Rahel Hofstetter
Grünliberale Partei | 04.04
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
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Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
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Ich lehne zusätzliche städtische Mietzinsvorgaben nach Sanierungen und Ersatzneubauten eher ab, weil sie Investitionen und energetische Erneuerungen bremsen und damit am Ende weniger Wohnraum entsteht. Gegen steigende Mieten wirkt vor allem mehr Angebot – durch Verdichtung, Umnutzung und schnellere Bewilligungsverfahren – ergänzt durch gezielte Unterstützung in Härtefällen.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
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Sozialhilfe soll denen helfen, die sie wirklich brauchen, deshalb sind gezielte Kontrollen bei begründetem Verdacht richtig. Wichtig ist mir Verhältnismässigkeit und dass Prävention und Beratung nicht unter die Räder kommen.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
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Ich unterstütze das, weil frühe Hilfe oft spätere, viel teurere Probleme verhindert. Angebote sollen bedarfsorientiert sein und messbar Wirkung zeigen.
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
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Ich unterstütze kostendämpfende Massnahmen, wenn Qualität und Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben. Priorität haben Prävention, ambulante Angebote und digitale Lösungen, nicht blinder Leistungsabbau.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
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Ich befürworte strengere Kontrollen, weil städtisch mitfinanzierte Wohnungen gezielt dort entlasten sollen, wo Unterstützung wirklich nötig ist. Wenn Haushalte, die die Miete auch ohne Subvention gut tragen könnten, dauerhaft in solchen Wohnungen bleiben, blockiert das Angebot für jene, die darauf angewiesen sind. Darum braucht es einen konsequenten, aber schlanken und digitalen Vollzug.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
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Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Ich lehne die Wiedereinführung separater Förderklassen eher ab, weil ich eine integrative Schule stärken will, in der Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam lernen und nicht früh getrennt werden. Damit das chancengerecht gelingt, müssen Lehrpersonen spürbar mehr Ressourcen und Unterstützung erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagogik, Schulsozialarbeit), damit starke wie auch weniger schnelle Schüler:innen gezielt gefördert werden und bestmöglich profitieren können.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Ich unterstütze Schulnoten als verständliches, transparentes Feedback für Schüler:innen und Eltern. Gleichzeitig sollen Lernberichte ergänzen, wo sie mehr Aussagekraft bringen.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
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Ich unterstütze mehr Ressourcen, weil gute Integration und individuelle Förderung nur so funktionieren. Das entlastet Lehrpersonen und verbessert die Chancen für alle Kinder.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
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Ich befürworte das, weil auch der Mittelstand auf bezahlbare Betreuung angewiesen ist. So bleiben Eltern im Arbeitsmarkt – gut für Familien und gegen Fachkräftemangel.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Ich unterstütze gezielte Förderung, weil Herkunft nicht über Bildung entscheiden darf.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Ich lehne das ab, weil die Bilateralen der bewährte Weg sind, wie die Schweiz Stabilität, Marktzugang und Zusammenarbeit mit Europa sichert. Ein Abbruch würde Rechts- und Planungschaos auslösen. Gerade bei der Personenfreizügigkeit hätte das spürbare Folgen für Fachkräfte in Unternehmen, Forschung und auch im Gesundheitswesen, das auf internationale Mitarbeitende angewiesen ist.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
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Ich unterstütze das, weil wer seit Jahren hier lebt, arbeitet und Beiträge leistet, bei Entscheidungen, die den Alltag im Quartier betreffen, auch mitbestimmen soll – das stärkt Integration und Verantwortung. Es erhöht zudem die demokratische Legitimation politischer Entscheide, weil in der Schweiz mehr als ein Viertel der ständigen Wohnbevölkerung keinen Schweizer Pass hat und damit vielerorts nicht abstimmen kann.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
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Zwei Jahre lokaler Bezug sind sinnvoll, damit man sich mit Stadt und Quartier wirklich verbindet.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
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Ich unterstütze das, weil frühe Integration der schnellste Weg zu Selbstständigkeit ist. Das ist sozial sinnvoll und reduziert langfristig Kosten.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
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Ich unterstütze klare Erwartungen, weil Sprache und Grundwissen über Rechte/Pflichten Integration erleichtern.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
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Ich befürworte das, weil Prävention günstiger ist als spätere Behandlung und Infektionen so schneller eingedämmt werden. Niederschwellige Angebote schützen die öffentliche Gesundheit.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
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Ich bin eher dafür, dass klar rassistische Darstellungen im öffentlichen Raum überdeckt werden. Rassismus muss man nicht „aushalten“, und niemand soll im Alltag mit entwürdigenden Bildern konfrontiert sein. Gleichzeitig soll die Stadt die Werke dokumentieren und den historischen Kontext sichtbar erklären (z.B. mit Tafel/QR‑Code), damit Aufarbeitung und Geschichtswissen gestärkt werden.
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
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Ich unterstütze das, weil die freie Szene ein wichtiger Teil von Zürichs Identität und Standortqualität ist. Förderung soll transparent sein und Vielfalt ermöglichen.
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
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Ich lehne das ab, weil öffentliche Flächen auch Einnahmen und Information ermöglichen.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
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Ich bin zurückhaltend bei zusätzlichen Repressionsmassnahmen: Eigentumsschutz ist wichtig, aber Eskalation hilft selten. Besser sind klare Verfahren, Vermittlung und eine gute Wohnpolitik.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
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Ich befürworte eine Senkung, um Haushalte und Gewerbe zu entlasten.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
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Ich unterstütze das, weil Priorisierung und Wirkungsorientierung wichtig sind. Investiert werden soll dort, wo es Zürich langfristig vorwärtsbringt (Klima, Wohnen, Mobilität) – nicht nach dem Motto „immer mehr“.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
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Ich lehne einen generellen Einstellungsstopp eher ab, weil er die Stadt in wichtigen Bereichen handlungsunfähig machen kann. Stattdessen will ich Prozesse digitalisieren, Doppelspurigkeiten abbauen und gezielt dort stärken, wo es Wirkung hat.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
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Ich bin klar für zusätzliche Massnahmen, weil in einer Stadt mit Wohnraummangel Wohnungen in erster Linie Wohnraum bleiben sollen und die Zweckentfremdung das Angebot verknappt und Mieten unter Druck setzt. Wichtig ist mir, dass die Regeln klar und durchsetzbar sind, damit faire Privatvermietung möglich bleibt, aber Wohnraum geschützt wird.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist richtig und wichtig. Ich bin aber vorsichtig mit immer neuen Kontrollpflichten. Besser sind klare Standards, Transparenz und pragmatische Audits, die Unternehmen nicht in Papierarbeit ersticken.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
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Ich unterstütze eine Lohnobergrenze, weil staatsnahe Betriebe besonders glaubwürdig und massvoll sein sollen. Gleichzeitig müssen Schlüsselpositionen weiterhin kompetitiv besetzt werden können.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
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Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
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Die Bedigungen sind bereits gut. Sie sollten marktüblich und konkurrenzfähig sein, aber nicht darüber liegen. Die Angestellten bekommen gute bis sehr gute Löhne, 5 Wochen Ferien inkl. Betriebstage. Zudem Fringe Benefits wie jährlich 500 Franken für Mobilität, jährlich 1200 Franken Essensgutscheine.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Ich unterstütze Verdichtung, weil wir so mehr Wohnraum schaffen, ohne immer weiter nach aussen zu wachsen. Wichtig sind gute Architektur, Grünflächen und eine Infrastruktur, die mitwächst.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
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Ich unterstütze das, weil weniger Durchgangsverkehr mehr Lebensqualität, Sicherheit und Raum für Begegnung schafft. Entscheidend ist eine gute Ausgestaltung für Gewerbe, Lieferverkehr und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
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Ich unterstütze die Vision, weil der HB ein Fussverkehrsknoten ist und Sicherheit sowie Aufenthaltsqualität steigen. Gleichzeitig braucht es praktikable Lösungen für Zufahrt, Logistik und ÖV-Anbindung.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
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Ja, weil Sicherheit der Schlüssel ist, damit mehr Menschen aufs Velo umsteigen. Das reduziert Stau, Lärm und Emissionen im Alltag.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
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Ja, weil die Umnutzung bestehender Büro- und Gewerbeflächen rasch dringend benötigten Wohnraum schafft, ohne dass dafür neue Flächen verbaut werden müssen. Das erhöht auch die Akzeptanz für Wachstum, weil wir zuerst das nutzen, was schon da ist, und so schneller spürbare Entlastung am Wohnungsmarkt erreichen.
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
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Ich bin eher dagegen, die heutige Anzahl öffentlicher Parkplätze fix zu erhalten, weil wir den knappen Strassenraum dort, wo es Sinn macht, für Sicherheit, Grün, Velowege und einen zuverlässigeren ÖV nutzen sollten. Parkieren soll gezielt und fair gesteuert werden (z.B. Anwohner:innen, Gewerbe/Lieferzonen, Menschen mit Einschränkungen) – mit quartierspezifischen Lösungen statt einem „Parkplätze um jeden Preis“.
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
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Der Ausbau des Nachtflugverbots ist im Sinn des kantonalen Gegenvorschlags der GLP-Kantonsratsfraktion zur "Flughafen-Nachtruhe-Initiative" zu verstehen. Der Gegenvorschlag will eine progressive Lärmgebühr nach 23 Uhr. Damit wird ein marktwirtschaftlicher Mechanismus eingeführt, der Anreize für weniger Fluglärm in der Nacht setzt.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
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Ja, weil das Hitzeinseln reduziert, Wasser besser versickern lässt und Biodiversität stärkt. Gerade in dichten Quartieren ist mehr Schatten und Grün eine Gesundheitsfrage.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
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Die GLP steht für verursachergerechter Beteiligung. Deshalb sollen die Coupons langfristig abgeschafft werden. Die Tiefbauvorsteherin hat jedoch eine Hauruck-Aktion mit einem sofortigen Stop gemacht, weswegen sich die GLP für eine vorübergehende Wiedereinführung starkgemacht hat.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
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Ja, weil Solarstrom auf bestehenden Dächern einer der schnellsten und günstigsten Hebel ist, um Zürich Richtung Netto-Null zu bringen und unsere Stromversorgung zu stärken. Ich will eine unkomplizierte, planbare Förderung, damit möglichst viele Hauseigentümer:innen und KMU investieren und jedes geeignete Dach sich lohnt.
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
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Ja! Mobile Recyclinghöfe sind niederschwellig, quartiernah und ideal für Städter:innen ohne Auto, weil Recycling so nicht an Distanz oder Transport scheitert. Das stärkt die Kreislaufwirtschaft und macht es einfacher, Wertstoffe korrekt zurückzubringen statt sie im Keller oder im Abfall landen zu lassen.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Ja, weil Zürich von Stabilität, Forschung, Austausch und offenen Märkten profitiert. Das stärkt Wohlstand und Innovationskraft.
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
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Ja, weil eine schlankere Exekutive Verantwortung klarer macht und effizienter sein kann. Wichtig ist, dass die Zusammenarbeit funktioniert und zentrale Themen nicht untergehen.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
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Ja, weil Transparenz Vertrauen schafft und faire Spielregeln stärkt. Wer Politik finanziert, soll sichtbar sein.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
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Ja, im Sinn von „digital als Standard“, weil das Prozesse vereinfacht und Kosten spart. Gleichzeitig braucht es Unterstützung, damit niemand ausgeschlossen wird.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Neutralität heisst für mich nicht Gleichgültigkeit: Bei schweren Völkerrechtsverletzungen sollen gezielte, verhältnismässige Sanktionen möglich bleiben. Gleichzeitig soll die Schweiz ihre Vermittlerrolle aktiv und gezielt einsetzen, aber mit einem klaren Wertekompass und einer pragmatischen, glaubwürdigen Diplomatie.
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
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Ja, weil Grundrechte, Datenschutz und Verhältnismässigkeit zentral sind. Sicherheit darf nicht in Richtung flächendeckender Überwachung kippen.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
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Ich bin eher dafür, weil ein Taser in bestimmten Situationen eine weniger gewaltvolle Alternative zu Schlagstock oder Schusswaffe sein kann und so das Risiko schwerer Verletzungen senkt. Entscheidend ist ein sehr enger Einsatzrahmen: nur als letztes Mittel, mit klaren Regeln, intensiver Ausbildung/Deeskalation, transparenter Dokumentation und konsequenter Kontrolle.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
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Ja, weil Opferschutz, Prävention und genügend Plätze/Angebote zentral sind. Hilfe muss schnell, niederschwellig und gut koordiniert verfügbar sein.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
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Ja, weil professionelle Polizei Vertrauen braucht und Konflikte besser entschärfen soll. Solche Trainings erhöhen Qualität und reduzieren Eskalationen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
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Commentari
Ich bin eher dagegen, die Polizeipräsenz generell auszuweiten, weil mehr Sichtbarkeit oder Überwachung nicht automatisch präventiv wirkt. Punktuelle Präsenz oder Überwachung an klar definierten Hotspots kann sinnvoll sein, insgesamt setze ich aber auf gezielte Prävention, Deeskalation und quartierspezifische Lösungen statt flächendeckender Kontrolle.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Ich vertraue auf Innovation und Wettbewerb als Treiber für Wohlstand, gerade auch für Klimaschutz durch neue Lösungen. Der Staat soll klare Regeln setzen, damit der Markt fair und nachhaltig funktioniert.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentari
Ein gewisses Ausgleichen ist nötig, damit Chancen nicht vom Startpunkt abhängen. Mir ist wichtig, dass Unterstützung gezielt wirkt und Eigenverantwortung wie Chancengleichheit stärkt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Sicherheit entsteht langfristig durch Prävention und erfolgreiche Reintegration, nicht nur durch Strafe. Konsequenzen ja, aber mit Fokus darauf, Rückfälle zu verhindern.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Konsequenter Klima- und Umweltschutz ist die Voraussetzung für unseren langfristigen Wohlstand – eine kaputte Welt kann nicht dauerhaft wohlhabend sein. Grünliberal heisst für mich, dass wir Klimaschutz mit Innovation, Effizienz und marktwirtschaftlichen Anreizen zum Wohlstandsmotor machen. Und wenn es im Einzelfall doch einen Zielkonflikt gibt, haben Lebensgrundlagen Vorrang vor kurzfristigen Gewinnen.
Commentari
Ich unterstütze das, weil Zürich bezahlbaren Wohnraum braucht und Genossenschaften langfristig Stabilität bringen. Gleichzeitig muss Neubau schneller möglich werden, damit das Drittelsziel realistisch erreicht wird.