Roman Ogi
Junge Grünliberale | 06.10.6
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Ich bin der Meinung, dass wir die Ausgangslage für die gesamte breite Mittelschicht verbessern müssen und nicht lediglich für einen ganz spezifischen Anteil der Bevölkerung.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es gibt einen ganz grossen Teil der Bevölkerung, die sich in Ihren täglichen Arbeit darum bemühen, ihren Lebensunterhalt verdienen zu können. Es darf nicht sein, dass ebendiese Personen beispielsweise über ihre Steuern Beiträge an Personen leisten müssen, die unser System ausnutzen.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Derzeit gibt es den Begriff "Eleternzeit" in der Schweiz kaum. Ein erster Schritt wäre dessen Einführung und damit die flexiblere Einteilung der von der Arbeit gewährten Auszeit.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Ich bin der Meinung, dass wir die Ausgangslage für die gesamte breite Mittelschicht verbessern müssen und nicht lediglich für einen ganz spezifischen Anteil der Bevölkerung.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
In der Gesundheitsversorgung gibt es in der Schweiz grossen Handlungsbedarf. Dass Spitäler und Pflegepersonal unter starkem finanziellem Druck stehen betrifft uns alle und es braucht Lösungen zur besseren Steuerung.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Begriff "Integrativ" mag im ersten Moment positiv konotiert sein. Jedoch sind die Auswirkungen der integrativen Schule enorm: Lehrpersonen werden deutlich stärker gefordert, dabei fehlt eine geeignete Entlastung, und auch der restliche Teil der Klasse ist davon betroffen, wenn die Aufmerksamkeit der Betreuungspersonen stark auf die zu integrierenden Kinder gelegt werden muss und somit entsprechend die Aufmerksamkeit für die übrigen Kinder darunter leidet.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die parallele Integration und gleichzeitige Fortführung des Regelunterrichts führt bei Lehrpersonen zu einem enormen Druck und Aufwand. Überall wo dieser Aufwand durch eine separate Annahme eines Themas reduziert werden kann, muss dies auch in Betracht gezogen werden. Zudem darf die Belastung des restlichen Teils der Klasse durch entsprechend verschobener Aufmerksamkeit der Lehrpersonen zu Gunsten der zu integrierenden Kinder auch nicht ausser Acht gelassen werden.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton Bern ist ein zweisprachiger Kanton und in unserem Kanton verläuft somit auch die Sprachgrenze. Diese spezielle und einmalige Lage und Nähe zum französischen bzw. umgekehrt zum deutschen Landesteil spricht für die Sinnhaftigkeit des Erlernens der eben anderen Landessprache. Dabei soll die Wichtigkeit von Englisch selbstverständlich nicht ausser Acht gelassen werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine gute Bildung ist eine wichtige Quelle für den Reichtum unseres Landes, welches selbst kaum über Rohstoffe verfügt. Eine solide Bildung und die Schaffung der Möglichkeit für eine Bildung für Alle kann langfristig auch Kriminalität und andere negative Effekte vermeiden. Zudem fehlen unserem Land immer mehr Kräfte in Stellungen, für die eine gute Bildung eine Voraussetzung darstellt, wie beispielsweise dem Pflegepersonal.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
In der Schweiz kann bekanntlich bereits heute nach 10 Jahren Aufenthalt die ordentliche Einbürgerung beantragt werden. Somit ist dann auch das Stimm- und Wahlrecht möglich. Jedoch soll dabei nicht auf die für die Einbürgerung nötigen Voraussetzungen verzichtet werden.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Das heute im Kanton Bern vollzogene 2-Phasen System für die Aufnahme von Flüchtlingen ist bewährt und soll nicht verändert werden. Bereits heute betreibt der Kanton grosse Aufwände um geeignete Unterkünfte zu finden.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Sprachförderung ist insbesondere bei jungen Personen eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, um die Integration voran zu bringen. Sprachförderung ist auch eine wichtige Voraussetzung, um von unserem guten Bildungssystem profitieren zu können.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Durch eine Verschärfung des heute geforderten Niveaus B2 bzw. A2 könnte die Motivation zum Erlernen unserer Sprache gesteigert werden. Dies sind vergleichsweise tiefe Niveaus auf der Skala A1-A2-B1-B2-C1-C2 (von schlecht nach gut), wenn man bedenkt, dass man in diesem Land seinen Alltag verbringt. Die Sprachkenntnis ist die Grundvoraussetzung, damit die Integration auch auf allen anderen von ihren vielseitigen Ebenen gelingen kann.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Asylsuchende solle Unterstützung erhalten; sie sollen sie im Gegenzug jedoch auch dort verwenden, wofür die Gelder gedacht sind. Eine Kontrolle sollte für die Asylsuchende keine Einschränkung bedeuten, da sie die Gelder bereits heute entsprechend verwenden müssten.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Personenfreizügigkeit bedeutet für die Schweiz eine immer stärkere Belastung. Die steigende Bevölkerungszahl führt insbesondere auf dem Wohnungsmarkt zu immensen Preissteigerungen, unter welchen die Bevölkerung leidet. Wenn jetzt auch noch die Arbeitslosigkeit zunimmt, wie es sich derzeit tut, belastet die breite Bevölkerung. Die Handelsabkommen sollen jedoch gleichzeitig gesichert werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton Bern profitiert bereits heute vom Finanzausgleich von anderen Kanten. Mit dem Geld sollte haushälterisch umgegangen werden und es sollte darauf geachtet werden, dass Investitionen der breiten Bevölkerung und nicht nur einem spezifischen Teil zu Gute kommen.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Jede Person sollte solche Themen für sich selbst entscheiden dürfen. Eine Legalisierung hätte die bessere Kontrolle durch einen transparenteren Markt als positive Folge.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Diesbezügliche Regulierungen erachte ich als typische "Überregulierung" und es sollte auf die Sensibilisieren und nicht auf Gesetze gesetzt werden.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Diesbezügliche Regulierungen erachte ich als typische "Überregulierung" und es sollte auf die Sensibilisieren und nicht auf Gesetze gesetzt werden. Ich erachte die Mechanismen der Wirtschaft mit Angebot und Nachfrage als genügend stark, als dass sie den Markt hier geeignet regulieren werden.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es gibt sehr viele Personen, die entsprechende Formate nicht konsumieren und trotzdem über ihre Steuern mitfinanzieren müssen. Es sollte darauf geachtet werden, dass derartige Förderungen deshalb nicht zu weitgehend sind.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es gibt sehr viele Personen, die entsprechende Dienstleistungen nicht konsumieren und trotzdem über ihre Steuern mitfinanzieren müssen. Es sollte darauf geachtet werden, dass derartige Förderungen deshalb nicht zu weitgehend sind.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton Bern steht finanziell nicht genügend gut dar, als dass sich eine steuerliche Lockerung eindeutig aufdrängen würde. Vorerst braucht eine weitere Stabilisierung der Ausgaben-Seite und auch fundierte Berechnungen, die diese Stabilität auch für die Zukunft aufzeigen können, um solche Diskussionen führen zu dürfen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Schuldenbremse ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Politik. Sie wird nicht nur im Kanton Bern angewendet, sondern auch in der Landespolitik. Der Kanton Bern sollte nicht ein so bewährtes Instrument in Frage stellen. Es geht hier auch stark um die Verlagerung von Schulden an zukünftige Generationen, was kein fairer Weg darstellt.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Begriff "Hochzeitstrafe" bezeichnet sehr gut den Effekt, den die Hochzeit heute steuerlich mit sich bringt. Eine Hochzeit sollte keine Strafe sein, sondern sie sollte steuerliche keinen Effekt mit sich bringen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es macht Sinn, dass auch Städte, die mit dem Bevölkerungswachstum der letzten Jahre grösser geworden sind für di entsprechenden damit einhergehenden Aufwände entschädigt werden. Es macht auch Sinn, dass die Stadt Bern im Umkehrschluss etwas haushälterischer mit dem Geld umgehen muss, wenn dieses leicht reduziert wird.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine Steuer auf der Zweitliegenschaft macht Sinn, da diese eine "freiwillige Investition" darstellt, nicht wie die Erstliegenschaft, die man zum Wohnen braucht.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Beteiligung an der BEKB ist historisch begründet und wurde damals als sinnvoll erachtet, was meiner Meinung nach bis heute plausibel erscheint.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Das heutige funktionierende System mit Gesamtarbeitsverträgen, die entsprechende Regelungen enthalten, ist bewährt. Eine weitere staatliche Regulierung erachte ich als nicht nötig.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Dei Einschränkungen durch das Arbeitsgesetz sind genügend. Schaut man auf die Nachbarländer findet man nirgends so restriktive Regulierungen wie in der Schweiz.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Lohngleichheit ist wichtig und soll auch gefordert werden, jedoch erachte ich staatliche Ausgaben, die für eine Kontrolle nötig wären, als nicht nötig, da bereits viele Unternehmen weit sind bei der Umsetzung der Lohngleichheit und ich deshalb den Effekt der Kontrollen im Vergleich zu deren Kosten als nicht verhältnismässig erachte.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Uber Taxis sind heute in der Schweiz bereits stark reguliert. Eine noch stärkere Regulierung erachte ich als unnötig, da bereits heute Taxifahrten als Folge der Regulierung und des fehlenden Wettbewerbs sehr teuer sind.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Insbesondere der ÖV wird bereits heute stark gefördert (z.B. Postauto durch Subventionen), dies erachte ich als wichtig, damit überall ein Anschluss an das öV-Netz besteht.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Das Verbot von Atomkraftwerken war ein Entscheid des Volkes (2017). also der höchsten Instanz, und es darf somit nicht hinterfragt werden.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton hat bei eigenen Landflächen die Möglichkeit entsprechend Anforderungen zu stellen und sollte dies auch nutzen.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Eine Steuerung über Förderbeiträge im Sanierungsbereich ist sowohl Kantons- wie auch Schweizweit bereits bewährt und sollte weiter beibehalten werden.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es zeigt sich leider immer wieder, dass Tierschutz streng kontrolliert werden muss und auch Vorschriften nötig sind, da diese nicht "von alleine" durch Tierhalter eingehalten werden (Ein Beispiel ist der Tierschutzskandal von Ramiswil).
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Wo immer möglich soll auf nachhaltige Energieerzeugung gesetzt werden. Beispielsweise im Grimselgebiet sind viele nötige Infrastrukturen (z.B. Stromleitungen) bereits vorhanden und ein Ausbau bietet sich entsprechend an.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Dass die Grosssraubtiere verdrängt wurden war eine Folge von Mensch, Siedlungsausdehnung und Landwirtschaft. Es ist deshalb richtig, dass sich auch der Mensch wiederum einsetzt und den entsprechenden Tieren einen Lebensraum gewährt.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Individualverkehr gerät besonders zu Hauptverkehrszeiten an seine Grenzen. Ein starker ÖV als Alternative kann den Individualverkehr entlasten, da mehr Personen mit weniger Emissionseffekten transportiert werden können.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Dem Ausbau würde vor allem Kulturland zum Opfer fallen, was ich nicht befürworte. Statt einem Ausbau muss der ÖV als attraktive Alternative zur Verfügung stehen, um den Individualverkehr zu entlasten.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Velowege führen zu mehr Sicherheit und können mehr Personen dazu bewegen, auf das Velo umzusteigen. Unsere Strasseninfrastruktur stösst an vielen Orten an ihre Grenzen und Velofahren kann helfen, diese im Vergleich zum Auto zu entlasten.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Tempo 30 ist eine wichtige Verkehrsmassnahme, die vor allem für die Anwohner/innen an den entsprechenden Strassen zu einer Reduktion der Lärmemissionen führen kann, ohne dabei den Komfort für die Autos drastisch zu reduzieren.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Digitalisierung kann zu Kosteneinsparung und Vereinfachung von Prozessen führen. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass insbesondere ältere Menschen von solchen Systemen nicht ausgeschlossen werden.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Es ist wichtig, dass sich auch junge Menschen für die Politik interessieren. Digitalisierung der politischen Prozesse kann dazu führen, junge Personen eher anzusprechen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Der Kanton Bern investiert bereits heute ca. 3 Mio. in die Entwicklungszusammenarbeit. Ein Ausbau ist bei der aktuellen Lage der Kantonsfinanzen nicht verhältnismässig.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Schweiz hat heute einen guten Weg, ihre Neutralität auszulegen. Untolerierbare Handlungen von anderen Ländern dürfen Sanktionen nach sich ziehen, die auch von neutralen Staaten getragen werden müssen. Die Neutralität an und für sich darf aber niemals in Frage gestellt werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Schweiz kennt heute einen strengen Umgang mit Daten. Unter dieser Voraussetzung sollte auch die Videoüberwachung erweitert werden können, wenn absehbar ist, dass sich dadurch Kriminalität reduzieren liesse.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Das heutige System ist bewährt und sollte nicht verändert werden.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Unbewilligte Demonstrationen führen für die öffentliche Hand und damit für jede einzelne Person des Kantons über die Steuern zu enormen Kosten, die absolut unnötig sind und niemandem etwas bringt. Es darf nicht sein, dass wir mit unseren Steuern solche Kosten tragen müssen.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Bevölkerung hat ein Recht auf Transparenz bei Polizeimeldungen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
|---|---|---|---|
Commentari
Die Polizei leistet in der Schweiz eine wichtige Arbeit und trägt zum allgemeinen Sicherheitsempfinden bei.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Die freie Marktwirtschaft hat zweifellos sehr viel zu unserem Wohlstand beigetragen. Sie muss deshalb auch geschützt und nicht überreguliert werden. Sie kann aber nicht alle Kosten fair verteilen, die Durch sie entstehen. Insbesondere bei umweltbelastenden Tätigkeiten oder dem öffentlichen Verkehr braucht es den Einsatz des Staates.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Die Eltern müssen sich ihrer Rolle in der Erziehung bewusst sein und dürfen nicht versuchen, diese vollständig auszulagern. Es braucht jedoch nicht ein Elternteil, dass vollständig zu Hause bleibt sondern die Betreuungszeit soll auch zwischen den Elternteilen aufteilbar sein.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Beide Elemente sind wichtig, sowohl die Bestrafung wie auch die Wiedereingliederung, da ein Rückfall um jeden Preis vermieden werden muss.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentari
Es ist wichtig auf einen Ausgleich zwischen Wachstum und Umweltschutz zu achten, da eine langfristige Existenz nur möglich ist, wenn wir zu unserer Umwelt schauen und uns Wachstum auch nichts mehr bringen wird, wenn wir die Umwelt zerstören.
Commentari
Steigende Wohnkosten sollen als Problem erkannt werden, jedoch sehe ich die Steuerung über Wohnbaugenossenschaften kritisch, da dies nur einem sehr spezifischen und dementsprechend geringen Anteil der Bevölkerung zu Gute kommt und ich der Meinung bin, dass steigende Wohnkosten nicht nur ebendiese Personen betrifft, sondern es eine Lösung für einen noch viel breiteren Teil der Bevölkerung braucht.