Jahzara Crameri
Grüne | 05.03
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien tragen einen wichtigen Teil unserer Gesellschaft. Eine moderate Erhöhung der Zulagen kann helfen, finanzielle Belastungen zu reduzieren und Chancengleichheit zu fördern, sollte aber in einem ausgewogenen Rahmen erfolgen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sozialhilfe ist ein wichtiges Auffangnetz für Menschen in schwierigen Situationen. Eine Verschärfung würde vor allem die Schwächsten treffen und ist aus meiner Sicht nicht der richtige Ansatz.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Krankenkassenprämien sind für viele Haushalte eine grosse Belastung. Eine stärkere Entlastung ist wichtig, damit die Gesundheitskosten für alle tragbar bleiben und nicht zur sozialen Ungleichheit führen.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine gezielte Steuerung kann helfen, die Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen zu sichern. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Versorgung für die Bevölkerung weiterhin gut erreichbar bleibt, insbesondere in ländlichen Regionen.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine gute medizinische Grundversorgung muss in allen Regionen gewährleistet sein. Gerade in Randregionen ist es wichtig, dass der Kanton aktiv unterstützt, um die Versorgung langfristig sicherzustellen.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Familienergänzende Betreuungsangebote sind wichtig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig tragen sie zur Chancengleichheit bei und entlasten Familien im Alltag.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Investitionen in Bildung sind zentral für die Zukunft. Eine Unterstützung ist sinnvoll, sollte jedoch gezielt und bedarfsgerecht erfolgen, damit diejenigen profitieren, die darauf angewiesen sind.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine starre Obergrenze ist keine nachhaltige Lösung. Die Schweiz ist auf Fachkräfte angewiesen, und eine solche Begrenzung würde Wirtschaft und Gesellschaft stark einschränken.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Unabhängige und vielfältige Medien sind zentral für unsere Demokratie. Eine gezielte Unterstützung ist sinnvoll, sollte aber transparent und ausgewogen erfolgen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton steht vor wichtigen Aufgaben und Investitionen. Pauschale Steuersenkungen sind aktuell nicht prioritär. Entscheidend ist eine nachhaltige Finanzpolitik, die Handlungsspielraum für zentrale Bereiche sichert.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine solche Steuer kann helfen, Einnahmeausfälle zu kompensieren und gleichzeitig eine Lenkungswirkung im Zweitwohnungsbereich zu erzielen. Wichtig ist eine faire und ausgewogene Ausgestaltung.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands ist nicht sinnvoll. Der Personalbedarf soll sich nach den tatsächlichen Aufgaben und Herausforderungen richten.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Steueranreize können neue Ungleichheiten schaffen und greifen oft zu kurz. Wichtig ist eine ganzheitliche Betrachtung, insbesondere in Bezug auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein Mindestlohn kann helfen, Erwerbsarmut zu verhindern und faire Arbeitsbedingungen zu sichern. Wichtig ist jedoch, dass er wirtschaftlich tragbar bleibt und regionale Unterschiede berücksichtigt werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohngleichheit ist gesetzlich verankert und muss konsequent umgesetzt werden. Gerade bei Unternehmen mit öffentlichen Aufträgen ist eine transparente Kontrolle wichtig.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein guter Service Public ist entscheidend für attraktive und lebenswerte Regionen. Gerade in ländlichen Gebieten ist eine starke Unterstützung wichtig, um Abwanderung zu verhindern.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ansiedlung von Unternehmen kann wirtschaftlich sinnvoll sein. Steuerliche Anreize sollten jedoch gezielt eingesetzt und an nachhaltige sowie langfristige Kriterien geknüpft werden.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klare Regeln sind wichtig für Fairness und Lebensqualität. Gleichzeitig sollten Prozesse effizient gestaltet sein, damit Unternehmen nicht unnötig belastet werden.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine pauschale Unterstützung ist nicht nachhaltig. Wichtiger ist es, Bergbahnen gezielt bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, beispielsweise hin zu ganzjährigen und zukunftsfähigen Angeboten.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, sollte jedoch im Einklang mit dem Umwelt- und Landschaftsschutz erfolgen. Lösungen müssen beide Interessen berücksichtigen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Erneuerbare Energien sind zentral für die Zukunft. Windkraft kann ein Teil davon sein, wenn Standorte sorgfältig gewählt und Umweltaspekte berücksichtigt werden.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind wichtig, reichen aber alleine nicht aus. Für wirksamen Klimaschutz braucht es eine Kombination aus Anreizen, Zielvereinbarungen und klaren Rahmenbedingungen.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist in Graubünden zunehmend knapp. Die Umwandlung von Erst- in Zweitwohnungen verschärft dieses Problem, weshalb hier klare Grenzen sinnvoll sind.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine sinnvolle Verdichtung kann helfen, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Wichtig ist jedoch, dass die Lebensqualität erhalten bleibt und die Entwicklung sorgfältig geplant wird.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Tempo 30 kann zur Sicherheit und zur Reduktion von Lärm beitragen. Ein generelles Verbot halte ich daher nicht für sinnvoll.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein Ausbau des Strassenverkehrs löst Verkehrsprobleme oft nur kurzfristig. Nachhaltige Lösungen liegen eher in einer ausgewogenen Verkehrsplanung und der Förderung alternativer Mobilität.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die Marktwirtschaft schafft Chancen, führt aber nicht automatisch zu sozialer Gerechtigkeit. Es braucht klare Rahmenbedingungen, damit alle langfristig profitieren können
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Langfristiger Umweltschutz ist eine wichtige Grundlage für unsere Zukunft. Wirtschaftliche Entwicklung und Nachhaltigkeit sollten jedoch möglichst gemeinsam gedacht werden.
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Graubünden ein immer grösseres Problem. Gerade für junge Menschen und Familien wird es zunehmend schwieriger, geeigneten Wohnraum zu finden. Der Kanton soll deshalb aktiv Massnahmen ergreifen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.