Questionnaire

The more questions you answer, the more accurate the result will be.
1/51

Sozialstaat & Familie

Current Situation

Im November 2025 lancierte die SP Winterthur eine Volksinitiative zur Schaffung einer städtischen Stiftung für bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum. Die Stiftung soll mit 40 Millionen Franken Startkapital ausgestattet werden und nach dem Kostenmieten-Prinzip arbeiten – das heisst, die Mieteinnahmen dürfen keinen Gewinn abwerfen.

Als Vorbild dient die Stiftung PWG in Zürich. Die Initiative kommt rund ein Jahr nach der Abstimmung über die SP-Initiative "Wohnen für alle", bei der sich das Stimmvolk für den moderateren Gegenvorschlag des Stadtrats entschied (120 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr bis 2040).

Pros and cons

Pros

  • Eine städtische Stiftung kann aktiv bezahlbaren Wohnraum schaffen und langfristig der Spekulation entziehen
  • Das Modell hat sich in anderen Städten bewährt (z.B. Stiftung PWG in Zürich seit 35 Jahren)
  • Durch das Kostenmieten-Prinzip bleiben die Mieten dauerhaft günstiger als auf dem freien Markt
    Die Stadt erhält ein direktes Instrument zur Steuerung der Wohnungspolitik

Cons

  • Hohe finanzielle Belastung der öffentlichen Hand (40 Millionen Franken Startkapital plus laufende Kosten)
  • Eine neue Stiftung verursacht zusätzliche Verwaltungs- und Organisationskosten
  • Die Stadt fördert bereits gemeinnützigen Wohnungsbau durch andere Instrumente
  • Das Stimmvolk hat erst 2024 für einen moderateren Weg entschieden
Previous question

We can not calculate a recommendation.

You have not answered enough questions. To receive a voting recommendation, please return to the questionnaire and answer all questions. To learn more about the candidates and lists, click on “Explore candidates and lists.”