Nadine Nef

I Verdi
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Preisgünstiger Wohnraum

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Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum insbesondere in Chur und in den Tourismuszentren spitzt sich immer mehr zu. Die Möglichkeiten, die der Kanton hat, um hier entschärfend einzuwirken, müssen genutzt werden.

Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen

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Gute Bildung schafft Zukunftsperspektiven – für Individuen sowie unseren Kanton –und darf kein Privileg sein. Höhere Kinder und Ausbildungszulagen ist eine Investition in die Zukunft Graubündens.

Verschärfung Sozialhilfe

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Man darf nicht bei den Schwächsten den Sparhebel ansetzen. Die Teilhabe ans gesellschaftliche Leben würde so verunmöglicht.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Basel-Stadt hat mit einer Parlamentsabstimmung entschieden, die Krankenkassenprämien bei 10% des Einkommens zu deckeln. Der Rest soll vom Kanton bezahlt werden. Diesem Beispiel soll auch Graubünden folgen.

Stärkung kantonale Spitalplanung

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Gesundheitsversorgung soll in allen Regionen gewährleistet sein. Das bedingt die Unterstützung – und somit auch Steuerung – des Kantons.

Medizinische Grundversorgung Randregionen

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Gesundheitsversorgung soll in allen Regionen gewährleistet sein. Das bedingt die Unterstützung des Kantons.

Schule & Bildung

Förderung Kinderbetreuung

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Das Gesetz für die familienergänzende Betreuung wurde zwar revidiert und die Unterstützung verbessert. Es zeigt sich aber, dass diese Entlastung bei vielen gar nicht ankommt. Um patriarchale Strukturen und somit Chancenungleichheit in der Arbeitswelt zu durchbrechen ist diese jedoch dringend notwendig.

Beteiligung an Studiengebühren

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In die Bildung investieren ist immer gut. Vergünstigungen sollten grundsätzlich aber nicht nach dem Giesskannenprinzip erfolgen, sondern nach Bedarf. Sinnvoller wären z.B. mehr und höhere Stipendien.

Migration & Integration

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Die Zunahme der Wohnbevölkerung beschäftigt die Menschen. Der SVP-Ansatz mit einer starren Obergrenze ist aber der falsche Weg. Die Initiative würde die Wirtschaft und Gesellschaft hart treffen: uns würden Fachkräfte im Gesundheitsbereich, in der Gastronomie, auf dem Bau und in der Landwirtschaft fehlen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Ausbau Medienförderung

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Eine Medienvielfalt und unabhängige Medien sind die Grundlage unserer direkten Demokratie. Vor allem lokale Medien stehen bereits heute unter enormen wirtschaftlichen Druck.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Dem Kanton GR geht es finanziell zwar gut. Mit dem Wegfall des Eigenmietwertes werden dem Kanton GR aber Millionen fehlen. Ein Ersatz durch eine Besteuerung der Zweitwohnungen ist noch offen. Darum ist eine Steuersenkung in den nächsten 4 Jahren sicher nicht angebracht. Andernfalls würden uns Gelder für wichtige Aufgaben fehlen

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Dem Kanton GR werden mit dem Wegfall des Eigenmitwertes Millionen fehlen, darum ist diese Ersatzsteuer wichtig. Diese Steuer kann auch eine Lenkungswirkung im Zweitwohnungsbereich haben. Wer sich eine Zweitwohnung leisten kann, sollte sich auch diese Abgabe leisten können. Zudem wäre sie ein gutes Mittel, um zweckgebunden bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Einfrierung Stellenbestand

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Es macht keinen Sinn eine starre Regelung einzuführen. Die Stellen müssen nach Bedarf geschaffen werden. Z.B. braucht es mehr Personal, um den Green Deal umzusetzen

Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums

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In vielen Föllen kann die Förderung von Vollzeitstellen auch kontraproduktiv sein, weil die Vereinbarkeit mit der Familie oder die mentale und körperliche Gesundheit beeinträchtigt werden können. Eine steuerliche Begünstigung von Vollzeitstellen würde damit zu neuen sozialen Ungerechtigkeiten führen.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Die Lebenskosten steigen, inbesondere die Wohnkosten und Krankenkassen. Darum ist dieser Mindestlohn mehr als gerechtfertigt. In der Schweiz leben 300'000 Menschen in Haushalten, in denen das Einkommen trotz Erwerbstätigkeit nicht ausreicht.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Bundesverfassung und Gleichstellungsgesetz verlangen die Lohngleichheit von Mann und Frau. Dieses Gesetz besteht jedoch momentan vo allem auf Papier – es braucht eine Kontrolle.

Service Public im ländlichen Raum

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Starke Regionen sind wichtig, das ist aber nur möglich, wenn diese attraktiv bleiben. Dazu gehören unter anderem ÖV, eine medizinische Grundversorgung und Bildungsangebote. Ansonsten sterben die Dörfer aus.

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Die Ansiedlung von KMU, von Clean Tech-Firmen ist wichtig und kann steuerlich begünstigt werden. Die steuerlichen Anreize sollten aber nach Nachhaltigkeitskriterien erfolgen. Solche Kriterien kennt der Kanton heute nicht.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Unternehmen dürfen nicht auf Kosten der Lebensqualität geschäften.

Unterstützung Bergbahnen

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Klimawandel macht es besonders kleineren Skigebieten schwierig, ihre Bahnen am Laufen zu halten. Es braucht hier Unterstützung – nicht für energiefressende Beschneiungsanlagen, sondern für die Transformation zu neuen Angeboten, die ohne Schnee funktionieren.

Umwelt & Energie

Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz

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Der Ausbau von erneuerbaren Energien kann in vielen Fällren Hand in Hand mit dem Umwelt- und Landschaftschutz erfolgen. Es ist wichtig, dass die Möglichkeiten richtig genutzt werden, ohne der Biodiversität des Kantons zu Lasten zu fallen.

Ausbau Windkraft

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Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Es braucht eine Mischung aller zielführenden Massnahmen, d.h. Anreize, aber auch Vorschriften, die unnötige und unfaire Verschmutzung bestrafen.

Verkehr & Raumplanung

Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen

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Der Mangel an bezahlbaren Wohnraum wird durch die Umwandlung von altrechtlichen Wohnungen in Zweitwohnungen noch verstärkt. Das zeigt auch der Bericht "Wohnungsmandel in GR?!" (2023) vom Wirtschaftsforum GR.

Verdichtetes Bauen

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Verbot Tempo 30

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Förderung motorisierter Individualverkehr

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Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Freie Marktwirtschaft ist selten gerecht.

Umweltschutz

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