Leah Heuri
Sozialdemokratische Partei | Precedenta
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
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Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
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Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
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Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
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Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
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Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
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Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
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Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Commentari
In Zürich hat sich gezeigt, dass separate Förderklassen Probleme eher auslagern als lösen. Sie verstärken Stigmatisierung und soziale Trennung, ohne die Ursachen von Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten nachhaltig anzugehen. Sinnvoller ist der konsequente Ausbau der integrativen Schule mit kleinere Klassen, mehr Heilpädagogik, Schulsozialarbeit und psychologische Unterstützung direkt im Regelunterricht.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
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Commentari
Ohne zusätzliche Ressourcen bleibt jede bildungspolitische Reform leere Rhetorik. Die Anforderungen an Schulen in Zürich steigen seit Jahren. Klassenassistenzen, Heilpädagog:innen und Schulsozialarbeit entlasten Lehrpersonen konkret und ermöglichen gezielte Förderung im Unterricht.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
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Commentari
Die Vorlage wurde im Gemeinderat von einer breiten Mehrheit beschlossen und wird für alle Eltern in der Stadt Zürich die Betreuungsgebühren substanziell senken. Auch wenn das auf den ersten Blick komisch tönt: Die Erhöhung der Einkommenslimiten auf 125'000 Franken in der Verordnung führt zu einer stärkeren Entlastung der tiefen und mittleren Einkommen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Commentari
Bildungschancen sind in Zürich noch immer stark vom Elternhaus abhängig. Wer wenig Einkommen oder Ressourcen hat, kann Defizite nicht einfach privat kompensieren. Wenn die Stadt Chancengerechtigkeit ernst meint, muss sie gezielt ausgleichen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
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Commentari
Wer seit zehn Jahren hier lebt, arbeitet, Steuern zahlt und vom kommunalen Handeln direkt betroffen ist, soll auch mitentscheiden können. Demokratie auf Gemeindeebene lebt von Nähe und Alltagserfahrung, nicht vom Pass.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
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Commentari
Die Wohnsitzpflichten auf Gemeindeebene ist unfair, weil sie dazu führen können, dass Menschen, die bereits genug lang in der Schweiz leben, wegen einer Leerkündigung und dem Umzug in eine neue Gemeinde plötzlich wieder länger auf die Einbürgerung warten müssen. Die Stadt Zürich kann diese Wohnsitzpflicht aber nicht abschaffen, da sie im kantonalen Recht vorgeschrieben ist.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
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Commentari
Sprachkurse, Rechtsberatung und Arbeitsintegration sind keine «Extras», sondern Grundvoraussetzungen für Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
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Commentari
Niederschwelliger Zugang zu STI-Tests ist wirksame Prävention. Hohe Kosten halten gerade junge Menschen von Tests ab, obwohl frühe Abklärung Ansteckungen verhindert und Folgekosten senkt.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
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Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
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Commentari
Die freie Kultur-, Club- und Subkulturszene ist zentral für Zürichs kulturelle Vielfalt und internationale Ausstrahlung, arbeitet aber oft unter prekären Bedingungen. Wer diese Szene will, muss sie auch absichern mit verlässlicher, unbürokratischer Förderung und fairen Arbeitsbedingungen.
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
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Commentari
Öffentlicher Raum ist kein Verkaufsraum, sondern ein Gemeingut. Zusätzliche Einschränkungen für kommerzielle Werbung schützen Aufenthaltsqualität, reduzieren visuelle Überreizung und stärken den nicht-kommerziellen Charakter der Stadt.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
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Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
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Commentari
Eine Senkung des Steuerfusses würde dazu führen, dass die Grossbank UBS Millionen weniger zahlt, während bei Mittelstandsfamilien praktisch keine Entlastung ankommt. Die SP setzt deshalb auf ein Kaufkraftpaket, um den Mittelstand bei Krankenkassenprämien, Kita-Gebühren und ÖV-Abos gezielt zu entlasten.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
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Commentari
Die Stadt Zürich steht finanziell kerngesund da. 2024 hat sie über 500 Millionen Franken Gewinn gemacht. Dieses Geld soll jetzt dafür eingesetzt werden, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Kaufkraft des Mittelstands zu stärken.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
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Commentari
Das grösste Stellenwachstum findet in der Schule statt. Wenn trotz mehr Kindern der Stellenbestand eingefroren würde, hätten wir bald Primarschulklassen mit 35 Schüler:innen. Das geht nicht!
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
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Commentari
Kurzzeitvermietungen entziehen dem ohnehin angespannten Zürcher Wohnungsmarkt regulären Wohnraum und treiben Mieten nach oben. Die Stadt muss stärker eingreifen mit klaren Regeln, Kontrollen und wirksamen Sanktionen. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und keine beliebige Renditefläche.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
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Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
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Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
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Commentari
Energie 360° ist ein zentrales strategisches Instrument der Stadt für Energie- und Klimapolitik. Ein Verkauf würde demokratische Kontrolle schwächen, langfristige Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand geben und öffentliche Interessen privaten Renditezielen unterordnen.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
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Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Commentari
Ja, aber gezielt und qualitätsvoll. Verdichtung ist in Zürich notwendig, um Boden zu schonen und Zersiedelung zu verhindern. Entscheidend ist das Wie? mit guter Architektur, Grün- und Freiräumen, sozialer Durchmischung und tragbarer Miete.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
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Commentari
Superblocks verbessern Lebensqualität, Verkehrssicherheit und Klima spürbar. Weniger Durchgangsverkehr schafft Raum für Begegnung, Grünflächen und sichere Wege für Kinder, Fuss- und Veloverkehr. Entscheidend ist eine gute Einbindung der Quartierbevölkerung und Ausnahmen für Gewerbe, Anwohnende und Einsatzdienste. Richtig umgesetzt sind Superblocks ein wirksames Instrument für lebenswerte Quartiere in Zürich.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
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Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
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Commentari
Der öffentliche Raum in Zürich ist begrenzt und muss dort priorisiert werden, wo der grösste Nutzen entsteht. Velowege sind flächeneffizient, klimafreundlich und fördern sichere, gesunde Mobilität im Alltag.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
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Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
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Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
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Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
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Commentari
Entsiegelung und Begrünung sind in Zürich keine Kür, sondern notwendig um gegen Hitzeinseln vorzugehen und für bessere Aufenthaltsqualität und mehr Biodiversität.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
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Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
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Commentari
Private Solaranlagen sind ein zentraler Hebel für die Energiewende in Zürich. Zusätzliche finanzielle Förderung senkt Einstiegshürden, beschleunigt den Ausbau erneuerbarer Energie und entlastet das Stromsystem langfristig.
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
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Commentari
Mobile Recyclinghöfe senken Hürden, erhöhen Recyclingquoten und entlasten Quartiere ohne eigene Entsorgungsinfrastruktur.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
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Commentari
Die Aufgaben der Stadt Zürich sind komplexer und nicht kleiner geworden. Eine Verkleinerung des Stadtrats würde Arbeitslast und Macht stärker konzentrieren und die politische Vielfalt schwächen.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
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Commentari
Transparente Finanzierung ist eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Wer politische Kampagnen finanziert, nimmt potenziell Einfluss. Das muss sichtbar sein für richtige Transparenz!
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
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Commentari
Jein: Digitale Angebote sollen ausgebaut und zum Standard werden, weil sie effizient, zeitgemäss und für viele Menschen hilfreich sind. Gleichzeitig müssen Schalterangebote erhalten bleiben. Nicht alle können oder wollen alles digital erledigen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
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Commentari
Automatisierte Gesichtserkennung greift tief in die Grundrechte ein und birgt hohe Risiken für Missbrauch, Diskriminierung und permanente Überwachung.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
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Commentari
Taser sind kein harmloses Mittel, sondern bergen erhebliche gesundheitliche Risiken und senken die Einsatzschwelle für Zwang. Studien zeigen keinen klaren Sicherheitsgewinn, aber ein erhöhtes Risiko für Eskalation und Fehlanwendung.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
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Commentari
Häusliche Gewalt ist kein Randproblem, sondern ein strukturelles Sicherheits- und Gesundheitsproblem. Mehr Mittel für Frauenhäuser, Beratungsstellen und Prävention sind dringend nötig, um Schutzlücken zu schliessen und Gewalt frühzeitig zu verhindern.
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
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Commentari
Wer staatliche Macht ausübt, braucht dafür nicht nur rechtliche Kompetenz, sondern auch soziale und reflexive Fähigkeiten. Für eine vielfältige Stadt wie Zürich ist das kein Misstrauen gegenüber der Polizei, sondern eine notwendige "Sicherung der Kompetenz".
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentari
Einkommens- und Vermögensunterschiede sind kein Naturgesetz, sondern politisch mitverursacht. Umverteilung ist notwendig, um Chancengleichheit, sozialen Zusammenhalt und demokratische Stabilität zu sichern.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Bestrafung allein macht eine Gesellschaft nicht sicherer. Entscheidend ist, dass Menschen nach einer Straftat nicht erneut straffällig werden. Das gelingt nachweislich besser durch Wiedereingliederung, Bildung und soziale Stabilisierung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Umweltschutz ist keine Wachstumsbremse, sondern Voraussetzung für langfristigen Wohlstand, Gesundheit und Versorgungssicherheit. Kurzfristige ökonomische Einbussen in Kauf zu nehmen ist rational, wenn damit irreversible ökologische Schäden verhindert werden.
Commentari
Bei städtisch mitfinanzierten Wohnungen werden die Einkommens- und Vermögenslimiten bereits kontrolliert.