Riet à Porta
FDP.Die Liberalen | 01.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Familien verdienen gute Rahmenbedingungen. Eine pauschale Erhöhung der Zulagen ist für mich aber nicht die treffsicherste Lösung. Wichtiger sind gezielte Entlastungen, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bezahlbarer Wohnraum.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfe muss dort helfen, wo sie nötig ist. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, Eigenverantwortung und den Fokus auf Wiedereingliederung. Eine pauschale Verschärfung oder ein tieferes Existenzminimum ist für mich jedoch nicht die richtige Lösung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Prämienverbilligungen sollen gezielt jene entlasten, die sie wirklich brauchen. Eine starre 10-Prozent-Grenze bekämpft jedoch nicht die Ursachen der steigenden Gesundheitskosten. Entscheidend sind für mich wirksame Kostendämpfung, effiziente Strukturen und eine treffsichere Unterstützung.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade in Graubünden braucht es eine starke Gesundheitsversorgung in den Regionen. Effizienz darf nicht dazu führen, dass regionale Spitäler geschwächt und Wege für Patientinnen und Patienten länger werden.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die medizinische Grundversorgung muss auch in Randregionen gesichert bleiben. Gezielte kantonale Unterstützung ist dort richtig, wo sie nötig ist, damit die Bevölkerung wohnortsnah versorgt werden kann.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade für junge Familien und Randregionen sind gute Betreuungsangebote wichtig. Unterstützung soll gezielt, bedarfsgerecht und regional passend erfolgen.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer Fachkräfte will, muss auch in die höhere Berufsbildung investieren. Gerade für Graubünden und die Regionen ist es wichtig, dass praxisnahe Weiterbildungen nicht an den Kosten scheitern.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Bevölkerungsentwicklung muss ernst genommen werden. Ein starrer Deckel ist für mich aber nicht die richtige Lösung, weil er Versorgung, Fachkräfte und die Entwicklung von Randregionen unnötig gefährdet.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Regionale Medien sind wichtig, direkte Staatsgelder an Medien aber heikel. Unterstützung soll wenn nötig zurückhaltend, transparent und ohne Abhängigkeiten erfolgen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte massvolle Steuersenkungen, wenn der Kantonshaushalt dies zulässt. Sie dürfen jedoch nicht zulasten der Grundversorgung und der Standortqualität in den Regionen gehen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Regionen mit hohem Zweitwohnungsanteil braucht es Spielraum für passende Lösungen. Eine zusätzliche Steuer darf kein Selbstzweck sein, kann aber dort sinnvoll sein, wo Wohnraum und Gemeindestrukturen stark belastet werden.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte Zurückhaltung beim Ausbau der Verwaltung. Neue Stellen sollen gut begründet sein. Entscheidend ist, dass die Effizienz steigt, ohne den Service public in den Regionen zu schwächen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer mehr arbeitet oder länger im Erwerbsleben bleibt, soll davon auch profitieren. Steuerliche Anreize sind ein liberaler Weg, um Arbeit zu fördern, ohne jemanden zu zwingen. Davon profitieren auch Wirtschaft und Versorgung in den Regionen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin für faire Löhne, aber gegen einen starren Einheitsmindestlohn für alle Branchen und Regionen. Gerade in Graubünden braucht es differenziertere Lösungen.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer öffentliche Aufträge erhält, soll die geltenden Regeln zur Lohngleichheit auch einhalten. Kontrollen sollen wirksam, aber verhältnismässig sein.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade ländliche Regionen sind auf einen verlässlichen Service public angewiesen. Der Kanton muss hier Verantwortung übernehmen, damit Randregionen attraktiv und lebendig bleiben.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Neue Firmen bringen Arbeitsplätze und Perspektiven in die Regionen. Steuerliche Unterstützung kann ein sinnvoller Hebel sein, wenn sie gezielt eingesetzt wird und dem Kanton langfristig nützt.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte weniger Bürokratie und schnellere Verfahren für Unternehmen. Wichtig ist aber, dass dabei sinnvolle Schutzstandards erhalten bleiben.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bergbahnen sind für viele Regionen wirtschaftlich wichtig. Kantonale Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn sie gezielt, nachvollziehbar und an tragfähige Konzepte gebunden ist.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr erneuerbare Energie braucht schnellere und praktikablere Verfahren. Schutzinteressen bleiben wichtig, dürfen den sinnvollen Ausbau aber nicht grundsätzlich blockieren.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte Windkraft dort, wo sie sinnvoll und verhältnismässig ist. Entscheidend sind gute Standorte, regionale Akzeptanz und eine sorgfältige Abwägung mit Landschafts- und Naturschutz.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Klimaziele erreicht man nachhaltiger mit Anreizen und Innovation als mit pauschalen Verboten. Graubünden braucht pragmatische Lösungen, die auch für Regionen und Betriebe umsetzbar sind.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wohnraum für die Bevölkerung vor Ort muss Priorität haben. Einschränkungen sind dort richtig, wo Erstwohnungen sonst zunehmend dem regionalen Wohnungsmarkt entzogen werden.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Verdichtung ist sinnvoll, wenn sie mit Augenmass erfolgt. Höhere Ausnutzung ja, aber passend zum Dorfcharakter und nicht um jeden Preis.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auf wichtigen innerörtlichen Verkehrsachsen soll der Verkehr grundsätzlich fliessen. Tempo 30 darf dort nicht zum Regelfall werden, sondern soll auf klar begründete Ausnahmen beschränkt bleiben.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Randregionen ist das Auto oft unverzichtbar. Zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Verkehrs sind dort richtig, wo sie Engpässe beseitigen und die Erreichbarkeit verbessern, nicht einfach flächendeckend.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Eine freie Marktwirtschaft ist langfristig die beste Grundlage für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Damit möglichst viele davon profitieren, braucht es jedoch faire Rahmenbedingungen, gute Bildung und funktionierende staatliche Kernaufgaben.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Umweltschutz ist notwendig, soll aber möglichst mit Innovation und wirtschaftlicher Vernunft erreicht werden. Nicht primär durch Politik gegen Wachstum.
Comment
Wo bezahlbarer Wohnraum knapp wird, braucht es gezielte Massnahmen mit Augenmass. Im Vordergrund stehen für mich bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und mehr Angebot, nicht pauschale Eingriffe in den Markt.