Roland Schister
Die Mitte | 03.03
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Obergrenze von 10 % des Einkommens für Krankenkassenprämien ist grundsätzlich gut, weil sie Haushalte spürbar entlastet und für mehr Fairness sorgt. Gleichzeitig muss bewusst sein, dass eine solche Regelung hohe Kosten für den Staat verursacht. Deshalb ist es wichtig, eine Lösung zu finden, die sozial wirksam ist und finanziell tragbar bleibt.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Graubünden sollten die Täler weiterhin mit einem nahegelegenen Spital oder zumindest einer gut funktionierenden Notaufnahme versorgt sein, um die Grund- und Notfallversorgung sicherzustellen. Gleichzeitig sind Spezialisierungen notwendig, damit komplexe Behandlungen an den bestmöglichen Standorten durchgeführt werden können. Dafür muss jedoch die Kapazität der Rega ausgebaut werden, damit beispielsweise schwere Notfälle schnell und sicher verlegt werden können.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Mischmodell bei dem die Grundversorgung in den Randregionen gestärkt wird und gleichzeitig die Notaufnahmen entlastet werden wäre passend. Dadurch können sich die Notfallstationen stärker auf dringende und schwerwiegende Fälle konzentrieren, statt auf weniger akute Beschwerden. Wichtig ist, dass die Bevölkerung einen klaren und einfachen Zugang zur passenden Versorgungsstufe hat.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Unterstützung von Kitas, Tagesschulen und Mittagstischen ist eine gute Entlastung für Familien, damit Beruf und Betreuung besser vereinbar sind. Gleichzeitig profitieren Kinder von Förderung und sozialen Kontakten. Wichtig ist aber, dass die Angebote auch in ländlichen Regionen gut zugänglich sind.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuerliche Anreize zur Erhöhung des Arbeitspensums sind grundsätzlich zweckmässig, besonders in Bürojobs oder anderen Tätigkeiten mit flexibler Arbeitsgestaltung. Dort kann mehr Arbeit oder längere Erwerbstätigkeit gut umgesetzt werden. In körperlich belastenden Berufen wie Pflege, Bau oder Gastronomie ist dies jedoch kaum realistisch. Dadurch wirkt die Massnahme ungleich und erreicht nicht alle Berufsgruppen gleich gut, weshalb sie nur eingeschränkt geeignet ist.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der bürokratische Aufwand für Unternehmen sollte reduziert werden, ohne grundlegende Schutzvorschriften aufzugeben. Ziel ist nicht ein Abbau von Standards, sondern effizientere Verfahren. Beispielsweise könnten Einspracheverfahren durch Gebühren oder Pauschalen weniger missbräuchlich genutzt werden, während Bau- und Umweltauflagen im Kern bestehen bleiben.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig für die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz. Eine Lockerung von Umwelt- und Landschaftsschutzvorschriften ist jedoch nur gerechtfertigt, wenn der zusätzliche Energiegewinn klar nachweisbar ist und die Eingriffe in die Natur möglichst gering bleiben. Priorität soll auf Projekten liegen, die einen hohen Nutzen bei minimalem ökologischen Schaden bringen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Ausbau von Windkraft im Kanton ist sinnvoll, da er zur erneuerbaren Energieversorgung beiträgt und die Winterproduktion ergänzt. Voraussetzung ist jedoch eine sorgfältige Standortwahl. Anlagen sollen bevorzugt in bereits erschlossenen oder wenig touristisch bedeutenden Gebieten entstehen, um Landschaftsbild und Natur möglichst gering zu beeinträchtigen und Konflikte mit Tourismus und Bevölkerung zu vermeiden.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Einschränkung kann helfen, den Bestand an Erstwohnungen zu sichern und damit die Wohnversorgung für Einheimische zu verbessern sowie einer weiteren Verknappung und Preissteigerung entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollte die Regelung verhältnismässig bleiben und Ausnahmen dort zulassen, wo keine negative Wirkung auf den Wohnungsmarkt entsteht.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Verdichtung innerhalb bestehender Siedlungsgebiete kann helfen, Boden zu schonen und der Zersiedelung entgegenzuwirken. Zudem ermöglicht sie eine effizientere Nutzung der bestehenden Infrastruktur und kann zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum beitragen. Wichtig ist jedoch, dass die bauliche Entwicklung ortsverträglich erfolgt und die Lebensqualität sowie das Ortsbild berücksichtigt werden.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Eine leichte bis moderate Erhöhung der Kinder- und Ausbildungszulagen erachte ich als sinnvoll, um alle Familien etwas zu entlasten. Gleichzeitig bleibt es wichtig, Familien mit niedrigem Einkommen gezielt stärker zu unterstützen. Insbesondere bei der Kinderbetreuung, beispielsweise durch günstigere Kitas, sollte der Kanton zusätzliche Hilfe leisten.