Romeo Ruoss
Schweizerische Volkspartei | 13.16.1
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Commentari
Familien mit tiefem Einkommen sollen gezielt unterstützt werden, damit Arbeit sich lohnt und Kinder gute Startchancen haben. Ergänzungsleistungen können dort sinnvoll sein, wo bestehende Instrumente nicht ausreichen. Entscheidend ist für mich, dass die Unterstützung klar an Bedürftigkeit gekoppelt ist, Anreize zur Erwerbstätigkeit erhält und keine dauerhafte Abhängigkeit vom Staat entsteht.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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Sozialhilfe ist ein wichtiges Sicherheitsnetz für Menschen in Not. Damit dieses System glaubwürdig und von der Bevölkerung getragen bleibt, müssen Missbräuche konsequent verhindert und sanktioniert werden. Vereinfachte Kontrollen bei konkretem Verdacht sind gerechtfertigt, solange sie rechtsstaatlich, verhältnismässig und zielgerichtet erfolgen. Ehrliche Bezügerinnen und Bezüger dürfen dadurch nicht unter Generalverdacht gestellt werden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Familien brauchen Flexibilität und gute Rahmenbedingungen, aber ein weiterer staatlich finanzierter Ausbau der bezahlten Elternzeit würde zusätzliche Kosten für Wirtschaft und Staat verursachen. Wichtig ist mir, dass bestehende Modelle besser genutzt werden können, etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle oder freiwillige Lösungen auf Betriebsebene. Der Staat sollte hier Zurückhaltung üben und den Unternehmen sowie Familien Gestaltungsspielraum lassen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Prämienverbilligungen sollen gezielt Menschen mit tiefem Einkommen entlasten, die ihre Krankenkassenprämien tatsächlich kaum tragen können. Eine starre 10%-Grenze würde die Kosten stark erhöhen und den Spar und Eigenverantwortungsgedanken schwächen. Wichtiger ist es, die Ursachen der steigenden Gesundheitskosten zu bekämpfen und das System effizienter zu machen, statt die Ausgaben immer weiter zu verlagern.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Eine koordinierte Spitalplanung kann helfen, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, Kosten zu senken und die Qualität der medizinischen Leistungen zu sichern. Eine gewisse Konzentration von spezialisierten Leistungen ist sinnvoll. Gleichzeitig ist wichtig, dass die Grundversorgung regional gut erreichbar bleibt, insbesondere im ländlichen Raum. Die Steuerung durch den Kanton soll effizient, transparent und pragmatisch erfolgen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Die integrative Schule kann für viele Kinder sinnvoll sein und die soziale Integration fördern. Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend Ressourcen, Fachpersonal und Unterstützung vorhanden sind sowohl für die betroffenen Kinder als auch für die Lehrpersonen und die übrigen Schülerinnen und Schüler. Wo dies nicht gewährleistet ist oder das Kind überfordert wird, müssen spezialisierte Schulformen weiterhin möglich bleiben.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Gute Deutschkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung für schulischen Erfolg und Integration. Separate Förderklassen können helfen, Kinder gezielt und intensiv sprachlich zu stärken, damit sie dem Unterricht in der Regelklasse folgen können. Wichtig ist, dass diese Massnahme zeitlich begrenzt ist, klare Lernziele verfolgt und den Übergang in die Regelklasse aktiv vorbereitet.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Die Landessprachen sind ein zentraler Pfeiler des nationalen Zusammenhalts und der kulturellen Verständigung in der Schweiz. Besonders im zweisprachigen Kanton Bern ist es wichtig, dass Kinder früh eine zweite Landessprache lernen. Englisch ist zweifellos wichtig, soll aber ergänzend und nicht auf Kosten der Landessprachen unterrichtet werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Gleiche Bildungschancen sind wichtig, damit Leistung und Einsatz zählen unabhängig vom sozialen Hintergrund. Gezielte Förderinstrumente wie Stipendien oder unterstützende Angebote können sinnvoll sein, wenn sie dort ansetzen, wo echte Benachteiligungen bestehen. Entscheidend ist, dass die Massnahmen zielgerichtet, leistungsorientiert und effizient ausgestaltet sind und nicht zu einem generellen Ausbau staatlicher Leistungen ohne klare Wirkung führen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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Politische Mitbestimmung ist eng mit der Staatsbürgerschaft verbunden. Wer dauerhaft in der Schweiz leben und politisch mitbestimmen möchte, hat die Möglichkeit, sich einbürgern zu lassen. Das Stimm und Wahlrecht ohne Schweizer Pass würde dieses Prinzip schwächen. Integration bedeutet für mich auch, Verantwortung zu übernehmen und den formellen Weg über die Einbürgerung zu gehen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Die Schweiz leistet bereits einen wichtigen Beitrag im Flüchtlingsschutz. Der Fokus sollte darauf liegen, Menschen vor Ort wirksam zu unterstützen und bestehende Aufnahmestrukturen nicht zu überlasten. Zusätzliche Resettlement-Programme dürfen nur im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten erfolgen und müssen mit einer realistischen Integrations und Finanzierungsperspektive verbunden sein.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Eine gelingende Integration liegt im Interesse der gesamten Gesellschaft. Gezielte Unterstützung insbesondere bei Sprache, Bildung und Arbeitsmarkt kann helfen, Abhängigkeit von Sozialleistungen zu vermeiden. Gleichzeitig erwarte ich eine klare Eigenverantwortung der Betroffenen. Integrationsangebote sollen verbindlich, zielgerichtet und wirkungsorientiert ausgestaltet sein, nicht als dauerhafte Betreuung.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Die Einbürgerung ist ein wichtiger Schritt und setzt eine gelungene Integration voraus. Gute Sprachkenntnisse sind zentral für gesellschaftliche Teilhabe, Verständnis der Rechte und Pflichten sowie für den Zusammenhalt. Klare und verbindliche Anforderungen stärken die Akzeptanz der Einbürgerung in der Bevölkerung
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Bezahlkarten erhöhen die Transparenz und Zweckbindung der Unterstützungsleistungen und können Missbrauch sowie Fehlanreize reduzieren. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass die Grundversorgung gewährleistet bleibt. Wichtig ist eine pragmatische Umsetzung, die den Alltag der Betroffenen nicht unnötig erschwert und administrative Mehrkosten vermeidet.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die bilateralen Verträge haben der Schweiz wirtschaftliche Vorteile gebracht, insbesondere im Handel. Gleichzeitig verursacht die Personenfreizügigkeit Herausforderungen für Wohnungsmarkt, Infrastruktur, Sozialwerke und Löhne. Ziel muss sein, den Marktzugang zur EU zu sichern, ohne eine unkontrollierte Zuwanderung hinzunehmen. Ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ist daher prüfenswert, sofern es realistisch und im Interesse der Schweiz umsetzbar ist.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Kunst und Kultur sind wichtig für unsere Gesellschaft. Angesichts der angespannten Finanzlage und der vielen Herausforderungen in zentralen Bereichen wie Bildung, Sicherheit und Infrastruktur sollte der Kanton jedoch klare Prioritäten setzen. Eine Beteiligung in dieser Grössenordnung ist aus meiner Sicht nur dann vertretbar, wenn Kosten, Nutzen und Alternativen transparent geprüft sind und private Beiträge einen wesentlichen Teil der Finanzierung übernehmen.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Der Konsum von Cannabis birgt gesundheitliche Risiken, insbesondere für Jugendliche. Eine generelle Legalisierung würde falsche Signale senden und könnte den Konsum weiter fördern. Priorität sollten Prävention, Jugendschutz und die konsequente Durchsetzung der bestehenden Gesetze haben. Bestehende wissenschaftlich begleitete Pilotprojekte können ausgewertet werden, bevor weitergehende Schritte geprüft werden.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Die Amtssprache soll für alle verständlich, einheitlich und klar bleiben. Sonderzeichen wie Genderstern oder ähnliche Formen erschweren die Lesbarkeit und Verständlichkeit, insbesondere für Kinder, Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Personen mit Deutsch als Zweitsprache. Gleichstellung ist wichtig, soll jedoch nicht über sprachliche Zwangsvorgaben in der Verwaltung durchgesetzt werden.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Kantonseigene Kantinen sollen eine Auswahl an Verpflegungsangeboten bereitstellen und unterschiedliche Ernährungsweisen berücksichtigen. Dazu können auch tierische Produkte gehören. Wichtig ist die Wahlfreiheit für die Mitarbeitenden und Studierenden. Weder eine Verpflichtung zu tierischen noch zu rein veganen Angeboten ist Aufgabe des Staates; entscheidend ist ein ausgewogenes, freiwilliges Angebot.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Freie und unabhängige Medien sind zentral für die Demokratie. Eine direkte finanzielle Förderung durch den Kanton birgt jedoch die Gefahr von Abhängigkeiten und Einflussnahme. Stattdessen sollten gute Rahmenbedingungen für Medienunternehmen geschaffen werden, etwa durch faire Wettbewerbsbedingungen und indirekte Unterstützungsmodelle, ohne die redaktionelle Unabhängigkeit zu gefährden.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Die Landeskirchen erbringen wichtige gesamtgesellschaftliche Leistungen, etwa in der Seelsorge, Sozialarbeit, Jugendarbeit und bei gesellschaftlichem Zusammenhalt. Diese Aufgaben kommen der Allgemeinheit zugute. Gleichzeitig ist wichtig, dass der Mitteleinsatz transparent ist, regelmässig überprüft wird und sich klar auf diese öffentlichen Leistungen konzentriert.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Eine Senkung der Steueranlage stärkt den Wirtschaftsstandort Kanton Bern und entlastet Bevölkerung sowie Unternehmen. Sie schafft Anreize für Investitionen, sichert Arbeitsplätze und erhöht die Standortattraktivität. Voraussetzung ist eine solide Finanzpolitik, bei der die Ausgaben diszipliniert und effizient gesteuert werden, damit zentrale staatliche Leistungen weiterhin gesichert bleiben.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Die Schuldenbremse ist ein bewährtes Instrument für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Finanzpolitik. Sie schützt kommende Generationen vor übermässiger Verschuldung und sorgt für finanzielle Stabilität. Statt die Schuldenbremse zu lockern, sollen Prioritäten klar gesetzt und staatliche Ausgaben effizient und gezielt eingesetzt werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Die Individualbesteuerung würde das Steuersystem komplexer machen und könnte insbesondere Familien mit einem Hauptverdiener benachteiligen. Statt eines Systemwechsels sollten gezielt bestehende Benachteiligungen korrigiert werden, etwa durch Anpassungen bei Abzügen oder Tarifen. Wichtig ist eine faire Besteuerung, die unterschiedliche Familienmodelle berücksichtigt, ohne zusätzliche Bürokratie zu schaffen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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Der Finanzausgleich soll die tatsächlichen Leistungen und Lasten der Gemeinden fair abbilden. Burgdorf und Langenthal übernehmen wichtige Zentrumsfunktionen für ihre Regionen, weshalb eine Entschädigung grundsätzlich gerechtfertigt ist. Gleichzeitig ist es sinnvoll, den Ausgleich regelmässig zu überprüfen und ausgewogen zu gestalten, damit alle Regionen angemessen berücksichtigt werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Mit der Abschaffung des Eigenmietwerts sollen Eigentümerinnen und Eigentümer entlastet und das Steuersystem vereinfacht werden. Eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften würde diesen Effekt teilweise wieder aufheben und neue Ungleichheiten schaffen. Statt neuer Abgaben braucht es ein insgesamt ausgewogenes, einfaches und verlässliches Steuersystem.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Die BEKB ist eine stabile und erfolgreiche Kantonalbank mit einer wichtigen Rolle für den Wirtschafts- und Finanzplatz Bern. Eine Mehrheit im Besitz des Kantons sichert Einfluss, Stabilität und Vertrauen. Eine Reduktion unter 50 Prozent ist derzeit nicht notwendig, solange die Bank effizient geführt wird und ihren öffentlichen Auftrag zuverlässig erfüllt.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Wer arbeitet und die geforderte Leistung erbringt, soll von seinem Lohn leben können und die grundlegenden Kosten decken. Ein Mindestlohn kann dazu beitragen, faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Gleichzeitig ist wichtig, dass Leistung und Verantwortung zählen. Wo die Leistung dauerhaft nicht erbracht wird, müssen arbeitsrechtliche Instrumente wie Probezeit oder Kündigung konsequent angewendet werden, damit Betriebe handlungsfähig bleiben.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Flexible Geschäftsöffnungszeiten können den Bedürfnissen von Kundinnen und Kunden sowie dem veränderten Konsumverhalten besser entsprechen. Betriebe sollen im Rahmen des Arbeitsgesetzes selbst entscheiden können, wann sie öffnen. Gleichzeitig müssen der Schutz der Arbeitnehmenden, faire Arbeitsbedingungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewährleistet bleiben.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist richtig und wichtig. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass Löhne sich nach Tätigkeit, Verantwortung, Qualifikation und Arbeitsbelastung richten. Körperlich sehr anspruchsvolle oder besonders belastende Arbeiten können deshalb anders entlöhnt werden als andere Tätigkeiten. Entscheidend ist, dass Unterschiede sachlich begründet sind und nicht allein auf dem Geschlecht beruhen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Plattformen für Taxidienste sollen denselben fairen Rahmenbedingungen unterliegen wie traditionelle Anbieter. Eine gewisse Regulierung ist sinnvoll, um Sicherheit, Sozialstandards und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Gleichzeitig darf die Regulierung Innovation und neue Geschäftsmodelle nicht unnötig behindern.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land sind wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein verlässliches Service-Public-Angebot in ländlichen Gebieten sichert Mobilität, Versorgung und wirtschaftliche Entwicklung. Die Unterstützung soll bedarfsgerecht, effizient und nachhaltig erfolgen, ohne unnötige Doppelspurigkeiten zu schaffen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
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Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist für Bevölkerung und Wirtschaft zentral. Angesichts des steigenden Strombedarfs und der Klimaziele sollte die Schweiz technologieoffen bleiben. Moderne Atomkraftwerke unterscheiden sich stark
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Die Landwirtschaft steht bereits heute unter hohen ökologischen Auflagen. Zusätzliche kantonale Vorschriften für verpachtete Flächen würden den administrativen Aufwand erhöhen und die unternehmerische Freiheit der Betriebe weiter einschränken. Nachhaltigkeit ist wichtig, soll aber über praxisnahe Anreize, Beratung und bestehende Programme gefördert werden – nicht durch weitere Verbote.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Förderbeiträge können den Umstieg auf erneuerbare Energien sinnvoll unterstützen, insbesondere beim Ersatz fossiler Heizungen. Wichtig ist jedoch, dass die Mittel gezielt, technologieoffen und effizient eingesetzt werden. Investitionen sollen sich langfristig rechnen und nicht zu dauerhaften Abhängigkeiten von Subventionen führen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Die Schweiz verfügt bereits über sehr strenge Tierschutzvorschriften im internationalen Vergleich. Weitere pauschale Verschärfungen würden viele Betriebe stark belasten, ohne zwingend einen zusätzlichen Nutzen für das Tierwohl zu bringen. Verbesserungen sollen praxisnah, tiergerecht und wirtschaftlich tragbar sein und in enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft erfolgen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Die Wasserkraft ist eine bewährte, erneuerbare und CO₂-arme Energiequelle und wichtig für die Versorgungssicherheit der Schweiz. Ein Ausbau im Grimsel und Sustengebiet kann sinnvoll sein, wenn er sorgfältig geplant wird und Umwelt sowie Landschaftsschutz angemessen berücksichtigt werden. Entscheidend ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen Energieproduktion, Natur- und Tourismusinteressen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Der Schutz von Grossraubtieren ist wichtig, muss aber in einem ausgewogenen Verhältnis zu Landwirtschaft, Alpwirtschaft und der Sicherheit der Bevölkerung stehen. Präventive Abschüsse können in gewissen Situationen notwendig sein, um Schäden zu begrenzen und Akzeptanz zu erhalten. Entscheidend ist ein pragmatisches Wildtiermanagement, das regionale Gegebenheiten berücksichtigt und rasches Handeln ermöglicht.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr ist wichtig für Mobilität, Klimaschutz und die Standortattraktivität des Kantons Bern. Zusätzliche Mittel sollen jedoch gezielt und bedarfsgerecht eingesetzt werden, insbesondere dort, wo sie tatsächlich zu einer besseren Erschliessung führen. Entscheidend sind Effizienz, Koordination mit bestehenden Angeboten und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Stadt und Land.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
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Der Ausbau der Autobahnen rund um Bern ist mit hohen Kosten und zusätzlichen Belastungen für Umwelt und Landschaft verbunden. Statt eines weiteren Kapazitätsausbaus sollten bestehende Infrastrukturen besser genutzt, Verkehrsflüsse optimiert und der öffentliche Verkehr gezielt gestärkt werden. Verkehrslösungen müssen langfristig, effizient und nachhaltig sein.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Der Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr soll dort erfolgen, wo echte Sicherheitsprobleme oder klare Lücken bestehen. Ein pauschaler und beschleunigter Ausbau ist jedoch nicht sinnvoll. Wichtig ist eine ausgewogene Verkehrspolitik, die alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt und bestehende Infrastrukturen effizient nutzt.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Verkehrsorientierte Strassen dienen dem flüssigen und leistungsfähigen Verkehr. Ein generelles Tempo-30-Regime auf solchen Achsen führt häufig zu Staus, Ausweichverkehr und längeren Fahrzeiten. Tempo 30 soll gezielt dort eingesetzt werden, wo es aus Sicherheits- oder Lärmschutzgründen sinnvoll ist, nicht pauschal auf Hauptverkehrsachsen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Die Digitalisierung soll Verwaltungsprozesse vereinfachen und effizienter machen, darf aber niemanden ausschliessen. Gerade ältere Menschen, Personen ohne ausreichende digitale Kompetenzen oder ohne Zugang zu digitalen Geräten müssen weiterhin bedient werden. Digitale Angebote sollen ausgebaut werden, analoge Zugänge jedoch bestehen bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
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Digitale Unterschriftensammlungen können die politische Beteiligung erleichtern und zeitgemäss ergänzen. Entscheidend ist jedoch, dass E-Collecting freiwillig bleibt und die klassische Unterschriftensammlung weiterhin möglich ist. Wahlfreiheit, Datensicherheit und die Integrität der direkten Demokratie müssen jederzeit gewährleistet sein.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Entwicklungszusammenarbeit ist grundsätzlich wichtig, jedoch muss der Kanton seine finanziellen Mittel prioritär für Aufgaben im eigenen Zuständigkeitsbereich einsetzen. In Zeiten begrenzter Ressourcen sollen bestehende Beiträge effizient genutzt und deren Wirkung überprüft werden, statt das Engagement weiter auszubauen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Die Neutralität ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik und trägt zur Glaubwürdigkeit und Vermittlerrolle der Schweiz bei. Eine zu weitgehende Beteiligung an wirtschaftlichen Sanktionen kann diese Rolle schwächen. Gleichzeitig müssen völkerrechtliche Verpflichtungen berücksichtigt werden. Entscheidend ist eine eigenständige, zurückhaltende und glaubwürdige Neutralitätspolitik.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Videoüberwachung kann zur Prävention und Aufklärung von Straftaten beitragen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen. Sie soll gezielt an kriminalitätsbelasteten Orten eingesetzt werden, klar geregelt sein und den Datenschutz respektieren. Eine flächendeckende Überwachung lehne ich ab.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Commentari
Der Polizeidienst ist mit hoheitlichen Aufgaben und besonderer Verantwortung verbunden. Die Schweizer Staatsangehörigkeit stellt sicher, dass Polizistinnen und Polizisten die staatlichen Werte, Rechte und Pflichten vollumfänglich teilen. Integration ist wichtig, doch für sicherheitsrelevante Funktionen soll die Staatsbürgerschaft Voraussetzung bleiben.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Na | Plitost na | Plitost gea | Gea |
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Commentari
Die Versammlungsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht, muss jedoch im Rahmen von Recht und Ordnung ausgeübt werden. Unbewilligte oder gewalttätige Demonstrationen belasten die öffentliche Sicherheit und verursachen hohe Kosten. Klare Bewilligungsverfahren, konsequentes Einschreiten bei Regelverstössen und eine verursachergerechte Verrechnung von Polizeikosten tragen zu mehr Ordnung und Akzeptanz bei.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
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Commentari
Transparente und sachliche Information stärkt das Vertrauen in Behörden und Medien. Die Nennung der Nationalität kann zur vollständigen Information beitragen, sofern sie korrekt, einheitlich und ohne Pauschalisierungen erfolgt. Entscheidend ist, dass die Angaben sachlich bleiben und nicht zur Stigmatisierung ganzer Bevölkerungsgruppen führen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Commentari
Eine sichtbare Polizeipräsenz kann präventiv wirken und das Sicherheitsgefühl erhöhen, insbesondere an kriminalitätsbelasteten Orten oder bei besonderen Lagen. Sie soll jedoch gezielt, lageabhängig und verhältnismässig eingesetzt werden. Eine dauerhafte oder flächendeckende Präsenz ohne konkreten Bedarf ist nicht sinnvoll.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Eine freie Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Langfristig profitieren viele davon, wenn Wettbewerb, Eigenverantwortung und Unternehmertum funktionieren. Gleichzeitig braucht es klare Regeln und soziale Leitplanken, damit Fairness gewährleistet bleibt und Schwächere nicht benachteiligt werden.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentari
Kinder brauchen in erster Linie stabile Bezugspersonen, Zeit und Verlässlichkeit. Ob ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt oder beide Eltern arbeiten, soll eine freie Entscheidung der Familie sein. Unterschiedliche Familienmodelle können gleichwertig funktionieren, wenn Betreuung, Zuwendung und Förderung gewährleistet sind.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentari
Der Schutz der Bevölkerung und die Durchsetzung von Recht und Ordnung haben Priorität. Straftaten müssen klare Konsequenzen haben, damit der Rechtsstaat glaubwürdig bleibt. Gleichzeitig ist eine Wiedereingliederung sinnvoll, wenn Täter Verantwortung übernehmen und bereit sind, sich an die Regeln der Gesellschaft zu halten. Resozialisierung darf die notwendige Strafe jedoch nicht relativieren.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentari
Umweltschutz ist wichtig, soll jedoch nicht einseitig auf Kosten von Wirtschaft und Arbeitsplätzen durchgesetzt werden. Nachhaltige Lösungen müssen Ökologie und Ökonomie verbinden, damit Umweltschutz langfristig wirksam und gesellschaftlich tragfähig bleibt. Technologie, Innovation und marktwirtschaftliche Anreize sind dabei zentral.
Commentari
Der Kanton kann den gemeinnützigen Wohnungsbau dort gezielt unterstützen, wo effektiv bezahlbarer Wohnraum für Familien, ältere Menschen oder Menschen mit tieferem Einkommen entsteht. Wichtig ist mir jedoch, dass solche Förderungen klar begrenzt, effizient und ohne zusätzliche Bürokratie erfolgen. Der Markt und private Initiativen sollen weiterhin eine zentrale Rolle spielen, staatliche Unterstützung darf diese nicht verdrängen, sondern nur dort ergänzen, wo echte Versorgungslücken bestehen.