Verena Störi
Sozialdemokratische Partei | 01.600
Sozialstaat & Familie
Stiftung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Winterthur eine Stiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau schaffen?
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Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Winterthur bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
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Es gibt bereits Kontrollmechanismen, bei strafrechtlichem Verdacht ermittelt die Polizei. Generelles Misstrauen gegenüber Sozialhilfebeziehenden ist nicht in Ordnung. Kritik von AveniSozial (Berufsberband soziale Arbeit) an Sozialdetektiv*innen: fehlende Verhältnismässigkeit, Eingriffe in die Privatsphäre, Schwächung des Vertrauensverhältnis in die Soziale Arbeit.
Barrierefreies Wohnen
Soll sich die Stadt vermehrt für die finanzielle Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens im Sinne von barrierefreier Bauweise einsetzen?
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Ohne ausreichend barrierefreien Wohnraum droht ein Mangel an Wohnungen, in denen Menschen auch bei körperlichen Einschränkungen selbstbestimmt leben können. Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung, damit Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Es ist somit ein Gebot der sozialen Gerechtigkeit. Ausserdem verzögert barrierefreies Wohnen den Umzug in ein Pflegeheim oft um mehrere Jahre.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
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Kürzungen bei freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich sind kurzsichtig. Angebote wie Jugend- und Familienberatung oder soziale Integration wirken präventiv und stabilisierend. Kürzungen führen kurzfristig zu Einsparungen, langfristig aber zu höheren Kosten – etwa im Gesundheits-, Sozialhilfe- oder Sicherheitsbereich – und verschärfen soziale Probleme statt sie zu lösen.
Neubau Alterszentrum Adlergarten
Befürworten Sie den geplanten Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten (obligatorisches Referendum über den Ausführungskredit von rund CHF 85 Mio.)?
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Die SP-Fraktion befürwortet den Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten und den entsprechenden Kredit. Das Projekt ist Teil einer langfristig geplanten und breit abgestützten Strategie, welche alle Altersheime der Stadt Winterthur umfasst. Ziel ist es, neben klassischen Altersheimen auch zeitgemässe, bedarfsgerechte Wohnformen für Senior:innen zu ermöglichen, etwa Wohnen mit Service, und so Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter zu stärken.
Wohnungsvergabe an Einwohnende
Sollen Wohnungen im Besitz der Stadt Winterthur vorrangig an Personen vergeben werden, welche bereits in der Stadt Winterthur leben?
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Die SP will bezahlbaren und sozialen Wohnraum für alle schaffen, insbesondere für Menschen mit tiefem oder mittlerem Einkommen und solche in schwierigen Lebenslagen. Ein genereller Vorrang nur für Personen, die bereits in Winterthur wohnen, wird nicht befürwortet. Ein Bedürfnis nach einem Wohnsitz in Winterthur kann sich auch aus anderen Gründen ergeben, z.B. wegen Wohn- und Arbeitsort oder sozialem Umfeld in Winterthur. Ausserdem würde Personen, die schon von Gentrifizierung betroffen sind und
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Die SP setzt sich klar für integrative Schulformen ein. Kinder sollen möglichst früh gemeinsam unterrichtet werden und im Klassenverband Deutsch lernen. Einschulungsklassen können für Kinder ohne Deutschkenntnisse eine zeitlich begrenzte Unterstützung sein, mit dem Ziel der raschen Integration in die Regelklasse – nicht als dauerhafte Separation.
Tagesschulen
Sollen alle Schulen der Stadt Winterthur in Zukunft als freiwillige Tagesschulen geführt werden?
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(wir möchten eine Tagesschule – aber nicht eine freiwillige) Zurzeit wird in Winterthur eine freiwillige Tagesschule in Form von Schulunterricht plus kostenpflichtiges Betreuungsangebot vor und nach dem Unterricht, inkl. Mittagsverpflegung angeboten. Aus SP Sicht entspricht dies nicht wirklich unserem Modell einer Tagesschule, in welchem die verschiedenen Teile (Unterricht, Betreuung, Mittagsverpflegung, Aufgabenhilfe) mit einem pädagogischem Konzept umgesetzt wird. Verbindliche Tagesschulen
Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbotes an allen Winterthurer Volksschulen?
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Ein pauschales Handyverbot ersetzt keine Medienbildung. Schüler:innen müssen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Geräten lernen – das ist ein Bildungsauftrag der Schule. Klare Regeln sind wichtig, insbesondere zum Schutz der Privatsphäre: In sensiblen Bereichen wie Umkleidekabinen haben Handys nichts zu suchen; im Unterricht liegt die Regelung bei den Lehrpersonen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
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Gleiche Bildungschancen sind zentral. Förderung darf nicht vom Einkommen abhängen – das gilt für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Erwachsene in Aus- und Weiterbildung.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Die SP Schweiz setzt sich für den Erhalt der bilateralen Verträge ein. Die Personenfreizügigkeit ist wichtig für den Arbeitsmarkt und die Sicherung von Fachkräften – gleichzeitig ist ein starker Lohn- und Arbeitnehmerschutz zentral, damit keine Lohndumping-Effekte entstehen. Gute Beziehungen zur EU werden in den kommenden Jahren noch wichtiger durch die aktuelle Weltlage. Vorfälle, wie der Brand in Crans Montana zeigen, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen den Länder Europas ist.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
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Die SP befürwortet das Ausländer:innen-Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene, weil Mitbestimmung die Integration stärkt und die lokale Demokratie erweitert.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Winterthur die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
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Unbedingt Ja. Die SP befürwortet erleichterte Einbürgerungen. Zusätzliche kommunale Wohnsitzfristen erschweren Integration, sind aufgrund der zunehmenden Mobilität nicht mehr zeitgemäss und aus unserer Sicht grundsätzlich nicht nötig.
Gebührenfreie Einbürgerung unter 25
Soll die Stadt Winterthur auf die Erhebung von Gebühren bei der Einbürgerung von unter 25-Jährigen verzichten (derzeit CHF 600)?
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Einbürgerungsgebühren für unter 25-Jährige sind eine unnötige Hürde. Die SP setzt sich für faire, niederschwellige Einbürgerungen ein
Selbstfinanzierte Sprachkurse für Ausländer/-innen
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Sprachkurse auf eigene Kosten besuchen müssen?
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Sprachförderung ist eine öffentliche Integrationsaufgabe. Sprachkurse müssen für neu Zugezogene niederschwellig und bezahlbar zugänglich sein.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Stadion Schützenwiese
Befürworten Sie den geplanten Ausbau des Stadions Schützenwiese für CHF 35.1 Mio.?
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Der Umbau ist Voraussetzung, damit der FCW die Liga-Infrastrukturauflagen (Super- und Challengueleague) erfüllt, und verbessert die Anlagen für Frauen- und Jugendteams nachhaltig.
Ausbau Kulturförderung
Soll die städtische Kulturförderung ausgebaut werden (z.B. finanzielle Unterstützung von Institutionen oder Projekten, Zurverfügungstellung von vergünstigten Räumen)?
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Kulturförderung stärkt Vielfalt, Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dazu gehören finanzielle Unterstützung und bezahlbare Räume.
Finanzierung Internationale Kurzfilmtage
Soll die Stadt Winterthur angesichts des Wegfalls eines Hauptsponsors ihren finanziellen Beitrag an die Internationalen Kurzfilmtage erhöhen (derzeit CHF 700'000)?
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Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und den Schulen in Winterthur die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
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Die SP lehnt Sprachverbote ab und steht für eine inklusive, respektvolle Sprache in Verwaltung und Schule.
Finanzen & Steuern
Kostenmiete statt Marktmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften auf Basis der Kostenmiete anstelle der Marktmiete vermieten?
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Steuersenkung
Soll der Steuerfuss der Stadt Winterthur gesenkt werden?
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Schuldenabbau
Soll die Stadt Winterthur dazu verpflichtet werden, ihre Schulden bis 2050 auf das Niveau der jährlichen Steuereinnahmen zu reduzieren?
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Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
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Ein genereller Stellenstopp ist kein geeignetes Sparinstrument. Die Stadt braucht genügend Personal, um ihre Aufgaben qualitativ gut zu erfüllen.
Wirtschaft & Arbeit
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Winterthur in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
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Die SP steht Kooperationen zwischen Stadt und Privaten nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber – sie müssen aber zum Gemeinwohl, zur sozialen Teilhabe und zur Qualität öffentlicher Leistungen beitragen. Public-Private-Partnerships (PPP) können bei Grossprojekten sinnvoll sein, wenn sie transparent, demokratisch kontrolliert, sozial verantwortlich und risikogerecht ausgestaltet sind. Ein pauschaler Einsatz rein aus Effizienz- oder Finanzgründen wird abgelehnt.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, die Aufträge von der Stadt erhalten, durch die Stadt strenger kontrolliert werden?
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Wer öffentliche Aufträge erhält, muss Lohngleichheit garantieren – das soll die Stadt konsequent kontrollieren
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
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Die Stadt Winterthur bietet bereits attraktive Arbeitsbedingungen. Die SP ist aber offen, die Anstellungsbedingungen regelmässig zu überprüfen und bei Bedarf weiterzuentwickeln, damit die Stadt eine faire Arbeitgeberin bleibt und ihre Aufgaben qualitativ gut erfüllen kann
Parkbewilligungen für Schichtarbeitende
Sollten Schichtarbeiter, welche nicht mit dem ÖV zu ihrem Arbeitsplatz fahren können, Parkbewilligungen in der blauen Zone erhalten?
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Wenn Schichtarbeiter:innen den ÖV nicht nutzen können, sollen gezielte Parkbewilligungen möglich sein – analog zu differenzierten Bewilligungsmodellen wie in der Stadt Zürich (z.B. Gewerbeparkkarten). Pauschale Bewilligungen sind oekologisch nicht sinnvoll.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Eher Ja, aber massvoll und qualitätsvoll. Verdichtung soll Wohnraum schaffen und Boden schützen, ohne Lebensqualität einzubüssen. Verdichtung ist aber nicht das alleinig wirksame Mittel, um mehr Wohnraum zu schaffen ohne weitere wertvolle Bodenressourcen zu nutzen. Verdichtung muss gezielt an geeigneten Orten passieren, flächendeckende Aufzonungen über die ganze Stadt sind hingegen nicht zielführend.
Ökologische Mindeststandards im Bau
Soll die Stadt im Rahmen der neuen Bau- und Zonenordnung strengere ökologische Mindeststandards bei Neubauten und Gebäudesanierungen vorschreiben?
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Strengere ökologische Standards schützen Klima und Ressourcen und zahlen sich langfristig aus.
Lockerung Denkmal- und Ortsbildschutz
Sollen Bauvorhaben durch geringere Denkmal- und Ortsbildschutzkriterien beschleunigt werden?
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Qualität und Schutz dürfen nicht dem Tempo geopfert werden. Effizientere Verfahren sind sinnvoller als tiefere Schutzstandards.
Sanierung Campingplatz Schützenweiher
Befürworten Sie die Pläne zur umfassenden Sanierung des Campingplatzes am Schützenweiher?
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Die Sanierung sichert eine zeitgemässe, öffentliche Nutzung des Areals. Aufgrund der geltenden Zone ist Dauercamping nicht mehr möglich. Mir ist wichtig, dass für die Campierenden eine Anschlusslösung gefunden wird. Die SP hätte zudem geprüft, ob eine Zone für alternative Wohnformen geschaffen werden kann; dafür fand sich im Parlament leider keine Mehrheit. Entscheidend bleibt eine sozial und ökologisch verantwortungsvolle Nutzung im Interesse der Stadt Winterthur.
Velowege statt Parkplätze
Sollen Velowege in den Quartieren auch ausgebaut werden, wenn dafür Parkplätze reduziert werden müssen?
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Für sichere Velowege ist eine Umverteilung des Strassenraums nötig – auch zulasten von Parkplätzen.
Verzicht auf Tram- und S-Bahn-Ausbau
Soll der öffentliche Verkehr in Winterthur auch in Zukunft ausschliesslich mit Bussen betrieben werden (Verzicht auf Tramlinien/innerstädtische S-Bahn)?
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Eher Ja – ist schwierig zu beantworten, wer weiss, was die Zukunft hervorbringt. Der Bus ist derzeit das passende Rückgrat des ÖV in Winterthur. Wichtig sind Ausbau, Priorisierung und Qualität – nicht ein Systemwechsel um jeden Preis.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Winterthur zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss)?
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Zusätzliche Bevorzugung des Autoverkehrs widerspricht einer nachhaltigen, stadtverträglichen Mobilität.
Umwelt & Energie
Bau von Windkraftanlagen
Befürworten Sie den Bau von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Winterthur?
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Die SP steht grundsätzlich hinter dem Ausbau erneuerbarer Energien – dazu gehört auch die Windenergie. Ob Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Winterthur sinnvoll sind, muss standortabhängig geprüft werden: Entscheidend sind Eignung des Standorts, Schutz von Natur und Landschaft und der effektive Beitrag zur Energieversorgung. Ideologische Verbote lehnen wir ab, ebenso Projekte ohne Mehrwert.
Förderung Fernwärmeanschluss
Sollen die Kosten für den Fernwärmeanschluss von Häusern durch die Stadt übernommen werden?
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Die Stadt soll Fernwärmeanschlüsse gezielt mitfinanzieren, damit die Wärmewende sozial verträglich und rasch vorankommt.
Förderung Dach- und Fassadenbegrünung
Soll die Stadt die Begrünung von Fassaden und Hausdächern finanziell fördern?
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Begrünte Dächer und Fassaden sind wirksame Massnahmen für Klima, Biodiversität und Lebensqualität.
Begrünung Stadtraum
Soll die Stadt den öffentlichen Raum der Stadt Winterthur (u.a. Strassen, Plätze, Parks) schneller entsiegeln und begrünen?
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Entsiegelung und Begrünung sind zentral für Klima, Lebensqualität und eine zukunftsfähige Stadt.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
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Die SP setzt sich für enge und verlässliche Beziehungen zur Europäischen Union ein. Sie sind wichtig für Arbeitsplätze, Forschung, Bildung und den Zugang zum europäischen Markt – bei gleichzeitig starkem Lohn- und Arbeitnehmerschutz.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
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Die SP lehnt ein starres „Digital only“-Prinzip ab, befürwortet aber klar den Ausbau digitaler Dienstleistungen im Sinne von „Digital First“. Digitale Angebote können den Zugang zu städtischen Leistungen vereinfachen und für viele Menschen inklusiver machen. Gleichzeitig müssen wichtige Dienstleistungen weiterhin auch persönlich zugänglich bleiben, damit niemand ausgeschlossen wird – etwa aufgrund von Alter, Sprache oder individuellen Fähigkeiten. Digitalisierung soll vorwärtsgehen, ohne dass je
Ausbau Auslandshilfe
Soll die Stadt Winterthur die Auslandshilfe ausbauen (aktuell rund CHF 100'000)?
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Die SP setzt sich dafür ein, dass die Auslandshilfe der Stadt Winterthur mindestens erhalten bleibt. Internationale Solidarität ist wichtig – Kürzungen lehnen wir klar ab, auch wenn der Betrag im städtischen Gesamtbudget vergleichsweise klein ist. Die Stadt Winterthur übernimmt damit Verantwortung über die eigenen Grenzen hinaus.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Die SP versteht Neutralität nicht als Wegschauen und befürwortet Sanktionen bei schweren Völkerrechtsverletzungen
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
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Automatisierte Gesichtserkennung gefährdet Grundrechte und soll bei der Stadtpolizei verboten werden.
Massnahmen gegen Littering
Soll in Winterthur mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
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Prävention, die bereits in der Schule beginnt, gute Abfallstruktur plus Kontrollen, die jedoch nicht gleich Konsequenzen wie Bussen nach sich ziehen müssen, fände ich eine gute Mischung.
Massnahmen gegen Drogenkonsum
Soll die Stadt mehr Massnahmen gegen den Drogenkonsum am Merkurplatz ergreifen (z.B. Wegweisungen, mehr Polizeipräsenz)?
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Mit Augenmass. Entscheidend ist der gut funktionierende Austausch zwischen Sozialem und Polizei, nicht mehr Repression um jeden Preis.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
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Die Gewalt gegen FINTA Personen nimmt stetig zu. Es braucht mehr Plätze im Frauenhaus, Frauennottelefon und Opferberatung sollen ausgebaut werden. Die Istanbul Konvention muss konsequent umgesetzt werden. Die SP hat dazu einen Vorstoss eingereicht, um die städtischen Massnahmen zu stärken.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Winterthur (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
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Die Frage muss differenziert erläutert werden. Sichtbare Polizeipräsenz in der Nacht (z. B. Fuss- und Velopatrouillen) kann sinnvoll sein, wo sie zur Sicherheit und zum Sicherheitsgefühl von FINTA Personen beiträgt; sie soll aber eingebettet sein in Zusammenarbeit mit sozialen Akteuren, gezielter Prävention und Quartierarbeit.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Wohlstand für alle entsteht nicht durch einen freien Markt allein, sondern durch Regulierung, faire Löhne, Umverteilung und öffentliche Leistungen.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentari
Umverteilung sorgt für faire Chancen, finanziert öffentliche Leistungen und verhindert, dass soziale Ungleichheit die Gesellschaft spaltet.
Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
"Nicht einverstanden“, wenn die Antwort als einseitig repressiv verstanden wird. Wiedereingliederung schützt die Gesellschaft nachhaltiger als reine Bestrafung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Umwelt- und Klimaschutz sind keine Gegensätze zur Wirtschaft, sondern Voraussetzung für eine nachhaltige Zukunft.
Commentari
Eine städtische Wohnbaustiftung sichert dauerhaft bezahlbaren Wohnraum.