Martina Blum
GRÜNE | Incumbent
Sozialstaat & Familie
Stiftung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Winterthur eine Stiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau schaffen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Winterthur bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Barrierefreies Wohnen
Soll sich die Stadt vermehrt für die finanzielle Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens im Sinne von barrierefreier Bauweise einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt leistet hier schon viel. Das Ziel ist grundsätzlich zu befürworten. Für einen Ausbau entsprechender Massnahmen muss der finanzielle Spielraum vorhanden sein.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Neubau Alterszentrum Adlergarten
Befürworten Sie den geplanten Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten (obligatorisches Referendum über den Ausführungskredit von rund CHF 85 Mio.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wohnungsvergabe an Einwohnende
Sollen Wohnungen im Besitz der Stadt Winterthur vorrangig an Personen vergeben werden, welche bereits in der Stadt Winterthur leben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich verstehe ich das Anliegen und hege auch Sympathien dafür. Unsere Stadt muss jedoch offen bleiben für alle Menschen. Insbesondere für die Unternehmen ist es wichtig, dass sie Arbeitskräfte auch in weiterer Entfernung rekrutieren können. Und auch Studierende von ausserhalb der Stadt sollen eine Wohnung in Winterthur finden. Statt langer Pendelwege ist es ökologischer in der Stadt zu wohnen, wo eine Person auch arbeitet.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Ausnahmefällen (grosse Anzahl flüchtender Menschen aus der Ukraine in relativ kurzer Zeit oder Kinder und Jugendliche in höheren Stufen) kann das durchaus Sinn machen und praktiziert die Stadt auch so (z.B. separate Deutschklassen zur Vorbereitung für die Aufnahme ins Berufsvorbereitungsjahr im Profil.). Generell sollten - insbesondere jüngere Kinder - so rasch wie möglich in der Regelklasse unterrichtet werden und mit Deutsch als Zweitsprache begleitet werden.
Tagesschulen
Sollen alle Schulen der Stadt Winterthur in Zukunft als freiwillige Tagesschulen geführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt Winterthur hat aktuell das Modell der freiwilligen Tagesschule. Dies kann und sollte im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten noch ausgebaut werden durch engere Kooperation zwischen Schule und Betreuung und Qualitätsverbesserung in der Betreuung (Erhöhung Anteil qualifiziertes Personal). Eine mögliche Weiterentwicklung zur teilkooperativen Tagesschule, wie sie Zürich eingeführt hat, ist im Auge zu behalten (abhängig vom finanziellen Spielraum und den räumlichen Möglichkeiten).
Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbotes an allen Winterthurer Volksschulen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Winterthur besteht seit 2007 ein Handyverbot in Schulen. An allen Schulen und auf allen Stufen sind private elektronische Geräte verboten, d.h. diese müssen ausgeschaltet und versorgt sein. Ausnahmen für unterrichtsbedingte Zwecke sind möglich. Diese Regelung ist strikt, halte ich für sinnvoll und soll so beibehalten werden. Die Schulen sind mit der Regelung sehr zufrieden. Auch die IG Elternrat erachtet die aktuelle Regelung für angemessen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt setzt sich auf verschiedenen Ebenen für gleiche Bildungschancen ein. Das soll sie auch weiterhin tun. Inwieweit zusätzliche Massnahmen nötig sind, wird ebenfalls laufend im Auge behalten. Dies kann einerseits durch Umverteilung von Mitteln erfolgen, wie bspw. die Verschiebung des DaZ (Deutsch als Zweitsprache) Budgets hin auf die unteren Klassen, wie es die Schulpflege initiiert hat. Für umfassende zusätzliche Massnahmen muss jedoch auch der finanzielle Spielraum gegeben sein.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Winterthur die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich ist es für die Einbürgerung nicht relevant, wie lange man in einer speziellen Gemeinde wohnhaft ist. Es gilt bzgl. Einbürgerungen v.a. das übergeordnete Recht (Mindestwohndauer in der Schweiz). Die zweijährige Wohnsitzpflicht in der Gemeinde wird im Kanton Zürich einheitlich vorgegeben. Eine einheitliche Regelung im Kanton ist sinnvoll.
Gebührenfreie Einbürgerung unter 25
Soll die Stadt Winterthur auf die Erhebung von Gebühren bei der Einbürgerung von unter 25-Jährigen verzichten (derzeit CHF 600)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das wäre ein Signal insbesondere an die jungen Menschen, dass sie in Winterthur willkommen sind.
Selbstfinanzierte Sprachkurse für Ausländer/-innen
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Sprachkurse auf eigene Kosten besuchen müssen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Es ist im Interesse aller und wichtige Voraussetzung für die Integration, dass Menschen, die in die Schweiz ziehen so rasch wie möglich die örtliche Sprache lernen. Dies wird auch verschiedentlich gefördert. Auch die Unternehmen sind hier in der Pflicht mitzuhelfen, dass ihre ausländischen Arbeitskräfte diese Kurse besuchen können.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Stadion Schützenwiese
Befürworten Sie den geplanten Ausbau des Stadions Schützenwiese für CHF 35.1 Mio.?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Kulturförderung
Soll die städtische Kulturförderung ausgebaut werden (z.B. finanzielle Unterstützung von Institutionen oder Projekten, Zurverfügungstellung von vergünstigten Räumen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich ist die Kulturförderung ein wichtiges Anliegen und Winterthur macht hier auch viel. Die Kulturförderung wird laufend überprüft; insbesondere Massnahmen zum Erhalt der Vielfalt der Kultur und dem Zugang zum Praktizieren und sich Auseinandersetzen mit den verschiedenen Angeboten (z.B. Kulturvermittlung) soll dabei gefördert werden. Ein Zurverfügungstellen von Räumen ist sicher - je nach Verfügbarkeit - zu befürworten.
Finanzierung Internationale Kurzfilmtage
Soll die Stadt Winterthur angesichts des Wegfalls eines Hauptsponsors ihren finanziellen Beitrag an die Internationalen Kurzfilmtage erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich sollte wieder ein:e Hauptsponsor:in gefunden werden. Ein Überbrückungsbeitrag, um die Veranstaltung nicht zu gefährden, müsste je nach Situation geprüft werden.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und den Schulen in Winterthur die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ganz im Gegenteil. Wir müssen uns alle in diesem Zusammenhang der Bedeutung der Sprache bewusst werden: Sprache, Denken und Handeln stehen in einem engen Zusammenhang. Wenn wir eine inklusive Gesellschaft werden möchten, beginnt das mit der Sprache. Wir müssen in der Sprache, die Vielfalt der Gesellschaft sichtbar machen.
Finanzen & Steuern
Kostenmiete statt Marktmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften auf Basis der Kostenmiete anstelle der Marktmiete vermieten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Vermietung von Liegenschaften ist eine wichtige Einnahmequelle der Stadt Winterthur. Um genügend finanzielle Mittel für die Förderung des sozialen und ökologischen Wohnungsbaus zur Verfügung zu haben, sollte geprüft werden, ob städtische Wohnungen, die eine hohe Marktmiete erzielen könnten, sinnvollerweise für die Erhöhung des finanziellen Spielraums der Stadt genutzt werden könnten. Die gesamtstädtische Wohnungsmarktsituation muss dabei berücksichtigt werden.
Steuersenkung
Soll der Steuerfuss der Stadt Winterthur gesenkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Aufgaben der Stadt sind vielfältig und wachsen immer mehr. Der überwiegende Teil ist kantonal gesteuert, während die Stadt grösstenteils für die Kosten aufkommt (Bsp. in der Bildung). In den Bereichen Bildung und Pflege kommen aufgrund der gesetzlichen Entwicklungen auf übergeordneter Ebene und der Bevölkerungsentwicklung hohe Kosten auf die Stadt zu. Zudem gibt es einen hohen Sanierungsbedarf an städtischer Infrastruktur (Bsp. KVA, ARA und Schulanlagen), der finanziert werden muss.
Schuldenabbau
Soll die Stadt Winterthur dazu verpflichtet werden, ihre Schulden bis 2050 auf das Niveau der jährlichen Steuereinnahmen zu reduzieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
In einer wachsenden Stadt mit immer vielfältigeren Aufgaben (wachsende gesellschaftliche Bedürfnisse; wachsenden kantonalen Vorgaben; wachsende Zahl Kinder in Schule und Betreuung) erhöht ein Einfrieren des Stellenbestands die Belastung auf den einzelnen Mitarbeitenden. Wenn Aufgaben deshalb nicht mehr oder nicht mehr in ausreichender Qualität übernommen werden können, gefährdet das die Zukunft und das Zusammenleben in unserer Stadt und führt in eine Abwärtsspirale und zu Mehrkosten.
Wirtschaft & Arbeit
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Winterthur in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Dies ist sehr individuell pro Projekt zu beantworten. Die Stadt hat mit WIN4 eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, daher konnte der Stadtrat im Falle des zweiten öffentlichen Hallenbads eine innovative PPP vorschlagen. Auch in Zusammenarbeit mit den Hockeyvereinen kann nun eine alte Sulzerhalle umgenutzt und in eine Sporthalle ausgebaut werden. Dies sind sinnvolle Projekte und die Stadt sollte in dieser Richtung Innovationen erlauben und flexibel bleiben.
Strengere Kontrollen Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, die Aufträge von der Stadt erhalten, durch die Stadt strenger kontrolliert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Lohngleichheit von Frauen und Männern sind ein wichtiges Mittel für Chancengerechtigkeit. Wenn die Stadt Hinweise hat, dass die Angaben der Unternehmen nicht stimmen, sollte sie dem unbedingt nachgehen. Ein grossflächiges Überprüfen würde die entsprechenden finanziellen Mittel benötigen.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auch diese Frage kann für über 5000 Mitarbeitende nicht pauschal beantwortet werden. Die Stadtverwaltung bietet sehr gute und wo möglich flexible Arbeitsbedingungen, so dass sich beispielsweise Berufstätigkeit und Familienarbeit gut vereinbaren lassen. Es gibt jedoch Bereiche, wie in der schulergänzenden Betreuung, wo Winterthur hinterherhinkt bzgl. Anteil an qualifiziertem Personal. Hier müssen ausgebildete Mitarbeitenden entsprechend besser entlöhnt werden.
Parkbewilligungen für Schichtarbeitende
Sollten Schichtarbeitende, welche nicht mit dem ÖV zu ihrem Arbeitsplatz fahren können, Parkbewilligungen in der blauen Zone erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Für Anwohnende und Unternehmen ohne private Parkierungsmöglichkeit gibt es Parkbewilligungen. Grundsätzlich sind Unternehmen - wie Private - für die Parkmöglichkeiten auf ihrem Grund verantwortlich.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eine stärkere Verdichtung in bebautem Gebiet ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Dabei muss in der Planung auf genügend Erholungs-, Bewegungs- und Freiraum für die Bevölkerung geachtet werden.
Ökologische Mindeststandards im Bau
Soll die Stadt im Rahmen der neuen Bau- und Zonenordnung strengere ökologische Mindeststandards bei Neubauten und Gebäudesanierungen vorschreiben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Lockerung Denkmal- und Ortsbildschutz
Sollen Bauvorhaben durch geringere Denkmal- und Ortsbildschutzkriterien beschleunigt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wo immer möglich leistet die Stadt ihren Beitrag. Zur gesellschaftlichen Diskussion gestellt werden sollten jedoch die überwiegend kantonal und national geltenden Regelungen; Vgl. das kürzlich erfolgte Urteil auf Bundesebene, das Solaranlagen auf Altstadtdächern verunmöglicht.
Sanierung Campingplatz Schützenweiher
Befürworten Sie die Pläne zur umfassenden Sanierung des Campingplatzes am Schützenweiher?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Velowege statt Parkplätze
Sollen Velowege in den Quartieren auch ausgebaut werden, wenn dafür Parkplätze reduziert werden müssen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verzicht auf Tram- und S-Bahn-Ausbau
Soll der öffentliche Verkehr in Winterthur auch in Zukunft ausschliesslich mit Bussen betrieben werden (Verzicht auf Tramlinien/innerstädtische S-Bahn)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Stadt sollte sich neuen Entwicklungen, insbesondere in Zeiten des Wachstums, nicht verschliessen. Weitere Optionen sind zu prüfen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Winterthur zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Selbstverständlich ist ein guter Verkehrsfluss nötig. Derzeit steht der MIV jedoch diesbezüglich sehr gut da, während Fussgänger:innen lange Wartezeiten an Lichtsignalen in Kauf nehmen müssen, so dass ihr Verkehrsfluss oftmals unterbrochen ist.
Umwelt & Energie
Bau von Windkraftanlagen
Befürworten Sie den Bau von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Winterthur?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Falls es einen geeigneten Standort gibt, sollte Winterthur hier seinen Anteil beitragen.
Förderung Fernwärmeanschluss
Sollen die Kosten für den Fernwärmeanschluss von Häusern durch die Stadt übernommen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Stadtwerk ist ein Eigenwirtschaftsbetrieb. Es sollen Fördermöglichkeiten geprüft und ggf. auch für Fernwärmeanschlüsse bereitgestellt werden. Eine komplette Kostenübernahme ist jedoch nicht gerechtfertigt und führt zu Ungleichbehandlung von anderen erneuerbaren Heizsystemen.
Förderung Dach- und Fassadenbegrünung
Soll die Stadt die Begrünung von Fassaden und Hausdächern finanziell fördern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In einer Anfangsphase ist dies sicher sinnvoll, so dass Hauseigentümerschaften rasch auf das Thema sensibilisiert werden und Hemmschwellen abgebaut werden können. Für die Begrünung der Stadt im Hinblick auf die kommenden Hitzetage aufgrund der Klimakrise, leisten Fassaden - und Hausdachbegrünungen einen wertvollen Beitrag.
Begrünung Stadtraum
Soll die Stadt den öffentlichen Raum der Stadt Winterthur (u.a. Strassen, Plätze, Parks) schneller entsiegeln und begrünen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt sollte ihr Angebot - wo zweckmässig - so ausbauen, dass Dienstleistungen primär digital zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht auch Menschen, die nicht an den Schalter kommen können, die entsprechenden Dienstleistungen zu beziehen. Wichtig ist: "Digital-First" heisst nicht "Digital-only". Es muss weiterhin möglich sein, dass Menschen an den Schalter gehen können oder vor Ort Hilfe beim Bezug von digitalen Leistungen erhalten.
Ausbau Auslandshilfe
Soll die Stadt Winterthur die Auslandshilfe ausbauen (aktuell rund CHF 100'000)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt beteiligt sich regelmässig an der Unterstützung internationaler Projekte. Punktuell gibt der Stadtrat im Notfall auch zusätzliche Mittel frei. Die Auslandshilfe soll beibehalten werden. Wichtig ist jedoch auch, dass die Stadt beim Bezug von Waren auf faire und ökologische Produktion in den Herkunftsländern achtet und bereit ist, hier wo nötig auch einen Mehrpreis in Kauf zu nehmen. So sorgt sie nachhaltig dafür, dass Menschen und Umwelt in den Herkunftsländern nicht ausgebeutet werden
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Aktuell setzt die Stadt keine automatisierte Gesichtserkennung ein. Die Gesichtserkennung wird von Spezialist:innen durchgeführt. Die Verantwortung zur Prüfung neuer Technologien und deren Auswirkungen auf Datenschutz und Grundrechte ist Aufgabe von Bund und Kanton. Die Stadt sollte sich mit einem generellen Verbot neuen Entwicklungen nicht verschliessen.
Massnahmen gegen Littering
Soll in Winterthur mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Massnahmen gegen Drogenkonsum
Soll die Stadt mehr Massnahmen gegen den Drogenkonsum am Merkurplatz ergreifen (z.B. Wegweisungen, mehr Polizeipräsenz)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadtpolizei beurteilt die Situation regelmässig und reagiert situationsgerecht mit den entsprechenden Massnahmen. Dies sollte auch in Zukunft so beibehalten werden.
Stärkeres Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Häusliche Gewalt ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem, das zu lange ignoriert wurde. Obwohl die Stadt Winterthur in der Prävention bzgl. häuslicher Gewalt schweizweit eine Vorreiterrolle einnimmt, ist der Umfang der häuslichen Gewalt in Winterthur besorgniserregend hoch, so dass weitere Massnahmen nötig sind.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Winterthur (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Winterthur ist die sicherste Grossstadt der Schweiz. 85% der Bevölkerung fühlen sich sicher oder sehr sicher. Ausnahme: siehe oben häusliche Gewalt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Diese Aussage gilt nur, wenn die externen Kosten für die Gesellschaft (z.B. Umweltschäden) im Preis der Güter enthalten sind. Im Bereich Klimaschäden ist dies beispielsweise mit der CO2 Abgabe auf Brennstoffe berücksichtigt. Im Verkehr fehlt eine entsprechender CO2 Abgabe. Wichtig: Entsprechende Abgaben sind haushaltsneutral. Sie müssen vollumfänglich an die Bevölkerung zurückgezahlt werden und entsprechend hoch sein, um eine Lenkungswirkung im Sinne einer freien Marktwirtschaft zu erzielen.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Umweltschutz ist notwendig, um langfristig Folgeschäden für Wirtschaft (und weitere Teile der Gesellschaft) zu vermeiden. Die Klimakrise führt uns das in den letzten Jahren deutlich vor Augen und wir werden es mit den verstärkten Hitzesommern noch mehr spüren. Die Kosten des Nichtstuns sind weit höher als die nötigen Investitionen in Umwelt- und Klimaschutz. Zudem stärkt der frühzeitige Einbezug von Umweltschutz die Innovationskraft der Unternehmen und verschafft ihnen einen Wettbewerbsvorteil.
Comment
Ein berechtigter Verdacht soll überprüft werden, der flächendeckende Aufbau von Sozialdetektiv:innen ist nicht zielführend. Es soll kein Generalverdacht gelten.