Silvio Dietrich
Sozialdemokratische Partei | 06.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Höhere Kinder- und Ausbildungszulagen sind ein wirksamer Hebel zur Entlastung von Familien und stärken die Chancengerechtigkeit.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine Verschärfung der Sozialhilfe birgt das Risiko, besonders verletzliche Personen zusätzlich unter Druck zu setzen. Zielführender sind wirksame Integrationsmassnahmen und individuelle Unterstützung zur nachhaltigen Existenzsicherung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine stärkere Prämienverbilligung entlastet Haushalte gezielt und wirkt der steigenden Kostenbelastung entgegen. Die 10-Prozent-Grenze ist ein sinnvoller Richtwert für eine sozial ausgewogene Finanzierung.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine zu starke Zentralisierung birgt Risiken für die wohnortnahe Versorgung, insbesondere in einem Flächenkanton wie Graubünden. Wichtig ist ein ausgewogenes Zusammenspiel von Qualität, Effizienz und regionaler Zugänglichkeit.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung ist eine zentrale staatliche Aufgabe. Gerade in Randregionen braucht es gezielte Anreize und Unterstützung, um eine flächendeckende und qualitativ gute Versorgung langfristig zu gewährleisten.
Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Familienergänzende Betreuungsangebote sind ein zentraler Standortfaktor und stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine gezielte Unterstützung erhöht die Chancengleichheit für Kinder, entlastet Familien nachhaltig und stärkt letztendlich auch die Wirtschaft..
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine stärkere Beteiligung des Kantons an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung ist ein klares Bekenntnis zur Stärkung des dualen Bildungssystems. Entsprechende Forderungen habe ich aktiv unterstützt.
Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine starre Bevölkerungsgrenze greift zu kurz und wird den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten nicht gerecht. Entscheidend ist eine vorausschauende Steuerung von Zuwanderung, Infrastruktur und Arbeitsmarkt statt pauschaler Begrenzungen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine vielfältige und qualitativ hochwertige Medienlandschaft ist zentral für eine funktionierende Demokratie. Gezielte Förderung kann dazu beitragen, unabhängige Berichterstattung und regionale Vielfalt langfristig zu sichern.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Steuersenkungen würden den finanziellen Handlungsspielraum des Kantons einschränken. Angesichts zentraler Aufgaben in Bildung, Gesundheit und sozialer Sicherheit sind stabile Einnahmen notwendig, um gezielt zu investieren und soziale Ungleichheiten nicht weiter zu verschärfen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Abschaffung des Eigenmietwerts darf nicht zu Steuerausfällen oder einseitigen Entlastungen führen. Eine gezielte Besteuerung von Zweitliegenschaften ist ein sachgerechter Ansatz, um Ausgleich zu schaffen und den Wohnungsmarkt zu entlasten.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschaler Stellenstopp würde die Leistungsfähigkeit der Verwaltung beeinträchtigen. Entscheidend ist eine bedarfsgerechte Ausstattung mit qualifiziertem Personal, um die öffentlichen Aufgaben effizient und zuverlässig zu erfüllen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuerliche Anreize führen oft zu Mitnahmeeffekten und begünstigen höhere Einkommen. Zielführender sind strukturelle Massnahmen wie bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie faire Arbeitsbedingungen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Mindestlohn kann zur Existenzsicherung beitragen und Lohndumping verhindern. Gleichzeitig ist auf mögliche Folgewirkungen zu achten, insbesondere auf die Lohnstruktur und die Auswirkungen auf kleinere Betriebe.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Lohngleichheit ist ein zentrales Gebot der Fairness und gesetzlich verankert. Konsequente Kontrollen, insbesondere bei öffentlich beauftragten Unternehmen, stärken die Glaubwürdigkeit und fördern die tatsächliche Umsetzung.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein starker Service public ist zentral für die Lebensqualität im ländlichen Raum. Gleichzeitig wird bereits viel geleistet, weshalb gezielte und wirkungsorientierte Weiterentwicklungen im Vordergrund stehen sollten.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Gezielte steuerliche Anreize können die Standortattraktivität erhöhen und Arbeitsplätze schaffen. Entscheidend ist, dass diese Massnahmen nachhaltig wirken und mit klaren Erwartungen an Wertschöpfung und regionale Verankerung verbunden sind.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Regulierungen erfüllen wichtige Schutzfunktionen für Umwelt, Bevölkerung und faire Wettbewerbsbedingungen. Anstelle eines generellen Abbaus sind gezielte Vereinfachungen und effiziente Verfahren zielführender.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine generelle Ausweitung finanzieller Unterstützung ist nicht zielführend. Im Vordergrund stehen wirtschaftliche Tragfähigkeit, klare Strategien sowie die konsequente Ausrichtung an klima- und nachhaltigkeitspolitischen Zielen.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral, darf jedoch nicht zulasten von Natur- und Landschaftsschutz erfolgen. Wichtig sind sorgfältige Abwägungen und standortgerechte Lösungen statt pauschaler Lockerungen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Ausbau der Windenergie ist ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz. Voraussetzung sind sorgfältige Standortprüfungen sowie die Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutz.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Anreizbasierte Instrumente fördern Innovation und Eigenverantwortung und ermöglichen tragfähige Lösungen. In Kombination mit klaren Zielvorgaben sind sie ein wirksamer Weg zur Erreichung der Klimaziele.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Einschränkung trägt dazu bei, den Druck auf den Wohnungsmarkt zu reduzieren und die Verfügbarkeit von Wohnraum für die lokale Bevölkerung zu sichern. Dies ist insbesondere in touristisch geprägten Regionen von grosser Bedeutung.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gezielte Verdichtung ermöglicht eine effiziente Nutzung des vorhandenen Bodens und reduziert den Flächenverbrauch. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung und den Erhalt von Landschaftsraum.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Pauschale Verbote greifen zu kurz und werden den unterschiedlichen Anforderungen im Strassenraum nicht gerecht. Tempo-30-Zonen sollen dort eingesetzt werden, wo sie zur Erhöhung der Sicherheit und Lebensqualität beitragen, unter Berücksichtigung der jeweiligen Verkehrsfunktion.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ein einseitiger Ausbau des motorisierten Individualverkehrs setzt falsche Anreize. Im Vordergrund steht eine ausgewogene Verkehrspolitik, die nachhaltige Mobilitätsformen stärkt und bestehende Infrastruktur effizient nutzt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine funktionierende Marktwirtschaft braucht klare Regeln und Ausgleichsmechanismen. Ohne staatliche Rahmensetzung profitieren nicht alle gleichermassen von wirtschaftlichem Wachstum.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ein wirksamer Umweltschutz ist eine zentrale Voraussetzung für langfristige wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität. Kurzfristige Zielkonflikte sind zugunsten nachhaltiger Lebensgrundlagen verantwortungsvoll zu gewichten.
Kommentar
Der Kanton steht in der Verantwortung, die Wohnraumversorgung aktiv zu sichern. Zusätzliche Massnahmen sind angezeigt, um bezahlbaren Wohnraum zu erhalten