Marco Graf
FDP.Die Liberalen
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Kinder haben und aufziehen soll gerade angesichts der sehr tiefen Geburtenrate und der Demografie attraktiver werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es müssen insbesondere Anreize für eine Erwerbstätigkeit geschaffen werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine starre 10% Grenze ist kaum sinnvoll, da es auch den Anreiz reduziert, sein Einkommen zu steigern. Zusätzlich entsteht eine erhebliche Belastung für unser System und den jetzt schon viel bezahlenden Mittelstand.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Im Gesundheitssystem müssen die Probleme überregional gelöst werden können. Insbesondere Spezialleistungen sollen konzentriert dort angeboten werden, wo auch Routine vorhanden ist.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich würde hier konsequent auf digitale Mittel setzen, um die Leute unabhängig ihres Wohnortes zu erreichen.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Erleichtert die Erwerbstätigkeit der Eltern.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der praxisnahe Weg über die HF soll gegenüber den Unis oder FHs finanziell nicht benachteiligt sein.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Auch wenn Wachstum gewisse "Wachstumsschmerzen" mit sich bringt, sind wir in vielen Wirtschaftszweigen auf diese Arbeitskräfte angewiesen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Medien als vierte Gewalt müssen unabhängig bleiben. Wenn man am "Tropf" der Steuergelder hängt, besteht hier ein Risiko.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unser Kanton steht finanziell stabil da, deshalb sollten alle davon profitieren können und den Wirtschaftsstandort Graubünden attraktiver machen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Gerade Zweitliegenschaften verursachen hohe Infrastrutkurkosten, die an wenigen Spitzentagen / Wochen ausgelastet ist. Deshalb ist eine gewisse Kompensation angebracht.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unsere Verwaltung muss effizienter werden, eine Einschränkung der Personalressorucen könnte dazu beitragen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In den nächsten Jahren gehen viele Arbeitnehmende in Pension, da ist jedes Mittel zur Steigerung der Attraktivität von Arbeit willkommen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es soll Vertragsfreiheit herrschen und trotzdem sollte man von seinem Lohn leben können. Mit CHF 24/h läge der Kanton aber am oberen Ende der Schweizer Skala, was angesichts unserer grossen Tourismusbranche kritisch wäre.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir dürfen unseren Unternehmen nicht noch mehr (schwer kontrollierbare) Regeln auferlegen. Für Arbeitnehmer:innen bieten sich im gegenwärtigen Arbeitnehmermarkt gute Chancen, den Betrieb zu wechseln, sollte eine Lohn-Ungleichkeit herrschen.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Anstelle alter Strukturen zu erhalten, sollen z.B. bei Verwaltungsdienstleistungen die Gelder besser in einfach zugängliche, digitale Dienstleistungen eingesetzt werden um auch langfristig zu wirken.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Investitionen zahlen sich mittelfristig mit attraktiven Arbeitsplätzen aus.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Bauen muss wieder einfacher werden, deshalb ist ein Abbau von Regulierung zu begrüssen.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wir können einen Strukturwandel nicht mit Subventionen aufhalten.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Energieversorgung ist für unsere Gesellschaft und Wirtschaft zentral. Da müssen wir auch bereit sein, gewisse (verhältnismässige) Kompromisse einzugehen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Windkraft ist die ideale Ergänzung zur Solarenergie, da sie dann Strom produziert, wenn wenig Solarstrom entsteht.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Anreize sind gegenüber Verboten immer zu bevorzugen.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Regional bestehen hier sicher grosse Unterschiede. In boomenden Tourismusregionen muss Wohnraum für Einheimische bewahrt werden. In Gebieten mit abnehmender Wohnbevölkerung sind Umnutzungen einem leerstehen lassen sicher zu bevorzugen.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wir brauchen insbesondere in den wirtschaftsstarken Regionen mehr Wohnraum und dieser soll innerhalb der bestehenden Siedlungsgebiete entstehen können.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Gemeinden sollen hier frei entscheiden dürfen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unser Verkehrssystem lebt vom Mix der Verkehrsträger und auch der MIV übernimmt einen wichtigen Teil davon. Dank Elektrifizierung werden auch seine Umweltauswirkungen deutlich reduziert.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Mit den richtigen Rahmenbedingungen ganz klar.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ich finde nicht, dass das ein Gegeneinander sein muss, wenn das Wachstum in grünen Wirtschaftzweigen erfolgt.
Kommentar
Ich denke nicht, dass ein solch vielschichtiges Problem durch staatliche Eingriffe massgeblich reduziert werden kann.