René Stefan Graf
Evangelische Volkspartei | 05.09.6
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Les prestations complémentaires pour les familles peuvent être un instrument efficace de lutte contre la pauvreté des familles, car elles ont un effet moins stigmatisant que l'aide sociale. A condition qu'elles soient clairement orientées vers les enfants et les familles "working poor", que le travail rémunéré continue d'être encouragé, que les prestations existantes soient coordonnées et que l'efficacité et les coûts soient régulièrement contrôlés.
Ergänzungsleistungen für Familien können ein wirksames Instrument zur Bekämpfung von Familienarmut sein, da sie weniger stigmatisierend wirken als die Sozialhilfe. Voraussetzung ist, dass sie klar auf Kinder und Working-Poor-Familien ausgerichtet sind, Erwerbsarbeit weiterhin gefördert wird, bestehende Leistungen koordiniert werden und Wirkung sowie Kosten regelmässig überprüft werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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Il faut rejeter les durcissements, mais préconiser des contrôles conformes à l'État de droit, qui sont toutefois déjà possibles aujourd'hui. Pas de suspicion générale à l'égard des personnes en marge de la société. Les abus doivent être combattus de manière conséquente, mais uniquement en cas de soupçons concrets et fondés, avec des moyens proportionnés et dans le strict respect de la protection des données et de la dignité humaine. Le conseil, la prévention et l'intégration ont clairement la priorité.
Verschärfungen sind abzulehnen, rechtsstaatliche Kontrollen hingegen zu befürworten, sind jedoch bereits heute möglich. Kein Generalverdacht von Menschen am Rande der Gesellschaft. Missbrauch soll konsequent bekämpft werden, jedoch nur bei konkretem und begründetem Verdacht, mit verhältnismässigen Mitteln und unter strikter Wahrung von Datenschutz und Menschenwürde. Beratung, Prävention und Integration haben dabei klar Vorrang.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Un développement modéré et flexible du congé parental doit être soutenu. Le congé parental rémunéré doit être étendu progressivement et réparti de manière flexible entre les parents afin de renforcer le rôle des deux parents. Parallèlement, il convient de tenir compte de la capacité de charge des PME et d'un financement durable.
Ein massvoller und flexibler Ausbau der Elternzeit ist zu unterstützen. Die bezahlte Elternzeit soll schrittweise erweitert und zwischen den Eltern flexibel aufteilbar sein, um die Rolle beider Eltern zu stärken. Gleichzeitig ist Rücksicht auf die Belastbarkeit von KMU sowie auf eine nachhaltige Finanzierung zu nehmen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Il est important d'alléger les primes d'assurance-maladie, mais cela doit se faire avec discernement et de manière ciblée. La réduction des primes doit être conçue de manière à ce que personne ne se retrouve dans une situation financière difficile en raison des primes. Une limite rigide de 10 % doit être examinée de manière critique et, le cas échéant, appliquée de manière échelonnée ou plafonnée.
Eine Entlastung bei den Krankenkassenprämien ist wichtig, soll jedoch mit Augenmass und zielgenau erfolgen. Die Prämienverbilligung ist so auszugestalten, dass niemand aufgrund der Prämien in finanzielle Not gerät. Eine starre 10-Prozent-Grenze ist dabei kritisch zu prüfen und gegebenenfalls abgestuft oder gedeckelt umzusetzen.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Oui, les soins primaires et de base devraient être garantis au niveau régional (pas de réduction des prestations), mais la médecine spécialisée et de pointe devrait être centralisée afin de réduire les coûts dans les régions.
Ja, die Erstversorgung und Grundversorgung sollte dabei regional gewährleistet sein (kein Leistungsabbau), die fachärztliche Spezial- und Spitzenmedizin sollte jedoch zentral erfolgen, um Kosten in den Regionen zu reduzieren.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Oui, je suis favorable à l'école intégrative, car elle favorise l'égalité des chances et la participation sociale. Pour moi, la condition préalable est que suffisamment de ressources, de spécialistes et d'offres de soutien soient disponibles et que les besoins individuels des enfants soient pris en compte - par exemple par la compensation des désavantages. En complément, les écoles de la pédagogie réformée doivent également être subventionnées si elles offrent un environnement de développement plus adapté à certains enfants.
Ja. Ich befürworte die integrative Schule, weil sie Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe fördert. Voraussetzung ist für mich, dass ausreichend Ressourcen, Fachpersonen und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen und die individuellen Bedürfnisse der Kinder – etwa durch Nachteilsausgleich – berücksichtigt werden. Ergänzend sollen auch Schulen der Reformpädagogik subventioniert werden, wenn sie für einzelne Kinder das passendere Entwicklungsumfeld bieten.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Non. Je préfère une intégration précoce dans la classe ordinaire, complétée par un soutien linguistique ciblé et intensif. Les offres séparées peuvent être utiles ponctuellement, mais elles doivent rester limitées dans le temps et avoir clairement pour objectif de permettre le passage le plus rapide possible dans la classe ordinaire.
Nein. Ich bevorzuge eine frühe Integration in die Regelklasse, ergänzt durch gezielte und intensive Sprachförderung. Separate Angebote können punktuell sinnvoll sein, sollen aber zeitlich begrenzt bleiben und klar das Ziel haben, den möglichst raschen Übertritt in die Regelklasse zu ermöglichen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Non. Je pense qu'il est important qu'une langue nationale continue d'être enseignée comme première langue étrangère dans le canton de Berne. La proximité avec l'espace francophone en fait un choix judicieux. L'anglais reste important, mais il doit être enseigné en complément et non à la place d'une langue nationale.
Nein. Ich halte es für wichtig, dass im Kanton Bern weiterhin eine Landessprache als erste Fremdsprache unterrichtet wird. Gerade durch die Nähe zum französischsprachigen Raum bietet sich dies an. Englisch bleibt wichtig, soll aber ergänzend und nicht anstelle einer Landessprache vermittelt werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Oui, je m'engage pour l'égalité des chances en matière d'éducation, indépendamment de la situation financière de la famille. Des instruments de soutien ciblés, tels que des bons d'enseignement de soutien pour les enfants issus de familles à faibles revenus, ainsi qu'un aménagement suffisant des bourses d'études sont des moyens importants pour réduire les désavantages sociaux dans le domaine de la formation.
Ja. Ich setze mich für gleiche Bildungschancen ein, unabhängig von der finanziellen Situation der Familie. Gezielte Förderinstrumente wie Förderunterricht-Gutscheine für Kinder aus einkommensschwachen Familien sowie eine ausreichende Ausgestaltung der Stipendien sind wichtige Mittel, um soziale Benachteiligungen im Bildungsbereich abzubauen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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Oui. Je suis favorable au droit de vote et d'éligibilité au niveau communal pour les étrangers qui vivent en Suisse depuis au moins dix ans. Quiconque vit et travaille durablement ici et assume des responsabilités pour la communauté doit également pouvoir participer à la vie politique - en particulier au niveau communal.
Ja. Ich befürworte das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene für Ausländerinnen und Ausländer, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben. Wer dauerhaft hier lebt, arbeitet und Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt, soll auch politisch mitbestimmen können – insbesondere auf kommunaler Ebene.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Oui, je suis favorable à ce que le canton de Berne s'engage pour l'accueil des réfugiés de réinstallation. L'accueil direct de personnes particulièrement vulnérables en provenance de régions en crise est une voie responsable sur le plan humanitaire. La décision sur l'ampleur de l'accueil doit toutefois être prise par les communes, en tenant compte de leurs capacités.
Ja. Ich befürworte, dass sich der Kanton Bern für die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen einsetzt. Die direkte Aufnahme besonders schutzbedürftiger Menschen aus Krisenregionen ist ein humanitär verantwortungsvoller Weg. Die Entscheidung über den Umfang der Aufnahme soll jedoch unter Berücksichtigung der Kapazitäten bei den Gemeinden liegen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Oui, je suis favorable à un soutien accru de l'intégration par le canton de Berne. Il s'agit notamment d'un encouragement linguistique étendu ainsi que d'offres dans le domaine des affaires culturelles et juridiques. Une bonne intégration favorise l'autonomie, la cohésion sociale et prévient les problèmes sociaux à long terme.
Ja. Ich befürworte eine stärkere Unterstützung der Integration durch den Kanton Bern. Dazu gehören insbesondere eine ausgebaute Sprachförderung sowie Angebote im Bereich von kulturellen und rechtlichen Angelegenheiten. Gute Integration fördert Selbstständigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und beugt langfristig sozialen Problemen vor.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Non. Je suis opposé à un durcissement généralisé de la loi sur la naturalisation. Les exigences existantes en matière de connaissances linguistiques et d'intégration sont en principe suffisantes. Ce qui est décisif pour moi, c'est une application équitable, transparente et conforme à l'État de droit des règles en vigueur ainsi qu'un bon encouragement de l'intégration en amont et une uniformisation des dispositions au niveau national.
Nein. Ich lehne pauschale Verschärfungen im Einbürgerungsgesetz ab. Bestehende Anforderungen an Sprachkenntnisse und Integration sind grundsätzlich ausreichend. Entscheidend ist für mich eine faire, transparente und rechtsstaatliche Anwendung der geltenden Regeln sowie eine gute Förderung der Integration im Vorfeld und eine Vereinheitlichung der Bestimmungen auf nationaler Ebene.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Non. Je suis critique vis-à-vis de l'introduction de cartes de paiement pour les demandeurs d'asile. Les restrictions forfaitaires risquent d'entraîner une stigmatisation et une bureaucratie supplémentaire. Ce qui est décisif pour moi, c'est que le soutien soit organisé de manière digne, pratique et favorisant l'intégration.
Nein. Ich stehe der Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende kritisch gegenüber. Pauschale Einschränkungen bergen die Gefahr von Stigmatisierung und zusätzlicher Bürokratie. Entscheidend ist für mich, dass Unterstützung würdevoll, praktikabel und integrationsfördernd ausgestaltet ist.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Non. Je m'oppose à la résiliation des accords bilatéraux. Ils sont essentiels pour des relations stables avec l'UE et garantissent la prospérité, les emplois et la sécurité de la planification. Au lieu de cela, je mise sur un développement constructif des relations bilatérales, également dans l'intérêt des normes sociales et de la responsabilité vis-à-vis de l'Europe.
Nein. Ich lehne die Kündigung der Bilateralen Verträge ab. Sie sind zentral für stabile Beziehungen zur EU und sichern Wohlstand, Arbeitsplätze und Planungssicherheit. Stattdessen setze ich auf eine konstruktive Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen, auch im Interesse von sozialen Standards und Verantwortung gegenüber Europa.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Oui. Je suis favorable à la participation du canton à la rénovation et au remplacement du Musée des beaux-arts de Berne. Le Musée des beaux-arts est un lieu culturel important d'importance suprarégionale. Pour moi, la condition préalable est toutefois un contrôle minutieux des coûts ainsi qu'un financement transparent en accord avec les priorités cantonales.
Ja. Ich befürworte die Beteiligung des Kantons an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern. Das Kunstmuseum ist ein wichtiger kultureller Ort mit überregionaler Bedeutung. Voraussetzung ist für mich jedoch eine sorgfältige Kostenkontrolle sowie eine transparente Finanzierung im Einklang mit den kantonalen Prioritäten.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Au lieu d'une pure mentalité d'interdiction, je pense qu'il est plus important d'accompagner les jeunes et de faire un travail de prévention conséquent. Ceux qui évoluent dans une zone d'ombre juridique ont souvent plus de mal à demander de l'aide. Une légalisation réglementée permettrait en outre de mieux contrôler le marché et de faire face aux risques de manière plus ciblée.
Statt einer reinen Verbotsmentalität halte ich es für wichtiger, Jugendliche zu begleiten und konsequent präventive Arbeit zu leisten. Wer sich in einer rechtlichen Grauzone bewegt, nimmt oft schwieriger Hilfe in Anspruch. Bei einer regulierten Legalisierung liesse sich zudem der Markt besser kontrollieren und Risiken gezielter begegnen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Non. Je rejette l'interdiction du langage neutre du point de vue du genre. Le langage doit être utilisé de manière compréhensible, respectueuse et adaptée à la situation. Les interdictions rigides ne sont pas d'une grande aide et limitent inutilement les institutions. Pour moi, il est important que la communication reste claire et que personne ne soit exclu ou mis sous tutelle.
Nein. Ich lehne ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache ab. Sprache soll verständlich, respektvoll und situationsgerecht eingesetzt werden. Starre Verbote helfen wenig und schränken Institutionen unnötig ein. Wichtig ist für mich, dass die Kommunikation klar bleibt und niemand ausgeschlossen oder bevormundet wird.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Non. Je rejette les directives rigides concernant la restauration dans les cantines cantonales. L'offre doit en premier lieu s'orienter vers la demande des utilisateurs et permettre la liberté de choix. Ce qui est décisif pour moi, c'est une offre de restauration équilibrée, saine et durable - et non des prescriptions supplémentaires.
Nein. Ich lehne starre Vorgaben zur Verpflegung in kantonalen Kantinen ab. Das Angebot soll sich in erster Linie an der Nachfrage der Nutzerinnen und Nutzer orientieren und Wahlfreiheit ermöglichen. Entscheidend ist für mich ein ausgewogenes, gesundes und nachhaltiges Verpflegungsangebot – nicht zusätzliche Vorschriften.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Oui, en principe. Je suis favorable à une aide aux médias ciblée et transparente, si elle sert à renforcer la couverture médiatique régionale et cantonale. Pour moi, il est essentiel que l'indépendance rédactionnelle soit préservée et que l'aide soit clairement limitée et vérifiable.
Ja, grundsätzlich. Ich befürworte eine gezielte und transparente Medienförderung, wenn sie der Stärkung der regionalen und kantonalen Berichterstattung dient. Dabei ist für mich zentral, dass die redaktionelle Unabhängigkeit gewahrt bleibt und die Förderung klar begrenzt sowie überprüfbar ausgestaltet ist.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Oui. Je suis favorable au soutien des Eglises nationales par le canton de Berne. Elles fournissent des contributions importantes à la cohésion sociale, au travail social et au bien commun. Pour moi, la condition préalable est une utilisation transparente des moyens ainsi qu'une orientation claire vers des prestations pour l'ensemble de la société.
Ja. Ich befürworte die Unterstützung der Landeskirchen durch den Kanton Bern. Sie leisten wichtige Beiträge für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Arbeit und das Gemeinwohl. Voraussetzung ist für mich eine transparente Verwendung der Mittel sowie eine klare Ausrichtung auf gesamtgesellschaftliche Leistungen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Un argument contre une baisse de l'assiette fiscale cantonale est qu'elle peut restreindre la marge de manœuvre financière du canton. Une baisse des recettes augmente la pression sur la formation, les prestations sociales et les infrastructures ou entraîne des mesures d'économie au détriment des communes. De plus, les allégements fiscaux profitent souvent davantage aux revenus élevés, tandis que les avantages pour la population en général restent limités.
Gegen eine Senkung der kantonalen Steueranlage spricht, dass sie die finanziellen Spielräume des Kantons einschränken kann. Sinkende Einnahmen erhöhen den Druck auf Bildung, soziale Leistungen und Infrastruktur oder führen zu Sparmassnahmen zulasten der Gemeinden. Zudem profitieren Steuerentlastungen oft stärker hohe Einkommen, während der Nutzen für die breite Bevölkerung begrenzt bleibt.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Le fait que le frein à l'endettement cantonal soit un instrument central pour une politique financière durable plaide contre son assouplissement. Un assouplissement augmente le risque d'un endettement croissant et reporte les charges financières sur les générations futures. De plus, il affaiblit la discipline budgétaire et peut saper la confiance dans la stabilité à long terme des finances cantonales.
Gegen eine Lockerung der kantonalen Schuldenbremse spricht, dass sie ein zentrales Instrument für eine nachhaltige Finanzpolitik ist. Eine Aufweichung erhöht das Risiko steigender Verschuldung und verlagert finanzielle Lasten auf kommende Generationen. Zudem schwächt sie die Budgetdisziplin und kann das Vertrauen in die langfristige Stabilität der Kantonsfinanzen untergraben.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Non. Je rejette l'imposition individuelle. Elle remplacerait la pénalisation actuelle du mariage par une pénalisation inacceptable de la famille et pénaliserait en particulier les familles avec enfants. De plus, elle entraînerait un énorme surcroît de travail bureaucratique. L'initiative Fairness lancée par le PEV et le Centre offre une solution nettement meilleure et plus juste pour tous les modèles familiaux.
Nein. Ich lehne die Individualbesteuerung ab. Sie würde die heutige Heiratsstrafe durch eine inakzeptable Familienstrafe ersetzen und insbesondere Familien mit Kindern benachteiligen. Zudem wäre sie mit einem enormen bürokratischen Mehraufwand verbunden. Die von EVP und Mitte lancierte Fairness-Initiative bietet eine deutlich bessere und gerechtere Lösung für alle Familienmodelle.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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Le PEV s'est opposé à ce que Berthoud et Langenthal soient soulagés, mais il a refusé que cela se fasse au détriment de la ville de Berne. Je soutiens cette décision du parti.
Es ist zu begrüssen, dass Burgdorf und Langenthal entlastet werden, dass es Zulasten der Stadt Bern geschieht, hat die EVP abgelehnt. Ich stehe hinter dieser Entscheidung der Partei.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Oui, en principe. Je suis favorable à ce que le canton de Berne puisse envisager un impôt supplémentaire sur les résidences secondaires dans le cadre de l'abolition de la valeur locative. Cela peut contribuer à une plus grande équité fiscale et éviter que l'abolition de la valeur locative ne privilégie unilatéralement les propriétaires. Pour moi, l'essentiel est que l'aménagement soit modéré.
Ja, grundsätzlich. Ich befürworte, dass der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften prüfen kann. Dies kann zu mehr Steuergerechtigkeit beitragen und verhindern, dass die Abschaffung des Eigenmietwerts einseitig privilegiert. Entscheidend ist für mich eine massvolle Ausgestaltung.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Non, pas du tout. Je m'y oppose. La BEKB est déjà partiellement privatisée. La banque cantonale remplit des tâches importantes pour l'économie régionale et l'approvisionnement de la population et des PME. La participation du canton garantit l'influence, la stabilité, notamment dans les régions les moins peuplées.
Nein. Ich lehne das ab. Die BEKB ist bereits Teilprivatisiert. Die Kantonalbank erfüllt wichtige Aufgaben für die regionale Wirtschaft und die Versorgung von Bevölkerung und KMU. Die Beteiligung des Kantons sichert Einfluss, Stabilität, gerade auch in den bevölkerungsärmeren Regionen.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Je suis favorable à un salaire minimum vital qui protège les personnes de la pauvreté malgré un travail à temps plein. Il est toutefois important pour moi qu'il soit différencié et réaliste, qu'il tienne compte des différences régionales et de la situation des PME et qu'il évite les effets négatifs involontaires sur l'emploi.
Ich befürworte einen existenzsichernden Mindestlohn, der Menschen trotz Vollzeitarbeit vor Armut schützt. Wichtig ist mir jedoch eine differenzierte und realistische Ausgestaltung, die regionale Unterschiede und die Situation von KMU berücksichtigt und unbeabsichtigte negative Auswirkungen auf Arbeitsplätze vermeidet.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Non. Je m'oppose à une libéralisation totale des heures d'ouverture des magasins. La protection des travailleurs, les horaires de travail favorables aux familles et les rythmes sociaux sont importants pour moi. La flexibilité est utile, mais elle ne doit pas conduire à une pression constante du travail et à une nouvelle réduction des temps de repos communs.
Nein. Ich lehne eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten ab. Der Schutz der Arbeitnehmenden, familienfreundliche Arbeitszeiten und der gesellschaftliche Rhythmus sind mir wichtig. Flexibilität ist sinnvoll, soll aber nicht zu ständigem Arbeitsdruck und weiterem Abbau gemeinsamer Ruhezeiten führen.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Non. Je suis critique à l'égard des contrôles plus stricts de l'égalité salariale, car leur vérification est très complexe et coûteuse dans la pratique et dépend de divers facteurs. Au lieu d'instruments de contrôle supplémentaires, je mise plutôt sur la sensibilisation, la transparence et les dispositions légales existantes pour promouvoir progressivement l'égalité salariale.
Nein. Ich stehe strengeren Kontrollen der Lohngleichheit kritisch gegenüber, da deren Prüfung in der Praxis sehr komplex und aufwendig ist und von diversen Faktoren abhängig ist. Statt zusätzlicher Kontrollinstrumente setze ich eher auf Sensibilisierung, Transparenz und bestehende gesetzliche Vorgaben, um die Lohngleichheit schrittweise zu fördern.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Oui. Je suis favorable à une réglementation plus stricte des plateformes qui fournissent des services de taxi. Les mêmes règles doivent s'appliquer à tous, notamment en ce qui concerne les conditions de travail, la sécurité et les assurances. Une réglementation adéquate garantit une concurrence loyale et protège aussi bien les passagers que les chauffeurs.
Ja. Ich befürworte eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln. Gleiche Regeln sollen für alle gelten, insbesondere in Bezug auf Arbeitsbedingungen, Sicherheit und Versicherungen. Eine angemessene Regulierung sorgt für fairen Wettbewerb und schützt sowohl Fahrgäste als auch Fahrerinnen und Fahrer.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Oui. Je suis favorable à un soutien accru du service public dans les zones rurales. L'égalité des conditions de vie est importante pour la cohésion sociale. L'accès aux transports publics et aux services administratifs de base ne doit pas dépendre du lieu de résidence.
Ja. Ich befürworte eine stärkere Unterstützung des Service public in ländlichen Gebieten. Gleichwertige Lebensverhältnisse sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Zugang zu öffentlichem Verkehr und grundlegenden Verwaltungsdienstleistungen darf nicht vom Wohnort abhängen.
Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je m'oppose à la levée de l'interdiction de construire de nouvelles centrales nucléaires. Les risques liés à l'énergie nucléaire, notamment en termes de sécurité, de gestion des déchets et de responsabilité, ne sont pas résolus. Pour moi, l'accent est mis sur le développement des énergies renouvelables, l'efficacité énergétique et une politique énergétique responsable.
Nein. Ich lehne eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke ab. Die Risiken der Atomenergie, insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Entsorgung und Haftungsfragen, sind ungelöst. Für mich liegt der Fokus auf dem Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeffizienz und einer verantwortungsvollen Energiepolitik.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Je suis favorable à des exigences écologiques plus élevées sur les surfaces agricoles affermées par le canton. Le canton doit jouer un rôle de modèle en la matière. Il est toutefois important à mes yeux que les exigences soient conçues de manière pratique et que les exploitations concernées bénéficient d'un soutien technique et financier lors de la conversion - dans un cadre proportionné vis-à-vis des consommateurs.
Ich befürworte höhere ökologische Anforderungen auf kantonal verpachteten Landwirtschaftsflächen. Der Kanton soll dabei eine Vorbildrolle einnehmen. Wichtig ist mir jedoch, dass die Vorgaben praxisnah ausgestaltet werden und die betroffenen Betriebe bei der Umstellung fachlich und finanziell unterstützt werden – in einem verhältnismässigen Rahmen gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Oui. Je suis favorable à des contributions de soutien plus élevées pour les énergies renouvelables dans le secteur du bâtiment. Elles soutiennent le passage à des systèmes de chauffage respectueux du climat et le développement de l'infrastructure de recharge. Il est important pour moi que les aides soient ciblées, socialement équilibrées et qu'elles soulagent en particulier les ménages privés et les PME.
Ja. Ich befürworte höhere Förderbeiträge für erneuerbare Energien im Gebäudebereich. Sie unterstützen den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme und den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Wichtig ist mir, dass die Förderung zielgerichtet erfolgt, sozial ausgewogen ist und insbesondere private Haushalte sowie KMU entlastet.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Non, de manière générale. Des conditions encore plus strictes peuvent entraîner des coûts de production plus élevés et donc une hausse des prix, ce qui favorise l'importation de produits dont les normes de protection animale sont souvent moins bonnes. De plus, la véritable protection des animaux ne se limite pas à l'accès à l'extérieur, comme les systèmes d'élevage, les soins et la santé des animaux.
Nein, pauschal. Noch strengere Auflagen können zu höheren Produktionskosten und damit zu steigenden Preisen führen, was den Import von Produkten mit oft schlechteren Tierschutzstandards begünstigt. Zudem umfasst echter Tierschutz mehr als nur den Zugang zum Aussenbereich, etwa Haltungssysteme, Betreuung und Gesundheit der Tiere.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Oui. Je soutiens expressément le développement de l'énergie hydraulique dans les régions du Grimsel et du Susten. L'énergie hydraulique est un pilier central de l'approvisionnement en énergie renouvelable et apporte une contribution importante à la sécurité de l'approvisionnement. Pour moi, la condition préalable est une planification minutieuse qui tienne compte des impacts écologiques et les minimise de manière responsable.
Ja. Ich befürworte den Ausbau der Wasserkraft im Grimsel- und Sustengebiet ausdrücklich. Die Wasserkraft ist eine zentrale Säule der erneuerbaren Energieversorgung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Voraussetzung ist für mich eine sorgfältige Planung, die ökologische Auswirkungen berücksichtigt und verantwortungsvoll minimiert.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Oui. Je suis favorable à une protection accrue des grands prédateurs comme le loup et le lynx, notamment dans le contexte des assouplissements actuels. La protection de ces espèces est importante pour la biodiversité. En même temps, il faut une gestion équilibrée et pratique qui garantisse la protection des animaux de rente et soutienne les régions concernées.
Ja. Ich befürworte einen stärkeren Schutz von Grossraubtieren wie Wolf und Luchs, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Lockerungen. Der Schutz dieser Arten ist wichtig für die Biodiversität. Gleichzeitig braucht es ein ausgewogenes, praxisnahes Management, das den Schutz der Nutztiere sicherstellt und die betroffenen Regionen unterstützt.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Oui, je suis favorable à ce que le canton de Berne consacre davantage de moyens au développement des transports publics. Des transports publics bien développés sont essentiels pour la protection du climat, la mobilité et l'égalité des conditions de vie en ville et à la campagne. Il est important pour moi que les moyens soient utilisés de manière efficace et en fonction des besoins.
Ja. Ich befürworte, dass der Kanton Bern mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellt. Ein gut ausgebauter ÖV ist zentral für Klimaschutz, Mobilität und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. Wichtig ist mir eine bedarfsgerechte und effiziente Verwendung der Mittel.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Oui, avec des réserves. Je suis favorable à des aménagements ciblés pour désengorger les goulets d'étranglement existants autour de Berne. En même temps, il est important pour moi que les aménagements soient liés à des mesures d'accompagnement en faveur des transports publics, de la protection contre le bruit et de l'environnement et qu'ils n'entraînent pas de trafic supplémentaire.
Ja, mit Vorbehalten. Ich befürworte gezielte Ausbauten zur Entlastung bestehender Engpässe rund um Bern. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass der Ausbau mit flankierenden Massnahmen zugunsten des öffentlichen Verkehrs, des Lärmschutzes und der Umwelt verbunden wird und nicht zu zusätzlichem Verkehr führt.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Oui, je suis favorable à un développement plus rapide des infrastructures pour la mobilité douce. Des pistes cyclables sûres et bien aménagées favorisent la santé, la protection du climat et la sécurité routière. Il est important pour moi qu'il y ait une bonne coordination avec les besoins des piétons, des cyclistes et du reste du trafic.
Ja. Ich befürworte einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr. Sichere und gut ausgebaute Velowege fördern Gesundheit, Klimaschutz und Verkehrssicherheit. Wichtig ist mir eine gute Abstimmung mit den Bedürfnissen von Fussgängerinnen, Velofahrenden und dem übrigen Verkehr.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je suis opposé à une interdiction générale de la vitesse à 30 km/h sur les routes à orientation trafic à l'intérieur des localités. Les réglementations du trafic doivent être adaptées à la situation et tenir compte de la sécurité, de la protection contre le bruit et de la qualité de vie. Les interdictions générales privent le canton et les communes d'une marge de manœuvre utile.
Nein. Ich lehne ein generelles Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts ab. Verkehrsregelungen sollen situationsgerecht erfolgen und Sicherheit, Lärmschutz und Lebensqualität berücksichtigen. Pauschale Verbote nehmen dem Kanton und den Gemeinden sinnvolle Handlungsspielräume.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je rejette le principe du "tout numérique". Les offres numériques doivent être développées, mais ne doivent pas remplacer les accès personnels et analogiques. Le canton doit garantir que toutes les personnes - indépendamment de leur âge, de leur formation ou de leurs possibilités techniques - continuent d'avoir accès à ses services.
Nein. Ich lehne ein reines „Digital-Only“-Prinzip ab. Digitale Angebote sollen ausgebaut werden, dürfen aber persönliche und analoge Zugänge nicht ersetzen. Der Kanton muss sicherstellen, dass alle Menschen – unabhängig von Alter, Bildung oder technischen Möglichkeiten – weiterhin Zugang zu seinen Dienstleistungen haben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Oui, en principe. Je suis favorable au e-collecting en tant que complément à la collecte actuelle de signatures. Il peut faciliter la participation politique et moderniser les processus. Il faut toutefois que les exigences en matière de sécurité des données, de transparence et de protection contre les abus soient élevées et que les canaux de collecte analogiques soient maintenus.
Ja, grundsätzlich. Ich befürworte E-Collecting als Ergänzung zur heutigen Unterschriftensammlung. Es kann die politische Teilhabe erleichtern und Prozesse modernisieren. Voraussetzung sind jedoch hohe Anforderungen an Datensicherheit, Transparenz und Missbrauchsschutz sowie der Erhalt der analogen Sammelwege.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Oui. Je suis favorable à un engagement financier plus important du canton de Berne dans la coopération au développement. L'aide sur place est importante, même si on peut discuter pour savoir si c'est la tâche de la Confédération ou du canton.
Ja. Ich befürworte ein stärkeres finanzielles Engagement des Kantons Bern in der Entwicklungszusammenarbeit. Die Hilfe vor Ort ist wichtig, wenn man auch darüber streiten kann, ob das nun Aufgabe des Bundes oder des Kantons ist.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je ne suis pas favorable à une interprétation plus stricte de la neutralité dans le sens d'une renonciation générale aux sanctions. La Suisse doit rester neutre, mais pas indifférente aux violations graves du droit international. Les sanctions économiques peuvent être un moyen légitime et proportionné d'assumer ses responsabilités et de renforcer la paix et les droits de l'homme.
Nein. Ich befürworte keine striktere Auslegung der Neutralität im Sinne eines generellen Verzichts auf Sanktionen. Die Schweiz soll neutral bleiben, aber nicht gleichgültig gegenüber schweren Völkerrechtsverletzungen. Wirtschaftliche Sanktionen können ein legitimes und verhältnismässiges Mittel sein, um Verantwortung zu übernehmen und Frieden sowie Menschenrechte zu stärken.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non, plutôt pas. Je suis critique à l'égard du développement de la vidéosurveillance dans l'espace public. La sécurité est importante, mais elle ne doit pas se faire au détriment de la vie privée et des droits fondamentaux. La vidéosurveillance ne doit être utilisée que de manière ciblée, proportionnée et en cas de besoin clairement établi.
Nein, eher nicht. Ich stehe einem Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum kritisch gegenüber. Sicherheit ist wichtig, darf aber nicht auf Kosten von Privatsphäre und Grundrechten gehen. Videoüberwachung soll nur gezielt, verhältnismässig und bei klar ausgewiesenem Bedarf eingesetzt werden.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Plutôt oui. Compte tenu du manque de personnel et de la diversité croissante de notre société, l'ouverture du service de police aux étrangers titulaires d'un permis C peut être judicieuse. Elle peut renforcer l'intégration et les compétences interculturelles, comme le montrent les expériences de Bâle-Ville et de Zurich. En même temps, les exigences en matière de sécurité doivent rester élevées.
Eher ja. Angesichts des Personalmangels und der zunehmenden Vielfalt unserer Gesellschaft kann eine Öffnung des Polizeidienstes für Ausländerinnen und Ausländer mit C-Bewilligung sinnvoll sein. Sie kann Integration und interkulturelle Kompetenz stärken, wie Erfahrungen aus Basel-Stadt und Zürich zeigen. Gleichzeitig müssen Sicherheitsanforderungen hoch bleiben.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je refuse un durcissement généralisé dans le traitement des manifestations. La liberté de réunion est un droit fondamental essentiel. L'ordre et la sécurité sont importants, mais doivent être garantis de manière proportionnée. Au lieu d'une répression plus sévère, je mise sur le dialogue, des règles claires et une pratique de désescalade.
Nein. Ich lehne eine pauschale Verschärfung im Umgang mit Demonstrationen ab. Die Versammlungsfreiheit ist ein zentrales Grundrecht. Ordnung und Sicherheit sind wichtig, sollen jedoch verhältnismässig gewährleistet werden. Statt härterem Durchgreifen setze ich auf Dialog, klare Regeln und eine deeskalierende Praxis.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Non. Je suis contre la mention standard de la nationalité des suspects dans les rapports de police. En règle générale, elle ne contribue guère à l'information factuelle, mais elle comporte un risque de généralisation et de stigmatisation. Ce sont les faits et les circonstances qui sont déterminants, pas l'origine.
Nein. Ich lehne eine standardmässige Nennung der Nationalität von Tatverdächtigen in Polizeimeldungen ab. Sie trägt in der Regel wenig zur Sachinformation bei, birgt aber das Risiko von Pauschalisierungen und Stigmatisierung. Entscheidend sind Tat und Umstände – nicht die Herkunft.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Commentari
Oui, je suis favorable à une présence plus visible de la police, car elle peut renforcer le sentiment de sécurité et avoir un effet préventif. Il est toutefois important pour moi qu'elle soit proche des citoyens, proportionnée et qu'elle favorise la désescalade.
Ja. Ich befürworte eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei, da sie das Sicherheitsgefühl stärken und präventiv wirken kann. Wichtig ist mir jedoch, dass sie bürgernah, verhältnismässig und deeskalierend ausgestaltet ist.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
En partie, oui. Je suis convaincu qu'une économie de marché libre peut créer de la prospérité. Mais pour que tout le monde en profite à long terme, il faut des règles claires, une responsabilité sociale et un État-cadre fort qui protège les plus faibles, assure des conditions équitables et corrige les dérives.
Teilweise. Ich bin überzeugt, dass eine freie Marktwirtschaft Wohlstand schaffen kann. Damit langfristig alle profitieren, braucht es jedoch klare Regeln, soziale Verantwortung und einen starken Rahmenstaat, der Schwächere schützt, faire Bedingungen sichert und Fehlentwicklungen korrigiert.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Je ne peux pas répondre à cette question de manière générale. Je suis d'avis qu'il n'existe pas de solution unique. Il est essentiel que les enfants aient des personnes de référence fiables, du temps, de l'attention et de la stabilité. La question de savoir si l'un des parents reste à la maison à plein temps ou si la prise en charge est organisée d'une autre manière doit être laissée à l'appréciation des familles.
Das kann ich pauschal nicht beantworten. Ich bin der Meinung, dass es keine Einheitslösung gibt. Entscheidend ist, dass Kinder verlässliche Bezugspersonen, Zeit, Zuwendung und Stabilität erfahren. Ob ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt oder Betreuung anders organisiert ist, soll den Familien selbst überlassen bleiben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Non. Pour moi, ce n'est pas la punition en soi qui est au premier plan, mais une combinaison équilibrée de responsabilité, de réparation et de réinsertion, dans la mesure où celle-ci est responsable. Une compensation entre délinquant et victime aide en fin de compte davantage les personnes concernées que la simple punition et correspond à l'idée que l'on se fait d'un État de droit responsable. Dans ce contexte, il est décisif que la resocialisation ne perde pas de vue les personnes victimes d'injustice.
Nein. Für mich steht nicht die Bestrafung an sich im Vordergrund, sondern eine ausgewogene Verbindung von Verantwortung, Wiedergutmachung und Wiedereingliederung, soweit diese verantwortbar ist. Ein Täter-Opfer-Ausgleich hilft den Betroffenen am Ende mehr als reine Strafe und entspricht dem Selbstverständnis eines verantwortungsvollen Rechtsstaates. Entscheidend ist dabei, dass Resozialisierung die von Unrecht betroffenen Menschen nicht aus dem Blick verliert.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Oui, en principe. Une protection efficace de l'environnement est nécessaire, même si elle peut entraîner des restrictions économiques à court terme. Mais à long terme, la protection de nos bases naturelles de vie garantit la prospérité, la santé et la qualité de vie et est donc également dans l'intérêt de l'économie.
Ja, grundsätzlich. Ein wirksamer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er kurzfristig wirtschaftliche Einschränkungen mit sich bringen kann. Langfristig sichert der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen jedoch Wohlstand, Gesundheit und Lebensqualität und ist damit auch im Interesse der Wirtschaft.
Commentari
Le canton de Berne doit encourager la construction de logements d'utilité publique lorsque le soutien a une orientation clairement sociale et garantit de manière ciblée des logements abordables. L'encouragement doit être subsidiaire, limité dans le temps, au niveau régional et financier, et faire l'objet d'un contrôle régulier afin de garantir son efficacité et d'éviter les mauvaises incitations.
Der Kanton Bern soll den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, wenn die Unterstützung klar sozial ausgerichtet ist und gezielt bezahlbaren Wohnraum sichert. Die Förderung soll subsidiär erfolgen, zeitlich, regional und finanziell begrenzt sein und regelmässig überprüft werden, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen und Fehlanreize zu vermeiden.
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