Philipp Staudacher

Ils Verds | 05.01
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S’annunziar per memorisar candidatas e candidats

Vus pudais agiuntar candidatas e candidats a Voss favurits be suenter l’annunzia.

Stadi social, famiglia e sanadad

Spazi d’abitar favuraivel

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Ab dem 1. Januar 2026 führt der Kanton Graubünden ein neues Förderinstrument für den Bau preisgünstiger Mietwohnungen ein. Der Kanton kann gemeinnützigen Wohnbauträgerschaften zinsvergünstigte, rückzahlbare Darlehen für Projekte, die im Kanton Graubünden realisiert werden, gewähren. Nutzt diese Möglichkeit!

Augment dals supplements per uffants e per scolaziun

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Graubünden verliert junge Menschen und damit demografische Vitalität. Höhere Kinder- und Ausbildungszulagen senken die finanzielle Last für Familien und schaffen einen Anreiz, im Kanton zu bleiben. Die grösste Wachstumsgruppe ist sind Zuzüger 55+. Steuereinnahmen von ihnen können das mitfinanzieren.

Prescripziuns pli severas per l’agid social

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Nein. Ein tieferes Existenzminimum ist kein Sparpaket, es ist ein Angriff auf die Würde von Menschen in Not. Sozialhilfe ist kein Privileg, sondern ein verfassungsmässiges Recht. Wer Zulagen kürzt, kürzt bei Kindern, bei Kranken, bei Menschen, die bereits am Limit sind. Die Frage ist nicht, wie wenig wir ihnen geben können, sondern wie wir sie schneller wieder in Arbeit und Eigenständigkeit bringen.

Augment da la reducziun da las premias

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Wer angestellt ist, sieht jeden Monat schwarz auf weiss, was die Krankenkasse kostet. Für viele sind es 15, 20 oder gar 30 Prozent des Nettolohns: Geld, das für Miete, Familie und Zukunft fehlt. Niemand sollte mehr als 10 Prozent seines Einkommens für die Grundversicherung ausgeben müssen. Nicht als Privileg, sondern als Grundsatz. Die Prämienverbilligung flickt, sie löst nicht.

Rinforzament da la planisaziun chantunala dals ospitals

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Ja zur kantonalen Steuerung, aber nicht als Sparprogramm. Eine koordinierte Spitalplanung kann Doppelspurigkeiten abbauen und Qualität sichern. Doch Konzentration darf nicht bedeuten, dass periphere Regionen abgehängt werden. Wer auf dem Land lebt, hat dasselbe Recht auf wohnortnahe Grundversorgung wie in der Stadt. Der Kanton muss steuern, mit dem Ziel der Versorgungsgerechtigkeit, nicht der Kostenoptimierung.

Provediment medicinal da basa en las regiuns perifericas

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Wer in einer Randregion lebt, darf nicht auf eine Hausarztpraxis verzichten müssen, weil sie sich wirtschaftlich nicht trägt. Gesundheit ist keine Marktfrage. Der Kanton muss Praxen in unterversorgten Gebieten aktiv unterstützen: finanziell, administrativ und bei der Nachwuchsförderung. Eine Gesellschaft zeigt ihren Zusammenhalt daran, wie sie die Schwächsten und Entlegensten versorgt.

Formaziun & scolas

Model da scola integrativ

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Ja zur integrativen Schule: Aber mit Konsequenz. Die Forschung ist eindeutig: Kinder mit Förderbedarf profitieren, und die Leistungen der anderen leiden nicht. Das Modell ist nicht gescheitert, es wurde schlicht nie richtig umgesetzt. Solange Lehrpersonen ohne ausreichende Unterstützung, Ressourcen und Weiterbildung alleingelassen werden, scheitert nicht die Idee, sondern die Politik. Inklusion kostet. Separation kostet mehr.

Promoziun da schanzas da furmaziun egualas

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Wer in einer Randregion aufwächst, hat oft schlicht weniger Zugang: weniger Nachhilfeangebote, weniger Kurse, weniger Netzwerk. Das ist keine Frage der Begabung, sondern der Geographie und des Geldbeutels. Förderunterricht-Gutscheine bringen das Angebot dorthin, wo es fehlt. Bildung ist der wirksamste Hebel gegen Ungleichheit, aber nur, wenn er für alle reicht.

Promoziun da la tgira d’uffants

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Ja. Wer arbeiten will, muss sein Kind betreuen können, das gilt in Chur genauso wie in Vals oder Scuol. Familienergänzende Betreuung ist keine Sozialhilfe, sie ist Infrastruktur. Wie eine Strasse oder ein Bahnanschluss. Ohne sie bleibt Erwerbsarbeit für viele Eltern, meistens Mütter, eine Theorie. Der Kanton, der Fachkräfte will, muss die Bedingungen schaffen, unter denen sie arbeiten können.

Participaziun a las taxas da studi

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Ja. Die höhere Berufsbildung ist das Rückgrat der Bündner Wirtschaft, von der Pflege bis zum Handwerk. Wer sie absolviert, investiert in sich und in den Kanton. Trotzdem zahlen HF-Studierende heute ein Vielfaches mehr als Universitätsstudierende, obwohl ihr Abschluss gleichwertig ist. Das ist ungerecht. Eine Beteiligung von mindestens 20 Prozent ist kein Geschenk, sondern eine längst fällige Korrektur.

Migraziun & integraziun

Dretg da votar per persunas estras

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Graubünden ist auf Zuwanderung angewiesen. Wer zehn Jahre hier lebt, kennt die Realität dieses Kantons besser als mancher, der ihn längst verlassen hat. Das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene stärkt die demokratische Teilhabe dort, wo sie am direktesten wirkt: im Alltag, in der Gemeinde, im Quartier. Andere Kantone und Gemeinden haben gute Erfahrungen damit gemacht. Graubünden sollte nachziehen.

Recepziun directa da persunas fugitivas

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Graubünden kann nicht im Alleingang Aufnahmequoten festlegen. Das ist Bundessache. Aber ein klares Bekenntnis, bereit zu sein, mehr zu tragen, ist kein Aktivismus, sondern Mitverantwortung. Die Kapazitätsfrage ist real, aber lösbar, wenn Bund und Kanton gemeinsam planen statt aufeinander zu warten. Kein Argument gegen mehr Aufnahmen ist falsch. Aber keines ist stark genug, um Untätigkeit zu rechtfertigen.

Promoziun da l’integraziun da persunas estras

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Ja. Integration kostet. Fehlende Integration kostet mehr. Wer Sprache, Arbeit und Alltag versteht, braucht weniger Unterstützung auf Dauer. Sprachkurse und Sozialarbeit sind keine Sozialhilfe, sie sind Investitionen mit messbarem Rückfluss. Ein Kanton, der auf Zuwanderung angewiesen ist, kann es sich nicht leisten, Menschen jahrelang im Wartezustand zu lassen.

Prescripziuns pli severas per il dretg da natiralisaziun

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Sprachkenntnisse sind wichtig. Aber das Einbürgerungsverfahren ist kein Sprachtest, es ist eine Gesamtbeurteilung. Wer zehn, fünfzehn Jahre hier lebt, Steuern zahlt und am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, hat Zugehörigkeit bewiesen, unabhängig vom C1-Zertifikat. Verschärfungen klingen konsequent, treffen aber oft die Falschen. Bessere Sprachförderung zu Beginn wirkt nachhaltiger als höhere Hürden am Ende.

Limitaziun da la populaziun

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Der Wunsch nach steuerbarer Zuwanderung ist verständlich. Aber eine Volksinitiative, die eine fixe Bevölkerungsgrenze in die Verfassung schreibt, beantwortet keine einzige konkrete Frage: Wer kommt, wer bleibt, wer geht? Graubünden braucht keine Obergrenze, es braucht Planung. Für Schulen, Wohnraum, Verkehr. Das ist lösbar, aber nicht mit einer Zahl.

Societad, cultura & etica

Distribuziun da cocain controllada

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Wer schwer süchtig ist, beschafft Geld, wie er kann. E-Bikes, Velos, Werkzeug. Das ist Alltag in jeder Bündner Gemeinde. Kontrollierte Abgabe unterbricht diesen Kreislauf. Nicht aus Mitleid, sondern weil es funktioniert. Heroin hat es bewiesen. Kokain ist der nächste Schritt.

Scumond da la lingua inclusiva

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Verständlichkeit in der Behördenkommunikation ist ein legitimes Ziel. Aber ein gesetzliches Verbot ist das falsche Mittel. Es politisiert eine Stilfrage, bindet Ressourcen und sendet das falsche Signal: dass der Kanton lieber reguliert als gestaltet. Klare Sprache lässt sich fördern, ohne etwas zu verbieten.

Extensiun da la promoziun da las medias

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Ja, aber mit klaren Bedingungen. Medienförderung darf nicht bedeuten, dass politisch gesteuerte Gratiszeitungen staatliche Gelder kassieren. Die letzten Jahre haben gezeigt, was passiert, wenn Milliardäre mit politischer Agenda den Lokalmedienmarkt übernehmen: mehr PR, weniger Journalismus. Förderung fliesst dorthin, wo redaktionelle Unabhängigkeit nachweisbar ist. Wer einen Verleger hat, der auch eine Partei finanziert, erfüllt diese Bedingung nicht.

Reducziun da la promoziun da la cultura

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Nein. Kultur ist keine Dekoration, sie ist Identität. In einem Kanton mit drei Sprachen und starker regionaler Vielfalt ist Kulturförderung kein Luxus, sondern Kitt. Was hier gespart wird, geht dreifach verloren: an Ausstrahlung, an Zusammenhalt, an Tourismus. Wer die Kultur kürzt, spart am falschen Ende.

Finanziaziun cumpletta da la chasa da dunnas

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Ja. Ein Frauenhaus ist keine Sozialhilfe, es ist Schutzinfrastruktur. Wer vor Gewalt flieht, braucht sofort einen sicheren Ort, nicht eine Finanzierungsdiskussion. Der Kanton trägt Verantwortung für die Sicherheit aller, die hier leben. Diese Verantwortung privaten Trägern oder Spendengeldern zu überlassen ist unwürdig.

Finanzas & taglias

Reducziuns da la taglia

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Steuersenkungen klingen gut. Aber Graubünden braucht zuerst funktionierende Schulen, Betreuungsangebote und Verkehrsinfrastruktur in der Peripherie. Wer jetzt spart, spart an der Grundlage. Wenn der Kanton diese Aufgaben erfüllt, ist über Steuern zu reden. Vorher ist es die falsche Diskussion.

Taglia sin bains immobigliars secundars

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Die Abschaffung des Eigenmietwerts schafft einen Spielraum, den der Kanton nutzen soll. Eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften trifft nicht den Bündner Bergbauern, sondern den Zürcher Ferienhauskäufer. Sie dämpft Spekulationen, stärkt den Erstwohnsitz und gibt Gemeinden ein Instrument gegen Verödung. Richtig ausgestaltet ist das keine Belastung, sondern Strukturpolitik.

Bloccar l’effectiv da plazzas

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Nein. Ein pauschales Einfrieren klingt nach Sparwillen, ist aber schlechte Steuerung. Nicht jede Stelle ist gleich. Manche Bereiche sind unterbesetzt, andere vielleicht nicht. Wer blind einfriert, spart dort wo es schadet, und nicht dort wo es nötig wäre. Wer wirklich sparen will, analysiert zuerst.

Impuls fiscals per augmentar il pensum da lavur

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Der Ansatz ist richtig, die Umsetzung entscheidend. Steueranreize für höhere Pensen wirken nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen: Betreuungsangebote, flexible Arbeitsmodelle, altersgerechte Arbeitsplätze. Wer den Anreiz setzt, ohne die Hindernisse zu beseitigen, verpufft das Geld. Erst die Infrastruktur, dann der Steueranreiz.

Economia & lavur

Introducziun d’ina paja minimala

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Die Idee ist richtig, die Zahl braucht Kontext. CHF 4'200 in Chur ist nicht dasselbe wie CHF 4'200 in Vals. Lebenshaltungskosten, Branchen und Betriebsgrössen unterscheiden sich stark. Ein kantonaler Mindestlohn setzt eine wichtige Untergrenze, sollte aber mit Augenmass eingeführt werden, mit Übergangsfristen für kleine Betriebe und Branchen unter Druck.

Controlla da l’egualitad da las pajas dunnas/umens

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Freiwilligkeit hat nicht funktioniert. Die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern besteht seit Jahrzehnten, trotz gesetzlicher Grundlage. Wer den Hebel bei öffentlichen Aufträgen ansetzt, braucht kein neues Gesetz, sondern nur den politischen Willen, das bestehende durchzusetzen. Das ist machbar, messbar und längst überfällig.

Service Public en regiuns ruralas

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Ohne Service Public stirbt die Peripherie. Wer keinen Bus hat, zieht weg. Wer wegzieht, fehlt als Steuerzahler, als Arbeitskraft, als Kunde des lokalen Gewerbes. Die Kosten für schwachen Service Public sind unsichtbar, aber real. Investitionen in Grundversorgung sind Investitionen in die Überlebensfähigkeit des ländlichen Graubünden.

Impuls fiscals per domiciliar novas firmas

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Steuererleichterungen für Neuzuzüger klingen attraktiv. Aber sie funktionieren nur, wenn die Grundbedingungen stimmen: Infrastruktur, Fachkräfte, Lebensqualität. Wer nur mit tiefen Steuern lockt, zieht Firmen an, die beim nächsten besseren Angebot weiterziehen. Nachhaltige Ansiedlungspolitik braucht mehr als einen Steuerrabatt.

Damain regulaziuns per interpresas

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Weniger Regulierung klingt gut, bis man fragt: welche? Bau- und Lärmvorschriften schützen Nachbarn, Natur und Lebensqualität. Sinnvoll ist, was unnötige Doppelspurigkeiten abbaut und Verfahren beschleunigt, ohne Schutzstandards zu senken. Der Unterschied zwischen Entbürokratisierung und Deregulierung ist entscheidend.

Sustegn da pendicularas

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Nicht jede Bergbahn ist zu retten, und nicht jede sollte es sein. Aber dort wo eine Bahn das wirtschaftliche Rückgrat einer Gemeinde ist, trägt der Kanton Mitverantwortung. Gezielte Unterstützung für lebensfähige Betriebe in strukturschwachen Regionen ist sinnvoll. Giesskanne ist falsch, Aufgabe ist auch falsch. Es braucht Kriterien, keine Pauschalantwort.

Ambient & energia

Pretensiuns ecologicas per l’agricultura

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Die Richtung stimmt, aber der Teufel steckt im Detail. Höhere Anforderungen ohne Begleitung bedeuten höhere Kosten für Betriebe, die oft ohnehin unter Druck stehen. Sinnvoll ist ein schrittweiser Übergang mit Beratung, Förderung und realistischen Fristen. Wer ökologisch wirtschaften will, soll Unterstützung erhalten. Wer es nicht tut, soll keine kantonalen Flächen mehr bekommen

Schluccada da la protecziun da l’ambient e da la cuntrada

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Die Energiewende braucht Tempo, das stimmt. Aber pauschale Lockerungen des Landschaftsschutzes sind der falsche Weg. Was es braucht, sind schnellere Verfahren, nicht schwächere Kriterien. Einzelfallprüfung statt Ausnahmeregelung. Graubünden kann beides haben: erneuerbare Energie und intakte Landschaft. Aber nur, wenn sorgfältig geplant wird.

Amplificaziun da l’energia eroelectrica

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Windkraft ja, aber nicht überall und nicht um jeden Preis. Graubünden lebt von seiner Landschaft. Schlecht platzierte Anlagen schaden dem Tourismus, der Natur und dem Rückhalt in der Bevölkerung. Richtig geplante Windparks an geeigneten Standorten, mit echter Mitsprache der Gemeinden, sind vertretbar. Der Prozess entscheidet, nicht die Technologie.

Protecziun dals animals da rapina gronds

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Grossraubtiere gehören zur Alpennatur. Aber Bergbauern, die nachts ihre Herden verlieren, haben ein reales Problem, kein ideologisches. Die Antwort liegt nicht im pauschalen Abschuss, aber auch nicht in blinder Schutzpolitik. Was es braucht: konsequenter Herdenschutz, schnelle Entschädigungen und klare Kriterien, wann Eingriffe verhältnismässig sind. Beides ernst nehmen, nicht gegeneinander ausspielen.

Impuls empè da scumonds en la politica dal clima

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Anreize funktionieren besser als Verbote, wenn sie gut gestaltet sind. Wer belohnt statt bestraft, schafft Akzeptanz und Eigenverantwortung. Aber Anreize allein reichen dort nicht, wo der Markt systematisch versagt. Ein kluger Mix ist das Ziel: Anreize wo möglich, klare Leitplanken wo nötig. Nicht ideologisch, sondern pragmatisch.

Promoziun da biotops

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Intakte Biotope sind kein Luxus, sie sind Standortvorteil. Sauberes Wasser, gesunde Böden und intakte Landschaften sind die Grundlage für Tourismus, Landwirtschaft und Lebensqualität in Graubünden. Wer heute in den Erhalt investiert, spart morgen bei Hochwasserschutz, Wasseraufbereitung und Erosionsschäden. Das rechnet sich.

Traffic e pianificazione territoriale

Restricziun midada d’emprimas abitaziuns en abitaziuns secundaras

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Die Umwandlung altrechtlicher Erstwohnungen in Zweitwohnungen untergräbt, was der Zweitwohnungsartikel erreichen wollte: lebendige Dörfer, bezahlbarer Wohnraum, echte Besiedelung. Einschränkungen sind berechtigt, müssen aber verhältnismässig sein und Härtefälle berücksichtigen. Das Ziel ist klar: Wohnraum für Menschen, die wirklich hier leben.

Construcziun concentrada

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Verdichtung ja, aber mit Augenmass und Ortskenntnis. Was in Chur sinnvoll ist, passt nicht nach Scuol oder Ilanz. Verdichtete Überbauungen müssen zur Struktur des Dorfes passen, Freiräume erhalten und die Lebensqualität der Bevölkerung berücksichtigen. Das Ziel ist nicht maximale Dichte, sondern smarte Nutzung des vorhandenen Raums.

Extensiun dal traffic betg motorisà

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Langsamverkehr gehört ausgebaut, aber mit Prioritäten. Nicht jedes Tal braucht sofort einen Veloweg, aber die Hauptachsen zwischen Wohn- und Arbeitsgemeinden schon. Dort wo Menschen täglich pendeln, lohnt sich die Investition mehrfach: weniger Stau, weniger Emissionen, mehr Lebensqualität. Rasch bedeutet nicht planlos, sondern konsequent.

Scumond da tempo 30

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Tempo 30 gehört nicht überall, aber auch nicht verboten. Auf echten Durchgangsstrassen mit hohem Verkehrsaufkommen kann Tempo 30 den Verkehrsfluss beeinträchtigen. In Wohnquartieren und auf Schulwegen ist es sinnvoll und wirksam. Die Entscheidung gehört in die Hände der Gemeinden, nicht in ein kantonales Verbot. Subsidiarität statt Verbotspolitik.

Promoziun dal traffic individual motorisà

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In einem Flächenkanton wie Graubünden ist das Auto keine Wahl, es ist oft die einzige Option. Das muss man anerkennen. Aber Kapazitätsausbau allein löst kein Verkehrsproblem, er verschiebt es. Mehr Spuren bedeuten mehr Verkehr. Sinnvoller ist, was Engpässe beseitigt ohne neue zu schaffen, und was den öffentlichen Verkehr gleichzeitig stärkt.

Sistem politic & digitalisaziun

Administraziun chantunala digitala

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Digitalisierung der Verwaltung ist richtig und überfällig. Aber «Digital Only» ist zu weit. Der Kanton soll digital first denken, nicht digital only. Wer will und kann, soll online erledigen. Wer nicht kann oder will, soll einen analogen Weg haben. Das kostet etwas mehr, schützt aber Grundrechte auf Zugang zu staatlichen Dienstleistungen.

Vegliadetgna da votar 16 onns

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Das Argument ist verständlich: Jugendliche sind von Klimapolitik, Bildung und Infrastruktur direkt betroffen. Aber Mitbestimmung braucht auch Vorbereitung. Wer das Stimmrechtsalter senkt, muss gleichzeitig in politische Bildung investieren. Beides zusammen ergibt Sinn. Nur das Alter zu senken ohne den Kontext zu schaffen greift zu kurz.

Extensiun da la cooperaziun per il svilup

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Entwicklungszusammenarbeit ist primär Bundesaufgabe. Aber Kantone, die eigene Mittel einsetzen, setzen ein Signal und schaffen direktere Wirkung. Sinnvoll ist gezieltes Engagement dort, wo Graubünden einen konkreten Bezug hat: Bergregionen, Wasserversorgung, alpine Landwirtschaft. Nicht Giesskanne, sondern Kompetenz exportieren.

Quota per las minoritads linguisticas en la regenza

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Die Dreisprachigkeit Graubündens ist ein Gut, das aktiv geschützt werden muss. Aber eine formelle Quote ist heikel: Sie kann dazu führen, dass Kandidaturen nach Sprache bewertet werden statt nach Kompetenz. Besser wäre eine Kombination aus Wahlkreisreform, politischer Bildung in Minderheitensprachen und bewusstem Engagement der Parteien. Ziel und Mittel müssen stimmen

Segirezza & polizia

Amplificaziun da la videosurveglianza

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Nein. Videoüberwachung schafft kein Sicherheitsgefühl, sie schafft ein Überwachungsgefühl. Die Evidenz, dass mehr Kameras weniger Kriminalität bedeuten, ist dünn. Was wirkt, ist Präsenz: echte Menschen, funktionierende Quartiere, soziale Infrastruktur. Wer auf Kameras setzt, investiert in Symptombekämpfung statt in Ursachen.

Mesiras pli severas en cas da discriminaziun tar la polizia

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Ja. Wer das Gewaltmonopol des Staates ausübt, trägt eine besondere Verantwortung. Rassistische oder sexistische Äusserungen in der Polizei sind kein Kavaliersdelikt, sie untergraben das Vertrauen in eine Institution, die auf Vertrauen angewiesen ist. Strengere Massnahmen sind kein Angriff auf die Polizei, sie sind ein Schutz ihrer Glaubwürdigkeit.

Dapli preschientscha da la polizia

Na Plitost na Plitost gea Gea
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Sichtbare Polizeipräsenz kann Sicherheitsgefühl stärken, besonders in der Peripherie, wo Reaktionszeiten lang sind. Aber Präsenz allein ist kein Konzept. Entscheidend ist, wie sie wahrgenommen wird: als Schutz oder als Kontrolle. In Randregionen fehlt oft schlicht die Kapazität. Mehr Präsenz bedeutet also zuerst mehr Personal, und das kostet. Die Frage ist, ob der Kanton das wirklich will.

Mantegniment da valurs

Economia da martgà liber

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Die Aussage enthält Wahrheit und Ideologie zugleich. Märkte sind mächtige Koordinationsinstrumente, sie schaffen Effizienz, Innovation und Wohlstand. Aber sie haben blinde Flecken: öffentliche Güter, Externalitäten, Machtkonzentration. Wer sagt, alle profitieren langfristig, muss auch sagen: unter welchen Bedingungen, mit welchen Regeln, und wer definiert langfristig. Ohne diese Antworten ist die Aussage ein Versprechen ohne Adresse.

Tgira d’uffants a temp cumplain

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Was für ein Kind am besten ist, hängt nicht davon ab, ob ein Elternteil zu Hause bleibt. Es hängt davon ab, wie präsent, stabil und liebevoll die Bezugspersonen sind. Kinder in guten Kitas entwickeln sich hervorragend. Kinder mit einem überforderten, isolierten Elternteil zu Hause auch nicht automatisch. Die Aussage klingt fürsorglich, transportiert aber ein Modell, das für viele Familien weder möglich noch wünschbar ist.

Puniziun da persunas criminalas

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Nein. Bestrafung ohne Wiedereingliederung ist teuer und wirkungslos. Wer nach dem Strafvollzug ohne Perspektive, Wohnung und Arbeit entlassen wird, kehrt zurück. Eine Gesellschaft, die nur bestraft, produziert mehr Kriminalität. Eine, die reintegriert, schützt sich selbst. Sicherheit und Wiedereingliederung sind kein Widerspruch, sie bedingen einander.

Protecziun da l’ambient

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Ja. Wer Umweltschutz gegen Wirtschaftswachstum ausspielt, stellt die falsche Frage. Aber wenn es wirklich eine Wahl ist, dann ist sie klar: Eine Wirtschaft ohne intakte Ökosysteme ist keine Wirtschaft, sie ist Liquidation. Wir verbrauchen Kapital und nennen es Wachstum. Graubünden weiss das besser als die meisten: Gletscher, Wasser, Landschaft sind keine Kulisse, sie sind Grundlage. Wer sie opfert, opfert die Zukunft.

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