Jelena Filipovic
Grünes Bündnis Bern | 10.05.7
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
C'est clair !
Ganz klar!
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non. Des soins de santé primaires de qualité doivent être garantis dans toutes les régions en tant que partie intégrante du service public. La "concentration" ne doit pas signifier que les structures de soins décentralisées sont démantelées et que les gens doivent parcourir de longues distances pour se rendre à l'hôpital.
Nein. Eine gute gesundheitliche Grundversorgung muss als Teil des Service Public in allen Regionen gewährleistt sein. "Konzentration" darf nicht bedeuten, dass dezentrale Versorgungsstrukturen abgebaut werden und Menschen weite Wege zu Spitälern zurücklegen müssen.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mais il faut suffisamment de ressources : sans moyens, les enseignants et les enfants sont laissés à eux-mêmes. Il faut une véritable inclusion plutôt qu'une politique d'austérité !
Aber aber es brauch genügend Ressourcen: Ohne Mittel werden Lehrpersonen und Kinder alleingelassen. Es braucht echte Inklusion statt Sparpolitik!
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non. J'ai moi-même fréquenté une telle classe et j'ai été reconnaissante aux enseignants pour le temps qu'ils m'ont consacré. Mais l'exclusion et la réintégration ultérieure ont été difficiles. Mieux vaut enseigner le DaZ parallèlement à la classe régulière - les enfants en font ainsi partie dès le début et nouent des amitiés. La séparation stigmatise, l'intégration avec un soutien ciblé renforce. Mais là aussi, il faut davantage de ressources !
Nein. Ich habe selbst so eine Klasse besucht und war dankbar für die Zeit der Lehrpersonen. Aber die Ausgrenzung und spätere Re-Integration war schwierig. Besser: DaZ-Unterricht parallel zur Regelklasse – so gehören Kinder von Anfang an dazu, knüpfen Freundschaften. Separation stigmatisiert, Integration mit gezielter Förderung stärkt. Aber auch da braucht es mehr Ressourcen!
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Oui, ceux qui vivent, travaillent et paient des impôts ici doivent pouvoir participer aux décisions. Mais dix ans, c'est aussi trop long - l'initiative pour la démocratie demande ce droit après cinq ans déjà. Je m'engagerai pour que cette initiative soit acceptée !
Ja! Wer hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, muss mitbestimmen können. Aber auch zehn Jahre sind zu lang – die Demokratie-Initiative fordert das Recht bereits nach fünf Jahren. Ich werde mich für die Annahme dieser Initiative einsetzen!
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non, certainement pas.
Nein, sicher nicht.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Pourquoi l'homme ferait-il cela ? Le langage crée la réalité et évolue constamment. Un langage respectueux de l'égalité des sexes rend toutes les personnes visibles - et c'est bien ainsi.
Wieso sollte mensch das tun? Sprache schafft Realität und entwickelt sich stetig weiter. Gendergerechte Sprache macht alle Menschen sichtbar - und das ist auch gut so.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Oui, des médias indépendants et diversifiés sont essentiels à la démocratie.
Ja! Unabhängige, vielfältige Medien sind zentral für die Demokratie.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Plutôt oui. Les prestations sociales des Eglises nationales - aide sociale directe, soutien psychologique, projets d'intégration - sont importantes et atteignent des personnes vulnérables. Des institutions comme CSP ou Caritas font un travail important. Mais : ces prestations doivent être garanties à long terme, indépendamment des structures religieuses, en tant que partie du service public. Tant que le canton n'assume pas entièrement ces tâches, le soutien est ok.
Eher ja. Die Sozialleistungen der Landeskirchen – direkte Sozialhilfe, psychologische Betreuung, Integrationsprojekte – sind bedeutend und erreichen vulnerable Menschen. Einrichtungen wie CSP oder Caritas leisten wichtige Arbeit. Aber: Diese Leistungen müssen langfristig unabhängig von religiösen Strukturen als Teil des öffentlichen Service Public garantiert werden. Solange der Kanton diese Aufgaben nicht vollständig übernimmt, ist die Unterstützung ok.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Plutôt non. L'idée de base est bonne. Mais l'imposition individuelle récompense surtout les couples à hauts revenus, les bas revenus n'économisent que quelques centaines de francs & pénalise les ménages avec travail de care, car le travail de care non rémunéré n'est pas reconnu fiscalement. Une véritable égalité nécessite : la reconnaissance du travail de care, des crèches et un congé parental enfin abordables - ensuite, on peut adapter le système fiscal.
Eher nein. Gute Grundidee.. Aber die Individualbesteuerung belohnt vor allem Gutverdiener-Paare, Geringverdienende sparen nur wenige hundert Franken & bestraft Haushalte mit Care-Arbeit, weil unbezahlte Care-Arbeit nicht steuerlich anerkannt wird. Echte Gleichstellung braucht: Care-Arbeit anerkennen, endlich bezahlbare Kitas & Elternzeit – dann kann man das Steuersystem anpassen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Pourquoi, parce que cela fonctionne si bien à l'UBS & CSS ? Non. La privatisation signifie généralement : des bénéfices pour les particuliers, des risques pour la collectivité.
Wieso, weil es bei der UBS & CSS so gut funktioniert? Nein. Privatisierung bedeutet meist: Gewinne für Private, Risiken für die Allgemeinheit.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Oui, absolument ! Quiconque travaille à temps plein doit pouvoir en vivre - sans dépendre des prestations complémentaires. Les personnes les plus concernées sont les femmes, les personnes issues de l'immigration et les personnes exerçant des professions de care et de service. Personne ne doit être pauvre malgré son travail. Point final.
Ja, unbedingt! Wer Vollzeit arbeitet, muss davon leben können - ohne auf Ergänzungsleistungen angewiesen zu sein. Betroffen sind vor allem Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen in Care- und Serviceberufen. Niemand soll trotz Arbeit arm sein. Punkt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Oui, absolument !
Ja, unbedingt!
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non. Au lieu de miser sur des technologies obsolètes et problématiques, nous devons encourager massivement le développement du solaire. Les énergies renouvelables sont plus rapides, plus sûres, moins chères - et ne laissent pas de déchets radioactifs aux générations futures.
Nein. Statt auf veraltete, problematische Technologien zu setzen, müssen wir den Solarausbau massiv vorantreiben. Erneuerbare Energien sind schneller, sicherer, günstiger – und hinterlassen keinen strahlenden Müll für kommende Generationen.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Oui, mais à certaines conditions. La région du Grimsel est déjà très utilisée. Le rehaussement des barrages existants est acceptable pour la capacité de stockage hivernale. Mais : l'extension massive de l'énergie solaire sur les toits/façades doit être une priorité absolue !
Ja, aber mit Bedingungen. Das Grimsel-Gebiet ist bereits stark genutzt. Die Erhöhung bestehender Staumauern ist vertretbar für Winter-Speicherkapazität. Aber: Massiver Solar-Ausbau auf Dächern/Fassaden muss absoluter Vorrang haben!
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non ! En tant que coprésidente de l'ATE Suisse, j'ai notamment combattu ce projet avec succès. Plus de routes créent plus de trafic, pas moins d'embouteillages. Au lieu d'investir des milliards dans des extensions autoroutières nuisibles au climat, nous avons besoin d'un développement massif des transports publics, de pistes cyclables sûres et de quartiers sans voitures.
Nein! Als Co-Präsidentin des VCS Schweiz habe ich u.a. dieses Projekt erfolgreich bekämpft. Mehr Strassen schaffen mehr Verkehr, nicht weniger Stau. Statt Milliarden in klimaschädlichen Autobahnausbau zu investieren, brauchen wir massiven ÖV-Ausbau, sichere Velowege und autofreie Quartiere.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Non. Pourquoi interdire la mesure la moins chère et la plus efficace contre le bruit, les émissions et les accidents graves de la circulation ? Une interdiction relève de la pure politique du lobby automobile contre les preuves scientifiques.
Nein. Wieso sollte man die günstigste und effizienteste Massnahme gegen Lärm, Emissionen und schwere Verkehrsunfälle verbieten? Ein Verbot ist reine Auto-Lobby-Politik gegen wissenschaftliche Evidenz.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Tout le monde n'a pas accès aux services numériques - le service public doit être accessible à tous.
Nicht alle Menschen haben zugang zu digitalen Diensten - Service Public muss für alle zugänglich sein.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
La question est extrêmement tendancieuse, voire mal posée. La protection de l'environnement n'est pas un frein à l'économie, mais la base de celle-ci. Les catastrophes climatiques, les guerres pour les ressources et l'effondrement des écosystèmes déstabilisent massivement les marchés. Sans un environnement intact, il n'y a pas d'économie qui fonctionne.
Die Frage ist äusserst tendenziös bzw. falsch gestellt. Umweltschutz ist keine Bremse für das Wirtschaften, sondern die Grundlage dafür. Klimakatastrophen, Kriege um Ressourcen und Ökosystem-Kollaps destabilisieren Märkte massiv. Ohne intakte Umwelt gibt es keine funktionierende Wirtschaft.
Comment
Oui, absolument ! Le logement abordable est un droit fondamental, pas un luxe. Ce sont justement les jeunes, les migrants* et les familles à bas revenus qui sont chassés des villes. Les coopératives d'habitation créent des quartiers solidaires et mixtes au lieu de maximiser les profits. Le canton doit investir massivement dans ce domaine - pour une ville où tout le monde peut vivre, et pas seulement les riches.
Ja, unbedingt! Bezahlbarer Wohnraum ist ein Grundrecht, kein Luxus. Gerade junge Menschen, Migrant*innen und Familien mit tiefem Einkommen werden aus den Städten verdrängt. Wohnbaugenossenschaften schaffen solidarische, durchmischte Quartiere statt Profitmaximierung. Der Kanton muss hier massiv investieren – für eine Stadt, in der alle leben können, nicht nur die Reichen.
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