Josef Allenbach
Sozialdemokratische Partei
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Prämienverbilligungen ausbauen
Soll der Kanton zusätzliche Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bezahlbare Kinderbetreuung ist für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wichtig.
Hausarztpraxen unterstützen
Soll der Kanton Obwalden Hausarztpraxen finanziell unterstützen (z.B. durch steuerliche Vorteile für Hausärzt/-innen oder Anschubfinanzierungen für neue Arztpraxen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Gesundheitsversorgung in Obwalden muss sichergestellt sein. Mit der fortschreitenden Überalterung werden Hausärzte noch wichtiger. Bereits jetzt nehmen Praxen keine neuen Patienten mehr auf.
Spitalplanung verstärken
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. stärkere Koordination bei Pflegeleistungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nicht jeder Kanton muss alles anbieten. Spezialisierung kan die Qualität verbessern. Spitex, Pflegeheime und Spitäler arbeitn besser zusammen.
Schule & Bildung
Handyverbot einführen
Soll der Kanton Obwalden ein einheitliches Handyverbot an allen Volksschulen beschliessen (wie zum Beispiel im Kanton Nidwalden)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Handy gehört während des Unterrichts ausgeschaltet und verstaut. Nur bei besonderen Projekten oder Aufträgen soll es unter Erlaubnis der Lehrperson benutzt werden.
Wiedereinführung Förderklassen
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich befürworte Integration, aber nur mit den nötigen Rahmenbedingungen: kleinere Klassen, mehr Fachpersonal, gezielte Unterstützung. Eine Separation schafft Stigmatisierung und neue Probleme - und ist am Ende teurer als gute Integration.
Fremdsprachen-Klassen
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein Intensivkurs zu Beginn ist wichtig. Die Eingliederung in die Regelklasse soll aber rasch erfolgen. Kinder lernen Deutsch am besten von anderen Kindern. Lange Separation bremst die Integration .
Verzicht Französisch in Primarschule
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Viel Kinder lernen mit Freude Neues - auch Sprachen. Die Art und Weise des Sprachunterrichts sollte überprüft werden und Kindergerecht gestaltet werden.
Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schule muss allen Kindern gute Bildung bieten - unabhängig vom Einkommen der Eltern. Gutscheine lagern die Verantwortung an private Anbieter aus. Besser ist es, die Unterstützung direkt in der Schule zu verstärken - mit kleineren Klassen und gezielter Förderung. Nachhilfe nach der Schule ist wie Nachsitzen.
Migration & Integration
Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die EU ist der wichtigste Wirtschaftspartner der Schweiz. Gute Beziehungen sichern Arbeitsplätze und Wohlstand - auch hier in Obwalden. Geregelte Verhältnisse sind besser als ständiges Hickhack.
Ausländerstimmrecht
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits kenne ich gut integrierte Ausländer, die seit Jahren hier leben und beitragen - die hätten es verdient. Andererseits: Zehn Jahre allein sagen nichts über Integration aus.
Ausbau Integrationsförderung
Soll der Kanton Obwalden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, das ist sinnvoll. Wer hier lebt und arbeitet, soll Deutsch können und sich integrieren. Das hilft den Leuten selbst, bringt unserer Wirtschaft Fachkräfte und verhindert, dass Menschen in die Sozialhilfe abrutschen. Eine kluge Investition.
Verschärfung Einbürgerungsgesetz
Begrüssen Sie eine Verschärfung des kantonalen Einbürgerungsgesetzes (höhere Sprachkenntnisse, stärkere soziale Integration)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die bisherigen Anforderungen reichen. Wer Deutsch spricht, arbeitet und sich integriert hat, soll eingebürgert werden können. Mehr Bürokratie hilft niemandem.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Befürworten Sie ein Einführung von Bezahlkarten für die Asylsozialhilfe?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Bezahlkarten verursachen hohe Kosten für Technik und Verwaltung, stigmatisieren die Betroffenen und lösen kein echtes Problem. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Geld sinnvoll einsetzen statt teure Symbolpolitik.
Bilaterale Verträge künden
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Viele Schweizer Firmen exportieren in die EU. Ohne die Verträge drohen Zölle, Handelshemmnisse → Firmen könnten Stellen abbauen. Ohne Personenfreizügigkeit fehlen Ärzte, Pflegepersonal, Facharbeiter, Servicepersonal. Besonders betroffen wäre die Bildung: Schweizer Studierende könnten nicht mehr problemlos im EU-Ausland studieren. Unsere Universitäten würden von wichtigen Forschungsprogrammen wie Horizon Europe ausgeschlossen - das schadet der Innovation und der Zukunft unserer Kinder.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Rückzug Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Kultur gehört zu einer lebenswerten Gesellschaft. Die Mittel stammen aus dem Swisslos-Fonds, nicht aus Steuergeldern - das belastet den Haushalt nicht.
Verbot Genderstern
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Es gibt wichtigere Probleme als Sprachpolizei. Jede Behörde soll selbst entscheiden können, wie sie kommuniziert. Ein Verbot ist unnötige Bevormundung.
Trennung Staat & Kirche
Soll der Kanton Obwalden Staat und Kirche vollständig trennen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Das aktuelle System ist ausgewogen: Wer nicht Mitglied ist, zahlt nicht. Die Kirchen leisten wichtige soziale Arbeit, besonders für ältere Menschen. In Obwalden gehören sie zu unserer Identität. Wir feiern die kirchlichen Feste und Feiertage.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
JA zu Tierschutz, NEIN zu "permanent" : "Ja zum Tierwohl, aber realistisch. Tiere brauchen regelmässigen Auslauf, aber 'permanent' ist für Bergbauernbetriebe nicht umsetzbar. Wir brauchen Lösungen, die Tierwohl UND unsere kleinbäuerliche Landwirtschaft schützen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Die Folgen wären Abbau bei wichtigen Dienstleistungen, Sparpakete und Verschuldung zu Lasten unserer Kinder. Ich will keine kaputten Schulen und Strassen für ein paar Franken weniger Steuern.
Tiefsteuerpolitik
Es ist eine Priorität des Kantons Obwalden im Vergleich zu anderen Kantonen sehr tiefe Steuersätze anzubieten. Befürworten Sie dies?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
ein. Von tiefen Steuersätzen profitieren vor allem Reiche. Für Geringverdienende ist die Steuerbelastung im Schweizer Durchschnitt eher hoch. Ich will lieber gute Schulen, funktionierende Strassen und bezahlbare Gesundheit als den tiefsten Steuersatz der Schweiz. Balance zwischen fairen Steuern und guten Leistungen - das ist der richtige Weg.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Grundsätzlich ja zur Individualbesteuerung. Aber in Obwalden mit Flat-Rate-Besteuerung ist das nicht entscheidend - die Heiratsstrafe fällt hier kaum ins Gewicht.
Haushaltsüberschüsse ausschliesslich zum Schuldenabbau
Sollen Haushaltsüberschüsse des Kantons ausschliesslich zum Abbau von Schulden eingesetzt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Überschüsse sollen vorrangig Reserven aufbauen - die nächste Wirtschaftskrise, Pandemie oder Naturkatastrophe kommt bestimmt. Schuldenabbau ist wichtig, aber flexible Reserven sind wichtiger. Und Steuersenkungen bei Überschüssen wären verantwortungslos - dann fehlt das Geld in schlechten Jahren.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Schweizer Unternehmen sollen Verantwortung übernehmen - auch im Ausland. Kinderarbeit und Umweltzerstörung dürfen nicht toleriert werden, nur weil sie woanders stattfinden.
Prüfung Regulierungsauswirkung
Soll der Kanton Obwalden bei neuen Regulierungen stets deren Auswirkungen auf Unternehmen auswerten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Liberalisierung Öffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ich lehne eine vollständige Liberalisierung ab, weil sie den sozialen Zusammenhalt gefährdet. Arbeit darf nicht der alleinige Taktgeber unserer Gesellschaft sein. Wir brauchen geschützte Zeiträume für Familie und Erholung, die nicht dem Konsumzwang unterliegen. Zudem schadet es dem Mittelstand, da kleine Läden mit den Betriebszeiten grosser Konzerne finanziell nicht mithalten können.
Stellenbestand einfrieren
Soll der Stellenbestand des Kantons Obwalden eingefroren werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Bereits heute herrscht hoher Arbeitsdruck in der Verwaltung, die Fluktuation ist entsprechend gross. Ein Stellenstopp würde gute Leute vertreiben und den Service für die Bürger verschlechtern. Ich bin für effiziente Verwaltung. Aber pauschale Stopps sind keine Lösung. Lieber gezielt prüfen: Welche Stellen brauchen wir? Wo können wir digitalisieren? Blinder Personalstopp schadet allen.
Steuerreduktion für Firmen bei Neuansiedlung
Soll der Kanton Obwalden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Steuerliche Bevorzugung neuer Firmen ist unfair gegenüber ansässigen Betrieben, die schon lange hier investieren und Steuern zahlen. Alle sollen gleich behandelt werden. Obwalden hat bereits etliche Unternehmen mit ausserkantonalen Arbeitnehmern - die Verkehrsprobleme sind massiv.
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, unbedingt. Wohnbaugenossenschaften vermieten zu fairen Preisen - ohne Profitdenken. Das brauchen wir dringend. Der Kanton soll Land zur Verfügung stellen und Genossenschaften unterstützen.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, müssen Kompromisse möglich sein. Das heisst nicht, alles zuzubauen - aber eine sorgfältige, projektbezogene Lockerung des Landschaftsschutzes kann sinnvoll sein.
Verdichteter Bauen
Sollen bestehende Bauzonen stärker verdichtet bebaut werden dürfen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja zur Verdichtung, aber mit Augenmass. Verdichtung schont Landschaft und schafft Wohnraum - das ist sinnvoll. Aber der Mensch muss im Zentrum stehen, nicht maximale Verdichtung oder Profit. Zu dicht wird ungesund: Kinder brauchen Spielraum, Familien brauchen Grünflächen, Menschen brauchen Licht und Luft. Qualität vor Quantität.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton Obwalden zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Nur Anreize reichen nicht, um die Klimaziele zu erreichen. Wir brauchen beides: finanzielle Förderung für Sanierungen UND klare Vorschriften bei Neubauten. Wer heute neu baut, soll energieeffizient bauen - das ist zumutbar. Mix aus Anreizen und Vorgaben, je nach Situation.
Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen
Sollen Investitionen in Liegenschaften, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, von den kantonalen Steuern abgezogen werden können?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien (z.B. Wasser-, Wind- oder Solarenergie) erhöht werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Verkehr
Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Der motorisierte Individualverkehr stösst in Obwalden an seine Grenzen - mehr Strassen und Parkplätze bringen nur kurzfristig Entlastung. Langfristig führen sie zu noch mehr Verkehr, mehr Lärm, mehr Abgasen und gehen zu Lasten der Lebensqualität. Das zeigt die Erfahrung aus allen Regionen: Wer Strassen sät, erntet Verkehr. Die Zukunft liegt bei ÖV mit Park-and-Ride, bei Velo- und Fusswegen.
Massnahmen gegen Ausweichverkehr
Soll der Kanton verstärkte Massnahmen gegen den Ausweichverkehr der A8 entlang des Loppers ergreifen (z.B. Sperrungen von Ausfahrten)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein zu permanenten Sperrungen. Aber an stark frequentierten Wintertagen mit viel Skiverkehr können temporäre Massnahmen die Dorfzentren schützen.
Ausbau ÖV
Soll der öffentliche Verkehr im Kanton Obwalden ausgebaut werden (höhere Frequenz, neue Buslinien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Mehr Buslinien, höhere Frequenz - das entlastet Strassen und schützt die Umwelt. Wichtig: Park-and-Ride-Parkplätze bei den Bahnhöfen, vor allem in Sarnen. So können Pendler aufs Auto verzichten, ohne auf Flexibilität zu verzichten.
Ausbau Fuss- & Veloverkehr
Soll im Kanton Obwalden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, mit höchster Priorität. Sichere Velowege zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen - das entlastet Strassen, fördert Bewegung, schützt das Klima. Obwalden muss velo- und fussverkehrsfreundlich werden. Das ist enorm wichtig
Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Die Gemeinden sollen selbst entscheiden - es ist der Lebensraum der Bewohner. Tempo 30 bringt Sicherheit, besonders bei Schulhäusern und belebten Dorfzentren. Kinder sollen sicher zur Schule können. Gemeindeautonomie statt Verbote von oben.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Politikfinanzierung
Soll im Kanton Obwalden eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung sowie der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen eingeführt werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, unbedingt. Demokratie lebt von Transparenz. Wähler haben das Recht zu wissen, wer Kampagnen finanziert und welche Interessen dahinterstehen. Ist es eine Bürgerbewegung - oder ein Millionenkonzern? Ein lokaler Verein - oder ein Lobbyverband? Diese Information ist entscheidend für eine informierte Abstimmung.
Einfache Sprache
Sollen Informationen der Behörden auch in einfacher Sprache (schriftlich und zum Anhören) zugänglich gemacht werden (z.B. Abstimmungsinformationen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Behördeninformationen müssen für alle verständlich sein - nicht nur für Akademiker. Einfache Sprache ermöglicht echte demokratische Teilhabe. Wer die Informationen nicht versteht, kann nicht informiert abstimmen.
Digital-First bei Verwaltungsprozessen
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, wonach Verwaltungsprozesse mehrheitlich digital abgewickelt werden sollen (sog. Digital-First-Prinzip)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Die Zukunft ist digital - auch in der Verwaltung. Junge Menschen erwarten digitale Services - wer das nicht bietet, verliert an Attraktivität. Firmen wollen effiziente Verwaltung - Digital-First ist ein Standortvorteil. Wichtig: niemand darf zurückgelassen werden - für alle muss es Unterstützung geben
Neutralität strikt auslegen
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein. Neutralität darf nicht bedeuten, bei Völkerrechtsbruch wegzuschauen. Manchmal muss man Farbe bekennen und für Werte einstehen - sonst macht man sich zum Mittäter unter dem Deckmantel der Neutralität.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, Videoüberwachung kann an echten Brennpunkten Sicherheit bringen - aber nur als Ergänzung, nicht als Allheilmittel. In Obwalden brauchen wir keine flächendeckende Überwachung. Falls es Problemorte gibt: erst andere Massnahmen (Beleuchtung, Polizeipräsenz, Sozialarbeit), dann eventuell gezielt Kameras einsetzen.
Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis
Im Kanton Obwalden ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Im Gesundheitsdienst, bei der Feuerwehr und in anderen Bereichen arbeiten auch Ausländer mit C-Bewilligung. Warum nicht bei der Polizei? Wir haben Fachkräftemangel - wer hier lebt, integriert ist und die Anforderungen erfüllt, soll Polizist werden können.
Prävention häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. Präventionskampagnen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Häusliche Gewalt ist ein wichtiges Thema, das die notwendige Beachtung finden muss. Ich kenne die aktuellen Massnahmen in Obwalden nicht im Detail, aber wenn zusätzliches Engagement nötig ist - etwa bei Prävention oder Opferschutz - dann bin ich klar dafür.
Zusammenarbeit mit NW beim Bevölkerungsschutz
Soll der Kanton Obwalden in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten mit dem Kanton Nidwalden stärker zusammenarbeiten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Interkantonale Zusammenarbeit ist sinnvoll - nicht nur mit Nidwalden, sondern auch mit Luzern. Bei Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten zählt schnelle, effiziente Hilfe - nicht Kantonsgrenzen. Zusammenarbeit spart Kosten und verbessert die Qualität.
Polizeipräsenz
Braucht es zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit im Kanton Obwalden eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja. Sichtbare Polizeipräsenz ist wichtig für Sicherheit und Vertrauen. Aber das Problem ist: Die Polizei ist unterbesetzt. Überstunden häufen sich, Personal fehlt. Wir brauchen nicht nur mehr Präsenz, sondern mehr Polizisten - sonst brennen die Leute aus.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Nein. Die Erfahrung zeigt: In einer freien Marktwirtschaft ohne Regeln öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich. Wir brauchen eine soziale Marktwirtschaft mit Regeln - zum Schutz von Arbeitnehmern, Konsumenten und Umwelt. Nur so profitieren alle.
Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commento
Nein, diese Aussage ist zu starr. Wichtig sind klare, verlässliche Bezugspersonen - besonders in den ersten Lebensjahren. Aber die Betreuung kann flexibel aufgeteilt werden: beide Eltern Teilzeit, Grosseltern einbeziehen, gute externe Betreuung. Jede Familie muss ihren Weg finden können.
Bestrafung statt Wiedereingliederung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commento
Nein, zu pauschal. Wiedereingliederung sollte das Ziel sein - für die Gesellschaft und die Betroffenen. Wer nach der Strafe wieder straffällig wird, kostet uns alle. Aber: Nicht in jedem Fall ist Resozialisierung möglich. Bei Schwerstverbrechern kann Schutz der Gesellschaft Vorrang haben.
Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Ja. Klimaschutz ist kein Wirtschaftskiller, sondern Voraussetzung für langfristigen Wohlstand. Wir müssen weg von einem Modell, das unsere Lebensgrundlagen zerstört. Die Energiewende setzt auf Innovation statt Verzicht. Ja, das kann kurzfristig Wachstum bremsen - aber langfristig sichert es unsere Zukunft. Umwelttechnologie ist der Jobmotor von morgen. Machen wir die Klimakrise zu unserer wirtschaftlichen Chance!
Commento
Die bereitgestellten Mittel würden genügen. Das Problem liegt bei der mangehaften Auszahlung, die 10 - 15 Prozent der Berechtigten nicht erreicht.