100% Gehalt ausreichen, um eine Familie zu ernähren. Ob und wie die Verteilung zwischen den Eltern aussieht ist völlig individuell. Tendenziell würde ich eher davon ausgehen, dass es besser für das Kind wäre, wenn beide Elternteile mindestens ein wirklich freien Tag für die Kinder hätten.

Bestrafung Krimineller

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Bestrafung ist ein völlig veraltetes Konzept, dass nicht funktioniert, weil Kriminalität eben nicht einfach eine bewusste Entscheidung ist. Die Bestrafung erschwert teilweise sogar die Wiedereingliederung der Personen, was unsere Gemeinschaft extrem viel Geld und personelle Ressourcen kostet. Mega dumm...

Umweltschutz

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Aktuell machen wir so wenig Umweltschutz, dass Umweltschutz sogar positiv für unser Wirtschaftswachstum wäre. Aber so oder so ist es Fakt: Die wirtschaftlichen Folgeschäden unserer Naturzerstörung übertreffen die finanziellen Kosten von Umweltschutz bei weitem.

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