Josef Allenbach

Sozialdemokratische Partei

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Elternzeit ausbauen

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Prämienverbilligungen ausbauen

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Die bereitgestellten Mittel würden genügen. Das Problem liegt bei der mangehaften Auszahlung, die 10 - 15 Prozent der Berechtigten nicht erreicht.

Förderung Kinderbetreuung

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Bezahlbare Kinderbetreuung ist für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig.

Hausarztpraxen unterstützen

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Die Gesundheitsversorgung in Obwalden muss sichergestellt sein. Mit der fortschreitenden Überalterung werden Hausärzte noch wichtiger. Bereits jetzt nehmen Praxen keine neuen Patienten mehr auf.

Spitalplanung verstärken

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Nicht jeder Kanton muss alles anbieten. Spezialisierung kan die Qualität verbessern. Spitex, Pflegeheime und Spitäler arbeitn besser zusammen.

Schule & Bildung

Handyverbot einführen

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Das Handy gehört während des Unterrichts ausgeschaltet und verstaut. Nur bei besonderen Projekten oder Aufträgen soll es unter Erlaubnis der Lehrperson benutzt werden.

Wiedereinführung Förderklassen

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Ich befürworte Integration, aber nur mit den nötigen Rahmenbedingungen: kleinere Klassen, mehr Fachpersonal, gezielte Unterstützung. Eine Separation schafft Stigmatisierung und neue Probleme - und ist am Ende teurer als gute Integration.

Fremdsprachen-Klassen

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Ein Intensivkurs zu Beginn ist wichtig. Die Eingliederung in die Regelklasse soll aber rasch erfolgen. Kinder lernen Deutsch am besten von anderen Kindern. Lange Separation bremst die Integration .

Verzicht Französisch in Primarschule

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Viel Kinder lernen mit Freude Neues - auch Sprachen. Die Art und Weise des Sprachunterrichts sollte überprüft werden und Kindergerecht gestaltet werden.

Bildungschancen

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Die Schule muss allen Kindern gute Bildung bieten - unabhängig vom Einkommen der Eltern. Gutscheine lagern die Verantwortung an private Anbieter aus. Besser ist es, die Unterstützung direkt in der Schule zu verstärken - mit kleineren Klassen und gezielter Förderung. Nachhilfe nach der Schule ist wie Nachsitzen.

Migration & Integration

Beziehungen zur EU

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Die EU ist der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz. Gute Beziehungen sichern Arbeitsplätze und Wohlstand - auch hier in Obwalden. Geregelte Verhältnisse sind besser als ständiges Hickhack.

Ausländerstimmrecht

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Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits kenne ich gut integrierte Ausländer, die seit Jahren hier leben und beitragen - die hätten es verdient. Andererseits: Zehn Jahre allein sagen nichts über Integration aus.

Ausbau Integrationsförderung

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Ja, das ist sinnvoll. Wer hier lebt und arbeitet, soll Deutsch können und sich integrieren. Das hilft den Leuten selbst, bringt unserer Wirtschaft Fachkräfte und verhindert, dass Menschen in die Sozialhilfe abrutschen. Eine kluge Investition.

Verschärfung Einbürgerungsgesetz

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Die bisherigen Anforderungen reichen. Wer Deutsch spricht, arbeitet und sich integriert hat, soll eingebürgert werden können. Mehr Bürokratie hilft niemandem.

Bezahlkarten für Asylsuchende

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Nein. Bezahlkarten verursachen hohe Kosten für Technik und Verwaltung, stigmatisieren die Betroffenen und lösen kein echtes Problem. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Geld sinnvoll einsetzen statt teure Symbolpolitik.

Bilaterale Verträge künden

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Viele Schweizer Firmen exportieren in die EU. Ohne die Verträge drohen Zölle, Handelshemmnisse → Firmen könnten Stellen abbauen. Ohne Personenfreizügigkeit fehlen Ärzte, Pflegepersonal, Facharbeiter, Servicepersonal. Besonders betroffen wäre die Bildung: Schweizer Studierende könnten nicht mehr problemlos im EU-Ausland studieren. Unsere Universitäten würden von wichtigen Forschungsprogrammen wie Horizon Europe ausgeschlossen - das schadet der Innovation und der Zukunft unserer Kinder.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Rückzug Kulturförderung

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Nein. Kultur gehört zu einer lebenswerten Gesellschaft. Die Mittel stammen aus dem Swisslos-Fonds, nicht aus Steuergeldern - das belastet den Haushalt nicht.

Verbot Genderstern

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Nein. Es gibt wichtigere Probleme als Sprachpolizei. Jede Behörde soll selbst entscheiden können, wie sie kommuniziert. Ein Verbot ist unnötige Bevormundung.

Trennung Staat & Kirche

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Nein. Das aktuelle System ist ausgewogen: Wer nicht Mitglied ist, zahlt nicht. Die Kirchen leisten wichtige soziale Arbeit, besonders für ältere Menschen. In Obwalden gehören sie zu unserer Identität. Wir feiern die kirchlichen Feste und Feiertage.

Strengerer Tierschutz

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JA zu Tierschutz, NEIN zu "permanent" : "Ja zum Tierwohl, aber realistisch. Tiere brauchen regelmässigen Auslauf, aber 'permanent' ist für Bergbauernbetriebe nicht umsetzbar. Wir brauchen Lösungen, die Tierwohl UND unsere kleinbäuerliche Landwirtschaft schützen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Nein. Die Folgen wären Abbau bei wichtigen Dienstleistungen, Sparpakete und Verschuldung zu Lasten unserer Kinder. Ich will keine kaputten Schulen und Strassen für ein paar Franken weniger Steuern.

Tiefsteuerpolitik

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ein. Von tiefen Steuersätzen profitieren vor allem Reiche. Für Geringverdienende ist die Steuerbelastung im Schweizer Durchschnitt eher hoch. Ich will lieber gute Schulen, funktionierende Strassen und bezahlbare Gesundheit als den tiefsten Steuersatz der Schweiz. Balance zwischen fairen Steuern und guten Leistungen - das ist der richtige Weg.

Individualbesteuerung

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Grundsätzlich ja zur Individualbesteuerung. Aber in Obwalden mit Flat-Rate-Besteuerung ist das nicht entscheidend - die Heiratsstrafe fällt hier kaum ins Gewicht.

Haushaltsüberschüsse ausschliesslich zum Schuldenabbau

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Nein. Überschüsse sollen vorrangig Reserven aufbauen - die nächste Wirtschaftskrise, Pandemie oder Naturkatastrophe kommt bestimmt. Schuldenabbau ist wichtig, aber flexible Reserven sind wichtiger. Und Steuersenkungen bei Überschüssen wären verantwortungslos - dann fehlt das Geld in schlechten Jahren.

Wirtschaft & Arbeit

Konzernverantwortung

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Ja. Schweizer Unternehmen sollen Verantwortung übernehmen - auch im Ausland. Kinderarbeit und Umweltzerstörung dürfen nicht toleriert werden, nur weil sie woanders stattfinden.

Prüfung Regulierungsauswirkung

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Liberalisierung Öffnungszeiten

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Ich lehne eine vollständige Liberalisierung ab, weil sie den sozialen Zusammenhalt gefährdet. Arbeit darf nicht der alleinige Taktgeber unserer Gesellschaft sein. Wir brauchen geschützte Zeiträume für Familie und Erholung, die nicht dem Konsumzwang unterliegen. Zudem schadet es dem Mittelstand, da kleine Läden mit den Betriebszeiten grosser Konzerne finanziell nicht mithalten können.

Stellenbestand einfrieren

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Nein. Bereits heute herrscht hoher Arbeitsdruck in der Verwaltung, die Fluktuation ist entsprechend gross. Ein Stellenstopp würde gute Leute vertreiben und den Service für die Bürger verschlechtern. Ich bin für effiziente Verwaltung. Aber pauschale Stopps sind keine Lösung. Lieber gezielt prüfen: Welche Stellen brauchen wir? Wo können wir digitalisieren? Blinder Personalstopp schadet allen.

Steuerreduktion für Firmen bei Neuansiedlung

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Steuerliche Bevorzugung neuer Firmen ist unfair gegenüber ansässigen Betrieben, die schon lange hier investieren und Steuern zahlen. Alle sollen gleich behandelt werden. Obwalden hat bereits etliche Unternehmen mit ausserkantonalen Arbeitnehmern - die Verkehrsprobleme sind massiv.

Gemeinnütziger Wohnungsbau

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Ja, unbedingt. Wohnbaugenossenschaften vermieten zu fairen Preisen - ohne Profitdenken. Das brauchen wir dringend. Der Kanton soll Land zur Verfügung stellen und Genossenschaften unterstützen.

Umwelt & Energie

Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz

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Ja. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, müssen Kompromisse möglich sein. Das heisst nicht, alles zuzubauen - aber eine sorgfältige, projektbezogene Lockerung des Landschaftsschutzes kann sinnvoll sein.

Verdichteter Bauen

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Ja zur Verdichtung, aber mit Augenmass. Verdichtung schont Landschaft und schafft Wohnraum - das ist sinnvoll. Aber der Mensch muss im Zentrum stehen, nicht maximale Verdichtung oder Profit. Zu dicht wird ungesund: Kinder brauchen Spielraum, Familien brauchen Grünflächen, Menschen brauchen Licht und Luft. Qualität vor Quantität.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Nein. Nur Anreize reichen nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen beides: finanzielle Förderung für Sanierungen UND klare Vorschriften bei Neubauten. Wer heute neu baut, soll energieeffizient bauen - das ist zumutbar. Mix aus Anreizen und Vorgaben, je nach Situation.

Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen

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Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien

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Verkehr

Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr

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Nein. Der motorisierte Individualverkehr stösst in Obwalden an seine Grenzen - mehr Strassen und Parkplätze bringen nur kurzfristig Entlastung. Langfristig führen sie zu noch mehr Verkehr, mehr Lärm, mehr Abgasen und gehen zu Lasten der Lebensqualität. Das zeigt die Erfahrung aus allen Regionen: Wer Strassen sät, erntet Verkehr. Die Zukunft liegt bei ÖV mit Park-and-Ride, bei Velo- und Fusswegen.

Massnahmen gegen Ausweichverkehr

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Nein zu permanenten Sperrungen. Aber an stark frequentierten Wintertagen mit viel Skiverkehr können temporäre Massnahmen die Dorfzentren schützen.

Ausbau ÖV

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Ja. Mehr Buslinien, höhere Frequenz - das entlastet Strassen und schützt die Umwelt. Wichtig: Park-and-Ride-Parkplätze bei den Bahnhöfen, vor allem in Sarnen. So können Pendler aufs Auto verzichten, ohne auf Flexibilität zu verzichten.

Ausbau Fuss- & Veloverkehr

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Ja, mit höchster Priorität. Sichere Velowege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen - das entlastet Strassen, fördert Bewegung, schützt das Klima. Obwalden muss velo- und fussverkehrsfreundlich werden. Das ist enorm wichtig

Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts

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Nein. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden - es ist der Lebensraum der Bewohner. Tempo 30 bringt Sicherheit, besonders bei Schulhäusern und belebten Dorfzentren. Kinder sollen sicher zur Schule können. Gemeindeautonomie statt Verbote von oben.

Politisches System & Digitalisierung

Offenlegung Politikfinanzierung

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Ja, unbedingt. Demokratie lebt von Transparenz. Wähler haben das Recht zu wissen, wer Kampagnen finanziert und welche Interessen dahinterstehen. Ist es eine Bürgerbewegung - oder ein Millionenkonzern? Ein lokaler Verein - oder ein Lobbyverband? Diese Information ist entscheidend für eine informierte Abstimmung.

Einfache Sprache

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Ja. Behördeninformationen müssen für alle verständlich sein - nicht nur für Akademiker. Einfache Sprache ermöglicht echte demokratische Teilhabe. Wer die Informationen nicht versteht, kann nicht informiert abstimmen.

Digital-First bei Verwaltungsprozessen

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Ja. Die Zukunft ist digital - auch in der Verwaltung. Junge Menschen erwarten digitale Services - wer das nicht bietet, verliert an Attraktivität. Firmen wollen effiziente Verwaltung - Digital-First ist ein Standortvorteil. Wichtig: niemand darf zurückgelassen werden - für alle muss es Unterstützung geben

Neutralität strikt auslegen

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Nein. Neutralität darf nicht bedeuten, bei Völkerrechtsbruch wegzuschauen. Manchmal muss man Farbe bekennen und für Werte einstehen - sonst macht man sich zum Mittäter unter dem Deckmantel der Neutralität.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Ja, Videoüberwachung kann an echten Brennpunkten Sicherheit bringen - aber nur als Ergänzung, nicht als Allheilmittel. In Obwalden brauchen wir keine flächendeckende Überwachung. Falls es Problemorte gibt: erst andere Massnahmen (Beleuchtung, Polizeipräsenz, Sozialarbeit), dann eventuell gezielt Kameras einsetzen.

Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis

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Ja. Im Gesundheitsdienst, bei der Feuerwehr und in anderen Bereichen arbeiten auch Ausländer mit C-Bewilligung. Warum nicht bei der Polizei? Wir haben Fachkräftemangel - wer hier lebt, integriert ist und die Anforderungen erfüllt, soll Polizist werden können.

Prävention häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt ist ein wichtiges Thema, das die notwendige Beachtung finden muss. Ich kenne die aktuellen Massnahmen in Obwalden nicht im Detail, aber wenn zusätzliches Engagement nötig ist - etwa bei Prävention oder Opferschutz - dann bin ich klar dafür.

Zusammenarbeit mit NW beim Bevölkerungsschutz

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Ja. Interkantonale Zusammenarbeit ist sinnvoll - nicht nur mit Nidwalden, sondern auch mit Luzern. Bei Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten zählt schnelle, effiziente Hilfe - nicht Kantonsgrenzen. Zusammenarbeit spart Kosten und verbessert die Qualität.

Polizeipräsenz

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Ja. Sichtbare Polizeipräsenz ist wichtig für Sicherheit und Vertrauen. Aber das Problem ist: Die Polizei ist unterbesetzt. Überstunden häufen sich, Personal fehlt. Wir brauchen nicht nur mehr Präsenz, sondern mehr Polizisten - sonst brennen die Leute aus.

Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Nein. Die Erfahrung zeigt: In einer freien Marktwirtschaft ohne Regeln öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich. Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft mit Regeln - zum Schutz von Arbeitnehmern, Konsumenten und Umwelt. Nur so profitieren alle.

Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil

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Nein, diese Aussage ist zu starr. Wichtig sind klare, verlässliche Bezugspersonen - besonders in den ersten Lebensjahren. Aber die Betreuung kann flexibel aufgeteilt werden: beide Eltern Teilzeit, Grosseltern einbeziehen, gute externe Betreuung. Jede Familie muss ihren Weg finden können.

Bestrafung statt Wiedereingliederung

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Nein, zu pauschal. Wiedereingliederung sollte das Ziel sein - für die Gesellschaft und die Betroffenen. Wer nach der Strafe wieder straffällig wird, kostet uns alle. Aber: Nicht in jedem Fall ist Resozialisierung möglich. Bei Schwerstverbrechern kann Schutz der Gesellschaft Vorrang haben.

Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Ja. Klimaschutz ist kein Wirtschaftskiller, sondern Voraussetzung für langfristigen Wohlstand. Wir müssen weg von einem Modell, das unsere Lebensgrundlagen zerstört. Die Energiewende setzt auf Innovation statt Verzicht. Ja, das kann kurzfristig Wachstum bremsen - aber langfristig sichert es unsere Zukunft. Umwelttechnologie ist der Jobmotor von morgen. Machen wir die Klimakrise zu unserer wirtschaftlichen Chance!

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