Debolina Bandyopadhyay
FDP.Die Liberalen | 02.15
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Aarau den gemeinnützigen Wohnungsbau verstärkt fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Einsatz Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Aarau bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Sozialhilfemissbrauch soll konsequent geahndet werden, um das Vertrauen in das System zu wahren. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass Sozialdetektive verhältnismässig eingesetzt werden und die Privatsphäre respektiert bleibt.
Förderung altersgerechtes Wohnen
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z.B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz bietet bereits hervorragende Rahmenbedingungen für altersgerechtes Wohnen. Ziel soll die konsequente Umsetzung bestehender Standards sein, nicht neue Subventionen. Eigenverantwortung und Qualität statt zusätzliche Programme.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Prävention und soziale Integration sind Investitionen in die Zukunft. Angebote für Familien und Jugendliche reduzieren langfristig Kosten im Sozialwesen und fördern Eigenverantwortung – sie sollen effizient gestaltet, aber nicht abgebaut werden.
Verkauf Pflegeheime
Soll die Stadt Aarau ihre Pflegeheime (Golatti und Herosé) an private Anbieter verkaufen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Teilweise – Partnerschaften mit privaten Anbietern können sinnvoll sein, aber die Pflegeheime sollen in städtischer Verantwortung bleiben. Qualität, Menschlichkeit und transparente Aufsicht sind wichtiger als reine Kosteneffizienz.
Ausbau Tagesstrukturen
Befürworten Sie einen weiteren Ausbau des Tagesstrukturangebots (Mittagstische, Spielgruppenangebote, Ferienbetreuung etc.) in Aarau?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine gute Tagesstruktur stärkt Familien, fördert Bildungsgerechtigkeit und ermöglicht Eltern, zu arbeiten. Der Ausbau soll aber gezielt und bedarfsgerecht erfolgen – mit Kooperationen zwischen Stadt, Schulen und privaten Trägern statt pauschaler Ausgabensteigerungen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kinder mit besonderen Bedürfnissen verdienen gezielte Förderung, damit sie ihr Potenzial ausschöpfen können, ohne dass der Unterricht für andere Kinder beeinträchtigt wird. Separate Förderklassen sind kein Ausschluss, sondern ein pädagogisches Instrument für Chancengleichheit und Qualität im Unterricht.
Kostengünstige Schulhausbauten
Soll die Stadt bei Schulhausneubauten oder Erweiterungen auf eine möglichst kostengünstige Ausführung achten (z.B. Verwendung günstiger Baustoffe, Reduktion von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitskriterien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Effizienz ist wichtig, aber nicht auf Kosten von Qualität, Sicherheit oder Nachhaltigkeit. Schulhäuser sind langfristige Investitionen – sie müssen solide gebaut, funktional und ökologisch sinnvoll sein. «Kostengünstig» darf nicht «billig» bedeuten.
Austritt Kreisschule Aarau-Buchs
Soll die Stadt Aarau aus der Kreisschule Aarau-Buchs austreten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Zusammenarbeit innerhalb der Kreisschule Aarau-Buchs ermöglicht Synergien, Kosteneffizienz und pädagogische Kontinuität. Ein Austritt wäre nur dann sinnvoll, wenn klare strukturelle oder finanzielle Vorteile nachgewiesen werden könnten – aktuell sehe ich diese nicht.
Bau Oberstufenzentrum
Befürworten Sie den geplanten Bau eines Oberstufenzentrums auf der Leichtathletikanlage Telli (zusätzlich zum Standort Zelgli)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Neue Schulbauten sollen sich an klaren Bedarfsanalysen orientieren. Solange bestehende Kapazitäten wie am Standort Zelgli ausreichend sind, ist ein zusätzlicher Bau auf der Telli-Anlage nicht zu rechtfertigen. Priorität haben Substanzerhalt, sinnvolle Raumnutzung und solide Finanzplanung.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Chancengleichheit beginnt früh. Kinder sollen unabhängig vom Einkommen der Eltern Zugang zu qualitativ guter Förderung haben. Bildungs-Gutscheine sind dafür ein wirksames, liberal gestaltetes Instrument – sie unterstützen gezielt Familien, ohne zusätzliche Bürokratie zu schaffen, und fördern Eigenverantwortung sowie Wahlfreiheit.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die bilateralen Verträge sichern der Schweiz wirtschaftliche Stabilität und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Ein vorschnelles Aufkündigen wäre riskant. Wichtig ist jedoch, dass die Schweiz ihre Eigenständigkeit wahrt und bei der Personenfreizügigkeit klare Kontrollen und Qualitätsstandards durchsetzt.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nur wer Schweizer Bürgerin oder Bürger ist, kann im Interesse der Schweiz abstimmen. Wer kein Bürgerrecht hat, vertritt naturgemäss eigene Interessen. Politische Entscheidungen über die Zukunft unseres Landes gehören in die Hände derjenigen, die auch die Verantwortung dafür tragen.
Verpflichtende Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wer in der Schweiz leben möchte, soll auch bereit sein, unsere Sprache, Werte und gesellschaftlichen Regeln zu verstehen. Integrationskurse sind kein Zwang, sondern eine Grundlage für gegenseitigen Respekt und funktionierendes Zusammenleben. Even if you can’t speak fluently, you should try to understand fluently.
Bau Asylunterkunft
Befürworten Sie den geplanten Bau einer Unterkunft für Asylsuchende (sog. "Integrationszentrum") auf dem Gelände Torfeld Nord?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Asylunterkünfte sollen dezentral organisiert werden, damit die Integration dort gelingt, wo sie tatsächlich stattfindet – im Alltag, in Schule und Beruf. Grosse Zentren schaffen oft neue Probleme und belasten die lokale Infrastruktur unverhältnismässig. Aarau soll tragfähige, menschliche und klar begrenzte Lösungen finden – nicht Symbolpolitik.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Abriss Markthalle
Soll die Markthalle zur Umgestaltung des Färberplatzes abgerissen werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Markthalle ist ein wichtiger Teil des Stadtlebens und soll nicht leichtfertig abgerissen werden. Eine Sanierung oder Umnutzung wäre sinnvoller als ein kostspieliger Neubau. Stadtentwicklung muss mit Augenmass erfolgen – funktional, wirtschaftlich und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Förderung Kinder- und Jugendfreundlichkeit
Soll die Stadt zusätzliche Mittel zugunsten der Kinder- und Jugendfreundlichkeit einsetzen (z.B. Aufbau weiterer Eltern-Kind-Zentren in den Quartieren oder neuer Standort Jungendtreff)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist eine Investition in die Zukunft. Zusätzliche Mittel sollen jedoch gezielt und effizient eingesetzt werden – nicht in leere Strukturen, sondern in wirksame Unterstützung. Besonders wichtig ist, dass Eltern mit fehlender Empathie oder mangelnder Impulskontrolle frühzeitig Zugang zu Betreuung und Heilungsangeboten erhalten, um die Bindung zu ihren Kindern zu stärken. Nur so entsteht echte Prävention und gesellschaftlicher Mehrwert.
Bewerbung Kulturhauptstadt
Soll die Stadt Aarau die Entwicklung des Konzeptes zur Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 weiterverfolgen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kultur ist ein Standortfaktor und Wirtschaftsmotor. Eine Bewerbung als Kulturhauptstadt 2030 kann Aarau national sichtbar machen und Innovation im Kulturbereich fördern – vorausgesetzt, das Konzept ist wirtschaftlich tragfähig und stützt sich auf Kooperationen zwischen Stadt, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Kulturpolitik darf inspirieren, aber muss solide bleiben.
Gemeinschaftszentren
Sollen in den verschiedenen Stadtteilen durch die Stadt mitfinanzierte Gemeinschaftszentren eingerichtet und betrieben werden, wie dies beispielsweise heute in der Telli bereits der Fall ist?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Gemeinschaftszentren können den sozialen Zusammenhalt stärken – vorausgesetzt, sie werden partnerschaftlich mit Vereinen, Quartierinitiativen oder Privaten getragen. Die Stadt sollte unterstützen, aber nicht allein finanzieren. Entscheidend ist, dass solche Orte Eigenverantwortung fördern und nicht neue Strukturen schaffen, die dauerhaft subventioniert werden müssen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und der Schule in Aarau die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Als Romande in der Deutschschweiz erlebe ich täglich, wie wichtig Sprache für Verständigung ist. Sie soll Brücken bauen, nicht Grenzen ziehen. Ich lehne ideologisch verordnete Sprachformen ab, aber auch ein Verbot wäre falsch. Verwaltung und Schule sollen klar, respektvoll und inklusiv kommunizieren – ohne Zwang und ohne Sprachpolizei.
Finanzen & Steuern
Marktmiete statt Kostenmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften gewinnorientiert vermieten (Marktmiete statt Kostenmiete)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Öffentliche Liegenschaften sollen verantwortungsvoll bewirtschaftet werden – mit fairen, marktgerechten, aber sozial verträglichen Mieten. Ziel ist Kostendeckung und Werterhalt, nicht Gewinnmaximierung.
Steuererhöhung
Die Stadt Aarau plant bis 2029 mit operativen Verlusten im Budget. Soll die Stadt die Steuern erhöhen (aktuelle Höhe Steuerfuss: 96 Prozent)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Steuererhöhungen sind immer das letzte Mittel. Zuerst braucht es strukturelle Reformen, Effizienzsteigerung und eine klare Priorisierung der Ausgaben. Nur so bleibt Aarau attraktiv für Familien und Unternehmen.
Erhöhung Sparanstrengungen
Soll die Stadt Aarau ihre Sparanstrengungen erhöhen (z.B. Einfrieren des Stellenbestands, Verzicht auf Investitionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja zu einer schlanken, effizienten Verwaltung – aber mit Augenmass. Sparen ist sinnvoll, wenn es Strukturen verbessert, nicht wenn es Innovation und Servicequalität gefährdet. Investitionen in Bildung, Digitalisierung und Standortattraktivität sind Zukunftsausgaben, keine Kosten.
Wirtschaft & Arbeit
Ausbau Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Aarau in Zukunft bei Bauten und Anlagen vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships, z.B. beim Neubau der Schachenhalle)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Kooperationen mit privaten Unternehmen können Innovation, Effizienz und Kostenbewusstsein fördern. Entscheidend ist, dass solche Partnerschaften transparent gestaltet werden und der Mehrwert für die Stadt klar nachweisbar bleibt.
Schaffung Gewerbeflächen
Soll die Stadt Aarau neue Gewerbeflächen in Entwicklungsgebieten schaffen (z. B. Torfeld Nord, Telli-Ost, Kasernenareal)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja – Aarau braucht Raum für innovative Unternehmen, Start-ups und lokale Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen und die Standortattraktivität stärken. Neue Gewerbeflächen müssen jedoch nachhaltig geplant werden, mit Rücksicht auf bestehende Quartiere und ökologische Standards.
Förderung Geschlechterbalance Kaderstellen
Soll sich die Stadt stärker für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei der Besetzung von offenen Kaderstellen in der Verwaltung einsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Qualifikation soll immer im Vordergrund stehen, doch ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis stärkt Teams und Entscheidungsqualität. Wichtig ist die Förderung von Vereinbarkeit und gleichen Chancen, nicht die Einführung von Quoten.
Bevorzugung lokaler Anbieter
Sollen bei öffentlichen Aufträgen lokale Anbieter und Produkte vorgezogen werden, auch wenn diese etwas teurer sind (so weit rechtlich zulässig)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja – die Stadt soll lokale Anbieter bevorzugen, wenn dies rechtlich möglich ist. Lokale Aufträge stärken die regionale Wirtschaft, sichern Arbeitsplätze und fördern nachhaltige Wertschöpfung vor Ort. Qualität, Vertrauen und langfristige Partnerschaft sind für Aarau wichtiger als kurzfristige Billiglösungen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtung
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein – Aarau braucht eine ausgewogene Stadtentwicklung mit Lebensqualität, Grünräumen und bezahlbarem Wohnraum, nicht eine reine Verdichtung um jeden Preis. Dichte darf nicht zu Enge führen. Priorität hat die Aufwertung bestehender Quartiere, nicht das blinde Höherbauen.
Tempo 30 Bahnhofstrasse
Befürworten Sie die definitive Einführung des Verkehrsregimes mit Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja – ein dauerhaftes Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse erhöht die Sicherheit für Kinder, ältere Menschen und Fussgängerinnen und Fussgänger und erleichtert den Übergang in die Altstadt. Es verbessert die Aufenthaltsqualität, ohne den Verkehr unnötig zu blockieren. Eine Stadt ist dann lebendig, wenn man sie sicher zu Fuss erleben kann.
Busfreie Altstadt
Soll das öffentliche Verkehrsnetz so angepasst werden, dass die Busse die Altstadt umfahren (busfreie Altstadt)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Priorisierung Velowege
Soll der Ausbau von sicheren und durchgängigen Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem Bau neuer, städtischer Parkplätze haben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eher ja – ein gut geplantes Verkehrsnetz braucht klare Linien und funktionale Verbindungen. Sichere Velowege sind sinnvoll dort, wo sie Verkehrsfluss und Raumlogik verbessern. Entscheidend ist Effizienz, nicht Ideologie: Planung muss den Gesamtverkehr entlasten, nicht einzelne Verkehrsmittel bevorzugen. Gute Gestaltung bedeutet Ordnung, Übersicht und Zweckmässigkeit – nicht Symbolpolitik.
Neubau Zurlindensteg
Soll die Stadt den Neubau des Zurlindenstegs priorisiert umsetzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Ausbau Sportanlagen Schachen
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Sportanlagen im Schachen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eher ja – Investitionen in Sportanlagen stärken Gesundheit, Integration und Lebensqualität. Wichtig ist jedoch, dass die Erweiterung finanziell tragbar bleibt und den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht – insbesondere von Familien und Jugendlichen, die solche Räume aktiv nutzen.
Umwelt & Energie
Verbot fossile Heizungen
Befürworten Sie ein Verbot von fossilen bzw. nicht erneuerbaren Heizsystemen in der Stadt Aarau (z.B. Ölheizungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Aarau soll den Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme fördern, nicht erzwingen. Wichtig ist die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit für Eigentümer:innen. Ein Verbot löst selten Innovation aus – gezielte Anreize und Planungssicherheit schon.
Erhalt Mitteldamm
Soll bei der Erneuerung des Wasserkraftwerks Aarau der bestehende Mitteldamm erhalten bleiben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Nein – eine moderne und leistungsfähige Energieinfrastruktur braucht effiziente Lösungen. Die Entfernung des Mitteldamms würde die Stromproduktion deutlich steigern und langfristige Unterhaltskosten reduzieren. Das ist ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll.
Förderung Biodiversität
Braucht es in der Stadt Aarau zusätzliche Massnahmen zugunsten der Biodiversität (z.B. ökologische Aufwertung städtische Grünflächen, Inventarisierung wertvoller Bäume)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Schweiz soll eine eigenständige, aber kooperative Partnerin bleiben. Gute Beziehungen sind wichtig, doch unsere rechtliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit darf nicht gefährdet werden. Sektorielle Verträge statt institutionelle Bindung.
Fusion mit Unterentfelden
Soll die Stadt Aarau einen Zusammenschluss mit der Gemeinde Unterentenfelden anstreben?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Das Schengen-Abkommen erleichtert Wirtschaft, Forschung und Tourismus. Die Schweiz soll Teil des gemeinsamen Sicherheitsraums bleiben, aber bei Bedarf temporär eigene Grenzkontrollen aktivieren können. Sicherheit ja, Isolation nein.
Bekämpfung Littering
Soll in Aarau mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung in Aarau (z.B. an Bahnhöfen, bei Schulen und Unterführungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja – gezielte Videoüberwachung an sensiblen Orten erhöht die Sicherheit und dient als neutrale Beweislage, wenn etwas passiert. In einer Gesellschaft, in der private Aufnahmen strafbar sein können, braucht es objektive, rechtlich geregelte Mittel zur Wahrheitsfindung. Sicherheit und Rechtsklarheit gehören zusammen.
Verbot privates Feuerwerk
Soll die Stadt das Abbrennen von privatem Feuerwerk ganzjährig verbieten?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ein generelles Verbot ist übertrieben. Klare zeitliche Einschränkungen und Zonenregelungen genügen, um Rücksicht auf Tiere und Nachbarn zu nehmen, ohne Traditionen und Eigenverantwortung zu verbieten. Ordnung braucht Vernunft, nicht Überregulierung.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Aarau (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Eher einverstanden – eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Eigeninitiative und Wettbewerbsfähigkeit. Langfristig profitieren alle, wenn faire Rahmenbedingungen bestehen und Chancen breit zugänglich bleiben. Freiheit braucht Regeln, nicht Bevormundung.
Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commento
Der Staat soll Chancen ermöglichen, nicht Ergebnisse angleichen. Soziale Sicherheit ist wichtig, aber Umverteilung darf Eigeninitiative und Unternehmertum nicht bestrafen. Bildung, Arbeit und Verantwortung sind der nachhaltigste Weg zu sozialem Ausgleich.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, insbesondere für Familien und Alleinerziehende. Gemeinnützige Wohnbauprojekte können hier eine sinnvolle Ergänzung sein – vorausgesetzt, sie arbeiten effizient, transparent und ohne den Markt zu verzerren. Die Stadt sollte Anreize setzen, nicht dauerhafte Subventionen verteilen.