Dominic Hofstetter
Partito verde liberale | 02.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine Erhöhung würde Familien, bei denen beide Eltern arbeiten wollen oder müssen und die deshalb auf externe Kinderbetreuung angewiesen sind, finanziell entlasten. Es gäbe aber auch noch andere Wege, dieses Ziel zu erreichen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Krankenkassenkosten steigen kontinuierlich, und es fehlt am politischen Willen, Massnahmen zu ergreifen, die diesen Trend abschwächen oder stoppen würden. Deshalb müssen Haushalte mit niedrigerem Einkommen stärker entlastet werden.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Wir müssen den steigenden Kosten im Gesundheitswesen entgegenwirken. Kantonale Koordination, z.B. über die Konzentration von Gesundheitsleistungen, sind ein bewährtes Mittel.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die medizinische Grundversorgung in den Randregionen muss erhalten bleiben.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Familienergänzende Betreuungsstrukturen gehören zu einer modernen Gesellschaft. Für viele Familien sind externe Betreuungsangebote jedoch teuer, und gleichzeitig sind die Löhne in diesem Bereich sehr niedrig. Der Staat sollte diese Strukturen deshalb finanziell unterstützen.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Bildung ist der Motor der Wirtschaft. Gerade der Schritt von der Berufslehre zu einer höheren Fachausbildung ist ein wichtiger Schritt im Bildungsweg eines Menschen und ein extrem wichtiger Bestandteil des Erfolgs unseres dualen Bildungssystems.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Eine breite, unabhängige Medienlandschaft ist entscheidend für eine gesunde Demokratie. Leider sind Medien heute meist nur noch wirtschaftlich, wenn sie "Click Baits" publizieren und Werbung schalten, wodurch die journalistische Qualität leidet. Der Staat sollte lokale Medien deshalb stärker fördern, damit sie sich auf journalistische Kernaufgaben konzentrieren können.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die nächsten Jahrzehnte werden anspruchsvoll, der Kanton muss finanziell gut aufgestellt sein, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Ja, jedoch soll er die Bandbreite offen lassen, damit die Gemeinden den effektiven Satz selbst festlegen können.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die künftigen Anforderungen an den Personalbestand sind nicht abschätzbar. Der Kanton muss flexibel bleiben, damit er auch in Zukunft seine Aufgaben wahrnehmen kann.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Die Lebenshaltungskosten steigen, weshalb ein Mindestlohn eigentlich Sinn machen würde. Allerdings wären CHF 4200 gerade für Niedriglohnbranchen, die ohnehin schon mit steigenden Kosten zu kämpfen haben (z.B. Gastronomie), eine zusätzliche Herausforderung. Man sollte andere Wege finden, um Haushalte finanziell besser zu stellen, statt diese Niedriglohnbranchen zusätzlich zu belasten.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
|---|---|---|---|
Commento
Umwelt- und Landschaftsschutz bleiben wichtig, allerdings kommt unsere Umwelt immer stärker unter Druck, gerade auch, weil der Ausbau der erneuerbaren Energien zu wenig schnell vorangeht.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Commento
Anreize und Zielvereinbarungen bleiben wichtig, aber Verbote und Einschränkungen sind oft die wirkungsvolleren Mittel, um Umweltziele zu erreichen (z.B. Verbot von Ölheizungen), wovon die Wirtschaft langfristig wieder profitieren wird.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Piuttosto no | Piuttosto sì | Si |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commento
Grundsätzlich schon, allerdings nur dann, wenn die Rahmenbedingungen richtig gestaltet sind. Aktuell übernehmen Unternehmen noch zu wenig Verantwortung für die von ihnen verursachten Umwelt- und Sozialschäden. Es braucht strengere Regeln, damit die Umwelt und der gesellschaftliche Zusammenhalt geschützt werden und die Basis für künftiges Wirtschaftswachstum nicht durch kurzfristiges Handeln abgegraben wird.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commento
Viele Unternehmen haben den Anreiz, kurzfristig zu denken und zu handeln. Damit graben sie sich aber selbst eine Grube, weil künftiges Wirtschaftswachstum nur mit intakten natürlichen Ressourcen möglich sein wird. Deshalb ist es für künftiges Wirtschaftswachstum entscheidend, dass unsere Umwelt geschützt wird.
Commento
Die Knappheit von günstigem Wohnraum wird zunehmend zum Problem im Kanton Graubünden. Es braucht zumindest kurz- bis mittelfristig stärkere Eingriffe, um die Situation für die lokale Wohnbevölkerung zu entschärfen, auch um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.