Marco Coray
FDP.Die Liberalen | 01.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Arbeitstätige und Eltern sollen entlastet werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Krankenkassenkosten sollten gesenkt werden. Ein gesunder Ausgleich zwischen den Gewinnen der Farma Industrie und den Gesundheitskosten muss hergestellt werden.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht ein wirtschaftlich sinnvolles Konzept für den ganzen Kanton, das die perifere Infrastruktur zur Entlastung der spezialisierten Zentren nutzt und die Grundversorgung der Täler Gewährleistet.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Kreative und ganzheitliche Lösungsansätze sind wichtiger als Subventionierung.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es ist sinnvoller die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Eltern ihre Kinder betreuen und erwerbstätig sein können.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das ist eine Investition in die Zukunft.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Initiative führt nicht zum gewünschten Ziel, sondern schliesst wichtige Fachkräfte aus während die Begrenzung für Flüchtlinge keine Wirkung hat.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Lokale Medien schaffen Diversifikation und Identifikation.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wichtig ist der Finanzhaushalt und die Verteilung der Steuerzahlungen. Familien müssen entlastet werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Bereits die Abschaffung des Eigenmietwerts bedeutet eine Bestrafung der Bürger, welche das Risiko und den Aufwand auf sich nehmen, in Immobilien zu investieren und diese zu entwickeln. Zusätzliche Steuern auf Zweitliegenschaften wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung. Das Ziel muss sein, den Grundbesitz für normalverdiener zu erleichtern.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Bürokratie muss effizient bleiben und der kantonale Lohnstandart darf die Privatwirtschaft nicht austrocknen. Die Einfrierung vom Stellenbestand würde dieses Ziel aber verfehlen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Arbeit muss sich lohnen, wir müssen motivierte Arbeitskräfte fördern und dürfen ihren beruflichen Aufstieg nicht abstrafen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dadurch würden wir KMUs bestrafen. Selbstständig Erwerbende und Kleinunternehmer arbeiten ohne Lohngarantie. Wir würden die Grüündung neuer Unternehmen deutlich unatraktiver machen.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohngleichheit muss bestehen, dadurch ermöglichen wir eine Verteilung von Arbeits- und Betreuungspensum innerhalb der Familiengemeinschaften.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Randregionen müssen als Lebensraum erhalten bleiben.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gründung von Firmen und Schaffung von Arbeitsplätzen muss atraktiv sein.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Kleine Bergbahnbetriebe sind oft der wirtschaftliche Rückgrat von kleinen Gemeinden.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wir haben genug Flächen in urbanen Gebieten, die noch zu erschliessen sind. Unsere Natur in Industriegebiete zu verwandeln ist ökologisch nicht sinnvoll.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Um die Netzstabilität zu gewährleisten sind wir auf Windenergie angewiesen.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Positive Verstärkung ist der deutlich bessere Grundsatz. Wir kommen nicht ohne Verbote aus, doch wird der technische Fortschritt, gefördert durch Ziele und Anreize, umweltbelastende Technologien ablösen.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das Zweitwohnungsgesetz hat seine Ziele weitgehend verfehlt und die Wohnkosten stattdessen in die Höhe getrieben, sodass junge Familien kaum bezalhbaren Wohnraum finden und sich auch kein passives Einkommen durch Immobilien leisten können.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Auf gewissen Strecken ist Tempo 30 aus Sicherheitsgründen notwendig.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
In Berggebieten sind die Leute auf individualverkehr angewiesen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Ein freier Markt ist ein guter Grundsatz, es bilden sich dabei aber zwangsläufig Monopole. Diese auf ein gesundes Mass einzuschränken ist eine Pflicht des Staates.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ein gesundes Mass ist wichtig. Eine wirtschaftliche starke Gesellschaft hat effektivere Möglichkeiten, sich um Umweltliche Belange zu kümmern. Gewisse Einschränkungen müssen in Kauf genommen werden.
Kommentar
Unternehmer, die günstigen Wohnraum schaffen wollen, sollen gefördert werden.