Anita Langenegger
Die Mitte | 01.09
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich kenne die konkreten Auswirkungen der vorgeschlagenen Verschärfungen zu wenig, um sie abschliessend zu beurteilen. Ein tieferes Existenzminimum lehne ich jedoch ab. Gleichzeitig sollten Anreize zur Eigenverantwortung bestehen und die Sozialhilfe gezielt und fair ausgestaltet sein
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Unterstützung pflegender Angehöriger finde ich grundsätzlich wichtig. Bevor zusätzliche Leistungen eingeführt werden, sollte jedoch klar definiert sein, wer Anspruch hat, wie hoch die Unterstützung sein soll und wie eine faire und wirksame Kontrolle gewährleistet wird.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Zugang zu Ergänzungsleistungen, Prämienverbilligungen, AHV und IV sollte einfacher und verständlicher werden. Eine zentrale Anlaufstelle und, wo möglich, eine automatische Prüfung des Anspruchs würden den administrativen Aufwand reduzieren. Besonders wichtig ist dies für Personen, die mit unseren Behörden und der deutschen Sprache Schwierigkeiten haben.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn es die finanzielle Situation des Kantons zulässt, finde ich es sinnvoll, einen Teil der Budgetüberschüsse gezielt zur Entlastung der Bevölkerung bei den Krankenkassenprämien einzusetzen. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass die kantonalen Finanzen langfristig gesund bleiben.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Für Lehrpersonen und die ganze Klasse kann es sehr belastend sein, wenn einzelne Kinder starke Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Förderklassen können in solchen Situationen sinnvoll sein und gleichzeitig dem betroffenen Kind die notwendige Unterstützung geben. Wichtig ist, dass eine solche Lösung gezielt eingesetzt wird und nicht zur Ausgrenzung führt.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Jedes Kind sollte unabhängig von der finanziellen Situation und Herkunft der Familie gute Bildungschancen haben. Förderangebote sollten dort gezielt eingesetzt werden, wo sie wirklich nötig sind. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass die Unterstützung wirksam ist und nicht zu unnötigem administrativem Aufwand führt.
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gute Deutschkenntnisse sind eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in den Kindergarten und die Schule. Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen sollten deshalb frühzeitig gezielt gefördert werden. Wenn der Kanton die Kosten übernimmt, befürworte ich eine verbindliche Deutschförderung vor dem Kindergarten. Die konkrete Umsetzung sollte sinnvoll und verhältnismässig ausgestaltet werden.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich kann eine Aufnahmeprüfung grundsätzlich befürworten. Für Lehrpersonen wird es zunehmend schwierig, wenn sie ein Kind aufgrund seiner Leistungen als nicht geeignet für das Gymnasium einschätzen, die Eltern aber trotzdem einen Übertritt wünschen. Eine objektive Prüfung könnte hier zusätzliche Klarheit schaffen und den Entscheid fairer machen. Wichtig ist, dass die Prüfung nicht einfach dazu dient, die Gymnasialquote zu senken.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich finde, dass das Stimm- und Wahlrecht mit dem Schweizer Bürgerrecht verbunden sein sollte. Wer dauerhaft politisch mitbestimmen möchte, hat die Möglichkeit, sich einbürgern zu lassen.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Voraussetzungen für die Einbürgerung im Kanton Zug finde ich bereits angemessen. Die Anforderungen sollten klar und verbindlich sein, aber nicht unnötig weiter erhöht werden.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz leistet bereits einen wichtigen Beitrag bei der Aufnahme und Unterstützung von Geflüchteten. Ich finde die heutige Anzahl grundsätzlich angemessen und würde eine zusätzliche Erhöhung der Aufnahme nicht befürworten. Wichtig ist mir, dass die Integration der bereits aufgenommenen Personen gut funktioniert.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Unterstützung im Asylbereich sollte sich auf das notwendige Existenzminimum beschränken und Anreize zur Integration und zur Aufnahme einer Arbeit schaffen. Bei vorläufig aufgenommenen Personen sollte deshalb geprüft werden, ob die Höhe der Unterstützung angemessen ist. Wichtig ist mir eine faire, aber auch konsequente Regelung.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin für eine eigenständige und pragmatische Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU. Die Bilateralen Verträge sind für die Schweizer Wirtschaft und insbesondere für den Zugang zum europäischen Markt wichtig. Eine Kündigung der Personenfreizügigkeit würde wegen der Guillotine-Klausel auch andere wichtige Abkommen gefährden. Deshalb lehne ich diesen Weg ab.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich befürworte, dass Behörden und Schulen in ihrer offiziellen Kommunikation auf Genderstern und ähnliche Sonderzeichen verzichten. Die Sprache sollte klar, verständlich und einheitlich sein. Im privaten und gesellschaftlichen Bereich soll aber jeder selbst entscheiden können, wie er oder sie schreiben möchte.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Lokale Medien sind für eine vielfältige und unabhängige Berichterstattung wichtig und sollten grundsätzlich unterstützt werden. Eine kantonale Förderung sollte aber transparent und möglichst unabhängig von politischen Inhalten erfolgen, damit die Medien ihre Unabhängigkeit bewahren.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton sollte sich stärker gegen häusliche Gewalt engagieren. Dabei sollten sowohl Frauen als auch Männer als mögliche Opfer berücksichtigt werden. Prävention, Beratung und Unterstützung sollten allen Betroffenen zugänglich sein.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin gegen eine vollständige Trennung von Staat und Kirche. Kirchen leisten wichtige soziale Beiträge und unterstützen auch Vereine und Veranstaltungen. Ich habe selbst erlebt, wie wertvoll solche Beiträge sein können. Eine staatliche Unterstützung sollte jedoch transparent und an konkrete Leistungen geknüpft sein.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn die finanzielle Situation des Kantons es zulässt, befürworte ich weitere Steuersenkungen. Der Kanton sollte dabei aber genügend Mittel für wichtige Aufgaben und zukünftige Investitionen zurückbehalten. Steuersenkungen sollten langfristig finanzierbar sein.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn der Kanton deutlich höhere Überschüsse erzielt als budgetiert und die finanzielle Situation dies zulässt, finde ich einen befristeten Steuerrabatt sinnvoll. So kann die Bevölkerung von guten Jahren profitieren, ohne dass dadurch die langfristige Finanzplanung belastet wird.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein fairer Finanzausgleich zwischen den Gemeinden ist wichtig. Wenn eine Beitragsobergrenze eingeführt wird, sollte sie jedoch für alle Gebergemeinden nach den gleichen Regeln gelten und nicht nur für die Stadt Zug. Eine Sonderregelung für eine einzelne Gemeinde finde ich nicht fair.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands finde ich nicht sinnvoll. Wenn in einem Bereich zusätzliche Stellen benötigt werden, sollten diese geschaffen werden können. Gleichzeitig sollte der Personalbestand in Bereichen reduziert werden, wenn dort weniger Personal benötigt wird oder Aufgaben effizienter erledigt werden können. Entscheidend ist für mich eine bedarfsgerechte und effiziente Verwaltung.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Privatschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Bildungsvielfalt und können auch für den Kanton und den Wirtschaftsstandort wichtig sein. Eine finanzielle Unterstützung kann deshalb sinnvoll sein, sollte aber an klare Bedingungen geknüpft sein und einen konkreten Nutzen für die Bevölkerung oder den Bildungsstandort bringen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin gegen einen kantonalen Einheits-Mindestlohn. Löhne sollten möglichst zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beziehungsweise über Gesamtarbeitsverträge geregelt werden. Dabei sollen die unterschiedlichen Branchen und Anforderungen berücksichtigt werden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Unternehmen sollten von unnötigen bürokratischen Auflagen entlastet werden. Regulierungen sollten regelmässig überprüft und vereinfacht werden, ohne wichtige Schutzvorschriften für Menschen, Umwelt und Sicherheit aufzugeben.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin gegen eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten. Besonders im Detailhandel mit teilweise tiefen Löhnen besteht die Gefahr, dass Arbeitnehmende durch längere und unregelmässige Arbeitszeiten stärker belastet und unter Druck geraten. Deshalb braucht es klare Regeln und einen angemessenen Schutz der Arbeitnehmenden.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kurzfristige Vermietungen sollten dort stärker eingeschränkt werden, wo sie dem normalen Wohnungsmarkt Wohnraum entziehen oder zu Problemen für die Nachbarschaft führen. Für gelegentliche private Vermietungen sollte es weiterhin angemessene Möglichkeiten geben.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Der Kanton sollte konsequenter gegen missbräuchliche Briefkastenfirmen und Geldwäscherei vorgehen. Gleichzeitig sollen seriöse Unternehmen mit einem legitimen Geschäftsmodell nicht unnötig belastet werden. Wichtig sind für mich wirksame Kontrollen und klare Regeln.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ökologische Anforderungen sollten grundsätzlich für alle Landwirtschaftsflächen nach den gleichen Regeln gelten und nicht davon abhängig sein, ob eine Fläche verpachtet ist oder nicht.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin grundsätzlich offen für Windenergie, aber nur wenn ein Standort geeignet ist und der Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis zu den Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Bevölkerung steht. Deshalb möchte ich dies nicht grundsätzlich befürworten oder ablehnen.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bevorzuge Anreize und Zielvereinbarungen gegenüber zusätzlichen Verboten. Wer klimafreundliches Verhalten fördert und gute Lösungen unterstützt, kann meiner Meinung nach mehr erreichen, ohne unnötig in die Freiheit von Bevölkerung und Unternehmen einzugreifen.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Solarausbau sollte stärker gefördert werden. Gewisse Gemeinden unterstützen Photovoltaikanlagen bereits finanziell, während dies in anderen Gemeinden nicht der Fall ist. Hier sollte geprüft werden, wie der Kanton Anreize schaffen und eine möglichst einheitliche Förderung unterstützen kann.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wenn Gemeinden eigenes Land besitzen, sollten sie dieses gezielt für preisgünstigen oder gemeinnützigen Wohnungsbau einsetzen können. Ein zusätzliches Vorkaufsrecht für Gemeinden halte ich jedoch für einen zu starken Eingriff in den Grundstücksmarkt.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei einem Wohnfonds von 750 Millionen Franken bin ich zurückhaltend. Bevor eine so grosse Summe eingesetzt wird, sollte zuerst geprüft werden, ob die bestehenden Instrumente ausreichen und welchen zusätzlichen Nutzen ein solcher Fonds tatsächlich bringt. Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, aber die finanziellen Mittel müssen gezielt und nachhaltig eingesetzt werden.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bei der Vergabe von gemeindeeigenen Wohnungen sollten vor allem Bedürftigkeit, finanzielle Situation und die persönliche Wohnsituation berücksichtigt werden. Eine fixe Mindestwohndauer von zehn Jahren finde ich nicht das richtige Kriterium und wäre zudem administrativ aufwendig zu überprüfen.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin bei diesem Modell zurückhaltend. Private Eigentümer und Investoren tragen beim Bau erhebliche Kosten und Risiken und müssen deshalb auch eine angemessene Rendite erzielen können. Wenn der Kanton zusätzliche bauliche Möglichkeiten gewährt, kann eine Gegenleistung sinnvoll sein, sie sollte aber wirtschaftlich tragbar und ausgewogen sein.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sichere Fuss- und Velowege sind wichtig und sollten dort ausgebaut werden, wo sie einen sinnvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit und Mobilität leisten. Der Ausbau sollte gut geplant sein und die Bedürfnisse von Fussgängern, Velofahrern und Autofahrern berücksichtigen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich befürworte, dass auf verkehrsorientierten Hauptstrassen innerorts grundsätzlich Tempo 50 gilt. Tempo 30 sollte gezielt dort eingesetzt werden, wo es aus Gründen der Sicherheit oder aufgrund der örtlichen Situation tatsächlich notwendig ist.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der öffentliche Verkehr ist für den Kanton Zug wichtig und sollte bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Zusätzliche Mittel sollten dort eingesetzt werden, wo sie einen konkreten Nutzen bringen und die Kapazitäten tatsächlich benötigt werden.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Anzahl öffentlicher Parkplätze sollte nicht weiter reduziert werden. Es braucht weiterhin genügend Parkmöglichkeiten für die Bevölkerung und Besucher. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist es wichtig, dass sie nicht zu weit laufen müssen. Auch für Handwerker und andere Dienstleister sind Parkplätze in unmittelbarer Nähe wichtig, damit sie ihre Arbeit effizient ausführen können.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton sollte seine Dienstleistungen möglichst stark digitalisieren und digitale Angebote weiter ausbauen. Es sollte aber weiterhin eine Möglichkeit geben, Dienstleistungen auch persönlich oder auf anderem Weg zu nutzen, insbesondere für ältere Menschen und Personen, die mit digitalen Angeboten Schwierigkeiten haben.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Der Kanton kann sich an der humanitären Hilfe für die Ukraine beteiligen. Der Beitrag sollte jedoch angemessen sein und die finanziellen Möglichkeiten sowie die eigenen Aufgaben des Kantons berücksichtigen.
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kaderstellen sollten aufgrund von Fähigkeiten, Qualifikation, Erfahrung und Leistung vergeben werden. Das Geschlecht sollte dabei kein entscheidendes Kriterium sein. Entscheidend ist, die bestgeeignete Person für die jeweilige Stelle zu finden.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine sichtbare Polizeipräsenz stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und kann präventiv wirken. Sie kann dazu beitragen, Straftaten abzuschrecken und bei Problemen schneller vor Ort zu sein.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Polizei sollte moderne technische Möglichkeiten nutzen können, um Straftaten effizienter zu verhindern und aufzuklären. Dabei braucht es klare gesetzliche Regeln und einen angemessenen Schutz der Privatsphäre.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
In Asylunterkünften sollte die Polizei bei einem konkreten Sicherheitsbedürfnis auch präventive Durchsuchungen durchführen können. Dabei müssen klare gesetzliche Voraussetzungen gelten und die Massnahmen verhältnismässig sein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Ich bin grundsätzlich für eine funktionierende Marktwirtschaft. Gleichzeitig ist die Schweiz stark von anderen Ländern und internationalen Märkten abhängig. Eine freie Marktwirtschaft führt deshalb nicht automatisch dazu, dass alle gleichermassen profitieren. Es braucht faire Rahmenbedingungen und gewisse Regeln.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Für manche Familien kann es sinnvoll sein, wenn ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt. Für andere Familien ist dies finanziell nicht möglich oder entspricht nicht ihrer Lebenssituation. Deshalb sollte jede Familie selbst entscheiden können, welches Modell für sie am besten passt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Bestrafung und Wiedereingliederung sind beide wichtig. Die Strafe muss der Tat angemessen sein. Gleichzeitig sollte bei geeigneten Personen eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft angestrebt werden, damit Rückfälle möglichst verhindert werden.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commento
Umweltschutz ist wichtig, sollte aber nicht grundsätzlich auf Kosten des Wirtschaftswachstums gehen. Unser Wohlstand basiert stark auf einer erfolgreichen Wirtschaft. Deshalb sollten Lösungen bevorzugt werden, die Umwelt und Wirtschaft miteinander verbinden, zum Beispiel durch Innovation, Anreize und neue Technologien.
Commento
Ich finde es grundsätzlich sinnvoll, Familien mit tiefem Einkommen gezielt zu unterstützen. Dabei sollte zuerst geprüft werden, welche bestehenden Unterstützungsangebote bereits vorhanden sind und wo tatsächlich Lücken bestehen. Keine Doppelspurigkeit fördern.