Jonas Leuthold

Partito verde liberale | 02.01
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Preisgünstiger Wohnraum

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Das Gesetz über die Förderung von Wohnraum, welches Anfang dieses Jahres in Kraft trat, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ob es weit genug ging, wird sich zeigen. Speziell in den Tourismusregionen bezweifle ich es. https://www.gr-lex.gr.ch/app/de/texts_of_law/950.250

Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen

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Die Erhöhungen der letzten Jahrzehnte bewegten sich konsequent unter der Teuerung und waren nicht ausreichend. Auch der "cut-off" der Ausbildungszulagen mit 25 macht in der heutigen Zeit keinen Sinn. Mit Militärdienst und Regelstudienzeit ist ein Masterabschluss mit 25 unrealistisch.

Verschärfung Sozialhilfe

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Die Zulagen sind bereits jetzt sehr tief.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Infolge der SP Initiative im Sommer 2024 hat der Bund einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, der dieses Jahr in Kraft trat. Hier muss man abwarten, wie sich die Lage im Kanton entwickelt. Ein starrer Wert von 10% scheint mir nicht sehr sinnvoll, die bisherigen gezielten Verbilligungen könnten allerdings ausgebaut werden. Das Bündner System der abgestuften Selbstbehalte sollte Schweizweit übernommen werden. https://www.bag.admin.ch/de/newnsb/V63gs2ItKxaun3huh9-OH

Stärkung kantonale Spitalplanung

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Der Kanton sollte schneller eingreifen können, wenn etwas aus dem Ruder läuft, Beispiel: Spital Oberengadin

Medizinische Grundversorgung Randregionen

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Aktuell macht der Kanton genug und stellt die dezentrale Gesundheitsversorgung sicher. Dies muss auch in Zukunft so bleiben.

Schule & Bildung

Förderung Kinderbetreuung

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Das Gesetz über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Graubünden des letzten Jahres war ein Schritt in die richtige Richtung. Auch hier wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob es ausreicht. https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2025/Seiten/2025050701.aspx

Beteiligung an Studiengebühren

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Das duale Bildungssystem sollte als gleichwertige Alternative zum akademischen Studium stehen. Es ist für Graubünden wichtig, Fachkräfte direkt im Kanton auszubilden.

Migration & Integration

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Die Initiative wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Natürlich möchte niemand eine komplett überfüllte Schweiz, die Initiative ist allerdings die wohl schlechteste "Lösung".

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Ausbau Medienförderung

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Unabhängige Medien sind essenziell für eine funktionierende Demokratie

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Steuersenkungen wurden bereits in dieser Legislatur vorgenommen. Bei einem Budgetdefizit von 90 Millionen Franken im Jahre 2025, und geplanten Defiziten zwischen 118 und 137 Millionen im Finanzplan 2026–2028 müssen erneute Steuersenkungen nicht diskutiert werden.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Schweizweit ist laut Bund mit Mindereinnahmen von ungefähr zwei Milliarden Franken zu rechnen. Dementsprechend wird ein Teil dieser Mindereinnahmen auch Graubünden treffen. Um diese auszugleichen, wäre eine Steuer auf Zweitliegenschaften sinnvoll, speziell auch um die Wohnungsknappheit in Tourismusregionen zu bekämpfen.

Einfrierung Stellenbestand

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Falls der Bund dem Kanton neue Aufgaben überträgt, muss der Stellenbestand angepasst werden können.

Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums

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Jeder soll flexibel so leben können, wie er möchte.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Seit dem 1. Juli 2020 sind Arbeitgeber mit 100 oder mehr Mitarbeitenden gesetzlich verpflichtet, alle vier Jahre eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchzuführen und diese von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Kontrolliert wird dies vom Kanton allerdings nicht, eine einfache Selbstdeklaration des Unternehmens genügt. Stichprobenkontrollen könnten hier Sinn machen.

Service Public im ländlichen Raum

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Förderung des öffentlichen Verkehrs ist mir ein zentrales Anliegen. Speziell Grüsch ist mittlerweile sehr schlecht an das Schweizer Zugnetz angeschlossen, insbesondere für ältere Personen ist das Erreichen der Anschlüsse (2 bzw. 3 Minuten Umsteigezeit für mehrere hundert Meter) fast unmöglich.

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Die Ansiedlung neuer Firmen wird bereits schweizweit stark unterstützt und ist Hauptgrund der Zuwanderung.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Unterstützung Bergbahnen

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Umwelt & Energie

Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz

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Landschaftsschutz definitiv, Umweltschutz je nach Situation.

Ausbau Windkraft

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Windkraft ist die günstigste Energiequelle, die wir bislang fast gar nicht nutzen. Zum Vergleich (die Skifahrer kennen ihn bereits): Österreich hat knapp 1500 Windanlagen, die Schweiz nur 50.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Verkehr & Raumplanung

Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen

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Verdichtetes Bauen

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Nur in Kombination mit sinnvoller Raumplanung. Das wahllose Zupflastern von Grüsch hat uns leider zu Recht aus dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz geworfen. https://www.baublatt.ch/baubranche/ortsbilder-mehrere-buendner-dorfbilder-verlieren-schutzstatus-37253

Verbot Tempo 30

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Rund 60 % aller schweren Verkehrsunfälle passieren in der Schweiz innerorts. Die Sterbewahrscheinlichkeit für Fussgängerinnen und Fussgänger ist bei einer Kollision mit einem Fahrzeug, das 50 km/h schnell unterwegs ist, um das Sechsfache höher als bei 30 km/h.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Der motorisierte Individualverkehr wurde bereits jahrzehntelang zu stark gefördert, während der öffentliche Verkehr sowie der Langsamverkehr vernachlässigt wurden.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Komplett unkontrollierte Märkte führen unweigerlich zu Monopolstellungen, die ausgenutzt werden. Ein simples Beispiel dafür ist die Preisabsprache zwischen Walmart und Pepsi, die den Konsumenten massiv schadet. Eine freie Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn es weiterhin Gesetze gibt, die Macht- und Monopolmissbrauch verhindern. https://www.forbes.com/sites/errolschweizer/2025/12/18/how-walmart-and-pepsico-rigged-prices-and-supercharged-food-inflation/

Umweltschutz

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Konsequent gedacht ist das gar kein Widerspruch. Wir brauchen eine intakte und gesunde Umgebung, um überhaupt zu wirtschaften. Stärkerer Umweltschutz ist fast immer auch die wirtschaftlichste Option. So ist beipielsweise erneuerbarer Strom weit günstiger als fossile Brennstoffe. https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html

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