Kenneth Sutter
Grüne | 01.27.9
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
L'intégration réussit le mieux dans le quotidien commun. Les enfants doivent pouvoir apprendre et échanger ensemble dès le début. Pour cela, il faut avoir des connaissances de base dans l'une des langues nationales parlées dans le canton, l'allemand ou le français. Lorsque ces connaissances font défaut, l'école apporte un soutien ciblé.
Integration gelingt am besten im gemeinsamen Alltag. Kinder sollen von Anfang an zusammen lernen und sich austauschen können. Dafür braucht es Grundkenntnisse in einer der im Kanton gesprochenen Landessprachen, Deutsch oder Französisch. Wo diese fehlen, unterstützt die Schule gezielt.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Dans le canton de Berne, l'allemand et le français doivent avoir la priorité en tant que deuxième langue dans l'enseignement scolaire. Ils favorisent la compréhension mutuelle, l'échange culturel et l'égalité des chances. Dans le Seeland et le Jura bernois en particulier, le bilinguisme est un lien central entre les communes.
Im Kanton Bern sollen Deutsch und Französisch als zweite Sprache im Schulunterricht Priorität haben. Sie fördern gegenseitiges Verständnis, kulturellen Austausch und Chancengleichheit. Besonders im Seeland und im Berner Jura ist Bilingualität ein zentrales Bindeglied zwischen den Gemeinden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
En période d'incertitude, il est plus important d'assurer les relations avec l'espace européen. La crise climatique est internationale et nécessite des solutions et des innovations transnationales. Le démantèlement des accords bilatéraux et un accord de libre-échange pur et dur sans libre circulation des personnes affaibliraient l'innovation environnementale, la transition vers une économie circulaire et notre sécurité d'approvisionnement.
In unsicheren Zeiten ist es wichtiger, die Beziehungen zum europäischen Raum zu sichern. Die Klimakrise ist international und braucht Länderübergreifende Lösungen und Innovation. Der Abbau der Bilateralen und ein reines Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit würden Umweltinnovation, den Übergang zur Kreislaufwirtschaft und unsere Versorgungssicherheit schwächen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Entre 1995 et 2014, la teneur en THC du cannabis est passée d'environ 4 à 12%.* Cela montre l'importance de la réglementation, de la recherche et d'un large travail d'information pour l'ensemble de la population. C'est précisément ce que l'illégalité rend difficile. Une légalisation fait passer la consommation de la criminalité à la prévention de la santé. Le modèle portugais comme exemple. * Changes in Cannabis Potency Over the Last 2 Decades (1995-2014) : Analyse des données actuelles aux États-Unis
Der THC Gehalt von Cannabis ist zwischen 1995 und 2014 von rund 4 auf 12 Prozent gestiegen.* Das zeigt, wie wichtig Regulierung, Forschung und breite Aufklärungsarbeit für die gesamte Bevölkerung sind. Genau dies wird durch die Illegalität erschwert. Eine Legalisierung rückt den Konsum aus der Kriminalität in die Gesundheitsprävention. Das Portugal Modell als Vorbild. * Changes in Cannabis Potency Over the Last 2 Decades (1995–2014): Analysis of Current Data in the United States
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Au contraire, c'est le contraire. Le langage est notre principal moyen de transmission d'informations. Nous savons aujourd'hui que le masculin générique a clairement façonné notre image des genres. Un langage neutre du point de vue du genre aide à briser les images obsolètes des rôles. Le canton doit ici assumer son rôle de modèle et promouvoir un langage inclusif dans les autorités et les écoles au lieu de violer sa propre constitution en l'interdisant.
Im Gegenteil. Sprache ist unser wichtigstes Mittel zur Weitergabe von Informationen. Wir wissen heute, dass das generische Maskulinum unser Geschlechterbild klar geprägt hat. Geschlechtsneutrale Sprache hilft, veraltete Rollenbilder aufzubrechen. Der Kanton soll hier seine Vorbildfunktion wahrnehmen und in Behörden und Schulen eine inklusive Sprache fördern statt mit einem Verbot gegen die eigene Verfassung zu verstossen.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
La vision de la stratégie alimentaire suisse lancée par la Confédération est claire : "Une alimentation équilibrée et durable est essentielle à toutes les étapes de la vie". L'accent est mis sur un apport nutritionnel varié, avec un accent sur les sources de protéines végétales. Les produits animaux doivent être proposés en complément, mais uniquement dans une mesure compatible avec les limites planétaires.
Die Vision der vom Bund lancierten Schweizer Ernährungsstrategie ist klar: „Eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung ist in allen Lebensphasen zentral.“ Im Fokus steht eine vielfältige Nährstoffzufuhr mit einem Schwerpunkt auf pflanzlichen Proteinquellen. Tierische Produkte sollen ergänzend angeboten werden, jedoch nur in einem Umfang, der mit den planetaren Grenzen vereinbar ist.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
L'imposition individuelle crée des incitations équitables et allège la charge des deuxièmes revenus dans les mariages. La suppression de la pénalisation du mariage devrait augmenter le taux d'emploi tout en renforçant l'égalité.
Die Individualbesteuerung schafft faire Anreize und entlastet Zweitverdienende in Ehen. Die Abschaffung der Heiratsstrafe dürfte den Beschäftigungsgrad erhöhen und stärkt zugleich die Gleichstellung.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Dans le canton de Berne, les personnes travaillant à temps plein doivent pouvoir vivre de leur salaire au lieu de dépendre des prestations complémentaires,
Wer Vollzeit arbeitet, soll im Kanton Bern von seinem Lohn leben können, statt auf Ergänzungsleistungen angewiesen zu sein,
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Un salaire égal pour un travail égal n'est pas un souhait politique, mais un mandat constitutionnel (art. 10, al. 2 de la Cst. bernoise). Le canton doit montrer l'exemple en la matière et contrôler systématiquement si l'égalité salariale est respectée dans les entreprises ayant des mandats cantonaux.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist kein politischer Wunsch, sondern ein verfassungsrechtlicher Auftrag (Art. 10 Abs. 2 der KV Bern). Der Kanton muss hier Vorbild sein und bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen konsequent kontrollieren, ob Lohngleichheit eingehalten wird.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Les centrales nucléaires n'offrent aucune sécurité d'approvisionnement. Elles nous rendent dépendants de matières premières dont on ne peut se débarrasser et mettent des décennies à être mises en service. Avec son contre-projet à l'initiative solaire, le canton de Berne a clairement dit oui au développement des énergies renouvelables. Au lieu d'investir des milliards dans des centrales nucléaires risquées et insuffisamment assurées, nous devons développer le solaire et les autres énergies renouvelables de manière conséquente.
Atomkraftwerke bieten keine Versorgungssicherheit. Sie machen uns abhängig von nicht entsorgbaren Rohstoffen und brauchen Jahrzehnte bis zur Inbetriebnahme. Der Kanton Bern hat mit dem Gegenvorschlag zur Solarinitiative klar Ja zum Ausbau erneuerbarer Energien gesagt. Statt Milliarden in riskante und ungenügend versicherte AKW zu stecken, müssen wir Solar und andere Erneuerbare konsequent ausbauen.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Des exigences écologiques plus élevées contribuent à garantir d'importants services écosystémiques. Si la nature ne peut plus polliniser les fleurs ou purifier l'air et l'eau, ces prestations aujourd'hui gratuites reviennent à notre économie sous forme de coûts. Cela affaiblit à long terme le site de Berne, tant sur le plan écologique qu'économique.
Höhere ökologische Anforderungen helfen, wichtige Ökosystemleistungen zu sichern. Kann die Natur etwa Blüten nicht mehr bestäuben oder Luft und Wasser nicht mehr reinigen, fallen diese heute kostenlosen Leistungen als Kosten auf unsere Wirtschaft zurück. Das schwächt langfristig den Standort Bern, ökologisch wie auch wirtschaftlich.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Le canton s'est engagé à atteindre le zéro net. Avec les investissements réalisés aujourd'hui, nous contribuons non seulement à atteindre les objectifs climatiques, mais aussi à soulager à long terme les ménages et les entreprises et à les rendre moins dépendants des sources d'énergie grises importées.
Der Kanton hat sich zu Netto Null verpflichtet. Mit den Investitionen, die heute getätigt werden, tragen wir nicht nur zum Erreichen der Klimaziele bei, sondern entlasten langfristig Haushalte und Unternehmen und machen sie unabhängiger von importierten grauen Energieträgern.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Le tournant énergétique en Suisse est difficilement envisageable sans l'énergie hydraulique. Elle apporte une contribution importante à la sécurité d'approvisionnement, en particulier pendant les mois d'hiver. Un développement ciblé permet de mettre à disposition de l'électricité renouvelable de manière fiable et de réduire encore la dépendance aux énergies fossiles.
Die Energiewende in der Schweiz ist ohne Wasserkraft kaum denkbar. Gerade in den Wintermonaten leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Ein gezielter Ausbau hilft, erneuerbaren Strom verlässlich bereitzustellen und die Abhängigkeit von fossilen Energien weiter zu senken.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
La protection des grands prédateurs en Suisse est importante pour un écosystème sain, en particulier dans la forêt. Depuis le retour du loup et du lynx, on observe que davantage de jeunes forêts poussent, ce qui indique que l'équilibre écologique fonctionne. Parallèlement, une protection efficace des animaux de rente est nécessaire. Le canton de Berne doit donc investir davantage dans la protection des troupeaux plutôt que dans des tirs préventifs.
Der Schutz der Grossraubtiere in der Schweiz ist wichtig für ein gesundes Ökosystem, besonders im Wald. Seit der Rückkehr von Wolf und Luchs wird beobachtet, dass wieder mehr Jungwald wächst, ein Hinweis auf eine funktionierende ökologische Balance. Gleichzei braucht es einen wirksamen Schutz der Nutztiere. Der Kanton Bern soll deshalb stärker in Herdenschutz investieren statt in präventive Abschüsse.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Le trafic individuel motorisé est à l'origine d'une grande partie des émissions de CO₂ en Suisse. Pour les réduire efficacement, il faut passer systématiquement aux transports publics.
Der motorisierte Individualverkehr verursacht einen grossen Teil der CO₂-Emissionen in der Schweiz. Um diese wirksam zu senken, braucht es den konsequenten Umstieg auf den öffentlichen Verkehr.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Selon l'OFEV, les infrastructures de transport occupent déjà environ 2 pour cent du territoire national et près d'un tiers de la surface urbanisée. Plus d'autoroute signifie encore plus de consommation de sol et crée de mauvaises incitations. Au lieu de promouvoir en plus le trafic individuel, il faut des solutions d'avenir comme le car sharing.
Gemäss dem BAFU beanspruchen Verkehrsinfrastrukturen bereits heute rund 2 Prozent der Landesfläche und fast ein Drittel der Siedlungsfläche. Mehr Autobahn bedeutet noch mehr Bodenverbrauch und setzt falsche Anreize. Statt zusätzlich den Individualverkehr zu fördern, braucht es zukunftsgerichtete Lösungen wie Car Sharing.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Toutes les possibilités de contact avec les offices cantonaux doivent à l'avenir être accessibles par voie numérique. Un système Digital only ne doit toutefois pas conduire à l'exclusion de personnes. La possibilité d'effectuer des démarches par voie analogique doit être maintenue.
Sämtliche Kontaktmöglichkeiten zu den kantonalen Ämtern sollen künftig digital erreichbar sein. Ein Digital only System darf jedoch nicht zum Ausschluss von Menschen führen. Die Möglichkeit einer analogen Abwicklung muss weiterhin bestehen bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Je ne conteste pas le fait que l'économie de marché libre a autrefois servi à beaucoup de monde. Aujourd'hui, la promesse qu'elle sert à tous à long terme est difficilement tenable. La crise climatique n'est pas utilisée comme une opportunité pour une réforme socio-écologique, et c'est la croissance effrénée qui compte. Si quelques-uns en profitent à court terme, personne n'en profite à long terme.
Ich bestreite nicht, dass die freie Marktwirtschaft früher vielen diente. Das Versprechen, dass sie langfristig allen dient, ist heute kaum haltbar. Die Klimakrise wird nicht als Chance für eine sozial ökologische Reform genutzt, stattdessen zählt ungebremstes Wachstum. Davon profitieren wenige kurzfristig, langfristig jedoch niemand.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Pour un enfant, il est préférable d'avoir des relations stables et fiables avec ses deux parents. Pour cela, il faut un partage du travail de care plutôt qu'une vision fixe des rôles, à savoir qui reste à la maison et qui travaille.
Für ein Kind ist es am besten, wenn es stabile und verlässliche Beziehungen zu beiden Elternteilen hat. Dafür braucht es geteilte Care-Arbeit statt fixer Rollenbilder, wer zu Hause bleibt und wer arbeitet.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
La protection de l'environnement n'est pas une charge pour l'économie, mais une garantie pour l'avenir. Chaque franc que nous investissons aujourd'hui dans la préservation de nos bases vitales permet d'économiser les coûts élevés de demain. Nous créons ainsi de la stabilité au lieu de placer le profit à court terme au-dessus de tout.
Umweltschutz ist keine Belastung für die Wirtschaft, sondern eine Absicherung für die Zukunft. Jeder Franken, den wir heute in den Erhalt unserer Lebensgrundlagen investieren, spart hohe Kosten von morgen. So schaffen wir Stabilität, statt kurzfristigen Profit über alles zu stellen.
Comment
La santé ne doit pas être un business sur le dos de la population. Le canton doit davantage piloter afin que les soins soient orientés vers les besoins des personnes et non vers des intérêts économiques. Une planification hospitalière coordonnée renforce les soins de base, évite les mauvaises incitations et veille à ce que chacun ait accès à des soins médicaux de qualité, indépendamment de son revenu.
Gesundheit darf kein Geschäft auf dem Rücken der Bevölkerung sein. Der Kanton muss stärker steuern, damit die Versorgung sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an wirtschaftlichen Interessen. Eine koordinierte Spitalplanung stärkt die Grundversorgung, verhindert Fehlanreize und sorgt dafür, dass alle Zugang zu guter medizinischer Versorgung haben, unabhängig vom Einkommen.
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