Yanik Naré

Sozialdemokratische Partei | 06.04
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Preisgünstiger Wohnraum

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Wenn Einheimische keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, fördert das die Abwanderung und schwächt ganze Regionen. Es ist deshalb im Interesse des Kantons, dieser Entwicklung mit den eigenen Mitteln entgegenzuwirken.

Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen

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Kinder und Ausbildung sind keine Privatsache, sondern eine Investition in unsere Gesellschaft. Wer Familien entlastet, stärkt Zusammenhalt und Zukunftschancen.

Verschärfung Sozialhilfe

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Sozialhilfe muss das Existenzminimum sichern und Menschen in schwierigen Situationen auffangen. Zusätzliche Kürzungen lösen keine Probleme, sondern verschärfen Armut und Ausgrenzung.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Gesundheit darf nicht vom Lohnzettel abhängen. Wenn immer mehr Menschen an den Fixkosten zerbrechen, verliert Politik ihren sozialen Auftrag.

Stärkung kantonale Spitalplanung

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Eine bessere kantonale Planung kann Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen stärken, besonders bei spezialisierten Angeboten. Gleichzeitig muss die Grundversorgung in allen Regionen Graubündens gut erreichbar bleiben.

Medizinische Grundversorgung Randregionen

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In einem Kanton wie Graubünden ist eine gute Grundversorgung in allen Regionen zentral. Für mich ist wichtig, dass der Wohnort nicht über die Qualität der medizinischen Versorgung entscheidet.

Schule & Bildung

Förderung Kinderbetreuung

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Gute Betreuungsstrukturen entlasten Familien, stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und schaffen früh mehr Chancengleichheit. Gerade in einem Kanton wie Graubünden braucht es dafür verlässliche und bezahlbare Angebote.

Beteiligung an Studiengebühren

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Der Zugang zur höheren Berufsbildung soll von Motivation und Fähigkeit abhängen, nicht vom Einkommen. Wenn wir qualifizierte Fachkräfte wollen, muss Weiterbildung auch finanziell erreichbar sein.

Migration & Integration

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Diese Initiative gibt einfache Antworten auf komplexe Herausforderungen. Für Graubünden wäre sie riskant, weil wir in vielen Bereichen auf Menschen angewiesen sind, die hier arbeiten, mittragen und unsern Alltag mitprägen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Ausbau Medienförderung

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Lokale Medien sind wichtig für Demokratie, Zusammenhalt und Sichtbarkeit in allen Regionen Graubündens. Wenn Medienvielfalt verschwindet, verlieren vor allem kleinere Regionen und Sprachräume an Stimme.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Steuersenkungen klingen zwar attraktiv, schwächen aber den Handlungsspielraum des Kantons. Für mich ist wichtiger, dass Graubünden in Wohnen, Gesundheit und Infrastruktur investieren kann.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Es wäre falsch, wenn am Ende die Einheimischen für Steuerausfälle aufkommen, während Zweitliegenschaften geschont werden. Gerade für junge Menschen darf Wohnen nicht noch unerreichbarer werden.

Einfrierung Stellenbestand

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Ein Einfrieren des Stellenbestands ist für mich der falsche Weg. Entscheidend ist nicht eine starre Zahl, sondern ob der Kanton seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann.

Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums

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Mehr Arbeitspensum lässt sich nicht einfach mit Steueranreizen erzwingen. Problematisch wird es dort, wo Familien steuerlich schlechter gestellt werden, weil jemand einen Teil der Betreuungsarbeit übernimmt.

Wirtschaft & Arbeit

Einführung Mindestlohn

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Wer Vollzeit arbeitet, soll davon leben können. Ein Mindestlohn schützt vor Lohndumping und verhindert, dass tiefe Löhne am Ende von der Allgemeinheit mitgetragen werden.

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist keine freiwillige Geste, sondern eine Frage der Fairness und des Rechts. Wer öffentliche Aufträge erhält, soll auch nachweisen, dass dieses Prinzip eingehalten wird.

Service Public im ländlichen Raum

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Gerade in einem Bergkanton darf der Wohnort nicht darüber entscheiden, wie gut Menschen angebunden und versorgt sind. Ein starker Service public hält Regionen lebendig und schafft gleichwertige Lebensbedingungen.

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Neue Firmen sind willkommen, aber nicht über pauschale Steuergeschenke. Wirtschaftsförderung soll an klare Bedingungen geknüpft sein und dort ansetzen, wo gute und nachhaltige Arbeitsplätze für Graubünden entstehen.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Unnötige Bürokratie soll man abbauen. Aber Schutzstandards bei Lärm, Umwelt und Raumplanung darf man nicht einfach opfern.

Unterstützung Bergbahnen

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Kleinere Bergbahnen sind in vielen Regionen mehr als ein Tourismusangebot, sie sind Teil der regionalen Infrastruktur. Unterstützung ist für mich dort sinnvoll, wo sie regionalen Nutzen stiftet und auf eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet ist.

Umwelt & Energie

Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz

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Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, aber nicht um jeden Preis. Für mich braucht es gute Projekte an den richtigen Orten statt einen pauschalen Abbau von Umwelt- und Landschaftsschutz.

Ausbau Windkraft

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Der Ausbau der Windkraft ist wichtig, wenn wir bei der Energieversorgung vorankommen wollen. Entscheidend ist, dass solche Projekte sinnvoll platziert sind und Rücksicht auf Bevölkerung und Landschaft nehmen.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Ich bin dafür, dass der Kanton wenn möglich zuerst mit Anreizen, Förderung und klaren Zielvereinbarungen arbeitet. Wo diese nicht ausreichen, braucht es aber weiterhin verbindliche Regeln, damit die Klimaziele auch tatsächlich erreicht werden.

Verkehr & Raumplanung

Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen

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Wenn immer mehr Erstwohnungen zu Zweitwohnungen werden, fehlt Wohnraum für Menschen, die hier das ganze Jahr leben. Das verstärkt Abwanderung und Überalterung in unseren Dörfern.

Verdichtetes Bauen

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Wenn wir mehr Wohnraum wollen, kommen wir an einer gewissen Verdichtung nicht vorbei. Sie darf aber nicht schematisch erfolgen, sondern muss ortsverträglich bleiben und die Lebensqualität erhalten.

Verbot Tempo 30

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Das ist für mich eine unnötige Diskussion. Gemeinden sollen dort handeln können, wo es um Sicherheit, Lärmschutz und Lebensqualität geht, statt dass man aus Prinzip etwas verbietet.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Mehr Kapazität schafft meist auch mehr Verkehr und löst die Probleme deshalb nicht nachhaltig. Graubünden braucht vor allem bessere Alternativen, statt immer neue Anreize für noch mehr Autoverkehr zu setzen.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Marktwirtschaft ist wichtig, löst aber nicht jede soziale Frage von selbst. Damit möglichst viele profitieren, braucht es auch Verantwortung und klare Regeln.

Umweltschutz

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Nachhaltige Politik braucht einen langfristigen Ausgleich zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen. Umweltschutz darf dabei nicht immer dem kurzfristigen Wachstum untergeordnet werden.

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