Gregor Hofer

Christlichsoziale Partei | 04.09 | Incumbent
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

No Rather no Rather yes Yes
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Unbedingt. So kann sie aktiv etwas gegen die Immobilien- und Mietblase tun. Genossenschaften sind nämlich nicht gewinnorientiert und handeln nicht mit dem Ziel der Gewinnmaximierung.

Einsatz von Sozialdetektiv/-innen

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Missbrauch muss man bekämpfen, sonst würde man ehrliche Bürgerinnen und Bürger benachteiligen, und das ist keine Option. Gleichzeitig sehe ich Stimmen, die einen Generalverdacht beschwören, kritisch.

Förderung alters- und behindertengerechten Wohnens

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Der demographische Wandel lässt nicht mehr länger auf sich warten. In den kommenden Jahren werden immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sein, wie der kürzlich erschienene Bericht "Ausbau der Pflege- und Wohninfrastruktur für die ältere Bevölkerung" unterstreicht. Es ist sinnvoll, bereits heute das Nötige für die Herausforderungen von morgen zu tun.

Förderung Kinderbetreuung

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Der Ausbau der Kita-Plätze und der Tagesschulen wurde bereits weit vorangetrieben. Die Tagesschulen bieten eine Betreuung von 7.30 bis 18.00 Uhr an. Hier sehe ich keinen Bedarf. Ich bin der Überzeugung, dass Familien gefördert werden müssen, unabhängig vom gewählten Modell. Auch wo Eltern, Grosseltern oder andere die Betreuung übernehmen, damit die Kinder und Jugendlichen viel Zeit zuhause verbringen können, verdient Förderung!

Reduzierte Ausgaben im Sozialbereich

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In der reichen Stadt Zug bei den Armen sparen? Das wäre ein Armutszeugnis sondergleichen.

Schule & Bildung

Mehr Ressourcen für Schulen

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Gerade haben die Stadtschulen die sogenannten "Erweiterten Lernorten (ELO)" eingeführt. Einstellungen in diesem und weiteren begründeten Fällen befürworte ich.

Separativer Unterricht

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Nämlich dort, wo die Regelklassen und Lehrpersonen an ihre Grenzen stossen und für alle Beteiligten eine Negativspirale droht, macht es Sinn teilseperative Gefässe zu schaffen und /oder bereits etablierte auszubauen, um systematisch an den Lernfeldern der Kinder und ihrem Umfeld zu arbeiten. Wenn ein Kind den Rank wieder gefunden hat, gehört es schnellst möglich wieder in die Regelklasse.

Gleiche Bildungschancen

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Förderung gleicher Bildungschancen befürworte ich, gerade in Form von Stipendien. Sehr kritisch sehe ich Förderunterricht ausserhalb des schulischen Kontextes subventioniert mit staatlichen Mitteln.

Obligatorische Frühförderung

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Deutschkenntnisse sollen gefördert und gefordert werden, denn echte Integration beginnt beim Beherrschen der Sprache des Wohnortes. Ein Zwang und die Delegation dieser Aufgabe an Kitas und Spielgruppen ist der falsche Weg. Die Schule ist die Institution mit erfahrenen Lehrpersonen und mit viel Know-how im DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache). Ich befürworte die Reduktion des Fremdsprachunterricht in der Primar und die Erhöhung der Deutschlektionen.

Migration & Integration

Aufnahme Geflüchteter

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Kündigung Bilaterale Verträge

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Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Die politische Partizipation beginnt mit der Einbürgerung, das empfinde ich als stimmig.

Verschärfung Einbürgerung

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Die aktuellen Anforderungen sind sinnvoll und reichen aus.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Kürzung Kulturförderung

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Unterstützung Jugendkulturangebote

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Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige

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Bei Museen ganz klar nein – sie sind auf ein möglichst breites Publikum angewiesen, eine Preiserhöhung für Auswärtige wäre kontraproduktiv. Anders beim Strandbad: Die Problematik ist real, doch der aktuell im Rat diskutierte Lösungsansatz überzeugt mich nicht. Auch die Nachbargemeinden sollen weiterhin gratis im Zugersee baden können.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Eine Kriminalisierung des Genderstern finde ich falsch. Da der Genderstern jedoch eine politische Message transportiert, sollten Behörden und Schulen im Sinne der Neutralität darauf verzichten und andere Varianten und Möglichkeiten suchen, um auf die Geschlechter Rücksicht zu nehmen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Weitere Steuersenkungen würden den ohnehin schon überhitzen Wohnungsmarkt zum Kochen bringen. Dies würde die 'EntZUGERung' noch weiter verstärken.

Einkaufsgutscheine bei Budgetüberschüssen

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Dies wäre eine spannende Lösung, die Überschüsse der Bevölkerung zurückzugeben. Die Überschüsse würden so als Wirtschaftsförderung oder Spenden an gemeinnützige Organisationen direkt weiterfliessen und nicht auf dem Konto "kumulierte Überschüsse" brachliegen.

Befristete Steuerrabatte

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Die prozentuale Rückzahlung lehne ich ab. Stattdessen sollen die historischen Überschüsse der gesamten Bevölkerung zugutekommen – durch nachhaltige Investitionen wie die gezielte Abgabe von städtischem Land im Baurecht oder direkte Beitragsleistungen an Genossenschaften. Damit liesse sich der genossenschaftliche Wohnungsbau sowie preisgünstiger Wohnraum in der Stadt Zug gezielt fördern.

Abschaffung Pauschalbesteuerung

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Erwerb «Unterer Frauenstein»

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Unbedingt! Überschüsse gehören der Bevölkerung zurück – die «Untere Frauenstein» wäre eine Perle für Zug.

Wirtschaft & Arbeit

Keine Konkurrenz privater Dienstleistungen

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Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Einschränkung Kurzzeitvermietungen

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Einfrierung Stellenbestand

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Ein starrer Bestand wäre wenig zielführend; gilt es doch, anstehende Aufgaben gezielt und optimal zu lösen. Ein pauschaler Einstellungsstopp verhindert dies – notwendige Stellen können nicht besetzt, Engpässe nicht behoben werden, was mittelfristig zu Qualitätseinbussen oder teureren Übergangslösungen führt. Ich bin der Überzeugung, dass schnelle und effiziente Problemlösung auf Dauer mehr Kosten spart als ein starrer Einstellungsstopp.

Einführung Mindestlohn

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Grundsätzlich gehört die Lohnfestsetzung in die Hände der Sozialpartner und bewährter Gesamtarbeitsverträge (GAV) und nicht in staatliche Regulierung. Wo diese Partnerschaft jedoch fehlt, stösst der freie Markt an seine Grenzen. Wer im Kanton Zug Vollzeit arbeitet, soll einen soliden Lohn erhalten, der angesichts der sehr hohen Lebenskosten die Existenz sichert und persönliche Unabhängigkeit ermöglicht.

Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Ich befürworte Verdichtung und höhere Gebäude, aber nicht per se! Meiner Meinung nach müssen höhere Gebäude passend ins Stadtbild eingefügt werden und darauf Rücksicht nehmen. Leider ist dies bei der aktuellen Überbauung Metalli nicht der Fall, deshalb habe ich dieses Projekt aktiv bekämpft.

Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum

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Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe

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Verkehr

Ausbau Fuss- und Veloverkehr

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Förderung motorisierter Individualverkehr

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Flächendeckende Einführung Tempo 30

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Günstigere ÖV-Preise

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Dies würde den motorisierten Individualverkehr merklich reduzieren.

Umwelt & Energie

Begrünung Stadtraum

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Ja. Die Stadt Zug soll hier anderen Schweizer Städten folgen.

Lockerung Wohnbauvorschriften für Erneuerbare

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Förderung Solarausbau

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Anreize statt Verbote in Klimapolitik

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Politisches System & Digitalisierung

Digitale Stadtverwaltung

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Ein ausschliesslich digitales Angebot lehne ich ab. Schliesst es doch Menschen vom Service Public aus, welche sich digital schwertun oder kein passendes Gerät besitzen.

Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

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Aus dem Wohlstand entspringt eine soziale Verantwortung. Humanitäre Hilfe soll verschiedene Krisenherde – vielleicht gerade auch die vergessenen in Afrika – berücksichtigen.

Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Eine grossflächige Überwachung lehne ich ab. An wichtigen oder gefährdeten Orten kann ich mir aber eine Überwachung vorstellen.

Unterstützung Opfer sexualisierter Gewalt

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Erhöhte Polizeipräsenz

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Die Polizei leistet hervorragende Arbeit. Ich fühle mich sehr sicher.

Geschützte Einrichtung zum Drogenkonsum

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Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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'Die unsichtbare Hand' löst nicht die Probleme von allen. Wo der Markt versagt und es sinnvoll ist, soll der Staat Massnahmen ergreifen. Ganz nach dem Schweizer Verständnis der sozialen Marktwirtschaft.

Staatliche Umverteilung

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Radikale Umverteilung ist keine Option – ungezügelter Liberalismus aber ebenso wenig. Eigentum verpflichtet zum Gemeinwohl. Es ist ungerecht, hohe Steuerüberschüsse prozentual zurückzuzahlen. Das macht Reiche nur noch reicher. Nutzen wir diese Überschüsse lieber als echte Chance für einen fairen Ausgleich zum Wohle der Bevölkerung: durch gezielte Investitionen in bezahlbaren Wohnraum, echte Familienförderung und starke Schulen. Für ein Zug mit sozialer Balance!

Bestrafung Krimineller

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Das Verständnis, dass ein Mensch lebenslang lernend ist, prägt mein Alltag als Lehrer und Vater. Fehler werden in jedem Alter gemacht und die Hoffnung auf eine Wiedereingliederung soll man nicht zu schnell aufgeben. Klar strenger beurteile ich dagegen Fälle, wo die psychologische Abklärung eine tiefgehende Störung feststellt.

Umweltschutz zulasten Wirtschaftswachstum

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Wirtschaftswachstum allein ist keine Maxime, welche ich unterstütze. Wie schaffen wir beides? Nachhaltiges Wachstum UND Umweltschutz?

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